Beiträge von tom-1

    Da musst du aber schon eine ziemlich große PV haben damit du da über das Jahr nennenswert was rausholen kannst. ...

    ...

    Ich habe auch nur gut 11kWp an einem 10kVA Wechselrichter.

    Wie gesagt, zu dem angeführten Setup habe ich gegenüber der reinen PV Anlage lediglich eine go-e und einen Raspi mit evcc dazu gekauft - und damit würde der Rest gehen, wenn mein VNB mal ein IMS+Steuerbox verbauen würde.

    ...

    Was ich so gelesen habe, ist noch kein Fall bekannt, dass ein Netzbetreiber Wallboxen heruntergeregelt oder ausgeschaltet hat.


    Ich will sagen, wenn ich mir die Eintrittswahrscheinlichkeit und mögliche Häufigkeit im Jahr anschaue, dann ist m.E. eine einfache, kostengünstige Lösung ausreichend. ...

    Gar keinen Widerspruch.

    Wer aber eine PV Anlage und einen EV Lader hat, wird ohnehin eine Solarüberschussregelung haben und dann wird die Abregelung via Steuerbox und privatem EMS in vielen Fällen einfacher.


    Oder: die Wallbox ist vom Zähler/Steuerbox/Rundsteuerempfänger recht weit entfernt.

    Bei mir hängt die, natürlich vom Elektromeister angemeldete, mobile go-e an einer 3p CEE16 Steckdose mit einem 20m Kabel. Zwei Adern für einen Kontakt vom Rundsteuerempfänger wären da für eine Elektrofachkraft machbar, aber doch ziemlich sperrig. LAN Kabel liegt überall, mehrere Accesspoints sind vorhanden. PV, go-e, Steuer-Shellys usw. habe ich ein ein extra VLAN eingesperrt.


    Es ist durchaus möglich, dass es nie (oder nur zu Test-/Demozwecken) zu diesen Abregelungen von steuerbaren Verbrauchsein­richtungen nach § 14a EnWG kommt, es erscheint mir eher als eine Art "Wallboxinstallationserschwernismaßnahme". (ja, Wärmepumpen und Speicher mit Netzanschlussleistungen >4,2kW sind auch betroffen)

    So in der Art von: "Laden sie doch lieber an unserer öffentlichen Ladesäule, wir verkaufen ihnen gern die Energie". Aber das sehe ich bestimmt zu schwarz.


    Öffentliche Ladepunkte (auch privat betriebene, öffentliche) werden btw nicht abgeregelt, falls das wirklich mal passieren sollte.

    Der fest zu installierende "go-E Charger" hat einen potentialfreien Kontakt zur netzdienlichen Steuerung gem. Paragraph 14a EnWG.


    https://shop.go-e.com/de-de/wa…o-e-charger-gemini-11-kw/


    Bin diese Woche von meinem "Octavia III TDI (Bj. 2016) auf einem "Enyaq iV80" (Bj. 2022) gewechselt und habe mir den "go-E Charger" installiert, da ich ebenfalls den potentialfreier Kontakt zur netzdienlichen Steuerung über einen Rundsteuerempfänger des Netzbetreibers benötige.

    Eine feste Reduzierung auf 4,2kW hat den Nachteil, dass damit auch die Leistung von der eigenen PV reduziert wird. IMO besser und zukunftsträchtiger ist die dynamische Reduzierung. AFAIK geht das aber nur, wenn der Netzbetrieben ein Intelligentes Messsystem mit Smartmetergateway zur Kommunikation zu sich (Netzbetreiber) und eine Steuerbox mit Netzwerkschnittstelle ins Haus installiert hat.


    An dieser Netzwerkschnittstelle der Steuerbox (FNN z.B.) kann man dann sein EMS (Energiemanagementsystem) koppelt, was diese dynamische Reduzierung vornimmt.


    Hört sich extrem kompliziert an? Ich befürchte das ist Ansicht der Netzbetriebe rund ihrer Mutterfirmen.


    Real ist das nur ein Smartmeter mit Funkmodul (Sache des Netzbetreibers) und man braucht in eigenes EMS.


    Ein EMS - da kann schon ein Rasberry Pi und evcc reichen Oder man hat eine PV mit z.B. einem SMA Home-Manager 2.0, der kann mir den letzten Firmwareupdates auch solche §14a EnWG Steuerungen vornehmen.


    Folge: vom Dach kommen z.B. 4kW Solarüberschuss, Lader ist vom Netzbetreiber auf 4,2kW abgeregelt: es stehen hier im Beispiel 8,2kW zum laden bereit.

    Hallo,

    ich bin seit gestern auch glücklicher enyaq iv 85 Fahrer. Zuhause steht eine Wallbox go e pro in Verbindung mit einer pv Anlage. Ich habe auch evcc bereits konfiguriert, leider bricht das laden immer nach kürzer Zeit ab. Hat jemand eine Idee, wie ich es konfigurieren muss?
    meine aktuelle evcc.yaml sieht so aus...

    ...

    Nur kurz: aktuell ist die bevorzugte Konfiguration von evcc mittels Webinterface angegeben. Das funktioniert recht gut und ist einfacher. Das Auto muss man btw. nicht zwingend konfigurieren, es steht dann erst mal "Gastfahrzeug" da. Wenn das geht Konfiguration sichern und dann erweitern/ändern.


