Beiträge von Speicher

    Oha, von dem Typen würde ich nicht mal eine Tüte Chips kaufen. ;)

    Ich auch nicht!

    War einfach das Ziel im Navi, da genau 250km bzw. 252km und ich somit einerseits 2x250km simulieren konnte mit dem Verbrauch/Zeit und gleichzeitig im Video zeigen kann was eine 500km Strecke im Aussendienst mit dem ENYAQ bedeutet. (Sprich einmal laden für 15min, wobei das schon zu lang war da ich mit zu hohem Ladestand zurückkomme...aber Sanifair + Aufnahme gingen nicht schneller).

    Bei MAN hab ich also nicht mal das Betriebsgelände betreten :)


    Das Bild ist absichtlich überspitzt, ohne die Sonnenbrille und die Pose (meine Frau hat ca. 40 Bilder gemacht bis es so aussah) sehe ich in dem Anzug eher bieder aus wie Bank oder Consultant. Das bringt aber keine Clicks auf dem Video-Thumbnail (was das noch werden wird), der Mafioso Look schon, nehme ich an :D

    Mal was anderes aus einem anderen Netzwerk: LinkedIn - Euer Speicher ist viral gegangen. Mit einem Thema, das wohl des Deutschen innerste Seele trifft. Geschwindigkeit auf der Autobahn :)


    Hier der Link: https://www.linkedin.com/posts…-7366348757585641472-mael


    Wer nicht auf LinkedIn ist (übrigens das einzige soziale Netzwerk wo ich abgesehen von YouTube aktiv bin), hier der Beitrag:

    ⏱️ 180 km/h geballert und nur 4 Minuten schneller. Für 10 % Akku. Willkommen im „Time-Saving-Bias“.

    Neulich: Business-Trip mit dem ENYAQ RS Coupé nach München zu MAN. 252 km pro Strecke. Eigentlich wollte ich die Geschäftswagentauglichkeit prüfen. Am Ende habe ich die Psychologie des Rasens getestet.

    ➡️ Hinfahrt: alles ausgereizt, wo frei war – 170 bis 184 km/h (mehr kann der ENYAQ nicht).
    ➡️ Rückfahrt: streng Richtgeschwindigkeit 130 und stoisch dran gehalten.

    Dann die Überraschung: Ganze 4 Minuten Unterschied. Hin 2:21, zurück 2:25. Viele hätten locker eine halbe Stunde erwartet. Also: „Zu dumm zum Schnellfahren?“ Nein, genau das ist der Denkfehler.

    Denn wir überschätzen massiv, wie viel Zeit hohe Geschwindigkeiten sparen. Von 20 auf 30 km/h bist du 50 % schneller. Aber von 130 auf 140 km/h sind es gerade mal 8 %. Für weitere 50 % müsstest du konstant 195 km/h fahren. Und selbst dann: 50 % schneller heißt eben nicht 50 % weniger Zeit, sondern nur ein Drittel.

    Und mal ehrlich: „180 fahren“ bedeutet in der Realität nie dauerhaft 180. Es sind kurze Phasen bis zur nächsten Baustelle, LKW-Kolonne oder dem Vordermann, der rauszieht. Die Durchschnittsgeschwindigkeit bleibt nahezu unbeeindruckt, je länger Du unterwegs bist.

    Der Preis für die 4 Minuten?
    ➡️ Verbrauch: 21,4 kWh statt 18,4 kWh/100 km, also 7,5 kWh auf der Strecke mehr, rund 10 % der Batterie.
    ➡️ Stress: Nicht das schnelle Fahren selbst, sondern die Unvorhersehbarkeit. Bei 180 wird jeder Spurwechsel zum Risiko.

    Genau hier ist ein E-Auto der beste Lehrmeister. Denn wie beim Laden zählt nicht der Peak, sondern die Menge über die Zeit. 185 kW am Schnelllader oder 240 km/h auf der Autobahn. Beides beeindruckt kurz, sagt aber wenig. Entscheidend ist, was am Ende wirklich ankommt. Eine Ladekurve ist da unerbittlich, wie ein Pace-o-Meter.

    Mein Fazit: Raserei spart kaum Zeit, frisst aber Akku, Nerven und Sicherheit. Vielleicht brauchen wir in Zukunft ein „Pace-o-Meter“ im Auto um endlich zu sehen, was wirklich zählt: Pace statt Peak.


