Beiträge von Joltawan_Barodscheff

    Mit dem MJ27 und 230V-Steckdose gibt es zum Glück keine derartigen Probleme ( eindeutig ein Neidfaktor).

    Die 230V Steckdose ist sicher eine tolle Sache. Ob Sie aber zum Betrieb einer Kühlbox ideal ist weiß ich nicht. Erstens verbraucht das Auto zusätzlich dauerhaft zu dem was aus der Steckdose fließt ca. 300-500W für seine ganzen Steuergeräte und zweiten stand hier im Forum irgendwo, dass sich die Steckdose nach einer gewissen Zeit abschaltet, wenn nicht eine bestimmte Mindestleistung dran hängt. Eine Kühlbox könnte diese Mindestleistung unterschreiten.

    ...Voraussetzung ist eben der aktivierte Camping-Modus.

    ...und leider auch: dass dieser nicht ausfällt. Wenn die Mobilfunkverbindung abreißt oder Skoda Server nicht läuft, dann fällt nicht nur die Klimatisierung aus, sondern es wird auch noch die 12V Batterie leer gesaugt (sofern kein weiterer Wächter aktiv ist).
    Ich finde den Camping-Mode ja eine tolle Sache. Aber die Risiken und Nebenwirkungen sind nicht ohne.

    ...also maximal 50kW pro Ladepunkt? Im Zweifel fragen Sie Ihren Controller - der haut dir möglicherweise das volle Besteck so was von um die Ohren.

    Nun ja. Ich denke da würde dem Controller was um die Ohren gehauen gehören. Denn wenn schon so eine seltene Vollauslastung zu erwarten ist: Warum dann überhaupt 16 Säulen aufstellen? Die kosten ja schließlich in Anschaffung und Unterhalt auch ein paar Euro fuffzig. Dann doch lieber weniger Säulen, die dann aber auch vernünftig performen.

    Dass bei Vollauslastung nicht für alle Anschlüsse die maximale Leistung zur Verfügung steht ist ja ok. Bei 50 kW pro Anschluss wird es dann schon grenzwertig. Die Leistung pro Anschluss herunterzuregeln macht für mich nur dann Sinn, wenn sich das über den gesamten Park wieder halbwegs ausgleicht. Wenn jeder Anschluss 300 kW kann, dann ist es derzeit unwahrscheinlich, dass an jedem Anschluss ein Fahrzeug steht, dass diese auch tatsächlich ziehen könnte. 50 kW kann wahrscheinlich so ziemlich jedes Fahrzeug unabhängig vom Ladestand nahezu immer ziehen. Da gibt es keinen Ausgleichseffekt mehr.

    Bei 50 kW eine Stunde oder länger stehen um genug Energie zu laden um bis zum nächsten Stop vernünftig weit zu kommen macht für mich keinen Sinn. Bei irgendwo Größenordnung 100kW geht's dann. Besitzer von 300+ kW Lademonstern werden das noch einmal anders sehen.

    Denke EnBW tut sich mit so einer Lade-Experience keinen Gefallen wenn das öfter vorkommt. Wie gesagt: dann lieber ein paar Säulen weniger.

    So, wieder mal ein Update zu meinem Fall:

    Das Navi hat sich auf wundersame Weise wieder eingerenkt und funktioniert wieder!


    Warum? Weiß ich nicht. Der USB Stick mit den Navigationsdaten ist die letzten Wochen immer gesteckt. Hat es jetzt nach so langer Zeit endlich Wirkung gezeigt? Oder lag es daran, dass ich letzte Woche zum ersten mal seither das Auto an einem Tag mehr als 5h benutzt habe? Oder Stand der Mond einfach günstig? Ich kann es nicht nachvollziehen.

    Was ich abschließend zu dem Fehler sagen kann, bzw. daraus gelernt habe:

    • Es ist definitiv ein reines Software-Problem. Die Hardware funktionierte zu jedem Zeitpunkt
    • Um die Position des Zeigers auf dem Bildschirm darzustellen vereint das Navi die Daten von GPS, Tacho, Kompass und Straßenverläufen auf der Karte
    • Beim Merging dieser Informationen passiert der Fehler: Die Tachoinformation wird falsch eingerechnet. Dadurch wähnt sich das Auto schneller als es tatsächlich fährt, verlässt dann die Straßen und versucht sich immer wieder sobald es sich in der Nähe irgendeiner Straße befindet sich daran zu klammern, bis die vermeintliche Position auch dort wieder nicht mehr passt.
    • Nach dem Abstellen des Fahrzeugs stimmt die Position wieder bis auf den Meter korrekt.
    • Man kann die Navi Kachel im Infotainment einfach ignorieren bzw. etwas anderes einblenden. Zur Navigation lässt sich ja z.B. auch Android Auto nutzen. Nervig bleibt dann aber natürlich die falschen Tempolimits (wenn Geschswindigkeitsübernahme in den Assistenten eingestellt ist). Außerdem nervt es hier im Dreiländereck massiv, wenn ständig der Grenzübertritt-Dialog mit den Tempolimits eingeblendet wird. Wenn man sehr nahe an einer Grenze ist kann das mehrfach pro Minute passieren 🤬

    Ich hoffe, dass ich jetzt erst mal Ruhe von diesem Bug habe. Vielleicht hilft mein Geschreibsel ja jemand mal weiter, der auch davon betroffen ist. Ansonsten vielen Dank für Eure konstruktiven Beiträge und Hilfen!

    ... den Schlüssel auf die Mittelkonsole gelegt so dass das Auto nicht immer auf und zu geht wenn ich rund herum die Frontscheibe reinige...

    Da ist es wahrscheinlich besser Kessy vorübergehend auszuschalten: Auto (von außen) per Taste am Schlüssel schließen und dann 5 Sekunden auf die Touchfläche am Türgriff tatschen. Die Türen lassen sich dann nur mit der Taste am Schlüssel wieder öffnen. Somit kein nerviges auf- und zuschließen während man mit dem Schlüssel in der Tasche direkt am Auto arbeitet.

    ...
    Nach zwei Tagen war ich wieder dort und das Auto stand frisch gewaschen da, mit neuem Akku, und bezahlen musste ich gar nichts!

    ...

    Wenn es so läuft, dann muss man ja fast schon hoffen, dass man die eCall Fehlermeldung noch bekommt, bevor die 3.9 SW kommt. Mit getauschtem e-Call Akku sollte man dann ja von dieser Seite erst mal viele Jahre Ruhe haben. Ohne getauschten Akku wird die rSOH Berechnung mit dem SW Update (sofern es denn irgendwann kommt) zwar korrigiert, er hat aber trotzdem die normale Alterung schon runter. Somit steht der planmäßige Tausch in nicht all zu ferner Zukunft eh schon vor der Tür.