Fehlermeldung "Limit des Batterieschutzes überschritten"?

  • Dass es eine Notladung gibt, ist bekannt und steht bereits in einer alten SSP zum VW ID.


    Diese setzt aber gewöhnlich viel zu spät ein, was auch in diesem Fall zu erkennen ist:


    ca 3 Stunden lang wird die Batterie hier "aus unerklärlichen Gründen" bis auf 11,6V entladen, bis die Notladung einsetzt.

    Diese Taktik mag "mal" im absoluten Ausnahmefall in Ordnung sein, aber eben nicht, wenn sich diese Entladungen häufiger wiederholen.

    Bei der zweiten "unerklärlichen Entladung", keine 2,5 Stunden nach Ende der ersten.... und "nur" gut 2 Stunden lang, kommt es, obwohl die Spannung bereits deutlich unter 12V liegt, gar nicht erst zu einer Notladung, sondern geladen wird, weil manuell eingriffen wurde (Start der Klimatisierung).


    Diese Art der Notladung verhindert bestenfalls, dass das Fz startunfähig wird (das ist m.E. auch der Sinn dieser Funktion). Dass es zu Funktionsausfällen und Warnmeldungen kommt, wird dagegen nicht verhindert.


    Selbst wenn die Notladung früher einsetzen würde, würde das in diesem Fall nur verschleiern, dass offenbar ein massives Problem im Bereich der Steuergeräte vorliegt, dass zu einem erheblich gesteigerten Ruhestrom führt, wobei man hier über Stunden definitiv nicht mehr von "Ruhe" sprechen kann.


    Das ursächliche Problem sind ausschließlich diese Entladungen, bei denen in jedem Fall die Busruhe aufgehoben ist und irgendwelche Steuergeräte angetriggert werden und sich selbst und vermutlich Verbraucher beschäftigen.

    Dieses Diagramm sollte als Blaupause für die Problemerkennung verwendet werden.......schade das VW/Skoda das nicht wissen will.


    Wenn das Problem behoben ist, braucht man, außer im wirklichen Ausnahmefall, keine Notladung und die Stützung mit 13,2V beim HV-Laden wäre ebenfalls völlig ok.

    Eine neue Batterie wäre dann vermutlich, wie auch bei den Verbennern des Konzerns mit S&S, im Schnitt erst nach rund 5 Jahren fällig.

    Wenn man dann, als Steigerung, anstatt EFB grundsätzlich AGM verwendet, würde das die volle Funktionsbereitschaft noch etwas verlängern.

    Bestellt 23.11.2021: Enyaq iV80/ unverbindliches Lieferdatum: 4.Q 2022

    Auslieferung: 22.03.2023 mit SW 3.2

    AKtuell SW: 3.8

    Einmal editiert, zuletzt von enopol ()

  • Ich wundere mich enopol bei unserem Elroq mit SW 5.4 über folgendes was dazu beitragen

    kann bezüglich deiner Erkenntnis :


    Fahrzeug steht im freien bei Minusgraden und die Scheiben vereisen. Halt........die Frontscheibe nicht komplett. Um das Dachmodul ( Frontkammera ) nicht komplett. Nun gehe ich davon aus das es

    keine vollständige Busruhe gibt.


    Bei unserem vorherigen IV 60 mit SW 3.8 konnte ich es nicht beobachten. Das Fahrzeug war nicht

    mit einer Wallbox verbunden. Ebenso unser Elroq 85. Dennoch kenne ich die Fehlermeldung

    weder bei dem IV 60 noch bei dem Elroq 85 bisher nicht.

    erstes BEV Smart EQ fofour, zweites BEV Skoda Enyaq IV 60, aktuelles Fahrzeug Elroq 85. 9,9 kWp mit 15 kW Speicher. Hobby Bogensport und Anleiter für Menschen mit Behinderung.

  • ich weiß jetzt nicht genau, was du mir sagen willst.....

    Meine Frontscheibe und die Frontkamera sind in den letzten Tagen auch öfters vereist/abgedeckt und das wirkt sich definitiv nicht auf die Busruhe aus.


    Mein Fz kennt diese unerklärlichen Entladung über längere Zeiträume bisher gar nicht.....außer das es ab und zu mal eine ca 3 minütige Verbindung zum Server gibt (bei mir zudem meist als Aktualisierung mit Zeitangabe in der App zu sehen), passiert da nichts.

