Beiträge von enopol

    Und wenn es schon mehrmals war und wir haben es nur nicht gesehen, geht das auf die 12 V Batterie?

    ichn selbst habe kein KESSY.

    Wenn ich mir allerdings ansehe, was das bloße Fernbedienungs-Entriegeln bezüglich der 12V-Batteriespannung macht oder ein bloßes Starten der Enyaq-App, würde ich sagen, dass so etwas, wenn es denn öfters vorkommt durchaus auf die Batterie gehen kann.

    Da die Tachoabweichung des Enyaq über alle Bereiche konstand 3 km/h beträgt gehe ich davon aus, dass hier die GPS-Geschwindigkeit verwendet wird und die Abweichung künstlich erzeugt ist, um die gesetzlichen Vorgaben (Tacho darf auf keinen Fall nachgehen) zu erfüllen. Würde die Geschwindigkeit über die Raddrehzahl ermittelt, müsste die Abweichung mit steigender Geschwindigkeit ebenfalls steigen. Sie wäre relativ zur gefahrenen Geschwindigkeit, nicht absolut.

    das könnte man eventuell annehmen.

    Über carscanner kann man sich allerdings ebenfalls eine Fz-Geschwindigkeit anzeigen lassen, die, bei meinem iV80, weder mit der GPS- noch mit der Tachogeschwindigkeit übereinstimmt.


    Das ein Fz auch die "amtliche" Fahrstrecke oder gefahrene Kikometer über GPS ermittelt, halte ich dagegen für ausgeschlossen und der Tacho zeigt die Geschwindigkeit auch in langen Tunneln, wo es kein GPS-Signal gibt, unbeirrt an.

    Ich gehe daher davon aus, dass das Signal, welches für den Tacho (und auch für die Wegstrecke) verwendet wird, ursprünglich von irgendeinem der Drehzahlsensoren stammt, in Carscanner ab zu lesen ist und für den zusätzlich gesetzlich geregelten Tachowert entsprechend angepasst wird.

    Auch bei meinem vorherige Skoda Yeti (ohne GPS...) war die Abweichung bei höherer Geschwindigkeit nicht sehr viel größer, als bei 50km/h. Einen proportionalen Zusammenhang gab es jedenfalls nicht.


    Zeigt das Navi nicht zufällig auch die GPS Geschwindigkeit an?

    zumindest bei meinem Navi meines Wissens nicht.

    Das Navi zeigt das an, was man maximal fahren darf und nicht das, was man fährt.....

    Wen's interessiert: "The government provides the GPS signal in space with a global average user range rate error (URRE) of ≤0.006 m/sec over any 3-second interval, with 95% probability." Das ist die Genauigkeit von GPS für die Geschwindigkeit. In 95% der Fälle also ≤ 0,0216 km/h. Das sollte genau genug sein.

    ...die theoretische Genauigkeit der Geschwindigkeit ist tatsächlich sehr gut.

    Die reale Genauigkeit eines Smartphones, welches sich im Blechgehäuse des Fz befindet und zudem die äußeren Bedingungen nicht immer ideal sind bzw. auch gerne mal wechseln, kommt da nicht ansatzweise heran.....

    Dein Ernst? So viel Aufwand wegen nix?

    Da lass ich lieber den Tempomat auf der vorgegebenen Höchstgeschwindigkeit und lass den Clown hinter mir bei Bedarf den Hampelmann machen. Wie bereits gesagt, mich stört es nicht, wenn der in seiner Karre Turnübungen absolviert.

    mein Text ist so lang, um die Genauigkeit gegenüber Stoppuhr usw. zu beschreiben.......der Vorgang selbst ist so kurz, wie von GiMichael beschrieben:

    Ich stelle 100 Tempomat ein. Das Handy zeigt 97. Wenn ich Lust drauf habe, erhöhe ich um 3 und Handy zeigt 100 an. Das habe bei 120 und 80 ausprobiert als der Enyaq neu war. Sind immer 2-3 km. Passt für mich

    ein großer Aufwand ist das sicherlich nicht und wenn man nur ein GRA (Tempomat), anstatt TA/pACC hat, spart man sich auf der Landstraße zudem oftmals die erneute Anpassung

    Das ist maximal die zweitbeste Methode...


    Abgleich mit GPS per Smartphone ist etwas genauer.

    auch da kommt es m.E. auf die Methodik an....

    Die GPS-Geschwindigkeitsanzeige aktuellerer Smartphones ist grundsätzlich schon sehr genau, wenn sie denn nicht sehr ungünstig im Fz liegen.

    (leider zeigt der gute Carscanner den Fz-eigenen GPS-Geschwindigkeitswert nicht an....die Fz-GPS-Antenne ist besser platziert als das Smartphone...)


    Es müssen allerdings ansonsten gute Bedingungen herrschen, wenn damit diese Eigenschaft auch zum Tragen kommen soll.

    Kurven, Regen, Häuserschluchten oder ein dichter Blätterbestand in der Nähe sind z.b. nicht unbedingt dazu geeignet.


