Beiträge von enopol

    "Schlimm" ist daher weniger der Einsatz irgendwelcher Hochvolt-Verbraucher, denn dann erfolgt zumindest keine Entladung der 12V-Batterie, sondern, zumindest bei den "Altwagen", sogar deren Ladung.

    Vorklimatisieren geht nur unter Einsatz von Hochvoltverbrauchern und ist daher, bezüglich einer Entladung der 12V-Batterie, eher unkritisch.


    "Schlimm" ist es eher, wenn die 12V-Batterie, ohne Unterstützung, längere Zeit mit relativ großen Strom gefordert wird und das passiert beispielsweise., wenn man lediglich Türen und Klappen öfters öffnet und schließt, ohne sich auf den Fahrersitz zu setzen.

    Das habe ich gerade beim Packen des Autos vor der Urlaubstour wieder bemerkt....


    Aber auch längere Entladungen der 12V-Batterie mit größerem Strom, von denen der Besitzer zudem selten etwas bemerkt, da sie in Phasen erfolgen, wo eigentlich "Ruhe" herrschen sollte, tragen zu erhöhter Batteriebelastung bei.

    Diese teilweise auftretenden Entladungen sind m.E. durch die privaten Spannungsloggeraufzeichnungen eindeutig belegt, werden aber halt von Vertragswerkstätten leider nicht beachtet bzw. müssen, nach dem was hier im Forum teilweise geschildert wurde, werkseitig ignoriert werden.


    Diese Entladungen ab zu stellen oder deutlich zu verringern (bezüglich der Zeit und bezüglich der Stromstärke...) wäre ein Teil einer nachhaltigen Problemlösung.

    Nachteil:

    Das ist schwierig....in jedem Fall deutlich schwieriger, als in solchen Fällen lediglich die Batterie zu wechseln, um den Kunden kurzfristig zufrieden zu stellen......


    Zudem müsste die automatische Nachladung der 12V-Batterie, die es ja grundsätzlich gibt, so früh einsetzen, dass es normalerweise zu keinen Funktionsausfällen im Fz aufgrund des Batterieladezustands kommen kann.

    Aus meiner Sicht eigentlich eine Selbstverständlichkeit bei E-Autos, deren mitgeführte Energie x-mal dazu ausreicht, eine kleine 12-V-Batterie nach zu laden......für VW aber anscheinend irgendwie ein Problem......

    Wo genau steht das bei Audi?

    Hab mir gerade die techn. Daten des Q4 mit 220kW aus dem Audi Mediacenter herunter geladen. Zumindest dort steht nichts über die Motorenbezeichnung.

    In Wikipedia findet man die Eintragung, dass sowohl die schwächste Heck-angetriebene Variante des Q4 mit 150kW, als auch die Allradversion mit 220kW den APP350-Motor haben sollen.


    Dann wird es wohl stimmen...

    Ich warte erst mal ab, bis in einer werkseitigen Info konkret steht, dass ein AP350 in einem MEB verbaut ist.


    Beim Enyaq hat man anfangs auch 2 Heck-Motoren gehabt (310 und 220Nm), obwohl es meines Wissens hardwaremässig der gleiche Motor war.

    Ich bin gerade in Schweden, wo ich ähnliche Werte, sofern keine AB dabei ist, fast erreiche ( dort ist es allerdingskälter als in D..).


    Hier zeigt sich aber wieder mal deutlich, dass ein größerer Akku nicht verkehrt wäre.

    Für mich passende Ladestationen (Schnellader) existieren dort, wo ich gerade bin, nur im Bereich der Schnellstraßen/ABs.


    Zudem gibt es, ist halt ein angesagtes Urlaubsgebiet, viele Wasserwege/Fjorde.

    Wir wollten zu einem Ort an der Küste, der rund 25km Luftlinie entfernt liegt.

    Fahren müssen wir dazu gut 80km (inkl. Autobahn) oder rund 90km inkl. Fähren, also insgesamt sehr langsam.

