Beiträge von tom-1

    Wenn man keinen Hausakku hat, eine PV-Anlage, die selten über 4-5 kW Leistung kommt und eine Wallbox, die nicht einphasig kann, wird es mühsam.


    Das hat dann mit dem sonstigen Verbrauch nicht viel zu tun.


    So habe ich Meik jedenfalls verstanden.

    Meine go-e kann 3p <->1p - und die liegt im unteren Preisfeld. Vielleicht die vorhandene Wallbox verkaufen und eine geeignetere montieren/~lassen?


    Ein weiterer Vorteil bei der go-e ist dass sie einen 11kW CEE16 Stecker hat. Austausch mit EV Ladern gleicher Leistung ist auch durch elektrotechnische Laien möglich.

    Da musst du aber schon eine ziemlich große PV haben damit du da über das Jahr nennenswert was rausholen kannst. 4,2kW, dann hast du noch den normalen Hausverbrauch, da braucht es bei meinen knapp 10kWp auf dem Dach schon wolkenlose Sommertage und eine Autonutzung die Laden in der Mittagszeit ermöglicht um da noch durch weiteren Solarüberschuss in den begrenzten Abregelzeiten nennenswert Ertrag zu bekommen. Die letzten Sonnentage hier Ende April haben bei meiner Anlage so ca. 5,5kW in den Mittagsstunden gebracht, blauer Himmel und nur ein paar hundert Watt die ins Netz gingen. Ab 16 Uhr reichte es gerade noch um die 4,2kW abzudecken, danach war mit Hausverbrauch schon Netzbezug dabei.

    [...]

    Mittel, aber nIcht groß - 11kWp mit 10kVA WR in Süd-West um die 35..38°. April 2026, die drei Tage wo ein BEV geladen hat, sind leicht erkennbar:

    April-2026.jpg

    hallo tom-1


    Einen Punkt muss ich korrigieren.

    Der Netzbetreiber verkauft keinen Strom. Deshalb wird er als Netzbetreiber und nicht als Lieferant bezeichnet.

    ...

    Natürlich nicht, das war ja eine Folge die Trennung zwischen Energieunternehmen und Netzbetreibern. Aber: VNB ist in sehr vielen Fällen Tochterunternehmen von Energiekonzernen, oder sind beide Unternehmen einer gemeinsamen Holding. Ein Schelm, war da Zusammenhänge vermuten würde...

    Da musst du aber schon eine ziemlich große PV haben damit du da über das Jahr nennenswert was rausholen kannst. ...

    ...

    Ich habe auch nur gut 11kWp an einem 10kVA Wechselrichter.

    Wie gesagt, zu dem angeführten Setup habe ich gegenüber der reinen PV Anlage lediglich eine go-e und einen Raspi mit evcc dazu gekauft - und damit würde der Rest gehen, wenn mein VNB mal ein IMS+Steuerbox verbauen würde.

    ...

    Was ich so gelesen habe, ist noch kein Fall bekannt, dass ein Netzbetreiber Wallboxen heruntergeregelt oder ausgeschaltet hat.


    Ich will sagen, wenn ich mir die Eintrittswahrscheinlichkeit und mögliche Häufigkeit im Jahr anschaue, dann ist m.E. eine einfache, kostengünstige Lösung ausreichend. ...

    Gar keinen Widerspruch.

    Wer aber eine PV Anlage und einen EV Lader hat, wird ohnehin eine Solarüberschussregelung haben und dann wird die Abregelung via Steuerbox und privatem EMS in vielen Fällen einfacher.


    Oder: die Wallbox ist vom Zähler/Steuerbox/Rundsteuerempfänger recht weit entfernt.

    Bei mir hängt die, natürlich vom Elektromeister angemeldete, mobile go-e an einer 3p CEE16 Steckdose mit einem 20m Kabel. Zwei Adern für einen Kontakt vom Rundsteuerempfänger wären da für eine Elektrofachkraft machbar, aber doch ziemlich sperrig. LAN Kabel liegt überall, mehrere Accesspoints sind vorhanden. PV, go-e, Steuer-Shellys usw. habe ich ein ein extra VLAN eingesperrt.


    Es ist durchaus möglich, dass es nie (oder nur zu Test-/Demozwecken) zu diesen Abregelungen von steuerbaren Verbrauchsein­richtungen nach § 14a EnWG kommt, es erscheint mir eher als eine Art "Wallboxinstallationserschwernismaßnahme". (ja, Wärmepumpen und Speicher mit Netzanschlussleistungen >4,2kW sind auch betroffen)

    So in der Art von: "Laden sie doch lieber an unserer öffentlichen Ladesäule, wir verkaufen ihnen gern die Energie". Aber das sehe ich bestimmt zu schwarz.


    Öffentliche Ladepunkte (auch privat betriebene, öffentliche) werden btw nicht abgeregelt, falls das wirklich mal passieren sollte.

    Der fest zu installierende "go-E Charger" hat einen potentialfreien Kontakt zur netzdienlichen Steuerung gem. Paragraph 14a EnWG.


    https://shop.go-e.com/de-de/wa…o-e-charger-gemini-11-kw/


    Bin diese Woche von meinem "Octavia III TDI (Bj. 2016) auf einem "Enyaq iV80" (Bj. 2022) gewechselt und habe mir den "go-E Charger" installiert, da ich ebenfalls den potentialfreier Kontakt zur netzdienlichen Steuerung über einen Rundsteuerempfänger des Netzbetreibers benötige.

    Eine feste Reduzierung auf 4,2kW hat den Nachteil, dass damit auch die Leistung von der eigenen PV reduziert wird. IMO besser und zukunftsträchtiger ist die dynamische Reduzierung. AFAIK geht das aber nur, wenn der Netzbetrieben ein Intelligentes Messsystem mit Smartmetergateway zur Kommunikation zu sich (Netzbetreiber) und eine Steuerbox mit Netzwerkschnittstelle ins Haus installiert hat.


    An dieser Netzwerkschnittstelle der Steuerbox (FNN z.B.) kann man dann sein EMS (Energiemanagementsystem) koppelt, was diese dynamische Reduzierung vornimmt.


    Hört sich extrem kompliziert an? Ich befürchte das ist Ansicht der Netzbetriebe rund ihrer Mutterfirmen.


    Real ist das nur ein Smartmeter mit Funkmodul (Sache des Netzbetreibers) und man braucht in eigenes EMS.


    Ein EMS - da kann schon ein Rasberry Pi und evcc reichen Oder man hat eine PV mit z.B. einem SMA Home-Manager 2.0, der kann mir den letzten Firmwareupdates auch solche §14a EnWG Steuerungen vornehmen.


    Folge: vom Dach kommen z.B. 4kW Solarüberschuss, Lader ist vom Netzbetreiber auf 4,2kW abgeregelt: es stehen hier im Beispiel 8,2kW zum laden bereit.