Beiträge von Speicher

    Eine kostenoptimierte Routenplanung, die ausschließlich auf dem PowerPass beruht, kann bei den aktuellen Preisen nie kostenoptimiert sein.  Speicher Das muss man Skoda und VW bzw. Elli auch deutlich vor Augen führen. Vielleicht ergibt sich für Skoda die Chance, dass sie mit den zu erwartenden negativen Umfrageergebnissen an Elli gehen und es dann vielleicht auch mal langsam ein Umdenken bei Elli geben wird.


    M.E. würden die SW-Entwickler bei Skoda auch Ressourcen vergeuden, wenn sie hier versuchen würden, unter den teuren Preisen nicht ganz so teure herauszufiltern. Es wäre m.E. nicht effektiv hier etwas zu programmieren. Ich würde mir lieber wünschen, dass sie die Software des Autos so programmieren, dass ich Ladefilter setzen könnte (bei mir dann Ionity, bei anderen vielleicht EnBW, usw.). Das wäre effektiv und würde zu Freudensprüngen unter den Skoda BEV-Fahrern führen. Als Sahnehäubchen dann, dass man bei P&C auch andere Anbieter als den PowerPass hinterlegen könnte.

    Ich weiss, ich habs wirklich versucht...aber hier hat man einfach nicht zuhören wollen. Mir schmerzt das aktuell, weil...ach, egal. Ich hab alles im Vorfeld versucht, bei Elli damals schon, bei Skoda noch vor ein paar Tagen...jetzt lernen sie es eben so (hoffentlich)

    Deutlich gemacht, dass alles von den Anbieterfiltern überlagert wird. Ohne bevorzugte Anbieter und nur mit Powerpass wird das nichts, nicht mal bei einer Umfrage....denn wenn ich zwischen z.b. 39-59ct zahle bei meinen Anbietern und der Powerpass erst bei 59ct. anfängt, wird er nie günstiger.

    Aber ich verstehe das es nerven kann, wenn einer von aussen meint es besser zu wissen...ganz egal wie nah er an der Community ist.

    Einfach schade das dies nun daraus geworden ist und erwartbar was sie als Antworten bekommen. Ebenso dass sie Kommentare weniger freundlicher Art auf Facebook selbst ernten...ich hatte es schon im ELROQ-Forum geschrieben:


    Ich hatte Skoda angeboten eine Umfrage auch in meiner Community zu machen, doch das hat der Verantwortliche abgelehnt mit Verweis auf die Facebook Gruppe. Ich hatte mit ihm ein paar Diskussionen über die "Charging Experience" und was momentan Top-Themen sind für viele ENYAQ/ELROQ Fahrer:innen und wo grössere Hebel aus meiner Sicht liegen, die man erneut repräsentativ hätte mit einer Umfrage eruieren können.

    Denn mein Ziel war zu vermeiden, das eine gut gemeinte Umfrage in eine einzige Reaktion mündet. Hätte ich die Umfrage gebracht und entsprechend mit einem Video und Erklärungen begleitet, wäre das viel weniger passiert. Man hätte es offener gestalten können. Nun ja, es ist traurig aber sie sind selbst Schuld. Klingt hart, aber ich weiss was ich mit dem Verantwortlichen besprochen habe und ihm vorab sagte...er wollte mir leider nicht zuhören.


    Nun fürchte ich ziehen sie aus den Kommentaren die falschen Schlüsse. Schade das man bei dem Thema so wenig zu ihnen durchdringt.

    Aber vielleicht ist es auch einfach weil sie wissen das sie gegen den Powerpass und Elli nichts machen können, da dies sicher Konzernvorgabe ist.



    Und als Ergänzung für jene, die nicht so tief in der Thematik sind:


    Generell kann gesagt werden, dass die OEM-eigenen eMSP (Ladeanbieter) seit 2024 ziemlich abstürzen in der Nutzung. Sie sind einfach zu teuer, Zugang zu Hunderttausenden Stationen hin oder her. Der "sanfte" Zwang zur Nutzung durch Einbettung ins Fahrzeug hilft hier auch nur bedingt bzw. nur ein Mal bis man merkt wir man über den Tisch barbiert wird. Sobald man sieht, das man für 50kWh seine 40 oder 50 EUR geblecht hat, ist schnell Feierabend mit dem Tarif.


