enopol
wenn ich sehe, welch lange Abhandlungen Du hier zu den verschiedensten Themen schreibst, dann habe ich das Gefühl, dass Du Dich in viele Themen eben auch recht gut einfuchsen kannst.
Dann frage ich mich aber auch: Warum tust Du Dich mit der Ladeplanung so schwer?
Manchmal fahr ich nicht mit 100% los, einfach weil ich auf meiner Strecke sehe, dass ich den einen Ladepunkt mit zu viel SoC erreiche, den nächsten danach aber nicht mehr. Fahre ich hingegen mit 60% los, dann sieht die komplette Strecke plötzlich viel besser machbar aus.
Mit ABPR lässt sich das relativ gut betrachten.
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ABRP kennt aber die Batterietemperatur, die ich am nächsten Morgen habe (wir fahren meist früh morgens los) nicht und selbst wenn die bekannt wäre, ändert das nichts an der Tatsache, dass ich die Temperatur für schnelleres Laden bei meiner Fahrweise (möglichst 130km/h auf der AB) nicht annähernd erreiche.
Selbst ABRP mit Livedaten kennt diese ja erst bei Abfahrt und in wie weit ABRP "weiß", wie sich das mit der Batterieerwärmung meines Enyaqs, sowie dessen Ladegeschwindigkeitseinschränkung bei niedrigen Temperaturen und dem erhöhten Heizenergiebedarf bei "kalter " Abfahrt verhält, lasse ich mal dahin gestellt.
Das kann ich m.E., durch Erfahrung, manuell besser....
Daher ist ein möglichst "voller Tank am Morgen" bei längeren Touren für mich grundsätzlich die sinnvollste Möglichkeit. Dann kann ich bis zu ca 2,5-3h fahren und so ist die Chance größer, dass die Batterie etwas durchs Fahren angewärmt ist und sie durch die bis dahin etwas angewärmte Außenluft dabei parallel nicht mehr so stark gekühlt wird.
Wir sind am Donnerstag in Beilngries morgens Richtung Kiel los gefahren, als noch Eis auf der Frontscheibe war......
Den möglichst vollen Tank bei Fahrtantritt längerer Fahrten würde ich grundsätzlich jedem empfehlen, der die Planung nicht komplizierter machen möchte, als nötig.....hinterher, wenn die Batterie nach der ersten Ladung einmal richtig warm war, kann man ja gerne mit den exakteren Planungs-"Spielchen" loslegen....
Ich plane auf unbekannten Strecken ohnehin mit minimal 20% SOC bei Ankunft am Lader und habe damit ganz bewusst noch so viel Sicherheit, dass ich z.b. auf meiner Strecke nach Beilngries i.d.R. den folgenden EnBW-Lader erreichen würde.