• Moin

    Danke für die Gegenüberstellung. In der Tat überrascht mich das etwas, rein vom Äußerlichen wirkt er viel größer.

    Der Peaq ist um die 21cm länger als der Enyaq, aber gerade mal 4cm höher und in der Karosserie marginal schmäler, über die Spiegel ebenfalls. Die Länge mag behindern, zum Wendekreis gerade der X-Versionen habe ich keine Werte verglichen, in irgendwelchen alten Parkhäusern mag das irgendwann klemmen, aber wie oft kommt das vor ?


    Stell den neben einen Volvo XC90 aktueller Baureihe (oder gar einen aktuellen Range Rover), dann relativiert sich der Größeneindruck deutlich.


    Gruß

    K.R.

  • Du hast in allen Punkten recht. Aber ist das die Art von E-Auto die wir brauchen, um Leuten in engen Innenstädten ohne gute Ladeinfrastruktur den Umstieg vom Verbrenner zu erleichtern?

  • Moin

    Du hast in allen Punkten recht. Aber ist das die Art von E-Auto die wir brauchen, um Leuten in engen Innenstädten ohne gute Ladeinfrastruktur den Umstieg vom Verbrenner zu erleichtern?

    Wer da heute mit einem Kodiaq aktueller Bauart herum kurvt, wird eigene Gedanken dazu haben. Sollte die Ladeinfrastruktur als nicht ausreichend anzusehen sein, träfe es den Käufer mit einem Epiq ja genauso bzw. ob des kleineren Akkus evtl. noch geringfügig öfter. Auf zu kurzen (oder auch zu schmalen) Parkflächen (deren Layout sich halt an den Fahrzeuggrößen der 1980er orientiert) wird das eng, meine beiden Ladeorte ums Eck fallen auch in die Kategorie, es sei denn, man macht das dann wie einige Kollegen …


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    (das sind eigentlich zwei Parkplätze)


    Da hilft dann ein Twingo, die Käuferschicht bedient Škoda (und auch die anderen Konzernmarken) aber m.E. derzeit nicht, auch nicht beim Verbrenner. Ich glaube auch nicht, dass alle so etwas wollen, selbst wenn es objektiv in vielen Fällen ausreichen dürfte.


    Gruß

    K.R.

  • Du hast in allen Punkten recht. Aber ist das die Art von E-Auto die wir brauchen, um Leuten in engen Innenstädten ohne gute Ladeinfrastruktur den Umstieg vom Verbrenner zu erleichtern?


    Wer ist denn "Wir"? 🤔


    Ein Auto ist in den meisten Fällen ein individueller Kompromiss aus Wunsch, Notwendigkeit und Geldbeutel. Beim E Auto kommen noch die physikalischen Eigenschaften, das Gewicht und Platzbedarf der Batterie dazu, die Stand 2026 sowohl die Kwh wie auch die Schnellladefähigkeit begrenzen.🤷‍♀️


    In einen Epiq passt keine 91 kwh brutto. In einem KIA EV2 sind 61 kwh brutto verbaut und der kommt auch nicht weiter als der Epiq. 😉


    Der Epiq rundet das Portfolio nach unten ab und der Peaq erweitert es nach oben. 🙂


    Für Jemanden , der darauf besteht, erst zum E Auto zu wechseln, wenn man damit mindestens 700 km am Stück fahren und in 10 Minuten nachladen kann, wird auf Jahre hinaus keine Alternative gut genug sein.😉


    Der wechselwillige Rest freut sich über ein hochmodernes und immer wohl temperiertes Gefährt 🫠

  • Du hast in allen Punkten recht. Aber ist das die Art von E-Auto die wir brauchen, um Leuten in engen Innenstädten ohne gute Ladeinfrastruktur den Umstieg vom Verbrenner zu erleichtern?