    Powerpass kommt allerdings nicht von Skoda, sondern von Elli. Skoda selbst hat gemäss eigener Aussage keinen Einfluss auf die Preisgestaltung oder das Produkt selbst. Elli gehört der VW Group. Ich war in Kontakt mit Elli, doch sie haben nach einem ersten Gespräch kein weiteres Interesse mehr an einem Austausch gehabt, trotz anderer Absprache, und auch auf Nachfrage nicht mehr reagiert.


    Skoda möchte für uns die Lade-Erfahrung im Rahmen der eigenen Möglichkeiten verbessern, doch das ist halt leider nicht allzu viel Einfluss. In der MySkoda App haben sie die grössten Hebel. Im Auto schon deutlich weniger, doch können sie sich hier in entsprechenden Themengruppen auch einbringen. Man muss also davon ausgehen, dass vieles nur in der App kommt bzw. zuerst dort kommt. Da aber die Übertragung zum Auto nicht 100% garantiert werden kann, ist der Nutzen eher gering.


    All diese Sachen gehören in die Ladeplanung des nativen Navigationssystems, doch das bedingt das es bei CARIAD umgesetzt wird.

    Mich erstaunt, dass man mit dieser banalen Erkenntnis, die man doch schon früh im Leben mit dem Fahrrad oder spätestens mit dem ersten motorisierten Fahrzeug macht, noch solche Aufmerksamkeit und Diskussionen hervor zaubern kann.

    Hat mich auch überrascht. Ich habe eher mit wenig Aufmerksamkeit und einem Kommentar wie "Was eine Erkenntnis, das weiss man doch spätestens seit Physik in der achten Klasse" oder so gerechnet. Doch im Ergebnis sieht es anders aus. Noch immer wird überschätzt, was Schnellfahren bringt, weil man nicht auf den Durchschnitt achtet.


    Der geneigte Petrolhead mag vielleicht noch einwenden "180 ist doch nicht schnellfahren, mein AMG/M/RS macht 280..." 🫠

    Auf 100km "spart" man mit 240km/h vs. 120km/h tatsächlich 25 Minuten. Kann schon den Unterschied machen, wenn man seine Kinder rechtzeitig zu Bett bringen will. Andererseits mit dem hohen Risiko, das nie wieder tun zu können... 😒

    Das war auch eine Antwort unter dem Beitrag und ja auch der Einwand von Carmaniac, dass ich einfach nicht schnell genug gefahren bin, weil der ENYAQ das nicht kann und es bei 230 ganz anders ist als bei 180. Und klar, bei freier Bahn sind 200+ auch mal schön und man ist auch schneller. Aber wichtig ist die Länge der Strecke und die Kontinuität. Ständiges Bremsen und Beschleunigen bringt da wenig. Aber z.B. Nachts auf einem langen Abschnitt, ja das bringt was.





    Generell aber neigen viele Menschen dazu, zu unterschätzen wie schnell man real fahren muss mit allen Begrenzungen, Baustellen und anderen Verkehrsteilnehmern, um durchschnittliche Geschwindigkeiten von 100, 130 oder gar 180 zu schaffen. Wohlgemerkt von Tür zu Tür.


    Beispiel: 300km Strecke, 100km habe ich ohne ein Hindernis freie fahrt und kann "durchziehen" und erreiche 130, 180, 230 im Schnitt. 200km muss ich langsamer fahren wegen Baustellen, Begrenzungen, anderen Autos und LKW und komme dort auf 110km/h im Schnitt. Das entspricht grob einer selbst gesetzten maximalen Geschwindigkeit von 130.


    130km/h auf 100km + 200km mit 110km/h = 2h 35 Minuten

    180km/h auf 100km + 200km mit 110km/h = 2h 22 Minuten

    230km/h auf 100km + 200km mit 110km/h = 2h 15 Minuten


    Mit 180 spare ich 13 Minuten Tür zu Tür, mit 230 nur noch mal 7 Minuten mehr (20 Total).

