Alles anzeigenIch hatte vor den Enyaq's auch immer nur Frontkratzer und hatte niemals Probleme damit.
Hatte ja mal den MB EQB 250+ zum testen da (als Frontkratzer) und ähnlicher Power wie beim Grandland.
Solange es trocken war, alles super. Aber wir haben ja den "Härtetest" vor der Tür. Links Abbiegen von einer vielbefahrenen Bundesstraße bergauf ohne Ampel oder Abbiegespur in eine kleine Seitenstraße.
Auch wenn die Fahrbahn feucht ist kann man mit dem Heckantrieb Enyaq oder hat jetzt mit Allrader auch mal kleine Lücken im Gegenverkehr nutzen um zügig abzubiegen und die Fahrspur wieder frei zu machen.
Das war mit dem EQB schlimm und für uns damit ein No-Go.
Es ist eben ein Unterschied ob Frontantrieb mit einem bis zu 1,5Tonnen Hot-Hatch / Kombi oder mit einem 2,2Tonnen SUV.
Ich denke wer eher im Flachland unterwegs ist, dem wird der Unterschied minimal vorkommen.
Mit den Listenpreisen ist das so eine Sache. Die sind zumindest beim Gewerbe/Firmenwagen interessant, da Berechnungsgrundlage.
Privat sind mir Listenpreise auch egal, da ich ohnehin eher der Autokäufer von jungen Gebrauchten statt Leasingnehmer bin.
Was bin ich in den letzten gut 37 Jahren nicht alles gefahren. FWD, RWD, Motor vorn, Motor hinten, AWD (Torsen), AWD (Haldex). Die vorletzte Familienkutsche war ein Audi A4 quattro, die jetzige ein Enyaq 85x.
Nach meiner persönlichen Erfahrung: wer sich nur flach und urban und nicht bei Schnee bewegt, kann gut mit allem davon fahren , AWD ist da eher herausgeworfenes Geld, FWD oder RWD ist in diesem Umfeld technisch egal.
Aber wer sich ab hügliges Gelände aufwärts, oder gar im Winter auf verschneiten Landesstraßen und darunter bewegt, sollte mal einen Allrad PKW auf Schnee und Steigung selber fahren und dann auf der Basis dieser eigenen Erfahrung entscheiden. Selbst außerhalb des Winters, eine temporäre, schräge Parkfläche auf nassem Gras kann Erkenntnisse bringen, da sind einige FWD PKW nicht mehr von allein die Ausfahrt hoch gekommen.