    Hier die Statistiken nach 4 Tagen:

    105'000 Impressionen

    70'000 erreichte Mitglieder

    1150 Reaktionen

    192 Kommentare

    28 Reposts


    Der Hintergrund

    Ich habe das ENYAQ RS Coupé getestet und hier eine "Businessfahrt" nach München zu MAN simuliert. 250km hin und wieder zurück. An einem beliebigen Dienstag Vormittag. Hinfahrt bin ich in DE, wo erlaubt und möglich, 184 gefahren als max. Speed vom RS. Rückfahrt wo umlimitiert einfach Strich 130 Tempomat.

    So entstand das Ergebnis. Kein Stau, normaler Verkehr und die üblichen Sachen wie überholende LKW, Autos die mit 100 die LKW überholen, die mit 120 links bleiben usw. Dazu Baustellen und ab und bei München die Tempobeschränkungen.


    Real war dann tatsächlich nur 4 Minuten Zeitvorteil vorhanden Tür zu Tür. Theoretisch ist mehr möglich, aber das ändert nichts am Thema das wir dazu neigen Zeitgewinne massiv zu überschätzen, die durch Geschwindigkeit entstehen. Und das E-Autos hier viel helfen, das man auf Pace statt Peak achtet.


    Für uns in unserer E-Bubble ist das längst schon wie selbstverständlich, doch ausserhalb hält sich die Mär vom "Ballern und Heizen" hartnäckig. Daher waren die Reaktionen hier sehr spannend.


    Das Video kommt natürlich noch in ein paar Wochen auf meinem Kanal. Bis dahin gibt es noch eine (im Zeitalter von Google und ChatGPT zu einfache) kleine Frage:

    Ein Rennfahrer möchte 10 Runden mit 200km/h Durchschnittsgeschwindigkeit fahren. Er schafft in den ersten 5 Runden nur 100 km/h im Schnitt. Wie schnell muss er die übrigen 5 Runden fahren, damit er sein gesetztes Ziel von 200km/h im Schnitt erreicht?


    P.S. Das Bild hier war am Beitrag mit dabei ^^ mit Bekleidung aus meinem früheren "Leben"IMG_6374.jpeg

    Ein Hersteller-Update läuft weiter und verursacht 600 Euro pro Auto in Reparaturkosten.

    Das ist ja ein Großskandal.

    Speicher , bitte eine Aussage dazu.

    Die wiederholten Beiträge hier zu lesen… man kann nur den Kopf schütteln…. 8|

    Mein Enyaq fährt mit SW3.7 und wird so weitermachen.

    Dieses Thema habe ich in meinem Community News Video vor gut einem Monat auf dem Kanal angesprochen und anhand der bzw. basierend auf den Informationen von matze-pe erläutert.


    Ich bin unabhängiger Medienschaffender und kein offizieller Vertreter von Škoda, noch befugt oder berechtigt, für Škoda zu sprechen. Ich habe zu dem Thema bei Škoda angefragt. Sobald mir offizielle Informationen vorliegen oder zur Verfügung gestellt werden, gebe ich diese selbstverständlich weiter und veröffentliche sie.

    Eine schöne Gegenüberstellung, mal abseits von Extremen und YouTube Showcases. Einfach aus dem gelebten Alltag, dass mag ich sehr.


    Mir ist aktuell 2 Wochen ein ENYAQ RS Coupé als Pressefahrzeug vergönnt. Das Auto macht sehr viel Spass und ich mag die Linie mit dem Fliessheck.

    Ich könnte mir den auch als nächstes Auto vorstellen, ich habe ihn nun in allen möglichen Szenarien durchgetestet, auf der (DE) Autobahn im Sprint und im gemütlichen Reisen, in CH in den Bergen und im Mittelland auf "Aussendienstfahrt", selbst mit unserem Hund.


    Meine Skoda-EV Historie ist ja ähnlich zu der vom Langstreckenfahrer beginnend mit einem ENYAQ 80 im Mai 2021, also 6 Monate nach Marktstart bis heute. Und ich komme auf ca. 250'000 Kilometer mit ENYAQ und ELROQ wenn ich es zusammenzähle inkl. der "nicht eigenen" Autos.

    Ich finde es immer wieder spannend, woher wir kommen und wo wir heute sind. Aber ganz besonders war ich vom Coupé überrascht, das es mir derart Freude macht, obwohl ich eher der SUV-Typ bin.

    Ich könnte es mir fast vorstellen als nächstes Auto...wenn da nicht noch der Vision 7S aka Space und der Vision O wären...es wird spannend mit den neuen Modellen.