    Ich mache den Abgleich bei trockenem Wetter folgendermaßen:

    Mit Tempomat mit einer gewünschten, im Verkehr üblichen Geschwindigkeit, z.b. 100km/h, fahren.

    Der Tachowert muss genau 100km/h lauten und darf nicht mehr schwanken.


    Ein längeres gerades und möglichst ebenes Stück Straße abwarten.


    Die Geschwindigkeitsanzeige des GPS über diese Strecke hinweg beobachten oder besser, sofern es möglich ist, den Durchschnittwert (nur) für diese ausgewählte Strecke anzeigen lassen.

    Bei guten Bedingungen schwankt die GPS-Anzeige bei mir dabei max um 1km/h.

    Bei mir zwischen rund 97 und 98km/h.


    Den oberen Wert (98km/h) nehme ich dann als Referenz und bin mir sehr sicher, dass ich echte 100km/h bei Tacho 102km/h nicht überschreite.

    Kontrollieren kann man das danach wieder per GPS.

    Mit Tacho 103km/h mache ich i.d.R. immer noch nichts falsch....ein Ticket gibt es auch dann gesichert nicht, wie ich bei, gefühlt, einem Blitzer/10km in Schweden festgestellt habe....


    Solche Abgleiche wiederhole ich, wenn es mir gerade einfällt und die Bedingungen gut sind, manchmal.

    Wenn man dabei immer wieder auf die gleiche Differenz kommt, erhöht das die Wahrscheinlichkeit, dass die Differenz korrekt ermittelt wurde.


    Stoppuhr:

    Über so lange Strecken (1-2km) kann man per Stoppuhr kaum genau die Geschwindigkeit bestimmen, denn man weiß nie sicher, ob die Abstände der Begrenzungspfähle stimmen und zählen muss man die 20-40Stück dann auch noch korrekt....

    Wenn die Messstrecke dagegen nur kurz ist, kann zusätzlich die Ungenauigkeit der Zeitmessung eine Rolle spielen.


    Geschwindigkeitsanzeigen am Wegesrand können genau stimmen, müssen es aber nicht.

    Spätestens wenn man sich den Tachowert bei einer solchen Anzeige merkt und der selbe Tachowert bei einer anderen Anzeige zu einer anderen angezeigten Geschwindigkeit führt, ist das eindeutig.

    Bei uns gibt es Unterschiede zu hauf...


    Für einen Geschwindigkeitsabgleich ist so etwas unbrauchbar und meist gelten solche Anzeigen zudem nur für relativ geringe Geschwindigkeiten und sind daher nicht unbedingt für den Abgleich bei höheren Geschwindigkeiten geeignet.

    Ob die kranken Zellen automatisch gemeldet werden werden, weiß ich nicht.


    Für die Diagnose einer schwachen Zelle reicht z.b. ein 20€ OBD-BT-Dongle plus die kostenlose Version der App-Carscanner.


    Beim Skoda iV80 gibt es z.b. 12 Module und insgesamt 96 "Zellen". Diese Zellen werden bezüglich Ladezustand und Spannung überwacht.

    Es handelt sich bei den 96 Einheiten aber nicht um einzelne Zellen, sondern um jeweils 3 parallel geschaltete Einzelzellen. Die gesamte Anzahl der Zellen in einer iV80 Batterie beträgt daher 284 Stück.


    Eine echte Einzellzellenüberwachung ist nicht möglich. Die kleinste diagnostifizierbare Einheit sind 3 (bei anderen Batterien auch 2) parallel geschaltete Einzelzellen.

    Sobald Zellen parallel geschaltet sind, wird es bei anderen E-Fz vermutlich nicht anders sein.

    Ich wage mal zu behaupten, dass ich die 150 kW von meinem Enyaq nur wenige Male beim vollen Beschleunigen benötigt habe.

    Also ich brauche die volle Leistung bei höherer Geschwindigkeit, laut grünem Balken im Mäusekino, offenbar nicht allzu selten.

    204PS sind selbst für ein unbeladenes Fz mit 2,2T-Leergewicht nicht gerade viel.

    Ab ca 80km/h verringert sich die Spitzenleistung bis zur Vmax zudem zusätzlich und ab da kommt beim iV80 tatsächlich nicht mehr viel. Der fühlbare Unterschied beim Beschleunigen bis ca 50km/h und ab ca 80km/h ist sehr deutlich.


    Für Überholvorgänge auf Landstraßen würde ich daher gerne ein paar PS mehr zur Verfügung haben.

    Der iV85 wäre dafür schon deutlich angenehmer.

    Im Stadtverkehr ist die max. Beschleunigung m.E. völlig ausreichend, aber dort brauche ich diese Eigenschaft nahezu nicht, denn Ampelrennen sind nicht so meins....

    Ausschlaggebend für das Messen der Geschwindigkeit ist doch der Tacho, wenn der also 50 zeigt ist das doch in Ordnung. Warum glauben eigentlich so viele sie müssen da noch 2,3,4 oder 5 draufrechnen.