    Der Zeitgewinn nimmt stark ab, das Risiko erheblich zu und der Verbrauch geht durch die Decke. Gültig für Verbrenner wie E-Auto.


    Am Ende ist die Physik unerbittlich: Zeit verhält sich umgekehrt proportional zur Geschwindigkeit. Du "sparst" weniger als Du schnell fährst.
    Und Zeit kann man sowieso nicht sparen. Man kann nur entscheiden, ob man sie im Stress auf der linken Spur verbrennt oder entspannt im Flow.
    Und hier ist das E-Auto der ehrlichste Lehrmeister. Weil es dir jeden Mythos sofort in kWh ausrechnet und anzeigt.


    Und vielleicht mögen manche genau deshalb das E-Auto nicht:
    Nicht weil sie Reichweitenangst haben.
    Sondern weil es uns nüchtern diesen Spiegel vorhält.

    Oha, von dem Typen würde ich nicht mal eine Tüte Chips kaufen. ;)

    Ich auch nicht!

    War einfach das Ziel im Navi, da genau 250km bzw. 252km und ich somit einerseits 2x250km simulieren konnte mit dem Verbrauch/Zeit und gleichzeitig im Video zeigen kann was eine 500km Strecke im Aussendienst mit dem ENYAQ bedeutet. (Sprich einmal laden für 15min, wobei das schon zu lang war da ich mit zu hohem Ladestand zurückkomme...aber Sanifair + Aufnahme gingen nicht schneller).

    Bei MAN hab ich also nicht mal das Betriebsgelände betreten :)


    Das Bild ist absichtlich überspitzt, ohne die Sonnenbrille und die Pose (meine Frau hat ca. 40 Bilder gemacht bis es so aussah) sehe ich in dem Anzug eher bieder aus wie Bank oder Consultant. Das bringt aber keine Clicks auf dem Video-Thumbnail (was das noch werden wird), der Mafioso Look schon, nehme ich an :D

    Mal was anderes aus einem anderen Netzwerk: LinkedIn - Euer Speicher ist viral gegangen. Mit einem Thema, das wohl des Deutschen innerste Seele trifft. Geschwindigkeit auf der Autobahn :)


    Hier der Link: https://www.linkedin.com/posts…-7366348757585641472-mael


    Wer nicht auf LinkedIn ist (übrigens das einzige soziale Netzwerk wo ich abgesehen von YouTube aktiv bin), hier der Beitrag:

    ⏱️ 180 km/h geballert und nur 4 Minuten schneller. Für 10 % Akku. Willkommen im „Time-Saving-Bias“.

    Neulich: Business-Trip mit dem ENYAQ RS Coupé nach München zu MAN. 252 km pro Strecke. Eigentlich wollte ich die Geschäftswagentauglichkeit prüfen. Am Ende habe ich die Psychologie des Rasens getestet.

    ➡️ Hinfahrt: alles ausgereizt, wo frei war – 170 bis 184 km/h (mehr kann der ENYAQ nicht).
    ➡️ Rückfahrt: streng Richtgeschwindigkeit 130 und stoisch dran gehalten.

    Dann die Überraschung: Ganze 4 Minuten Unterschied. Hin 2:21, zurück 2:25. Viele hätten locker eine halbe Stunde erwartet. Also: „Zu dumm zum Schnellfahren?“ Nein, genau das ist der Denkfehler.

    Denn wir überschätzen massiv, wie viel Zeit hohe Geschwindigkeiten sparen. Von 20 auf 30 km/h bist du 50 % schneller. Aber von 130 auf 140 km/h sind es gerade mal 8 %. Für weitere 50 % müsstest du konstant 195 km/h fahren. Und selbst dann: 50 % schneller heißt eben nicht 50 % weniger Zeit, sondern nur ein Drittel.

    Und mal ehrlich: „180 fahren“ bedeutet in der Realität nie dauerhaft 180. Es sind kurze Phasen bis zur nächsten Baustelle, LKW-Kolonne oder dem Vordermann, der rauszieht. Die Durchschnittsgeschwindigkeit bleibt nahezu unbeeindruckt, je länger Du unterwegs bist.