    Ebenso spannend, wann das modern solid Design weitergeführt wird am ENYAQ und wie sie ihn positionieren sobald die nächsten Modelle kommen.

    Aber das Coupé hat seinen Platz, denn anders als bei Superb und Octavia ist es das aktuell einzig geplante EV mit der Bauform...zumindest in den nächsten Jahren. (Spekulation von mir)

    Funktioniert bei mir noch nicht im Enyaq - und da die finale Version von iOS26 bald kommen wird, gehe ich davon aus, dass es auch leider so bleiben wird.

    Keine Sorge, habe das nicht überlesen. Bin in Abklärung mit Skoda, da mich das auch sehr interessiert. Teste ebenfalls mit der iOS 26 beta und finde das sie an CarPlay definitiv einige Verbesserungen vorgenommen haben, Käme jetzt noch Airplay in die Skodas...eine ganze Diskussion würde zu ende sein, zumindest für Apple-Kunden.


    Wenn dann noch bald die Ladeanbieterfilter kommen, dann wird auch kaum wer Ladeplanung direkt mit Apple Maps vermissen, weil es mit der integrierten Navigation dann schön einfach ist, Preheating inklusive (was hoffentlich auch noch für SW 3 kommen wird)

    Ich finde gerade das Letztgenannte sehr schwierig. Nämlich weiterhin offen zu sein für den Austausch mit den Petrolheads, diesen teils mühsamen "Kampf gegen Windmühlen". Das geht sicher nur, wenn man auch hin und wieder Erfolgsmomente und positives Feedback bekommt (wenn man z.B. jemanden mit seinen Inhalten erreicht hat). Ich habe es diesbezüglich schon lange aufgegeben. Wenn ich mir z.B. Kommentarspalten von irgendwelchen Nachrichtenbeiträgen durchlese, komme ich sehr schnell an den Punkt "Warum liest du dir diese Grütze überhaupt durch? Es wird irgendwann jeder an den Punkt der Erkenntnis gelangen. Die letzten 5% wird man sowieso zum Umstieg zwingen müssen." Damit lebe ich ruhiger, weil mich diese Diskussionen im Grunde nur noch aufregen. Deshalb Hut ab vor jedem, der diese Diskussionen noch führt.

    Ich führe das nur noch, wenn es jemand wirklich ernst meint und wissen will. Das passiert meist per Mail oder auch mal auf LinkedIn per Nachrichtenchat.

    In den Kommentarspalten (egal wo) werden nur noch maximal zugespitzte blutige Grabenkämpfe ausgetragen. Da kann man nicht gewinnen, sondern sich nur verbrennen. Und genau damit wollen wir doch aufhören :) Da elektrisiere ich lieber die, die wirklich zuhören und sinnvoll diskutieren.

    Den Fehler mit der Einheit gibt es auch nur im deutschen Video. Hier habe ich an drei Stellen leider bei der Beschleunigung die Einheit der Geschwindigkeit verwendet und daher Meter pro Sekunde statt Meter pro Quadratsekunde gesagt. Ursache war das Skript, weil ich zu faul war das hoch 2 richtig zu setzen (Auf Mac etwas nervig, ausser ich bin zu doof) und einfach m/s2 geschrieben hatte. Die Ziffer hinter dem s habe ich dann übersehen, als ich die Aufnahme gemacht habe mit den Stichpunkten vom Skript vor meinen Augen.


    Jetzt könnte man sagen...aber hey, man weiss doch das Beschleunigung und Geschwindigkeit nicht die gleiche Einheit haben, so wie auch Temperatur und Temperaturänderung usw. Ja, das stimmt. Aber wenn man im konstanten Redefluss ist, ist es eine komplett andere Situation. Du sprichst den aktuellen Satz und hast aber die Gedanken schon beim nächsten, damit er direkt flüssig danach kommt. Es ist ja kein Ablesen, sondern ich baue aus Stichpunkten dann die Sätze zusammen. Und ja, da passiert es sogar noch manchmal das ich z.B. kW statt kWh sage oder umgekehrt.


    Daher merkt das nicht wirklich beim aufnehmen, weil man den Kopf eh schon so voll hat und achtet da auch weniger drauf. Um das Video zu erstellen stand ich 3 Stunden vor der Kamera (DE und EN). Das beinhaltet nicht die drei echten Fahrten mit dem Auto, die kommen noch on top sind aber unvertont und nur mitgefilmt und die Daten mitgenommen. Das deutsche Video hatte dann 52 Minuten Rohmaterial (ohne Testfahrten) was dann 26 Minuten Video ergibt.