    Diese Grundsatzdiskussion kenne ich sehr gut aus eigenen Gedanken. Da bin ich sehr bei dir und unterstütze das. Aber generell auf E-Autos bezogen, ist mir das ein wenig zu kurz gegriffen:


    Radikal gedacht: Ja, am besten alle Autos raus aus der Stadt, damit Städte wieder lebenswert werden! Denn die Autos, die 80–90 % rumstehen, stehen den Menschen und in ihrem Lebensraum im Weg und verdrängen sie. Auch Kinder sind extrem betroffen. Bisher haben selbst solche kleinen Versuche einer generellen Tempo-30-Zone in Städten in Deutschland noch nicht einmal funktioniert, will keiner. Auch das Auto bekommt man nicht weg, will scheinbar auch keiner. Wir haben noch nicht mal ein generelles Tempolimit auf Autobahnen erreicht, und das soll schon was heißen, wenn Deutschland fast weltweit als einziges Industrieland das nicht hinkriegt.


    Es wäre ja schon geholfen, wenn man wenigstens die (immer noch in Mehrzahl!) lauten Verbrenner aus den Städten verbannen würde. Diese Lärmemissionen von Verbrennern und LKW und Posern mit ihren Verbrennerautos sind ekelhaft und führen zu Gesundheitsschäden. Bis jetzt aber keine Lösung in Sicht. Es scheint sowohl politisch als auch bei den Menschen niemanden zu interessieren.


    Meiner Meinung nach darf man das intensive Suchen nach einer Problemlösung gerade nicht beim E-Auto anfangen, das wäre ein fatales Signal gegen das Elektroauto für unseren derzeitigen erheblichen deutschen Verbrenner-Elektro-Kulturkampf, stellvertretend für die politische Radikalisierung.


    Von daher. Ich wollte eigentlich nach dem Enyaq ein viel kleineres Auto fahren, das hab ich mir vor zwei Jahren vorgenommen. Jetzt zwei Jahre später haben wir drei Hunde und ich suche ein Auto mit einem etwas größeren Kofferraum. Gleichzeitig gab es doch einige erhebliche Kritikpunkte am Enyaq und ich war drauf und dran, den Hersteller zu wechseln. Plötzlich kann der Peaq, der machte alles besser als der Enyaq zu fast im gleichen Preis. Ja ich werde mir wohl „nur“ den 60er bestellen, weil ich weiterhin auf Autobahnen 100-110 Kmh fahre und es für einmal oder zweimal im Jahr für eine Urlaubsfahrt nicht einsehe, die ganze Zeit ein schweres Auto mit einem dicken Akku durch die Gegend zu fahren. Ich weiß das ist lächerlich für die meisten Menschen und die machen sich da lustig über mich. Aber ich gehöre zu denen wenigen Menschen, die wenigstens Ressourcen-schonend fahren. Ich lebe das gerne so und finde das gut.

  • Meiner Meinung nach darf man das intensive Suchen nach einer Problemlösung gerade nicht beim E-Auto anfangen, das wäre ein fatales Signal gegen das Elektroauto für unseren derzeitigen erheblichen deutschen Verbrenner-Elektro-Kulturkampf, stellvertretend für die politische Radikalisierung.

    Das finde ich einen guten Gedankengang. Oftmals ist nicht der sachlich richtige Weg, sondern der unvernünftige, emotionale Weg, der, der mittelfristig zum Erfolg führt.


    Ich bin kein Freund von harten Regelungen. Auch nicht von Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen, das "langsam fahren" muss beim Autofahrer intrinsisch entstehen. Entweder durch hohe Spritpreise oder durch schnell gering werdender Reichweite. Wer bewusst mal schnell fahren möchte soll es tun, sofern die Umstände es zulassen.

    Auch bei Posern würde ich differenzieren. So einen AMG, RS, etc. kann man wunderbar leise bewegen. Für mich gibt es nichts schöneres als ein grummelnd vorbeifahrender V8. Der fährt ja auch schon bei 1.000U/min ganz geschmeidig.

    Wer sowas im 2. Gang mit 5.000U/min durch eine Ortschaft fährt, gehört 1 Woche mit Helene Fischer auf voller Lautstärke 24/7 eingesperrt. Ebenso alle mit künstlichem Auspuffgeballer aus ihren aufgeblasenen Rasenmähermotoren.