    Der Preis für die 4 Minuten?
    ➡️ Verbrauch: 21,4 kWh statt 18,4 kWh/100 km, also 7,5 kWh auf der Strecke mehr, rund 10 % der Batterie.
    ➡️ Stress: Nicht das schnelle Fahren selbst, sondern die Unvorhersehbarkeit. Bei 180 wird jeder Spurwechsel zum Risiko.

    Genau hier ist ein E-Auto der beste Lehrmeister. Denn wie beim Laden zählt nicht der Peak, sondern die Menge über die Zeit. 185 kW am Schnelllader oder 240 km/h auf der Autobahn. Beides beeindruckt kurz, sagt aber wenig. Entscheidend ist, was am Ende wirklich ankommt. Eine Ladekurve ist da unerbittlich, wie ein Pace-o-Meter.

    Mein Fazit: Raserei spart kaum Zeit, frisst aber Akku, Nerven und Sicherheit. Vielleicht brauchen wir in Zukunft ein „Pace-o-Meter“ im Auto um endlich zu sehen, was wirklich zählt: Pace statt Peak.


    Hier die Statistiken nach 4 Tagen:

    105'000 Impressionen

    70'000 erreichte Mitglieder

    1150 Reaktionen

    192 Kommentare

    28 Reposts


    Der Hintergrund

    Ich habe das ENYAQ RS Coupé getestet und hier eine "Businessfahrt" nach München zu MAN simuliert. 250km hin und wieder zurück. An einem beliebigen Dienstag Vormittag. Hinfahrt bin ich in DE, wo erlaubt und möglich, 184 gefahren als max. Speed vom RS. Rückfahrt wo umlimitiert einfach Strich 130 Tempomat.

    So entstand das Ergebnis. Kein Stau, normaler Verkehr und die üblichen Sachen wie überholende LKW, Autos die mit 100 die LKW überholen, die mit 120 links bleiben usw. Dazu Baustellen und ab und bei München die Tempobeschränkungen.


    Real war dann tatsächlich nur 4 Minuten Zeitvorteil vorhanden Tür zu Tür. Theoretisch ist mehr möglich, aber das ändert nichts am Thema das wir dazu neigen Zeitgewinne massiv zu überschätzen, die durch Geschwindigkeit entstehen. Und das E-Autos hier viel helfen, das man auf Pace statt Peak achtet.


    Für uns in unserer E-Bubble ist das längst schon wie selbstverständlich, doch ausserhalb hält sich die Mär vom "Ballern und Heizen" hartnäckig. Daher waren die Reaktionen hier sehr spannend.


    Das Video kommt natürlich noch in ein paar Wochen auf meinem Kanal. Bis dahin gibt es noch eine (im Zeitalter von Google und ChatGPT zu einfache) kleine Frage:

    Ein Rennfahrer möchte 10 Runden mit 200km/h Durchschnittsgeschwindigkeit fahren. Er schafft in den ersten 5 Runden nur 100 km/h im Schnitt. Wie schnell muss er die übrigen 5 Runden fahren, damit er sein gesetztes Ziel von 200km/h im Schnitt erreicht?


    P.S. Das Bild hier war am Beitrag mit dabei ^^ mit Bekleidung aus meinem früheren "Leben"IMG_6374.jpeg

    Ein Hersteller-Update läuft weiter und verursacht 600 Euro pro Auto in Reparaturkosten.

    Das ist ja ein Großskandal.

    Speicher , bitte eine Aussage dazu.

    Die wiederholten Beiträge hier zu lesen… man kann nur den Kopf schütteln…. 8|

    Mein Enyaq fährt mit SW3.7 und wird so weitermachen.

    Dieses Thema habe ich in meinem Community News Video vor gut einem Monat auf dem Kanal angesprochen und anhand der bzw. basierend auf den Informationen von matze-pe erläutert.


    Ich bin unabhängiger Medienschaffender und kein offizieller Vertreter von Škoda, noch befugt oder berechtigt, für Škoda zu sprechen. Ich habe zu dem Thema bei Škoda angefragt. Sobald mir offizielle Informationen vorliegen oder zur Verfügung gestellt werden, gebe ich diese selbstverständlich weiter und veröffentliche sie.