    Und dann liegt das Rohmaterial meist einige Tage oder sogar Wochen, weil andere Aufgaben oder Projekte anstehen. Die Zeit wo ich Skript - Aufnahme - Schnitt - Veröffentlichung direkt am Stück ohne Unterbrechung gemacht habe sind lange vorbei (manchmal hänge ich dieser Zeit nach). Sprich Du denkst nicht mal drüber nach noch weisst Du nachher genau was in den einzelnen Aufnahmen ist. Nur die kompletten Fehlschüsse sortiere ich hier aus, sprich wo ein Take direkt für die Tonne ist.


    Im Schnitt bemerkst Du es dann und denkst...so ein Mist (und ja, mich ärgert das ziemlich). Dann bleibt Dir aber nur es mit Einblendungen zu korrigieren. Komplett neu aufnehmen und dann wieder exakt das gleiche Outfit, Licht, Position etc. zu haben ist fast nicht möglich. Hier habe ich dann das Problem, dass viele Leute es auf dem Smartphone schauen und die Einblendungen zu klein sind oder es gleich wie einen Podcast hören und es gar nicht sehen. Es nachträglich neu vertonen ist auch sehr aufwendig, weil es dann genau reinpassen muss in gleicher Tonalität. Auch fast nicht möglich. Man würde merken das es nachträglich eingefügt wurde.



    Beim Verbrenner muss man bei der Passfahrt berücksichtigen, dass er bergab an einigen Stellen (wie das E-auto auch) hätte beschleunigen müssen. Ich habe dies aus Gründen der Vereinfachung weggelassen. Es gab ja bei der Passfahrt keine Detailauswertung von total charge und total discharge. Daher die Einblendung an der Stelle im Video zur Vereinfachung.

    Ich denke der Verbrenner hätte somit bergab so oder so die 190ml Diesel, die ich angesetzt hatte, verbraucht für diese Fahrmanöver. Wobei 0.2L am Ende wenig am Resultat ändern würden. Man kann sie auch streichen.



    Was das Erreichen von Menschen ausserhalb der Elektro-Bubble betrifft merke ich das dies immer öfter gelingt. Die "neuen" Formate, die manche als zu seicht, zu oberflächlich, zu positiv bewerten, kommen dort extrem gut an. Weil sie eben nicht "nerdig" sind (anders als das Reku-Video). Weil sie Alltag sind, nicht schönreden aber auch nichts absichtlich schlecht reden. Sie sind mehrheitlich recht sachlich, manchmal nüchtern und oft angereichert mit Informationen, die die E-Bubble nicht mehr hören kann aber für alle ausserhalb immer noch nicht in den allgemeinem Wissensstand übergangen sind.


    So wurde z.b. beim ELROQ im Alltag kritisiert, dass ich hier sage das Infotainment und App nicht so relevant sind und gut funktionieren, wo ich doch sonst immer so kritisch bin. Da merkt man erst, wie stark man selbst in der Blase ist. Auch sehr erfolgreich diesbezüglich waren die beiden Norwegen-Videos, weil sie den "Alltag in der Ausnahme (Ferien mit langer Fahrt)" zeigten. Weil sie Möglichkeiten zeigen, mit denen man sich einlassen kann, statt zu belehren oder zu erzwingen.

    Daher gibt es jetzt mehr von diesen Inhalten, auch wenn es meine "Technischen Analytiker" und die "Urgesteine des Kanals" vielleicht verprellt.


    Mittlerweile habe ich jede Woche mehrere Zuschriften und auch Kommentare von Umsteigern auf E-Mobilität oder solchen, die das noch vor sich haben. Teils von "eingefleischten Verbrennerfahrer" gemäss Eigenauskunft, die sich durch meine Videos abgeholt fühlen. Und das ist für mich viel wert. Denn das bringt die E-Mobilität und uns vorwärts und straft jene hoffentlich Lügen, die behaupten das man kurz vor Beginn des "Verbrennerverbots" (das es so gar nicht gibt) einen Sturmlauf der Verbraucher auf die letzten Verbrenner sehen wird.



    Vielleicht sollte ich mal so ein Video machen, wo ich das alles erkläre oder sogar zeige, sonst erfährt das ja nur das Forum hier :)