    Das würde halt mehr Kontrollen erfordern. Aber diese würden in kurzer Zeit erhebliche Erfolge erzielen. Und dann setzt irgendwann auch der eigenständige Gedankengang ein, was es eigentlich bringt, im Schnitt 20l Sprit zu verballern um anderen zeigen zu können, was für ne geile Leasingkarre man an Land gezogen hat. Vielleicht tendieren einige dann doch zu elektrischem Understatement.

  • bei vielen Hobbies wird weniger radikal gedacht......Mit 3 Hunden ohne größeres Auto wirds teilweise schon schwierig und wenn man sich z.b. nicht davon lösen kann, mit größerer Campingausrüstung Urlaub zu machen, ebenfalls.

    Es geht mir nicht anders:

    Den Enyaq brauchen wir von der Größe her eigentlich nur im Urlaub, weil wir halt auch gern Ausrüstung und oftmals auch Camping equipement mitnehmen. Ansonsten wäre ein Fz in ca Kompaktwagengröße völlig ok.

    Auch da, bei den eigenen Ansprüchen, könnte man ansetzen....


    eine Besonderheit haben E-Autos leider immer noch:

    Wenn ich ein E-Auto mit, im Vergleich zum Verbrenner, schon ganz annehmbarer Reichweite (auch im Winter) haben möchte, wird es eigentlich immer groß und schwer.....

    Mit Wohnwagen geht es auch kaum anders, während man mit Kompakt-Verbrennern durchaus mittelgroße Wohnwagen weit ziehen kann.

    Bestellt 23.11.2021: Enyaq iV80/ unverbindliches Lieferdatum: 4.Q 2022

    Auslieferung: 22.03.2023 mit SW 3.2

    AKtuell SW: 3.8

  • So, ich habe heute meine erste Probefahrt mit dem Škoda Peaq gemacht. Es war ein Peaq 90 Selection mit Max-Paket und dem Innenraum Suite Techtona schwarz.


    Dem Wagen fehlten nur noch:

    Sitzbelüftung

    7-Sitzigkeit

    Dachhimmel schwarz

    Panoramadach (erst in Q1/27 bei Selection bestellbar)


    Übersicht:

    Ich weiß nicht, wie Škoda das geschafft hat, aber dieses Auto ist trotz seiner Länge noch einmal übersichtlicher als der Enyaq. Man sitzt im Peaq etwas höher als im Enyaq, kaum spürbar, und die Konstruktion ermöglicht eine sehr gute Rundumsicht, auch nach vorne. Das Armaturenbrett ist gerade und nicht zu hoch, sodass man die Windschutzscheibe gut sieht. Das Fahrzeug wirkt kompakt, bietet aber innen viel Platz – die Lösung ist wirklich gelungen.


    Die Bauchigkeit des Enyaq hat mich immer gestört. Ich konnte die Breite nie einschätzen, weil ich mich irgendwie immer zu mittig fühlte und die Abmessungen links und rechts außen nicht erkannte. Beim Škoda Peaq ist das anders: Man kann das Auto sehr gut einschätzen, und es wirkt deutlich schmaler. Tatsächlich ist der Peaq drei oder vier Zentimeter schmaler mit Außenspiegeln.


    Platzangebot:

    Der Platz im Peaq ist fürstlich. Das Besondere ist, dass meine Knie – ich habe sehr lange Beine – nicht mehr rechts vorne gegen das Armaturenbrett stoßen. Škoda hat die Ergonomie im Peaq sehr gut gelöst. Mein rechtes Knie kann ich nun ganz entspannt an der gepolsterten Mittelkonsole anlegen. Selbst mit Turnschuhen, die meine Beine um zwei bis drei Zentimeter verlängern, gibt es keine Probleme; nirgends zwickt es. Ebenfalls erfreulich ist, dass die Türen deutlich näher am Sitz sind. Um den Arm auf die Armlehne zu legen, muss ich ihn nicht mehr so ausstrecken, und da man etwas höher sitzt, kann ich ihn auch an die Fensterbrüstung legen. Im Enyaq war das kaum möglich, da es sehr unangenehm weit weg war.


