Beiträge von Speicher

    Nachdem bei mir das Update 3.8 problemlos lief und die Batterie noch über 80% hatte, bin ich ja gut vorbereitet auf das Abschalten von 2G/3G. Im Urlaub in Finnland brauchte ich zum Glück keinen Notruf auch wenn er dank Update funktioniert hätte.


    Eigentlich träume ich ja immer noch vom PreHeating, für das die 3.8 ja Voraussetzung sein soll. Speicher was sagt denn da dein Barometer? Ist das überhaupt noch ein Thema oder hat sich das bei Skoda endgültig in Luft aufgelöst.

    Für diesen Winter sicher mal kalt bis frostig. Doch ich spüre noch immer eine leichte Brise des Frühlings, die nicht vergeht.

    Liebe alle


    Mein Postfach quillt in der letzten Zeit etwas über, darunter auch häufige Meldungen mit dem eCall bzw. dem rSOH nach Update auf 3.8

    Ich hatte es ja bereits einmal dank Unterstützung von matze-pe in einem Video drin, scheinbar wollen aber immer noch jede Menge Werkstätten die Batterie direkt tauschen für die bekannten hunderte von EUR.


    Vermutlich werde ich das Thema in einem Kurzvideo nochmals aufgreifen müssen. Ich habe versucht alle Beiträge hier zu lesen, doch um sicher zu sein.

    a) Bei den meisten ENYAQ, trotz Alter von 4 Jahren, ist der rSOH vor Update weit über dem Minimum (80%+, oft eher 90%+)

    b) Das Problem wie damals von matze-pe ermittelt und ausgearbeitet ist immer noch da, nach dem Update fällt der rSOH

    c) Es kann gelöst werden mit durch das Zurücksetzen der Lernwerte der Backup (SOS) Batterie

    d) Werkstätten haben eine Anleitung von Skoda (TPI), die allerdings umfangreichere Abklärungen vorsieht, nicht jedoch den direkten Batterietausch

    e) Es kann aber auch zu anderen Fehlern kommen, wo ein Zurücksetzen nicht hilft, weil ein Steuergerät defekt ist?

    f) Die Arbeiten werden nicht automatisch auf Garantie bzw. Herstellerkosten durchgeführt?

    g) Bleibt der Fehler mit dem eCall Modul im Fehlerspeicher kann es zu einer negativen HU kommen, da sicherheitsrelevant?


    Habe ich das soweit korrekt zusammengefasst? Fehlt etwas? Ist etwas nicht korrekt?


    Danke für eure Unterstützung

    Siehe mein Video hier, ELROQ RS (gleiche Technik wie im ENYAQ RS, 79kWh Batterie und gleiche Leistungselektronik und Motoren):

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    Kapitel Leistungstests von 100 % bis 10% ab Minute 26:24


    Beachte, das dies Werte aus dem Sommer sind. Die Temperatur der Batterie hat einen grossen Einfluss auf die mögliche Leistungsabgabe. Ebenso hat das Alter der Batterie (kalendarische Degradation) sowie die zyklische Degradation einen Einfluss, sprich der SoH. Daraus ergeben sich die Angaben des Herstellers in welchen er die maximale Leistung garantiert.


    Meine Meinung / Bewertung zum Thema

    Die Praxis sieht anders aus und die entsprechende Leistung steht über einen weiten SoC und einen recht weiten Temperaturbereich zur Verfügung.

    Doch selbst eingeschränkte Leistung (erkennbar am verkürzten grünen Balken im Display) reicht nahezu immer (ausser bei sehr niedrigem SoC z.B. 0% und/oder niedrigeren Temperaturen) aus, auch für allenfalls notwendige Überholmanöver. In unseren Breitengraden, wo die Temperaturen selten sehr niedrig sind, gepaart mit dem mehrheitlich verbreiteten Entladeverhalten auf nicht weniger als 10%, entstehen somit in aller Regel keine relevanten Einschränkungen für die Teilnahme am Strassenverkehr.

    Vielen Dank SabineT für die Verlinkung von Kilowatt & Kaffee. Das ging ja fix :)

    Inhalte kommen in den nächsten Tagen, derzeit arbeite ich noch die ersten Skripte aus.


