Beiträge von enopol

    Sehr gute Gegenüberstellung.

    Damit zeigt sich auch: Das SoH Tool von matze-pe stimmt mit 89% SoH ganz gut mit dem Aviloo Zertifikat (87% SoH) überein.

    Der einzige Unterschied den ich sehe:

    • Aviloo berechnet den SoH aus dem Verhältnis "tatsächlich nutzbare Energie (laut Display 100-0%)" aktuell versus Neuzustand (74 kWh)
    • SoH Tool von matze-pe nimmt zur Berechnung stattdessen das Verhältnis "max. Energiegehalt (netto)" aktuell versus neu (77 kWh)

    Da beim letzteren ja noch etwas mehr Prozent des Akkus mit in die Berechnung eingehen sollte es sogar noch etwas genauer sein.

    Rechnet das SoH-Tool nicht, genau wie aviloo, mit 74kWh nutzbarer Energie?

    danke für den Link.


    Das Video habe ich mir angesehen. und finde es nicht unbedingt schlüssig.


    Das Fazit wurde nach ca 160km gezogen, wo ein Verbrauch von 22,3kWh/100km zu verzeichnen war.

    Ohne pre-Heating war der Verbrauch nach ca der gleichen Strecke und ähnlichen Bedingungen bei 21,3kWh/100km


    Für die Prognose wurden u.a. SOC, Reichweite und der aktuelle Energieinhalt heran gezogen.


    Diese 3 Werte ergeben sich nicht allein durch Messungen im Fz, sondern zusätzlich durch Abschätzungen des Fz. Wie schnell sich Reichweiten und SOC mal irgendwie ändern können, habe ich schpn öfters bemerkt.


    Der Verbrauch des Fz (gemessen ab Batterie) ergibt sich dagegen ohne Abschätzungen, allein mithilfe permanenter Strom- und Spannungsmessung plus der gefahrenen Strecke, die vom Fz bekanntlich recht genau gemessen wird.

    Das einzige, was man bezüglich der hier angegebenen Messwerte recht genau weiß, ist daher der Verbrauchsunterschied. Der ist allerdings so gering, dass bereits kleine Unterschiede bei den äußeren Bedingungen der beiden Fahrten merkliche Veränderungen bewirken können.


    Um eine Prognose für die tatsächliche Reichweite abgeben zu können, hätte man tatsächlich bis zum "Schluss" weiter fahren müssen, denn die Temperatur der Batterie mit preheating wird sich irgendwann der Temperatur ohne Pre-heating angleichen und dadurch verändern sich auch die jeweiligen Fz-Abschätzungen für die Reichweite und den SOC.


    mal weiter gesponnen....:

    nach, bei vorher voller Batterie, ca 350km wäre in jedem Fall Schluss und wenn man dann wieder preheating rechtzeitig vor einem Schnelllader aktiviert, hat man eigentlich nur noch den Vorteil, dass schneller geladen wird, denn z.b. durch das nachfolgende Schnellladen auf 80% wird die Batterie für den nächsten Teil der Reise ohnehin ausreichend beheizt.

    Dieser Mehrverbrauch durch das preheating wird dann kaum noch zu Wirkungsgradverbesserungen des Akkus führen.


    Mein Fazit:

    Der Unterschied ist recht gering und wird sich nur unter bestimmten Zusatzbedingungen auswirken. Solange das BMS dies bei einer geplanten längeren Strecke, wo möglichst viele Bedingungen bekannt sein sollten, nicht selbstständig machen kann, würde ich pre-heating nicht manuell bei Fahrtbeginn starten und danach zusätzlich drauf achten müssen/sollen, es nicht bis zum automatischen Abschalten laufen zu lassen.

    Das ist m.E. für normale Fahrer eher unpraktikabel und ein positiver Effekt ist zudem nicht sicher. Wer nur die Skoda App (mit der Batterietemperaturanzeige) und kein OBD-System besitzt, kann zudem das preheating, nicht genau bei Erreichen einer bestimmten Temperatur abschalten.


