Was ich nicht verstehe- warum muss man aus banalen Sachen eine Wissenschaft machen?
Der Tacho ist vollkommen ausreichend.
Na denn wäre das Teilthema ja endlich abschließend geklärt....
Was ich nicht verstehe- warum muss man aus banalen Sachen eine Wissenschaft machen?
Der Tacho ist vollkommen ausreichend.
Na denn wäre das Teilthema ja endlich abschließend geklärt....
eine Extra-Messung ist eigentlich überflüssig.....über OBD können die aktuellen Daten der Batterie ausgelesen werden. Allein dadurch erkennt man eine Batterie, die z.b. durch schlechte Ladung bereits gelitten hat, i.d.R. eindeutig. Die verräterischen Daten bleiben auch bei toter Batterie gespeichert....
Einfach mal beim nächsten Blitzer mit überhöhter Geschwindigkeit vorbei fahren und notieren, wie schnell man war - man bekommt dann relativ bald die amtliche Geschwindigkeit mitgeteilt.
Auf dem Wasser reicht die GPS-Geschwindigkeit die unser Schiff der Polizei selbstständig übermittelt, durchaus, um als ausreichend "amtlich" zu gelten.....
wenn man etwas genauer hinschaut, wird man bei einer Tempomat-Konstantfahrt vermutlich unschwer erkennen, ob die GPS-Geschwindigkeitsbestimmung ausreichend genau ist oder nicht.
Schwankungen von nur 1km/h sind ja bereits brauchbar.
Das sehe ich auch so und darüber brauchen wir auch nicht weiter schreiben. Genauer, als mit der Stoppuhr unter Realbedingungen wird es trotzdem sein....
Von den hier genannten 0,0216km/h in 95% der Fälle muss man sich in der Realität mit Smartphone im Auto aber definitiv verabschieden....
Trotzdem ist es kein Nachteil, wenn man gute Außenbedingungen hat und da man die Geschwindigkeits-Differenz vermutlich nicht häufiger überprüfen wird/möchte, ist es m.E. keine große Tat, sich dabei etwas Mühe zu geben....eine Stoppuhrmessung wird man vermutlich auch nicht unbedingt dann machen, wenn die Bedingungen (z.b. Begrenzungspfahlabstand augenscheinlich nicht unbedingt gleich oder Messung in Kurven) ungünstig sind.
Bei einfachen GPS-Empfängern wird die Geschwindigkeit anhand von Positionsdifferenzen in kurzen Zeitabschnitten errechnet. Wenn man z.b. in Häuserschluchten oder unter einem unregelmässigen Blätterdach fährt, kann sich die Genauigkeit der Einzelpositionen sehr schnell verschlechtern und dadurch können Fehler bei der Geschwindigkeitsberechnung auftreten.
Es gibt zudem GPS-Empfänger, welche die Geschwindigkeit anhand des Dopplereffekts mithilfe der Satelliten-Trägerfequenzen ermitteln. Auch dann wird die Genauigkeit unter den o.a. Bedingungen ganz sicher nicht besser.
Die Navigation mit dem Smartphone auf dem Wasser klappt übrigens bei uns sehr gut, u.a. da es dort eher selten Häuserschluchten und Fahrten unter Blätterdächern gibt....
Ich hatte einfach am Erdungspol und am Pluspol bei ausgeschalteter Zündung gemessen.
Wie wäre es richtig. Zündung ein und dann bei den beiden Polen messen?
Es geht ja möglichst darum, fest zu stellen, wie groß die Spannung der 12V-Batterie ist, wenn das Auto abgestellt und verriegelt ist (also definitiv: Zündung aus...), denn dann erfolgt ja oftmals ein Zugriff durch die App.
Mehr als, im besten Fall und nur für kurze Zeit rund 13V, wird man dann nicht messen, sofern das Fz nicht parallel dazu geladen wird.
Wo man zwischen Plus und Minus misst, ist in diesem Ruhezustand ziemlich egal.
Mit einem Simpel-Spannungsmesser, der in die Kofferraum 12V-Dose gesteckt wird, kann man die Spannung in dem Zustand (ca 10 Minuten nach dem Verriegeln warten) eventuell durch die Heckklappenscheibe erkennen....