    Am Freitag kommt dann endlich ELDOG - Hundetransport im ELROQ auf Speicher elektrisiert.


    Und wenn ich es schaffe, dann kommt nächste Woche das Video zum bidirektionalen Laden für ENYAQ & ELROQ.

    Das Video ist allerdings vollständig in englisch aufgenommen, da der Experte von Skoda englisch spricht. Für den englischen Kanal ist es einfach, doch für den deutschen Kanal:

    Was wäre euch da denn am liebsten?

    a) englisch im original drin lassen (gesprochen), nur deutsche Untertitel

    b) englisch übersetzen mit meiner Stimme

    c) englisch übersetzen mit AI

    CM hat das sicherlich nicht für ein bisschen Ladestrom und einen Espresso aus dem Shop gemacht. Steht nicht ohne Grund oben rechts "Werbung". Dazu gibt es neben den Views und Thumbs-up auch Reactions. Der Marketingfachmann weiß: jede Publicity ist gute Publicity.

    Das ist ein Influencer wie man sie aus der Masse bei Instagram und Tiktok kennt: für den richtigen Geldbetrag mache ich alles.


    Matthias ist da zum Glück anders. Der lässt sich von einer Espressomaschine sponsorn. Das wird aber klar gesagt und vermischt sich nicht mit dem Content.

    Wichtig meiner Meinung nach bei Werbung / Sponsoring etc. ist, dass sie erkennbar und für den Zuschauer klar nachvollziehbar ist. Inwieweit welche Formate und Themen als Werbeinhalte sinnvoll sind, kann man diskutieren.

    Ich bin da selbst nicht frei von. Darum steht bei mir fast immer „Werbung“ dabei, weil nach dem Leitfaden der Medienanstalten viele Sachen wie Affiliate-Links, Produktplatzierungen oder auch ein Preisnachlass beim Fahrzeug darunterfallen.


    Die erwähnte mobile Kaffeemaschine in mehreren meiner Videos, weil es thematisch passte und der Fokus auf einem anderen Inhalt lag. Anders wird es im ELDOG Video sein, da hat es Hundeboxen die ich gestellt bekommen habe. Schlicht weil ich nicht einfach x-tausend Euro für ein Video ausgeben kann, die nie wieder eingespielt werden.


    Apropos Kaffee

    Kilowatt & Kaffee als eigener Kanal kommt schon bald. Ein eigenständiger Zweitkanal für Elektromobilität jenseits von Škoda-spezifischen Inhalten mit Schwerpunkt auf Strategie, Marktmechanismen, Geschäftsmodelle, UX und Verhaltensökonomie. Da geht es nicht nur um den Lademarkt, sondern wesentlich mehr Themen. Für alle, die sich für meine Analyse und Meinung zur Elektromobilität jenseits meiner Fahrzeugtests interessieren, ist der gedacht. Dort wird es zwei Formate geben:

    Espresso: kurz, pointiert, ein Gedanke, ein Impuls oder eine Sache kurz und bündig auf den Punkt erklärt.

    Lungo: ausführlich, analytisch, mit Tiefgang, Daten und Argumenten. Ein Beispiel ist das Lademarkt-Video.


    Und wer keine Lust auf Elektro-Philosophie hat, kann ihn weiträumig umfahren. So wie dieses Forum, wo dieser Kanal keine Rolle spielt :)

    Wenn dann kann evt. Speicher oder West-Ost etwas dazu erfahren haben. Laut hier geht er 2026 in Serie. Aber in letzter Zeit wurde es sehr sehr ruhig bezüglich diesen Modells, eigentlich wäre die IAA geeignet gewesen das Modell zu präsentieren wenn es wirklich 2026 kommt.

    Passt doch, IAA 2026 und danach kannst du bestellen. Das wäre meine Prognose. Auslieferungen dann Ende 26 / Anfang 27. Der EPIQ kommt früher, daher war der an der IAA 25 als "Showcar".

