Beiträge von enopol

    Ja, diese Werte sind bekannt.

    100%-ig ableiten kann man daraus, dass ein Aufheizen mit max. 5,3kW bis 10 Grad plus bei jedem Alt-Enyaq möglich ist.

    Bis 23 Grad plus ist es 100%-ig nur beim DC-Laden möglich......

    Wenn man daraus ableiten möchte, dass eine Erwärmung mit 5,3kW bis 23 Grad während der Fahrt grundsätzlich nicht möglich ist, kann man dagegen nichts sagen....ich halte die Wahrscheinlichkeit allerdings für sehr gering.

    Deswegen hätte ich halt gerne mal rein technische Aspekte gehört, die dem entgegen stehen.


    Zur Ansteuerung:

    Offenbar hat es alte Software plus die alten Steuergeräte geschafft, dass Abschalttemperaturen zwischen 0 und 23Grad realisiert werden konnten.

    Für eine Vorkonditionierung ist bezüglich der Abschalttemperatur daher keine Änderung notwendig. 20 oder 23Grad Abschalttemperatur sind völlig ok.


    Die Möglichkeit, den Heizvorgang per Knopfdruck starten zu können, sollte man mit der alten Hard- und SW auch noch hinbekommen können, wenn man es denn überhaupt will...... Temperatursensorwerte manipulieren sollte eigentlich unnötig sein.

    Ganz verstanden habe ich es auch nicht...

    Die alte Zelle (duracell) zeigte bei der Bedienung des Schlüssels (habe kein Kessy) ab und zu schon kleine Schwächen.

    Deren Ruhespannung betrug beim Ausbau ziemlich genau 3,0V.


    Nach Einbau einer günstigen Zelle mit einer Ruhespannung von rund 3,2V funktionierte der Schlüssel nicht. Auch das Säubern der Kontaktflächen brachte nichts.

    Nach Einbau einer Markenzelle (energizer ultimate) mit gut 3,3V Ruhespannung war dann alles ok.

    ich habe schon die Erfahrung gemacht, dass "günstige" LI-Zellen bei solchen Schlüsseln z.Teil, auch im Neuzustand, nicht zum Erfolg geführt haben.

    Seitdem benutze ich für Fz-Schlüssel nur noch Duracell +70 oder Energizer Ultimate.


    Die sind zwar teurer (habe gerade im 4er Pack 1,50/Stk bezahlt), aber es geht mir auch darum, diesen klapprigen Fz-Schlüssel nicht zu oft zu öffnen und zu schließen.

    Trial and error mit günstigen Zellen vermeide ich daher lieber.

    Weswegen der interne DC-DC-lader gestartet ist (das ist definitiv der Fall gewesen), wissen wir letztendlich (noch) nicht wirklich, denn der startet ja normalerweise bereits, wenn man sich auf den Fahrersitz setzt.


    Wenn es nur die Temperatur oder die 12V-Akkuspannung wäre, die eine Notladung veranlasst hätte, hätte diese Notladung ja auch schon erfolgen können, als die Fehlermeldung vor der ersten Ladung auftrat und nicht erst beim zweiten Ladevorgang, wo ja vorher bereits 2 h extern geladen wurde.

    400km sagt bezüglich der 12V-Ladebilanz nicht allzu viel.....

    In 2 Tagen kann man einige kurze Strecken fahren und zwischendurch viel Kapazität durch (auch ungewollte...) Funktionen, die auch ohne HV-laufen, verlieren.

    400km am Stück, also rund 3-4 Stunden am Stück laden, wäre da schon besser; klappt nur momentan eher nicht.... ^^

    Wenn während des AC-Ladens bei SW 5.4 gar nicht geladen wird (12,6V konstant), ist das eine weitere Änderung (Verschlechterung bezüglich der Ladebilanz).

    Davor wurde ja zumindest noch mit 13,2V gestützt und bei den Fz bis SW 3.8 wurde während der AC-Ladung noch "richtig" geladen (je nach Ausgangsladezustand: Hauptladung bis rund 15V und anschließend Erhaltungsladung mit rund 13,4V)


    Das zudem erst geladen wird, wenn man sich auf den Fahrersitz setzt und die Zündung einschaltet, ist mir ebenfalls neu und es wäre ebenfalls eine Verschlechterung der Verhältnisse.


    Die 12V-Batterie ist mit rund 50Ah "eigentlich" nicht unterdimensioniert, denn sie müsste bei einem E-Auto "eigentlich" deutlich weniger in Anspruch genommen werden, als z.b. bei einem aktuelleren Verbrenner mit Start&Stop plus Rekuperationsfunktion über die 12V-Batterie.


    Das Problem ist die Ladebilanz:

    es wird in Summe, auch bei normalem Gebrauch des Fz, zu viel ent- und zu wenig geladen.


    Daran würde auch eine größeren Batterie (und/oder einer AGM-Ausführung) prinzipiell nichts ändern; es dauert mit der nur länger, bis die Folgen offensichtlich werden. Dass eine 50Ah-EFB-Batterie, wie hier mittlerweile öfters zu sehen, kein Jahr aushält, ist eindeutig nicht normal.

    Du hast also, um fest zustellen, ob die 12V-Batterie vom internen DC-DC-Lader während der HV-Ladung geladen oder zumindest gestützt wird, die Ladezustandsanzeige eines externes Bosch-Ladegerätes vorher- nachher benutzt......

    Ziemlich "laienhaft".....