Das ist nicht sehr elegant, wäre aber eine der Möglichkeiten mit geringem Aufwand.
Ich habe noch ein Multimeter gefunden und gemessen. Zeigte mir 13.48 Volt an. Zu niedrige Batterie kann es also auch nicht sein.
13,48V werden m.E. aber nicht bei ausgeschalteter Zündung und ohne Ladevorgang angezeigt.
Wenn 13,48V angezeigt werden, wird die 12V-Batterie grundsätzlich geladen und somit sagt dieser Spannungswert nahezu nichts über den Batteriezustand aus.
Bei einer Abfrage durch die App geht die Spannung einer intakten Batterie durchaus mal auf unter 12,3V.
Nein, natürlich nicht genauso. Aber nicht viel schlechter. Meiner Erfahrung nach.
Was genau heißt "nicht viel schlechter"?
Ein Smartphone GPS, welches sich im Fz und das noch bei schlechteren äußeren Bedingungen befindet, wird m.E. an die 0,0216km/h theoretische Genauigkeit, die du genannt hattest, nicht annähernd zu 95% der Zeit heran kommen.
Du hattest ja zusätzlich geschrieben, dass du sagen kannst, dass...
Zitat.... die Genauigkeit sehr nah an das theoretische Maximum herankommt.
und das halte ich meinerseits für eine "spannende Vermutung".
0,03km/h wären 0,0216km/h z.b. einigermaßen nah.....in dieser Größenordnung kann man die Geschwindigkeitswerte bei Consumer-GPS i.d.R. nicht mal ablesen, geschweige denn, dass ein Consumer-GPS diese Genauigkeit liefern würde.
Warum macht sich ein Autohersteller wie VW die Mühe/Kosten und platziert u.a. eine GPS-Antenne auf dem Dach des Fz, wenn man man auch aus dem Fz-Innern sehr nah an das theoretische Maximum heran kommen sollte?
Ich fahre ein kleines, altes Passagierschiff im Kieler Hafen. Erst vor ein paar Monaten haben wir ein neues, zugelassenes Haupt-Schiff-GPS bekommen. Eine Innenantenne wäre, trotz hölzerner Kommandobrücke, nicht zugelassen und würde nicht abgenommen werden.
Es wird daher grundsätzlich eine GPS-Außenantenne montiert.
Die Antennen aller anderen Geräte mit GPS-Empfang des Schiffes (GPS-Kompass, AIS und Kartenplotter) befinden sich ebenfalls im Außenbereich. GPS muss, zumindest auf einem Schiff, auch bei wirklich schlechtem Wetter (z.b. dichter Hagel) ausreichend genau funktionieren und genau in solchen Momenten ist es wichtig, dass man es dem GPS nicht schwerer macht, als nötig.
Von daher bleibe ich dabei:
Wenn man die Geschwindigkeit mit einem sich im Fz befindlichen GPS möglichst genau ermitteln möchte, sollte man zumindest auf einigermaßen gute Außenbedingungen achten.
Spannende Vermutung. Ich habe auf meinem Android Handy die App "GPS Status". Die zeigt neben den üblichen Daten wie Position und Geschwindigkeit auch den Status der empfangenen Satelliten an und auch den Positionsfehler. Und da kann ich sagen dass das im Auto ziemlich gut funktioniert und die Genauigkeit sehr nah an das theoretische Maximum herankommt. Zugegebenermaßen empfängt das Smartphone alle üblichen "GPS" Systeme parallel. Das erhöht natürlich die Genauigkeit als wenn man nur GPS (USA System) empfängt.
also würdest du behaupten, dass die durchschnittliche Positionsgenauigkeit (nur dazu wird ja gewöhnlich eine Genauigkeit angezeigt), bei dir im Auto, inkl. zusätzlicher Schwierigkeiten wie z.b. im Wald, zum nahezu gleichen Zeitpunkt genau so gut ist, als wenn du dein Smartphone unter freiem Himmel mit guter Sicht bis zum Horizont betreibst?