    Die Spannung der 12V-Batterie sinkt, wie bei nahezu jedem Fz mit 12V-Starterbatterie 8egal ob Verbrnner oder E-Auto), langsam und kontinuierlich durch geringen, normalen Ruhestrom und Selbstentladung. Bei gemäßigten Temperaturen war sie nach 10 Tagen Stillstand meines Enyaqs bei rund 12,6V angelangt, was absolut unkritisch ist und keinesfalls auf irgendwelche Fehler hin deutet.


    Es betrifft meines Wissens auch (wahrscheinlich nicht annähernd) alle neueren Fz ab SW 4.

    Einige Fz haben diese Entladungen und andere nicht. Zudem scheint meistens keine Vorhersage möglich, wann und bei welchen Vorbedingungen diese Effekte eintreten.


    Meine Vermutung ist, dass diese übermäßigen Entladungen mit der unterschiedlichen Ausstattung zusammen hängen könnten. Das würde zumindest erklären, dass einige Fz dieses Problem haben und andere, trotz identischer SW, nicht.

    Für "bedauerliche Einzelfälle" tritt mir dieses Problem dagegen zu häufig auf und das ja nicht nur bei Skoda, sondern z.b. auch bei den VW IDs.

    Vielleicht können bestimmte StG nicht miteinander... ^^

    Ich weiß es nicht, aber genau das wäre m.E. die Aufgabe von Skoda/VW, der sie sich, zumindest nach dem, was ich bisher höre und lese, entziehen.

    Bisher scheint mir die Taktik bei diesem Problem aus "Ignorieren" zu bestehen und die Symptome werden häufig mit "Tausch der Batterie " behandelt.


    Diese Geschichte ist aus meiner Sicht wirklich wichtig und nicht mit Problemen der Art wie "Pfützenlicht ist wieder mal im Eimer" zu vergleichen.

    Bestellt 23.11.2021: Enyaq iV80/ unverbindliches Lieferdatum: 4.Q 2022

    Auslieferung: 22.03.2023 mit SW 3.2

    AKtuell SW: 3.8

  • Nu, hat's mich auch erwischt.

    Der Witz daran ist, dass die Meldung kommt, auch wenn die Dicke seit Tagen am Ladegerät hängt und nach zwei extrem kurzen Fahrten und wieder am Tropf hing.

    Die Spannung war immer im genehmen 12V Bereich.

    Das soll mir einer von den Einsteins bei VW erklären.

  • Ja, dummerweise, hatte ich vergessen, den Lader auf 'Wintermodus' zu stellen. Im Normalmodus schafft er es, die Batterie mitsamt was-auch-immer an Dauerverbrauchern ernsthaft zu laden nicht. Ist halt ein Discounter-Billigteil. Zur Erhaltung der Batterie, langt er normalerweise. Gestern anscheinend, hat's eben nicht mehr.

    Ändert nicht viel an der Tatsache, dass zum Zeitpunkt der Meldung, die Spannung deutlich über 12V war.

    RS SUV, prod. 41/'24, SW 5.2, Goodyear GjR

    Einmal editiert, zuletzt von Garfield ()

  • Also bei mir hat das Update definitiv nicht geholfen. Gestern nach dem Abholen 12 Batterie geladen, und HV Batterie auf 80%. Dann die Nacht stehen lassen, heute morgen 11,7V und Batterieschutzlimit. Ladestecker nicht eingesteckt. Dann nochmals Batterie geladen, 35km gefahren. Auto abgestellt, nach gut 3h Winterwanderung wollte ich vorheizen, das Batterieli wollte aber nicht. Wir morgen gleich noch mal reklamiert...

  • Glaubt ihr wirklich dass Skoda / VW nicht weiss woran es liegt?

    Ich würde den Fehler zuerst wie folgt suchen:


    - Für jedes gebaute MEB Fahrzeug einen Datensatz nehmen, der alle verbauten (elektrischen) Teile enthält und somit alle Ausstattungsvarianten abdeckt; wenn einige Komponenten mehrere Lieferanten haben natürlich auch den Lieferanten, und natürlich die Software Version. Es sollten mehrere hunderttausend Datensätze sein.

    - Kennzeichnen der Datensätze die einen Batterieausfall hatten, Wie alt, Fahrleistung.

    - Korrelationsanalyse, bzw. heute eine KI Engine damit füttern.


    Und dann schauen was rauskommt!

    Ist nicht so schwer!


    Wäre bis hier hin eine Masterarbeit für eine Studentin / einen Studenten.

    Enyaq 85, MJ 25, Graphite-Grau Metallic, Plus, AHK, SW 5.2

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