    Es gibt nicht „den einen Bösen“. Frag drei Marktteilnehmer und Du bekommst vier Antworten – Ergebnis: das berühmte Spiderman-Pointing-Meme. Und selbst im Video habe ich nicht alle Rollen genannt. Plattformen wie Hubject, die CPO und EMP zusammenbringen, fehlen ebenso wie die Regulierung und Unterschiede in anderen Ländern und Märkten. Prinzipiell müsste man für jedes Land eine eigene Analyse machen.


    Auch die Standortkalkulation ist exemplarisch. CAPEX und OPEX variieren stark: Eine Tankstelle eines Mineralölkonzerns, ein Hofprojekt vom Landwirt oder ein Ladepark wie Seed & Greet haben völlig unterschiedliche Voraussetzungen. Netz- und Infrastrukturkosten sind zudem länderspezifisch und beeinflussen die Rechnung massiv. Von Subventionen haben wir da auch noch nicht gesprochen. Geschweige denn warum bestimmte Standort- Und Wachstumsstrategien gefahren werden.


    Die Beziehung CPO–EMP habe ich ebenfalls stark vereinfacht und damit vielleicht zu tendenziös eingegriffen. Ein EMP kauft Ladevorgänge beim CPO und verkauft diese weiter. Er kauft nicht „nur“ Infrastruktur und beschafft den Strom woanders. Es ist ein Paket. Wie bei einem Großhändler können Rabatte, Bündelungen oder OEM-Interessen eine Rolle spielen. Dazu kommen Mischformen: vertikal integrierte Unternehmen, die mehrere Rollen vereinen und längst nicht nur Energieversorger sind. Der gesamte Bereich der Kooperationen zwischen CPOs und Drittunternehmen wie Handel oder Gastronomie fehlt. Letztere sind anders gelagert als die Beziehung zu EMP. Hier geht es oft um Standortqualität und Zusatzumsätze.


    Am Ende bleibt für mich: In einer Branche mit hohen Fixkosten ist Auslastung entscheidend. Sichtbarkeit wird damit zum Schlüsselfaktor. Wer Sichtbarkeit steuert, kann Marktmacht aufbauen, ähnlich wie Buchungsportale. Gleichzeitig entstehen Risiken: Querfinanzierungen oder Subventionen können Marktanteile verschieben, langfristig droht ein Oligopol. Meine Vision ist ein vielfältiger, fairer Markt und ja, das ist meine Sichtweise und ja, es gibt noch viele weitere Sichtweisen.


    Das Video erhebt deshalb auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Eigentlich kratzt es trotz 47 Minuten nur an der Oberfläche. Denn auch wenn ich mich tief einlese - in Regulatorik, Whitepaper, Geschäftsberichte - bleibt der Blick einer Aussenperspektive. Bewusst habe ich Namen vermieden, weil es schnell zu Tatsachenbehauptungen werden kann und die Branche sehr sensibel reagiert.


    Aber am Ende wäre Schweigen keine Option gewesen. Viele Kommentare und E-Mails baten um ein Video zu diesem Thema, seit langer Zeit. Ich wollte aufzeigen, wie die Mechanismen im Kern funktionieren, selbst wenn das Bild zwangsläufig unvollständig bleibt. Und ja: Man könnte für jede der angesprochenen Rollen, für jede Regulierung, für jedes Land ein eigenes Video machen.


    Man kann es natürlich auch ganz anders sehen: Es gibt schon heute Lösungen für Kostensicherheit. Es gibt Apps, die den günstigsten Ladepunkt anzeigen. Es gibt Anbieter, die Zugang zu fast allen Säulen bieten. „Shut up and charge“ ist auch eine valide Sichtweise. Und trotzdem werden wir immer wieder Posts sehen von Leuten, die sich über 89 Cent/kWh beschweren und andere die für 19ct laden wollen.


    Je länger ich über das Thema und meine Recherchen nachdenke, desto mehr Aspekte fehlen in meinem Video. Das heisst nicht, dass es falsch ist. Es heisst, dass die Tiefe noch viel weiter reicht.

    Die Frage ist daher für mich: weitermachen und noch breiter und tiefer gehen, nicht nur beim Laden sondern den allgemeinen Themen der Elektromobilität oder nicht, weil das die schweigende Mehrheit nicht


    Eine Option wäre ein zweiter Kanal, da es sich nur schwer mit "Skoda" mischen lässt vom Publikum.