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    Hinten stehen drei separat verstellbare Rücksitze zur Verfügung, sowohl in der Länge als auch in der Neigung. Die Längsverstellung kommt aber eher dem Kofferraum als dem Fahrgastraum zugute; etwas mehr Spielraum nach hinten wäre wünschenswert gewesen. Auch die Neigung hätte großzügiger ausfallen können, um den Passagieren maximalen Komfort zu ermöglichen. Dennoch ist dies Kritik auf hohem Niveau, da sich die Lehnen überhaupt verstellen lassen – das ist beachtlich. Werden die Sitze ganz nach vorne geschoben, bleibt wenig Platz für die Beine, zumindest für meine. Die Kopffreiheit vorne und hinten ist unbestritten üppig.


    Ergonomie:

    Die Umstellung des Ganghebels erforderte etwas Gewöhnung, da er nun als Hebel am Lenkrad statt an der Mittelkonsole sitzt. Der Hebel selbst ist feststehend; nur das Ende bewegt sich. Durch Vorwärtsdrücken des Griffs wählt man die Fahrstufen D oder B, durch Rückwärtsdrücken den Rückwärtsgang – eine Frage der Gewöhnung.


    Der Travel Assist beziehungsweise der Tempomat ist deutlich logischer und ergonomischer gestaltet. Der Hebel ist angenehmer zu erreichen, größer und weniger wie ein Stock. Die Bedienung ist klarer: Einziehen aktiviert den Travel Assist, Wegdrücken deaktiviert ihn. Die Geschwindigkeit lässt sich durch Antippen in Schritten verringern oder erhöhen; durch Durchdrücken erfolgt die Änderung in Zehnerschritten, ähnlich wie beim Blinker. Alle weiteren Funktionen liegen ebenfalls am Hebel. Der Scheibenwischer befindet sich links am Blinkerhebel; ich habe damit keine Schwierigkeiten, die Umstellung geht schnell, und da es seltener regnet, sollte der Regensensor seine Aufgabe erfüllen.

    Die Knöpfe, die beim Enyaq noch in der Mittelkonsole vorhanden waren, fehlen beim Peaq. Man kann das als Vorteil oder Nachteil betrachten. Stattdessen liegen nun links der Warnblinkknopf, in der Mitte ein Drehrad für die Lautstärke und rechts der Zentralverriegelungsknopf – alle gut erreichbar und deutlich sichtbar. Was mich am Enyaq störte: Wenn ich Gegenstände in das Fach unter diesen Schaltern legte, berührte ich mit der Hand immer wieder die Knöpfe und schaltete versehentlich die Warnblinkanlage oder die Zentralverriegelung ein. Das geschieht jetzt nicht mehr, da dort kein Fach mehr vorhanden ist. Die Telefonladepads habe ich noch nicht getestet. Dafür reicht die Zeit nicht aus. Am Freitag steht eine weitere Probefahrt an, dann kann ich sie ausprobieren.


    Die beiden Displays sind großartig. Gerade wenn man CarPlay nutzt, wird auf dem großen vertikalen Display die gesamte Navigationsstrecke angezeigt, und im Fahrerdisplay eine detailierte Übersicht der Navigation, Topp!!! Gleichzeitig werden die Navigationsanweisungen auch noch im Head-up-Display angezeigt. Das Gleiche kann man genauso mit Google Maps via Carplay machen. Dann hat man zum Beispiel rechts die große Satellitennavigation mit der Übersicht der gesamten Navigationsstrecke, und im Fahrerdisplay wird dann die normale Karte von Google angezeigt. Ebenso funktioniert auch das Bord-Navi – das ist sehr, sehr gut gelöst – und ich muss sagen, dass mir das Fahrerdisplay richtig gut gefällt; das ist so schön groß, da braucht man eigentlich gar kein Head-up-Display mehr.


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    Über die Software kann ich noch nicht ganz so viel sagen, aber einige Sachen sind mir bisher unangenehm Über die Software kann ich noch nicht ganz so viel sagen.

