Ich habe mich vor zwei bis drei Jahren noch öfters gedanklich mit mobilen Ladegeräten beschäftigt. Jetzt schon einige Zeit nicht mehr, da ich bisher nie den Bedarf gesehen habe. Nächstes Jahr möchte ich mit dem E-Auto nach Apulien. Wie sieht es denn in den Randregionen Europas mit dem Laden aus? Gemäss Ladeapps müsste auch das inzwischen problemlos gehen. Wie sind Eure Erfahrungen damit? Wenn aber viele angegebene Ladestationen defekt sein sollten oder nicht aktivierbar, gäbe es durchaus noch Argumente für einen solchen Mobillader als Notfalllösung.
Kann man machen, ich hatte den go-e Lader auch schon im Fach vom Ladekabel mit, gebraucht habe ich ihn unterwegs noch nie. (Adapter blaue CEE16 und Schuko habe ich vorsichtshalber auch).
Um mit einem mobilen Lader auch irgendwo unterwegs sinnvoll laden zu können braucht man eine Steckdose, die für die entsprechend lange Zeit auch ihre Leistung abgeben kann. EIne Schukodose bestenfalls 10A (2,3kW), die blauen CEE16 können zwar 3,7kW Dauerstrom, aber da wo diese Anschlüsse häufig sind, auf Campingplätzen, sind sie in der Regel deutlich niedriger als 16A abgesichert. Wer auf einen Bauernhof in den Urlaub fährt sollte vorher nach einer roten CEE16 Dose fragen, die kann bei ordnungsgemäßer Installation tatsächlich 11kW Dauerleistung abgeben.
Kurz: eine passende Steckdose zu finden kann schwieriger werden als eine Ladesäule zu finden.
In Süditalien war ich noch nicht, erst recht nicht mit dem Elektroauto. IMO sollte man sich immer vorher über Verfügbarkeit und Preise öffentlicher Ladesäulen im Urlaubs-/Reisegebiet informieren und ggf. Ladeapps/Ladekarten vorher bestellen. Hat bei uns in Österreich und Tschechien gut geklappt.