Äh, falsch. Bei den digitalen GPS-Signalen gibt es entweder Empfang, dann werden auch die Daten korrekt übertragen oder keinen, dann werden gar keine Daten übertragen. Einen schlechten Empfang, bei dem die Daten "verzerrt" o.ä. übertragen werden, wie das Rauschen beim analogen UKW-Radio, gibt es nicht. Wenn das Smartphone anzeigt, dass es 5 Satelliten gefixt hat, dann passen auch die Werte.
Da bist du komplett auf dem Holzweg....
Die GPS-Satelliten senden zwar digitale Signale aus, aber diese Signale "sagen" dem GPS-Empfänger definitiv nicht direkt, wo er sich gerade befindet oder wie schnell er sich gerade bewegt.
Ein GPS-Empfänger muss grundsätzlich selbst, anhand der digitalen Satelliten-Daten errechnen, wo er sich befindet usw.
Ein DAB-Radio oder ein ein TV, der vom Astra-Satelliten digitale Daten empfängt, muss dagegen nur Daten in Bilder/Ton umwandeln und nur dann gilt es in der Weise, wie du es beschrieben hast:
Entweder korrekter Empfang oder gar kein Empfang.
Ein GPS-Empfänger errechnet die Position i.d.R. anhand von Laufzeitunterschieden der digitalen Satellitendaten. Er muss also aktiv rechnen um ein Ergebnis zu bekommen. Die Laufzeiten der Signale werden aber durch die Umwelt beeinflusst und sind daher veränderlich. Außerdem gibt es z.b. häufiger Signalreflexionen in der Nähe des Empfängers und dann kommt es darauf an, wie gut der Empfänger unterscheiden kann, ob ein empfangenes Signal direkt empfangen wurde oder über einen Umweg, der wiederum die Laufzeit verändert.
Nach deiner Theorie müssten die Positionsgenauigkeit (und infolge dessen u.a auch die Geschwindigkeit) immer gleich gut sein, sobald lediglich "empfangen" wird.
Das ist aber eindeutig nicht der Fall.
Wenn du eine anspruchsvollere GPS-App hast, wird die dir u.a. auch die Positionsgenauigkeit anzeigen (HDoP und VDoP).
Diese Werte schwanken ständig, weil sich u.a. die Satellitenpostionen in Relation zum Empfängerstandort, ständig ändern.
Dadurch ergeben sich "schlechtere" und "bessere" Positionen (welche z.b. auch die Signallaufzeiten beeinflussen) und dadurch kommt es auch zu einer häufig sich ändernden Zahl ausreichend empfangbarer Satelliten.
Wenn du es einem GPS-Empfänger zusätzlich schwer machst, weil sich dessen Antenne z.b. in der Blechkarosserie deines Autos befindet, weil du gerade durch Häuserschluchten fährst oder unter einem grünen Blätterdach, verschlechtern sich die Genauigkeitswerte zwangsläufig und das wirkt sich auf die interne Geschwindigkeitsberechnung des GPS-Empfängers aus.
Heutige GPS-Empfänger können mit diesen Fehlern sicherlich besser umgehen und sie können Daten von sehr vielen Satelliten parallel empfangen.
Das Grundprinzip hat sich aber nicht geändert. Berechnen müssen die Empfänger ihre Position und geschwindigkeit immer noch selbst und es geschieht immer noch anhand von laufzeitunterschieden der einzelnen Signale.
Selbst für meinen ersten GPS-Empfänger (Garmin GPS 45XL), den ich vor über 25 Jahren hatte, wurde bereits eine theoretische Geschwindigkeitsgenauigkeit von lediglich 0,1knots (also ca 0,2km/h) angegeben.
Real gab es mit dem z.Teil aber erhebliche Schwankungen der Geschwindigkeitsanzeige, die nur bei wirklich guten äußeren Bedingungen brauchbar waren. Die Genauigkeit der Geschwindigkeit wurde übrigens durch die damalige gewollte Ungenauigkeit des GPS-Systems für nicht militärische GPS-Empfänger, im Gegensatz zur Positionsgenauigkeit, kaum beeinflusst.
Hast du die Möglichkeit, die Spannung der 12V-Batterie zu testen.
zumindest über einen Simpel-Tester für die 12V-Dose im Kofferraum?