    Aber einige Sachen sind mir bisher unangenehm aufgefallen:


    - Im Menü gibt es nur noch graue Icons, und zwar jede Menge. Ich bin ein Mensch, der auch viel via Formen und Farben unterscheidet, die mich hier komplett im Stich gelassen haben.

    - Die Einstellungen des DCC-Fahwerks lassen sich auf einfache Weise über einen Fahrmodus-Schalter nicht mehr erreichen. Es gibt wohl eine Favoritenfunktion, die die Funktionen Eco, Normal und Sport anbietet, aber in die individuelle Einstellung, die man vorher programmiert hat, kommt man nicht – das muss man aufwändig über das Menü machen. Vielleicht habe ich auch noch keinen schnellen Zugang gefunden. Vielleicht kann man sich das auch über Favoriten so legen. Ich hoffe.

    - Viele Funktionen lassen sich auch mit Laura bedienen. Nur nicht die Sitzbelüftung. Da hat sie sich geweigert, weil die gar nicht da war. Das wusste ich bis da noch nicht.😅

    - Die Türöffner innen sind nicht mehr an der Stelle, wo sie beim Enya waren, sondern sind jetzt flach eingebaut und müssen vertikal bewegt werden. Sie sind sehr großzügig aber wirklich wunderbar zu bedienen. Das ist so gut wie kaum Umstellung. Man hat sich sofort daran gewöhnt. Über die Außentürgriffe gab es schon Diskussionen – da halte ich mich raus. Ich finde, Škoda hat sich da ordentlich Mühe gegeben.


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    Die Ergo-Sitze der Max-Ausstattung sind über jeden Zweifel erhaben. Sie bieten umfangreiche Verstellmöglichkeiten und lassen immer eine passende Stellung zu. Allerdings sind auch bei diesen Sitzen die Kopfstützen zu weit von meinem Kopf weg. Bei anderen ist es anders, aber bei mir ist es so, und die bei der Max-Ausstattung vorgegebenen Kissen lagen hinten im Kofferraum – das fehlte mir zum Komfort. Zu den Sitzen werde ich später im Kapitel Komfort mehr sagen.

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  • Komfort

    Das wichtigste Thema für mich ist der Komfort, insbesondere der Fahrkomfort. Während mein Enyaq trotz DCC enttäuschend hart reagierte, überzeugt der Peaq mit einem sehr smoothem Fahrwerk. Das Fahrwerk in der höchsten Komforteinstellung bei DCC wirkt wirklich sanft und weich. Es ist bemerkenswert, wie gut Unebenheiten ausgeglichen werden – das Auto bleibt ruhig, ohne zu zittern, nichts davon dringt in den Innenraum; selbst tiefe Kanaldeckel oder grobe Risse verursachen kaum Erschütterungen im Innenraum. Akustisch bleiben kleine Kanten unauffällig. Erst größere Hindernisse erzeugen zumindest leise Polter-Geräusche, was aber bisher jedes Fahrwerk tat. Im Vergleich zum Enyaq ist das Fahrwerk des Škoda Peaq deutlich besser – ich betone: deutlich besser. Seit der Probefahrt im Škoda Peaq heute erkenne ich, dass das Fahrwerk mit DCC meines Enyaq wirklich schlecht ist. Im Peaq scheint das behoben zu sein, was der Enyaq nicht schaffte. Allerdings hat Škoda das Fahrwerk beim Facelift des Enyaq spürbar verbessert. Aber selbst im Vergleich zwischen Facelift-enyaq und Škoda Peaq gewinnt der Škoda Peaq deutlich – ein angenehm leises, gutes Fahrwerk. Top! Ich bin zufrieden und endlich versöhnt!


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    Die Sitze wirken in der Selection-Ausstattung angenehm weich beim Einsteigen, besitzen jedoch einen stützenden, harten Kern. Man sinkt nicht ein, sondern wird sanft aufgefangen – das Gefühl ist hervorragend. In diesem Sitz lassen sich vermutlich Stunden entspannt verbringen.


    Die Massagefunktion ist noch wirkungsvoll. Ich bevorzuge es zwar, wenn Körper und Skelett wirklich mobilisiert werden; das ist hier nicht ganz der Fall, doch die Wirkung ist spürbar und körperlich spürbar.


