Beiträge von enopol

    mein Enyaq ist absolut camping-ungeeignet.....hat keinen Taster an der Heckklappe... ^^


    ich habe früher mal in meinem Skoda Octavia 3 Combi geschlafen.

    Ganz eben bekommt man die Liegefläche auch dort nicht so ohne weiteres.

    Was jetzt, beim Enyaq, definitiv besser ist, ist die Möglichkeit Lüftung bzw. Klimatisierung auch bei geschlossenen Fenstern sicher zu stellen. Das ging früher nur mit einer nervigen, kraftstoff betriebenen Standheizung.....


    Was aus meiner Sicht immer noch schlecht ist, ist der nachts sehr eingeschränkte Stauraum und die geringe Höhe über der Liegefläche, wenn man eine Matratze mit ausreichender Dicke benutzt.

    Da ist eine gewisse Gelenkigkeit, vor allem beim ein- und aussteigen, vonnöten.


    Ebenfalls für mich störend:

    Die rundum-"Einsicht" in das Fz, die u.a bereits am frühen Morgen dazu führt, dass es sehr hell werden kann....also entweder Schlafmaske oder irgendwelche Verdunkelungsfummeleien für die Scheiben.

    So etwas (serienmässig vorhandene Verdunklungs-"Lappen") habe ich früher schon bei meinem VW-T3-Multivan gehabt. Ist nerviger Fummelkram.


    Der Multivan war ebenfalls nicht gut camping-geeignet, aber man konnte sich zur Not, trotz aufgebautem Bett, halb stehend noch umziehen und die Kühlbox weiterhin ungestört betreiben.

    bei der WP geht es ja nicht nur um das andere Kältemittel und dessen direkte Folgen,

    (mehr Undichtheiten, wegen höherem Druck und geringerer Molekülgröße), sondern auch darum, dass es bei einer Klimaanlage die nicht nur per Kommpressor kühlen (wie ohne WP der Fall), sondern auch noch bei Bedarf (also umschaltbar) umgekehrt, als Heizung agieren soll, schlichtweg mehr Peripherie (Ventile und Leitungen) gibt, die eine entsprechend größere Chance auf Probleme bieten.

    Temperatur hatte ich auf 20°C eingestellt. Für die 10 Stunden Heizen wurde 4-5% Akku Verbraucht. 12V Batterie hat keine Probleme gemacht, obwohl das Auto das ganze Wochenende aufgeschlossen war und die Türen / Kofferraum etliche Male geöffnet wurden

    Demnach war deine Klimaanlage 10 Stunden lang aktiv. Somit war auch das HV-System entsprechend lange aktiv und die 12V-Spannungsversorgung wurde für diese Zeit letztendlich durch die HV (DC-DC-Wandler) übernommen.

    Hattest du den Campingmode mit der App aktiviert?

    Mittels Auflastungsgutachten und Eintragung im Fahrzeugschein dürften die Herstellervorgaben obsolet sein.

    ja, die Vorgaben, die in den amtlichen Papieren stehen. Das bezieht sich normal nur auf die Stütz- und Anhängelast und u.U. noch das zul Zug-Gesamtgewicht. Mehr Angaben zu dem Thema gibt es in den amtlichen Papieren meines Wissens nicht und man muss halt so ein Gutachten für sein Fz haben. Die bloße Angabe der AHK-Stützlast, z.b. auch auf der AHK selbst, allein reicht definitiv nicht.

    "Die" Stützlast gilt zudem nur bei Anhängerbetrieb, nicht bei Beladung der AHK mit Zubehör.


    Die Begrenzung der Zuladung auf der AHK, die zudem mit Angaben zur Entfernung des Ladungs-Schwerpunkts und z.b. der Gesamtlänge der Zuladung einher geht, ist der Bedienungsanleitung die zum Fz gehört zu entnehmen....


    z.b. der Seat Alhambra Allrad 184PS (also ebenfalls VW-Konzern) eines Freundes:

    2400kg Anhängelast, 100kg Stützlast und trotzdem sind nur 75kg Last beim Transport von Zubehör auf der AHK zugelassen.

    Real sind also auch bei dem Fz max. 60kg Fahrräder möglich.....


    Das kann der Hersteller z.b. deswegen begrenzt haben, weil sich die Fahreigenschaften negativ ändern könnten:

    Sobald ein Zubehör (z.b. Fahrradträger) korrekt montiert ist, erkennt das Fz einen Anhänger....das Anhänger-ESP ist dann aktiviert und halt auf die Eigenschaften von (schwereren) Anhängern und eine Maximalgeschwindigkeit von um die 100km/h abgestimmt. Bei der Nutzung der AHK als Gepäckträger gibt es keine offizielle Geschwindigkeitsbegrenzung und die Auswirkung auf das Fz ist eine andere

    was den von Aviloo im Zertifikat genannten 95% (bezogen auf 74kWh als Basis) schon etwas näher kommt....


    Die Ladezyklen bezieht man m.E. auf die entladene Energie und auf den Brutto-Energieinhalt.

    egal wie hoch die Stützlast bei kleineren bis mittleren Modellen des VW-Konzerns ist, darf das Gewicht von Zubehör auf der AHK 75 kg nicht überschreiten. Das und noch weitere Einschränkungen beim Beladen der AHK stehen (und standen bei bisherigen Skoda-Fz) zumindest in meiner Bedienungsanleitung.

    Mit der Eintragung der Stützlast in der Zulassungsbescheinigung hat dies direkt nichts zu tun. Auch z.b. mein Skoda Yeti mit werkseitiger AHK, der werkseitig 80kg Stützlast eingetragen hatte, durfte nur 75kg Zubehör auf der AHK schleppen.


    Zudem wäre auch bei einer Zubehör-AHK zu klären, ob nur 75kg Stützlast vorhanden sind, obwohl 85kG auf der AHK selbst stehen.

    Auf AHKs stehen auch manchmal größere Anhängelasten, als in den amtlichen Papieren. Wenn eine größere Stütz- oder auch Anhängelast wirksam sein soll, muss der Hersteller der AHK ein entsprechendes Gutachten/Prüfbericht für deinen Enyaq liefern.

    Dies musst du dann entweder ständig mitführen oder die Zulassungsstelle trägt das in die Zulassungsbescheinigung ein.

    nur funktioniert "Auto-Hold" im Enyaq halt nicht über über die elektrische Handbremse, sondern über die hydraulische Bremse und das auf alle 4 Räder.

    Die elektrische Handbremse im Enyaq muss zudem nicht extra betätigt werden, das sie bei jeder Fahrt ohnehin mindestens einmal öffnet und einmal schließt. Das kann man nicht mal verhindern und deswegen ist die elektrische Handbremse bei jedem normalen Parken im Zustand "geschlossen".

    Während der Fahrt sollte man die elektrische Handbremse nicht unbedingt betätigen, denn das wäre dann eine Notbremsung.


    Das ab und zu auftretende Knacken beim Anfahren kann man durch häufiges Betätigen der Handbremse im Stand übrigens nicht verhindern.... das, wie auch viele andere Tipps und Tricks gegen das Knacken, habe ich schon mehrfach getestet.