Ich dachte die "Geiz ist geil" Mentalität ist Geschichte.
Es hat ja auch nichts mit Geiz zu tun, wenn man die Kohle nicht mit der Schaufel rauhauen will.
Ich dachte die "Geiz ist geil" Mentalität ist Geschichte.
Es hat ja auch nichts mit Geiz zu tun, wenn man die Kohle nicht mit der Schaufel rauhauen will.
Es hat ja auch nichts mit Geiz zu tun, wenn man die Kohle nicht mit der Schaufel rauhauen will.
Hab ich den IT-Beratern auch immer gesagt wenn sie ihre Stundensätze aufgerufen haben.
Ich gebe das lieber für Pizza und Bier aus. Also KVA und dann ab dafür
So sehe ich das auch. Die Autohäuser haben genug Kunden, denen es egal ist, was es kostet, z.B. Firmenwagen und eben Kunden die sich ein Wartungspaket haben aufschwätzen lassen.
Ich vergleiche Preise, weil ich nichts zu verschenken habe. Man kauft ja auch nicht das Auto für den Listenpreis sondern handelt den Preis runter.
Das hat nichts mit Geiz zutun, die verdienen immernoch genug. Es hat eher damit zutun nicht abgezockt zu werden.
Es kann nicht sein, dass eine Wartung an einem E-Auto mehr kostet als an einem Verbrenner. Die Preise die teilweise aufgerufen werden, bezahle ich für die Wartung am RS3 nicht inkl. Wechsel von 7 l Motor-Öl.
Ich bin gespannt, was mein Händler in 1,5 Jahren für die erste Inspektion aufrufen wird.
Ganz so schwarz-weiß sehe ich das nicht.
Einen Ölwechsel kann auch an einem RS3 jeder Azubi im ersten Lehrjahr machen. Bei einem BEV sind die Anforderungen doch etwas andere, neben dem Hochvoltschein bedarf das entsprechender Kenntnisse des Fahrzeugs (also diverse Schulungen), das ja doch mit den bisherigen Verbrennern nicht viel zu tun hat. Darüber hinaus wird wieder spezielles Werkzeug und vermutlich auch Diagnosecomputer benötigt, dass sich die Hersteller fürstlichst bezahlen lassen.
Das alles kostet die Werkstätten ein Schweinegeld. Und da die Zahl der BEV in den Werkstätten noch immer vergleichsweise gering ist, müssen diese Investitionen halt über relativ wenige Kunden wieder reingeholt werden.
Ich will die teilsweise absurden Preise der Werkstätten nicht schönreden, aber für 200,- €, wie hier so viele scheinbar glauben, ist das für eine seriös rechnende Werkstatt schlicht nicht darstellbar.
Nur weil es ein Azubi machen kann, wird es nicht günstiger angeboten. Und mir ging es auch garnicht um die Arbeit, sondern um die 7 l Öl, die entsprechend teuer in der Werkstatt sind.
Einen Ölwechsel kann auch an einem RS3 jeder Azubi im ersten Lehrjahr machen. Bei einem BEV sind die Anforderungen doch etwas andere, neben dem Hochvoltschein bedarf das entsprechender Kenntnisse des Fahrzeugs (also diverse Schulungen), das ja doch mit den bisherigen Verbrennern nicht viel zu tun hat.
Wieso sollte den Bremssattel beim RS3 oder Enyaq unterschiedliche Anforderungen haben? Was ist daran schwieriger beim RS3 das Türsteuergerät zu tauschen, als beim Enyaq?
Ich behaupte, dass die meisten Arbeiten am Auto entweder mechanisch, oder am Niedervoltsystem zu machen sind, wo sich Verbrenner und E-Autos nicht unterscheiden.
Dass man beim E-Auto einen Hochvoltschein braucht um das Kühlwasser aufzufüllen, ist purer Lobbyismus.
Und deshalb denke ich, dass 200€ aufwärts pro Stunde gar nicht zu rechtfertigen sind. Jedenfalls nicht, wenn es nicht um Hochvoltkomponenten geht.
Spannungsfreiheit feststellen ist nichts, wofür man eine spezielle 3 jährige Ausbildung braucht. Das bekommt auch der normale Mechatroniker hin, mit 'ner kurzen Einweisung.
Ich glaube, hier herrschen irgendwie falsche Vorstellungen davon, was heute alles nachgewiesen werden muss und was die Hersteller vorgeben. Da darf eben nicht jeder mit einer kurzen Einweisung an Hochvoltsystem herumfuhrwerken, auch wenn er es vielleicht praktisch könnte. Wenn da was passiert, hat der Betreiber der Werkstatt aber Party im Betrieb bis hin zum Strafverfahren.
Ob man das gut findet oder nicht, das ist eine andere Frage. Tatsache ist, dass seitens des Gesetzgebers diverse Vorgaben für Arbeiten an Fahrzeugen mit Hochvoltsystemen gemacht werden, und die kosten viel Geld. Gleiches gilt für die vom Hersteller vorgegebene Ausstattung der Werkstatt. Auch das gibt es nicht für billiges Geld.
Und ein E-Auto besteht eben nicht nur aus Teilen, die es auch beim Verbrenner gibt. Es sind nunmal auch Teile zu überprüfen, bei denen der Mechatroniker wissen sollte, was er da macht. Und das beschränkt sich ja nicht nur auf die Hardware, sondern auch auf die Software. Übrigens kann sich beides erheblich von Verbrennern unterscheiden. Ich lasse ja auch keinen Orthopäden mein Gehirn operieren, auch wenn der Orthopäde das nach einer kurzen Einweisung vielleicht könnte...
Nicht falsch verstehen, ich halte 700 oder mehr Euro für eine Inspektion an einem Enyaq auch für mehr als fragwürdig, aber dass es für 200,- oder 250,- € eben auch nicht geht, ist mir, der viel mit Werkstätten zu tun hat und die Kostenstruktur gerade bei den großen Herstellern zumindest oberflächlich kennt, auch klar.
Gefühlsmäßig (Ich bekomme meinen Enyaq ja erst Ende Juli -hoffentlich ) könnte ich mit 350-400€ leben. Inflation käme dann in 2 1/2 Jahren noch da drauf
Nun, was man hier für Spannungen in der Preisgestaltung liest, da sollte doch selbst der Faulste merken, dass es immer besser ist, sich einen KVA zu besorgen und zu vergleichen. Leider ist es so, das jeder Händler seine Preise nach Gutdünken auslegt und genau da liegt das Problem. Wenn sich Preise im allgemeinen, auch je nach Region +- 100,- Euro liegen würden, wärs ja okay, aber jeder kocht seine eigene Suppe und das ist nicht kundenfreundlich. Was ich mich öfter mal frage, wie will man dem Bestandskunden bei völlig absurden Wartungskosten ein weiteres Auto verkaufen?!
So lange der Hersteller dort keine Regelung findet, läuft man Gefahr die Kunden langfristig zu verlieren.
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