    Also IMO am besten mit einer neuen Speicherkarte das aktuelle evcc Image installieren und per Webinterface konfigurieren, die alte KOnfig bleibt so auf der alten Speicherkarte als Reserve erhalten.


    Die go-e muss man ebenfalls vorher gemäß Anleitung konfigurieren. Ob sie geht sieht man, dass man sie in der go-e App sieht, die Leistung manuell ändern kann und das Auto damit lädt(!).

    Ich habe in evcc im Webinterface konfiguriert:

    "Netzzähler" =Energiemesser (bei mir SMA Home Manager 2.0), man braucht dessen IP,

    Hybridwechselrichter als PV Anlage (man braucht dessen IP und das Benutzerkennwort)

    Hybridwechselrichter als Speicher (gleiche IP wie davor)

    go-e als Wallbox (man braucht deren IP)


    Die Voreinstellungen der templates habe ich nicht verändert, nur die IPs jeweils ergänzt.

    [...]

    Ich habe aktuell auch das Problem, dass mit meiner 11 Kwh Wallbox einphasig max. 3,6 kW gehen, 3-Phasig mindestens 4.1 kW sein müssen und die PV max. 6 kW liefert.

    Also passiert beim kleinsten Wölkchen / Verbraucher im Haus die Phasenumschaltung. Die braucht immer gut 1-2 Minuten und geht max. ein oder zweimal gut, dann steigt der Enyaq aus.

    [...]

    Ich habe eine 11kW go-e "Wallbox" und diese wird über ein Programm "evcc" gesteuert, welches auf einem Rasberry Pi läuft.

    Bei dem von dir beschriebenen Wölkcheneffekt nutzt das System zur Verminderung von 3p <--> 1p Umschaltungen den Hausakku als Puffer, aber nur für kurze Zeit, wenige Minuten. Erst wenn danach die Leistung nicht mehr für 3p reicht (4,1kW) schaltet das System auf 1p um. Bei der Rückschaltung gibt es ebenfalls eine kleine Verzögerung. Insgesamt gibt es so beim Wölkcheneffekt nur sehr wenige 3p <--> 1p Umschaltvorgänge und mein Enyaq kommt mit diesem Solarüberschußladen sehr gut klar.


    Falls du auch einen Hausakku zur Pufferung hast, schau dir einfach mal evcc an, das Programm unterstützt sehr viele Wallboxen, Wechselrichter und weitere Geräte. Es ist auch (z.B. um es zu probieren) eine Windows Version verfügbar. Testversionen sind kostenlos. https://evcc.io/

    Meine Eny braucht auch 1,x s für unbekannte Schilder. Im Gegenzug bremst er auch manchmal an Stellen, wo vielleicht mal vor Monaten eine Baustelle war und und kein Schild mehr da ist, ab - und bleibt dabei und piepst.


    Es wäre vielleicht doch besser gewesen diese Funktionen vorher umfangreicher zu testen, gerade veraltete alte Navidaten wird es immer geben und wer braucht Assistenten, auf die man sich nicht verlassen kann?

    So, jetzt habe ich wieder einen Termin in der Werkstatt weil die Ladeklappe sich nicht mehr verriegeln lässt. Ich fürchte aber, dass ich es selber bezahlen muss. Hab zwar die Garantieerweiterung auf 5 Jahre abgeschlossen, aber im Kleingedruckten steht: max. 100000km. Und ich habe bereits 115000km. ;(

    Wurde das schon mal in der Fachwerkstatt repariert, oder ist das zum ersten mal aufgetreten?

    Hi, das ist natürlich auch eine Alternative. Die Frage wäre nur, wie? Reichen die 12V im Kofferraum? Ich weiß nicht, ob der Dauerstrom?! für eine Heizdecke reicht. Und wie gesagt, ich bin mir nicht sicher, ob die mit richtig Leistung eher 220V benötigen.

    Naja, 12,5A bei 12V sind 150W und 652mA bei 230V sind 150 W - gleiche Wärmeleistung.


    Welche Leistung man bei welchem Dachzelt bei welcher Außentemperatur haben möchte, kann ich nicht sagen, aber Zelte sind im Regelfall nicht sehr stark gedämmt. Wenn man die mittlere, benötigte Leistung heraus gefunden hat, muss man nur noch die benötigte Zeit multiplizieren und weiß wie viel Elektroenergie man dafür benötigt. Also ein Campingplatz mit blauer CEE wäre für wirkliches Wintercamping <0°C sicher auch eine gute Wahl, vor allem bei mehreren Tagen.


    Nur mal als Gedankenbeispiel, zwei Heizdecken mit einer mittleren Leistung von 100W und die Zeit von 18:00 bis 09:00 macht 1,8kWh.

    Und deshalb stehen dann auf dem Parkplatz überall die Einkaufswagen rum.

    Nicht zwingend überall.

    Es bringen bei unserem Netto alle brav den Wagen zurück - meistens auch ohne ihn wieder einzurasten. Nicht nur das, an unserem NP Markt (Edeka Gruppe, falls die jemand nicht kennt) haben die Wagen nicht mal die Möglichkeit zum gegenseitig verriegeln. Ich habe auf dem Parkplatz noch nie einen oder gar mehrere Wagen herum stehen sehen.