    Dass es zu einem automatischen System bei bestehenden MEB kommt, glaube ich noch weniger, als dass ein Primitiv-Pre-Heating bei Enyaqs mit SW <4 kommt....

    dann verstehe ich es nicht so wirklich.....

    Zudem:

    Wenn alles für meinen Enyaq mit SW 3.8 "klar" ist, warum verunsichert mich Skoda dann in der App mit dem Hinweis "Abschaltung des 2G/3G-Netzes"?


    Laut App sind doch alle relevanten Daten meines Fz bekannt, u.a. auch die SW Version.

    Soll das ein "Service" sein.....dann ist der nicht gelungen.....

    Wieviel Energie spart denn der etwas bessere Wirkungsgrad der erwärmten Batterie gegenüber dem Mehrverbrauch durch die zusätzliche Beheizung auf mehreren 100km....vor allem unter dem Aspekt, dass die Batterie, wenn es kalt ist und man nicht gerade relativ schnell fährt, nach dem Erwärmen umgehend wieder abkühlen wird?

    Die ca 23Grad, die die Batterie m.E. durch pre-heating erreichen kann, sind bei Landstraßen- und langsamerer AB-Fahrt z.b. bei 0Grad Außentemperatur nicht lange zu halten.

    wenn ihr der angezeigten Geschwindigkeit im Fahrzeug nicht traut, okay. Aber ist deswegen der Assistent schlecht?

    Also lieber ohne fahren? Und welche Geschwindigkeit nehmt ihr dann? Diese Geschwindigkeit könnt ihr doch auch MIT Assistent nehmen. Kein Mehraufwand. ;)

    Verstehe die Logik nicht ganz.

    Natürlich stimmen die Assistenten manchmal nicht aus Gründen. Aber die allermeiste Zeit halt eben doch.

    Und: Es sind Assistenten, kein autonomes Fahren.

    Es geht hier letzendlich "nur" um eine korrekte Geschwindigkeitserkennung.....dass das nicht autonomes Fahren bedeutet, sondern nur ein grundlegender Baustein dafür sein würde, wird eventuell jeder verstehen.....


    Wenn ich der Geschwindigkeitsanzeige nicht trauen kann, ist der Assistent, der damit arbeitet, deutlich weniger hilfreich...ob man das "schlecht" nennt, ist eine reine Geschmacksfrage.

    Ich persönlich finde es "schlecht", wenn mir eine Geschwindigkeit für meine aktuelle Position beim Fahren angezeigt wird, die nicht stimmt, weil sie den realen VZ nicht entspricht.


    Ich konnte pACC, welches ja u.a. mithilfe der VZE funktioniert, 1 Monat in meinem Fz testen und habe in diesem Monat festgestellt, dass für meinen Geschmack zu viele Fehler auftraten.

    Deshalb habe ich pACC nicht übernommen und stelle die Geschwindigkeit, ebenfalls völlig selbstverantwortlich, bei Bedarf wieder mit meinem einfachen Tempomaten ein.

    Wenn ich im pACC-Betrieb ohnehin ständig auf Geschwindigkeits-Fehler (und daher immer auf alle VZ...) achten muss, kann ich auch gleich alles selbst machen.....


    Welche Geschwindigkeit nehme ich dann?

    Ich nehme die, von der ich überzeugt bin, dass sie aktuell gültig ist (so ungefähr war das meines Wissens auch schon vor vielen Jahren...).....und ich weiß von vornherein, dass sich meine Geschwindigkeitseinstellung am Tempomaten, bis ich selbst wieder eingreife, nicht (auch nicht überraschend) ändern wird...

    Da ich ohnehin konzentriert fahren muss, ist das keine große Tat und ich muss mich nicht zusätzlich auf eventuelle Fehler der VZE einstellen.


    Vom autonomen Fahren ist das, was MEBs aktuell bieten, noch sehr, sehr weit entfernt.

    Bisher funktionieren die absoluten Grundlagen (also u.a. die VZE) ja noch nicht mal annähernd fehlerfrei und bisher wird immer noch auf z.Teil Uralt-Daten aus der "Konserve" (Here-Datenbank) zurück gegriffen.