Beiträge von Ikarus

    Viele Kurzstrecken im Winter mit zwischenzeitlichem Auskühlen des Fz können ein erhebliches Problem sein, wenn man zwischendurch nicht öfters an die Ladebox kommt.....

    Gerade bei Kurzstrecken mit Heizung

    (ein Fz für rund 50t€ und dann mit Jacke fahren....dann sollte man vielleicht auf einen Renault Twizzy für Kurzstrecken umsteigen...)

    erhöhen den Verbrauch/100km erheblich und verringern die Reichweite ebenfalls erheblich.

    enopol: Lädst Du auch zuhause?


    Bei Kurzstrecken ist die Reichweite doch eigentlich nie ein Problem. Also kann ich auch fröhlich heizen, wenn ich nach der Kurzstrecke die elektrische Energie zuhause wieder bequem nachladen kann. So teuer ist der Strom nun auch wieder nicht, dass man am Heizen für Kurzstrecken sparen müsste.

    Ich kenne auch keine privaten E-Auto-Nutzer, die viele kurze Strecken hintereinander fahren ohne zwischendurch wieder zurück nach Hause zu fahren. (Lieferdienste sind keine private Nutzung ...)


    Nur wenn ich zuhause nicht laden könnte, wäre der erhöhte Verbrauch eher mal lästig ...

    Wir müssen also keine Probleme machen, wo keine sind.

    Und das ist die Lösung für das "Problem" - Kurzstrecke mit Heizung verbraucht einfach relativ viel Energie. Berichte gerne mal, wie sich die Verbräuche entwickeln, ist für andere Hartgesottene vllt. auch interessant, ich bleib da erstmal Fraktion Weichei und freue mich auch im Winter über ein Fahrzeug mit angenehmer Innentemperatur ^^

    Bei Kurzstrecken ist die Reichweite doch eigentlich nie ein Problem. Also kann ich auch fröhlich heizen, wenn ich nach der Kurzstrecke die elektrische Energie zuhause wieder bequem nachladen kann.

    Nur wenn ich zuhause nicht laden könnte, würde ich mit der Heizung im Winter mehr geizen ...

    Also so oft habe ich noch nie geladen bei dieser Strecke.


    Dabei bin ich nicht mal 160 gefahren, aber es war frei und mein Schnitt war 123 km/h. Und das obwohl ich durchs Ruhrgebiet musste. Dazu kam dann -5 bis -1 Grad und Gegenwind bei Sonne.



    Tja, das ist ja wohl zu erwarten gewesen bei dem Fahrstil. :D


    Überschlag: Die meiste Zeit auf der Autobahn (?) mit 140 km/h plus Gegenwind von schätzungsweise 10 - 20 km/h macht zusammen mindestens 150 km/h. 15² = 225 und 10² =100. Das heißt, dass Du bei 150 km/h den 2,25-fachen Verbrauch hast im Vergleich zu 100 km/h, da der Verbrauch quadratisch mit der Geschwindigkeit zunimmt.
    Wenn ich mit 100 km/h bei den niedrigen Temperaturen noch 390 - 400 km weit komme, reicht das bei Deinem Fahrstil noch für schätzungsweise 400 km / 2,25. Das sind 177 km, womit du die physikalischen Gesetze eindrucksvoll bestätigt hast. :thumbup:


    Blöd nur, dass die Ladesäulen defekt waren! ;(

    Einen hohen Anteil Segeln erhält man durch die Wahl des optimalen Fahrmodus und durch vorausschauendes Fahren.

    Hallo HAL01,

    was ist denn wann der optimale Fahrmodus?

    Ich weiß nicht, was der Eco-Modus verändert, außer einer niedrigeren Höchstgeschwindigkeit und einer reduzierten Beschleunigung? Wobei ich beide Dinge ja auch ohne Eco-Modus durch den umsichtigen Umgang mit dem "Gas"-Pedal selbst regeln und moderat halten kann.

    Beim Fahren im Eco-Modus fürchte ich allerdings, dass in einer kritischen Verkehrssituation nicht die dann eventuell hilfreiche volle Beschleunigung zur Verfügung steht.

    Die potentielle Energie von 1,7kWh wird aber nicht gänzlich durch Rekuperation wiedergewonnen, eher nur ein Bruchteil davon.

    ...

    Es wird also eine gemischte Kalkulation aus Rekuperation und Minderverbrauch sein ...

    Hallo Stella,

    danke für die Präzisierung.

    Macht das in der Netto-Energiebilanz einen wesentlichen Unterschied, ob die potentielle Energie durch Rekuperation wiedergewonnen wird oder ob das Bergab-Fahren zu einem Minderverbrauch führt?

    Im verlinkten Video von AMS/Bloch ab Zeitpunkt 30:30

    Die Quelle ist seriös. Bei Minute 33:42 gibt Bloch den Wert der Energie, die durch Rekuperation maximal zurückgewonnen wird, für Porsche mit 70% an. Wobei die gezeigte Fahrt im Hochgebirge sicher dazu führen dürfte, dass (bei großem Gefälle und vor engen Kurven) stärker gebremst wird als bei einer gemütlichen Überlandfahrt. Ein Teil der potentiellen Energie wird dann über die Bremsen "vernichtet", also in Wärmeenergie umgewandelt. Die Bremsen sollen ja auch nicht dauerhaft einrosten ... ;)

    Hallo MichaDu,


    die Differenz im Verbrauch für Hinweg und Rückweg kommt ziemlich genau hin, wenn Du mal die Energie für die Höhendifferenz zwischen Duisburg (h ≈ 50 m) und Neustadt/Wied (h ≈ 300 m) ausrechnest mit E = m∙g∙h:

    m ≈ 2.500 kg

    g = 9,81 m/s²

    Δh ≈ 250 m

    E ≈ 6.131.250 J ≈ 1,7 kWh


    Auf dem Weg nach Neustadt liefert die Batterie die Energie (1,7 kWh), auf dem Rückweg erhält sie diese Energie (zu 90-95%) zurück durch Rekuperation (ca. 1,5 kWh - 1,6 kWh).

    Damit sind dann mindestens 3,2 kWh der Energiedifferenz erklärt.


    Auf dem Hinweg hast Du benötigt: E_hin = 112 km * (21 kWh/100 km) ≈ 23,5 kWh.

    Auf dem Rückweg hast Du benötigt: E_rück = 112 * (17,9 kWh/100 km) ≈ 20 kWh.

    Der Unterschied beträgt 3,5 kWh.


    Die verbleibende Differenz von 0,3 kWh ist auch bei ähnlichem Fahrverhalten nicht verwunderlich. Mit Gegenwind und Rückenwind für Hin- und Rückfahrt dürfte man sogar mehr erwarten. Vielleicht war es an dem Tag ja windstill oder der Wind kam von Westen oder Osten?


    Quintessenz: Lieber den Berg hinunterfahren! 8)

    Alarmanlage geht an bei Standklimatisierung


    Moin zusammen,


    wahrscheinlich bin ich zu blöd für die Technik?...i

    Née, zu blöd bist du nicht. Blöd ist nur, dass man zur Lösung ein Forum braucht, weil die Software bei Skoda so ist wie sie ist.

    Hattet ihr das auch schon, und was war das Problem?

    Nein, hatte ich noch nicht. Frag doch mal Deinen freundlichen Händler welche Einstellungen er in diesem Fall ändern würde. Die haben bestimmt Zeit und freuen sich über solche Anrufe 😉