    Ich habe schon länger die Idee von: Kilowatt & Kaffee. Deine Ladepause für mehr als nur Strom.

    Bissl Fahrplan für SE, ich bin ziemlich eingespannt nach wie vor und die Community-Arbeit leidet darunter etwas...leider.


    1) Wenn alles gut geht, kommt bald mein Video zur SW 5.6


    2) Ein Video zum Lademarkt, Lade-Dschungel und der Preispolitik – oft gewünscht, jetzt umgesetzt. Aber anders, als ihr es vielleicht kennt: nicht nur Tarife, sondern die Mechanismen dahinter. In rund 40 Minuten geht es durch den wilden Westen des Ladens – mit Blick auf Akteure, Strukturen und die Frage, was eigentlich faire Preise sind.


    3) Dann endlich ELDOG...lange aufgeschoben, doch dafür hoffentlich gut. Und das gleiche nochmal fürs Coupé


    4) BiDi, es ist abgedreht aber komplett auf english. hier muss noch viel Arbeit rein


    Ich habe eigentlich Videos für den Rest des Jahres im Rohmaterial, aber auch noch ein paar Ideen. Noch hat der Speicher nicht fertig :)

    Speicher

    Warum baut Skoda keine 800V E-Autos?

    Weil die MEB-Plattform eine 400V Plattform ist.

    Weil die PPE-Plattform Audi und Porsche vorenthalten ist und Skoda sie nicht nutzen darf.

    Weil eine neue Plattform als Konzernleistung entwickelt wird und Skoda keine eigene entwickelt.

    Weil SSP nicht vor 2029/2030 kommen wird und dann wahrscheinlich 800V sein wird.

    Weil man auf einer 800V in Europa kein E-Auto für die so oft geforderten 20'000 EUR bauen kann.

    Weil sich ENYAQ und ELROQ wie geschnitten Brot verkaufen.

    Weil die Preise für die Batterien pro kWh sehr hoch wären im Einkauf.

    Weil PowerCo mit der Einheitszelle noch im Hochlauf ist.

    Weil die meisten Ladeparks in Europa nicht auf diese Leistungen ausgelegt sind.

    Weil Weil Weil


    Es ist ein grosser Unterschied, ob ein Fahrzeug mit bis zu 525kW (aktuelle XPENG 25er Modelle) oder bis zu 450kW lädt an einem Standort oder ob das an allen Säulen passiert.

    Nur weil eine Säule 350kW oder 400kW hergibt, heisst es nicht das ein Standort mit 12 Säulen dann automatisch eine Anschlussleistung von 12*400 =4’800 kW hat oder 4.8 MW.

    Bedenkt auch, dass höhere Leistung an einem Ladestandort meist zu höheren Preisen führen wird, da höhere Gebühren für den Netzanschluss fällig sind. Oder es auch sein kann, dass es dort das Netz gar nicht hergibt. Und wer denkt das jeder Standort mit maximaler Leistung angebunden ist (ideal noch inklusive Reserve für die Zukunft), der ist etwas auf dem Holzweg.


    Und nur weil ein Auto schneller laden kann, heisst es noch lange nicht das eine höhere Auslastung am Standort passiert, wodurch die Fixkostendegression für den Betreiber wieder besser wird. Denn auch diese Modelle laden da nicht mehr als ein ENYAQ. Und wenn man nicht nach 12 Minuten absteckt, sondern nach 30 hat der Anbieter nichts gewonnen. Und wenn man nach 12 Minuten absteckt, muss sofort noch einer laden wollen usw. Im Endeffekt werden wir irgendwann entsprechende Preismodelle sehen, die bestimmte Unterscheidungen machen, von denen wir heute noch gar nichts gehört haben (die aber zumindest deutlich sinnvoller sind als was derzeit am Markt abgeht).


    Aber ich schweife ab. Mal eben so wird nicht jeder Hersteller 800V mit bis zu whatever-kW anbieten im Portfolio, weil es der Kunde nicht verlangt und weil es weitere Restriktionen gibt. Und auch der Hochlauf der Infrastruktur braucht für derartige flächendeckende und massengenutzte Ladegeschwindigkeiten noch Zeit.