    Eine schöne Gegenüberstellung, mal abseits von Extremen und YouTube Showcases. Einfach aus dem gelebten Alltag, dass mag ich sehr.


    Mir ist aktuell 2 Wochen ein ENYAQ RS Coupé als Pressefahrzeug vergönnt. Das Auto macht sehr viel Spass und ich mag die Linie mit dem Fliessheck.

    Ich könnte mir den auch als nächstes Auto vorstellen, ich habe ihn nun in allen möglichen Szenarien durchgetestet, auf der (DE) Autobahn im Sprint und im gemütlichen Reisen, in CH in den Bergen und im Mittelland auf "Aussendienstfahrt", selbst mit unserem Hund.


    Meine Skoda-EV Historie ist ja ähnlich zu der vom Langstreckenfahrer beginnend mit einem ENYAQ 80 im Mai 2021, also 6 Monate nach Marktstart bis heute. Und ich komme auf ca. 250'000 Kilometer mit ENYAQ und ELROQ wenn ich es zusammenzähle inkl. der "nicht eigenen" Autos.

    Ich finde es immer wieder spannend, woher wir kommen und wo wir heute sind. Aber ganz besonders war ich vom Coupé überrascht, das es mir derart Freude macht, obwohl ich eher der SUV-Typ bin.

    Ich könnte es mir fast vorstellen als nächstes Auto...wenn da nicht noch der Vision 7S aka Space und der Vision O wären...es wird spannend mit den neuen Modellen.

    Ebenso spannend, wann das modern solid Design weitergeführt wird am ENYAQ und wie sie ihn positionieren sobald die nächsten Modelle kommen.

    Aber das Coupé hat seinen Platz, denn anders als bei Superb und Octavia ist es das aktuell einzig geplante EV mit der Bauform...zumindest in den nächsten Jahren. (Spekulation von mir)

    Funktioniert bei mir noch nicht im Enyaq - und da die finale Version von iOS26 bald kommen wird, gehe ich davon aus, dass es auch leider so bleiben wird.

    Keine Sorge, habe das nicht überlesen. Bin in Abklärung mit Skoda, da mich das auch sehr interessiert. Teste ebenfalls mit der iOS 26 beta und finde das sie an CarPlay definitiv einige Verbesserungen vorgenommen haben, Käme jetzt noch Airplay in die Skodas...eine ganze Diskussion würde zu ende sein, zumindest für Apple-Kunden.


    Wenn dann noch bald die Ladeanbieterfilter kommen, dann wird auch kaum wer Ladeplanung direkt mit Apple Maps vermissen, weil es mit der integrierten Navigation dann schön einfach ist, Preheating inklusive (was hoffentlich auch noch für SW 3 kommen wird)

    Ich finde gerade das Letztgenannte sehr schwierig. Nämlich weiterhin offen zu sein für den Austausch mit den Petrolheads, diesen teils mühsamen "Kampf gegen Windmühlen". Das geht sicher nur, wenn man auch hin und wieder Erfolgsmomente und positives Feedback bekommt (wenn man z.B. jemanden mit seinen Inhalten erreicht hat). Ich habe es diesbezüglich schon lange aufgegeben. Wenn ich mir z.B. Kommentarspalten von irgendwelchen Nachrichtenbeiträgen durchlese, komme ich sehr schnell an den Punkt "Warum liest du dir diese Grütze überhaupt durch? Es wird irgendwann jeder an den Punkt der Erkenntnis gelangen. Die letzten 5% wird man sowieso zum Umstieg zwingen müssen." Damit lebe ich ruhiger, weil mich diese Diskussionen im Grunde nur noch aufregen. Deshalb Hut ab vor jedem, der diese Diskussionen noch führt.

    Ich führe das nur noch, wenn es jemand wirklich ernst meint und wissen will. Das passiert meist per Mail oder auch mal auf LinkedIn per Nachrichtenchat.

    In den Kommentarspalten (egal wo) werden nur noch maximal zugespitzte blutige Grabenkämpfe ausgetragen. Da kann man nicht gewinnen, sondern sich nur verbrennen. Und genau damit wollen wir doch aufhören :) Da elektrisiere ich lieber die, die wirklich zuhören und sinnvoll diskutieren.