    Wie wärs denn, wenn du für solche Aussagen schlichtweg mal die Spannung des 12V-Systems aufzeichnest oder zumindest diese während der HV-Ladephase messen würdest?

    Dann wäre nämlich eine eindeutige Aussage darüber möglich, ob geladen/gestützt wird oder nicht.


    Um fest zu stellen, wie das Fz die Geschichte "sieht", wäre zudem mindestens ein OBD-Dongle plus Carscanner o.ä. nötig.

    Dort erkennst du nicht nur die Spannung und den reinen Ladestrom, sondern auch den SOC der 12V-Batterie , von dem dein Fz ausgeht.


    Zitat

    Interessanterweise verweigert der im Automatikmodus das Laden der 12V Batterie, wenn die nicht abgeklemmt ist.

    ....was bei solchen Ladern i.d.R. daran liegt, dass die Spannung der Batterie beim Anlegen der Ladezangen als zu hoch eingestuft wurde. Ansonsten ist es dem Ladegerät ziemlich egal, ob du die Batterie angeklemmt hast oder nicht.


    Warum ist die "zu hoch", so dass ein Ladegerät eventuell nicht laden möchte?

    Entweder ist die letzte Ladung erst vor kurzem beendet worden oder es wird noch anderweitig geladen......um das fest zu stellen, wäre es bei einem E-Auto ratsam, vor dem Anschließen eines externen Ladegerätes wiederum ein Messgerät zu bemühen....

    * Sichergestellt werden das keine externen Ereignisse irgendwas beeinflussen oder notfalls wenigstens zeitsynchron dokumentiert werden -> Damit dürften wir uns alle im privaten Umfeld schwer tun

    ich denke mal, dass die Leute, die es betrifft externe Ereignisse, für die sie selbst verantworlich sind (u.a. HA und KESSY-Nutzung) mittlerweile, aus eigenem Interesse, ausgeschlossen haben.

    Wenn es sich zudem um Dinge handelt, die zur normalen Benutzung des Fz gehören, wäre das Fz nicht unbedingt alltagstauglich. KESSY, Türen entriegeln und auch mal 1 Woche ohne Benutzung stehen, sollte ein Pkw durchaus ohne Warnungen und Funktionsausfälle aushalten.

    Kannst dich ja mal mit E-Mike darüber austauschen.


    Wenn es z.b. irgendwann nachts auf einmal für rund 30 Minuten zu solchen Spannungsfällen kommt, sollte das schon zu denken geben und die Ursache wird dann eher im Fz selbst zu suchen sein.


    Beim Logging der Busaktivitäten für solche Fälle hört es für den normalen Nutzer auf, denn das funktioniert nicht über eine einfache Messung von außen und nicht über OBD.

    Ob eine normale VW-Werkstatt dazu in der Lage wäre, weiß ich nicht. Zudem müsste dieses Logging, genau wie die Spannungsüberwachung, über einen längeren Zeitraum im normalen Betrieb erfolgen.

    Mal kurz und kostengünstig in der Werkstatt prüfen, geht halt nicht.


    Egal, was die Ursache dieser ungewöhnlichen Spannungsfälle ist:

    Weswegen die Notladefunktion des Fz dann nicht aktiviert wird und es statt dessen zu 12V-Funktionsausfällen kommt, ist eine weitere Sache, die zumindest für mich nicht verständlich ist.

    An der WB lädt ja die Traktionsbatterie und nicht die 12V Batterie.

    Doch...und bis SW 3.8 sogar "richtig", d.h., je nach Ladezustand der 12V-Batterie, zuerst mit aktueller, temperaturkompensierter Ladeschlussspannung (z.b. um die 15V) und danach mit einer Erhaltungsspannung von ca 13,4V bis die HV-Ladung an der WB beendet ist.


    Beim AC Laden wird die 12V Batterie auch mit geladen und zwar mit 13,2V und das reicht bei einer 5 Stunden Ladung um sie auf einen Ladestand zwischen 90-95% zu bringen.

    Auf die SOC-Anzeige des Steuergerätes für Batterieerkennung würde ich nicht so sehr viel geben.

    Etwas wird geladen, aber 13,2V (also ab SW 4.0) sind, gerade bei den derzeitigen Minus-Temperaturen, keine ernsthafte Ladespannung.

    Leer wird die Batterie weil der Enyaq es entweder nicht schafft seine Steuergeräte sauber runterzufahren oder regelmäßig aufwacht um „irgendwas“ zu machen.

    Genau so ist es.....und es genügt, bei diesen Temperaturen z.b. bereits 1 mal zu Entriegeln und Verriegeln per Fernsteuerung (ich habe kein KESSY....und auch sonst wenig "Spielkram") um die Spannung der Batterie über mehrere Minuten um 0,5V zu senken.

    Wenn das über längere Zeit oder mehrmals hintereinander passieren würde, wäre bei diesen Temperaturen schnell "Ende"...zudem reagiert die (vorhandene) Notfallladung des Fz darauf nicht......


    Mein Alt-Enyaq hat seit fast 3 Jahren keine 12V-Probleme, aber das liegt ausschließlich daran, dass es nahezu zu keinem ungewollten, länger andauernden Aufwachen kommt. Selbst bei 10Tage Stillstand und etwas höheren Temperaturen, war die Ruhespannung zum Schluss mit ca 12,6V noch ok.


    Wenn so etwas vorhanden wäre, wie auf den "laienhaften" Spannungsdatenlogger-Diagrammen von Betroffenen zu sehen, wäre meine Batterie ebenfalls schon lange "fertig".