    Der von unserem Ferienhaus nächst gelegene, passende Schnellader ist ca 30km entfernt und wird nur über ein kurzes Stück AB erreicht.


    Da kann man schon auf Verbrennerfahrer neidisch werden. Die müssen sich um all das nicht kümmern. Neben der erheblich größeren Reichweite, finden die auch in nahezu jedem kleinen Küstenstädtchen eine (schnelle) Tankmöglichkeit und das zu überall ziemlich identischen Preisen ohne jegliches Abo.

    Die nervigen, relativ weiten Anfahrten, nur um passend laden zu können, entfallen.

    bei der "Nutzbar"-Angabe "eiert" Skode/VW von Anfang an immer etwas herum.

    Konkrete Angaben, auch zu weiteren Bedingungen, wie z.b. der Temperaturabhängigkeit, habe ich noch nie gelesen.

    Deshalb ist es auch nur annähernd möglich, den werkseitigen SOH-Test nach zu vollziehen, was man ja u.a. bei aviloo gesehen hat.

    Was ist eigentlich ein Spannungsblogger?😁


    Offenbar hat sich der "Meister" ausschließlich mit der Batterie beschäftigt...dass es neben (den bei MEBs definitiv auffällig häufigen) Batteriedefekten auch äußere Ursachen ( die Fz Elektronik bzw. deren Programmierung) haben kann, dass sich eine Batterie viel zu früh verabschiedet, scheint er wohl ausgeblendet zu haben.


    Langzeit-Messungen von privaten Spannungsloggern darf er ja offenbar nicht auswerten und eigene Aufzeichnungen über längere Zeit macht er nicht...


    Das wäre m.E. aber deutlich nachhaltiger/sinnvoller, als lediglich Messungen der Batterie durch zu führen, die, je nach Aufwand eventuell sogar teurer sein könnten, als wenn gleich ein Batteriewechsel stattfinden würde.

    Wenn es bei normaler Betriebsweise des Fz (z.b. nahezu täglicher Betrieb) bereits so weit gekommen ist, dass Funktionsausfälle auftreten, ist die Batterie i.d.R. immer schon etwas geschädigt.


    Wie sich immer wieder bei solchen privaten Langzeitmessungen zeigt, gibt es da teilweise durchaus Auffälligkeiten.


    Mich würde zudem interessieren, welche 3 unterschiedlichen Messungen er an der Batterie durchgeführt hat.

    Musste er vielleicht so lange messen, um endlich eine Begründung für den Wechsel zu haben, die das "Werk" akzeptiert?

    Wenn der AP350 plus Getriebe ohne zusätzlichen technischen Aufwand im Heck eines Enyaqs (also eines MEB) inkl. dessen Mehrlenker-Hinterachse und dessen Kühlanschlüssen zu installieren ist, hast du vermutlich recht.


    Davon gehe ich aber nicht aus und dann ist es m.E. halt insgesamt deutlich günstiger, den AP 550 schlichtweg elektronisch zu begrenzen, denn alles andere bleibt dann gleich.

    Der AP350 Antrieb besteht, wie fast alle anderen E-Antriebe des VW- Konzerns, im Wesentlichen ebenfalls nur aus Stator, Rotor und Primitiv-Getriebe und dürfte daher nicht dramatisch weniger kosten, als ein AP550 Antrieb.


    Auf mich macht die Angabe "350Nm" eher den Eindruck, dass bei den technischen Angaben ein "Respektsabstand" zum RS für den Kunden eingehalten werden soll.


    Zudem hatte Skoda schon immer gewisse Schwierigkeiten bei konkteten Drehmomentangaben.

    Ein ehrliches "Systemdrehmoment" habe bisher nicht gesehen. Manchmal stehen beim neueren Allrad nur 545Nm und manchmal stehen die 134Nm für vorn und die 545Nm für hinten kommentarlos nebeneinander.


    Für meinen AP310 wurde bei der Drehmomentangabe auch gerne mal 310Nm/6000rpm genannt...😄