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Was ich so gelesen habe, ist noch kein Fall bekannt, dass ein Netzbetreiber Wallboxen heruntergeregelt oder ausgeschaltet hat.
Ich will sagen, wenn ich mir die Eintrittswahrscheinlichkeit und mögliche Häufigkeit im Jahr anschaue, dann ist m.E. eine einfache, kostengünstige Lösung ausreichend. ...
Gar keinen Widerspruch.
Wer aber eine PV Anlage und einen EV Lader hat, wird ohnehin eine Solarüberschussregelung haben und dann wird die Abregelung via Steuerbox und privatem EMS in vielen Fällen einfacher.
Oder: die Wallbox ist vom Zähler/Steuerbox/Rundsteuerempfänger recht weit entfernt.
Bei mir hängt die, natürlich vom Elektromeister angemeldete, mobile go-e an einer 3p CEE16 Steckdose mit einem 20m Kabel. Zwei Adern für einen Kontakt vom Rundsteuerempfänger wären da für eine Elektrofachkraft machbar, aber doch ziemlich sperrig. LAN Kabel liegt überall, mehrere Accesspoints sind vorhanden. PV, go-e, Steuer-Shellys usw. habe ich ein ein extra VLAN eingesperrt.
Es ist durchaus möglich, dass es nie (oder nur zu Test-/Demozwecken) zu diesen Abregelungen von steuerbaren Verbrauchseinrichtungen nach § 14a EnWG kommt, es erscheint mir eher als eine Art "Wallboxinstallationserschwernismaßnahme". (ja, Wärmepumpen und Speicher mit Netzanschlussleistungen >4,2kW sind auch betroffen)
So in der Art von: "Laden sie doch lieber an unserer öffentlichen Ladesäule, wir verkaufen ihnen gern die Energie". Aber das sehe ich bestimmt zu schwarz.
Öffentliche Ladepunkte (auch privat betriebene, öffentliche) werden btw nicht abgeregelt, falls das wirklich mal passieren sollte.