    Die Relaxfunktion habe ich nicht getestet. Ich befürchte auch, dass die Beinauflage für meine langen Beine mal wieder zu kurz ist; das müsste ich am Freitag prüfen, sofern der Wagen diese Ausstattung hat.


    Ansonsten ist der Wagen sehr leise, mit kaum Windgeräuschen und gedämpften Sound – er lässt sich wirklich angenehm fahren. Im Vergleich zum Enyaq ist er bei Windgeräuschen aber nicht unbedingt viel leiser. Bei den Fahrwerksgeräuschen ist der Unterschied jedoch deutlich. Nach der Probefahrt musste ich auf dem Heimweg sofort wieder das laute, kaum gedämpfte DCC-Fahrwerk in der Max-Komfort-Stellung meines Enyaqs ertragen.


    Das Sonos Soundsystem ist wirklich großartig. Es ist kraftvoll, hat ordentlich Headroom zur Verfügung und ist klanglich ausreichend vielfach regelbar. Der Surround Sound wird durch zwei separate und verschieden positionierte Hochtöner in den A-Säulen erreicht. Dadurch entstehen mithilfe des Centerspeakers unterschiedlich gewollte Laufzeiten, die sogenannte Early-Reflections (Rauminformationen) deutlich zielgerichtet und recht präzise in die Ohren bringen. Der Klang ist dadurch wirklich großartig, mit einer schönen Bühne weiter vorn wenn gewünscht und nicht einfach nur Hallig. Dieser Effekt ist nicht riesig, sondern dezent so wie es sein soll.Ich kann dieses System wirklich nur empfehlen. Ich musste erst mal die Bass Regelung etwas runter stellen. Also er kann ordentlich Krach machen in den Tiefen. Für mein sensibles Musiker/Tontechniker-Herz ist mir zu viel Bass generell aber einfach zu künstlich und unnatürlich.. Kaufempfehlung! (Leider nur mit Max! Warum???)


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    Kofferraum:

    Der Kofferraum ist riesig, besonders mit dem Fünfsitzer; durch die verschiebbare Rücksitzbank und die verstellbaren Rückenlehnen lässt er sich noch einmal erweitern, wobei die Lehnen auch in eine Cargo-Stellung gebracht werden können. Ein Gepäckraumtrennnetz lässt sich sowohl hinter den Rücksitzen als auch hinter den Vordersitzen spannen, und Ablagen links und rechts sind ausreichend vorhanden. Der Boden lässt sich um 10–15 cm absenken, was zusätzliche Höhe schafft. Lediglich die Ladekante ist höher als beim Enyaq – das ist mir sofort aufgefallen –, ansonsten ist der Kofferraum riesig; etwas schade finde ich, dass das elektrisch aus- und einfahrbare Heckrollo nicht nach vorne klappbar ist.


    Zum Verbrauch kann ich noch wenig sagen, da ich den Wagen nur kurz nutzen konnte. Ich vermute jedoch, dass ich ihn ähnlich wie meinen Enyaq fahre. Aktuell liegt mein Langzeitverbrauch über 3,5 Jahre bei 15,4 kWh auf 100 km.


    Am Freitag werde ich eine weitere Peaq-Probefahrt machen; welches Fahrzeug das genau dann sein wird, weiß ich noch nicht. Vielleicht ist es wieder ein Selection,. Vielleicht wird es der Allrad oder ein Sportline – ich habe keine Ahnung. Ich werde es noch berichten. Falls ihr Fragen habt, könnt ihr sie gerne stellen. Ich versuche, sie zu beantworten, in der Hoffnung, dass ich das auch bei der Probefahrt berücksichtigt habe.


    Wie Ihr jetzt schon gemerkt hab bin ich von dem Auto wirklich begeistert und das wird glaube ich mein nächster Wagen werden. Das Angebot habe ich auch schon vorliegen und es kann sein, dass ich diese Woche noch unterschreibe.

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  • Tabo Danke für Deinen sehr informativen Bericht.

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