    Ausschlaggebend, ob du zu schnell fährst oder nicht, ist deine reale Geschwindigkeit.....


    Wenn du in jedem Fall unterhalb der zul. Geschwindigkeit bleiben willst und keine Möglichkeit hast, das reale Tempo auf andere Weise gut zu bestimmen, ist der Tacho der amtliche Anhaltspunkt.

    Damit macht man als Fahrer nichts falsch und deswegen muss der gesetzlich mehr anzeigen, als du tatsächlich fährst.


    Wenn du weißt (die Verantwortung trägst du dann natürlich selbst), dass du auch mit Tacho 53km/h real gerade noch keine 50km/h fährst, ist es ebenfalls ok, die 3km/h aus zu gleichen.

    Das hat nichts mit Glauben zu tun....

    Das Hebelziehen lass ich einfach weg. Ansonsten bin ich da bei dir. Wer sich daran stört, dass andere sich an geltende Vorschriften halten, der kann sich darüber aufregen, wie er will. Mich stört das nicht.

    Die Vorschrift lautet m.E., dass man eine bestimmte Geschwindigkeit nicht überschreiten darf.

    Wenn man nach Tacho 50km/h fährt, in der Realität aber (gesichert...) nur 47km/h, kann man das entsprechend anpassen.


    Ich mache das öfters (und meine eingestellte GRA-Geschwindigkeit bleibt dann sogar bei wechselnder Beschilderung mit Offset erhalten.... ), wenn es sich aufgrund der Häufigkeit/Streckenlänge lohnt.


    Zumindest in der Stadt hängen die meisten dann trotz recht exakt eingehaltener 50km/h dicht auf...gibt also immer noch genug Leute, die sich eventuell daran stören, dass andere sich an geltende Vorschriften halten.

    von der nutzbaren Energie? Ist aktuell die Berechnung im "Entlade Tool":

    Das temp. Feld erscheint aber nicht Final.


    nutzbare Energie (0-100% Display) = ("kWh-Entladen"-"kWh-Geladen") / "Differenz SoC-Display") * 100

    nutzbare Energie (BMS / temp. Vergleichsfeld) = (("kWh-Entladen"-"kWh-Geladen") / "Differenz SoC-BMS") * 90,2

    So ähnlich mache ich es auch.

    Allerdings kann man die kWh-geladen (also die rekuperierte Energie) m.E. nicht direkt in Zusammenhang mit der nutzbaren Energie bringen.

    Die Energie, die, egal wie, in die Batterie geladen wird, steht als Energie, die über die Batterie genutzt werden kann, nicht vollständig zur Verfügung.

    Der Batteriewirkungsgrad, der kleiner als 100% ist, steht dem entgegen.


    Der Fehler/die Abweichung ist sicherlich gering, aber ich nutze deswegen, für die Annahme der nutzbaren Energie, lieber die Differenz der Ist-Energie (vor und nach dem Entladen/Fahrt), in der Hoffnung, dass das Fz bei der Ermittlung der Ist-Energie, diese Abweichung bereits beachtet hat.


    Genau weiß man es halt nicht, wie der Ist-Wert (und auch der Wert "maximaler Energieinhalt") zustande kommen. Was man aber genau weiß, ist das die Energie, die durch Rekuperation in die Batterie geladen wird, der Batterie nicht vollständig entnommen werden kann.


    Welche Energie gerade real maximal nutzbar wäre, weiß ich nicht. Dieser Wert ist m.E. von mehreren (programmierten) Bedingungen abhängig und somit nicht immer gleich. Deswegen finde ich es problematisch, diesen Wert als Basis für die SOH-Berechnung zu verwenden.


    Welcher Ausgangswert zumindest durch Programmierung nicht verändert werden kann, sind die 82kWh-brutto, die sich für meine Batterie anhand der Daten des Zellenherstellers ergeben.

    Die maximal nutzbare (reale) "Brutto"-Energie der Batterie setze ich daher ins Verhältnis zu 82kWh (so wie es für eine SOH-Berechnung einer Batterie ohnehin grundsätzlich Standard ist)


    Berechnung:

    reale Brutto-Energie (0-100% SOC-BMS) = (("Ist-Energie vor Entladen minus Ist-Energie nach Laden") / "Differenz SoC-BMS") * 100


    Dass sich der SOC-BMS an der Nenn-Brutto-Energie der Batterie orientiert, ist natürlich auch nur eine Annahme, aber die bisherige Auswertung (SOH), inkl. der mit ein paar Daten von GMichael, wirkt aus meiner Sicht ziemlich realistisch.


    Ein Problem bleibt halt:

    Wir wissen nicht genau, wie die beiden SOC-Werte, die man vom Fz erhält (BMS-SOC über das Steuergerät und die Anzeige im Display ), zustande kommen und wir wissen nicht genau, wie der Energie-Ist-Wert und auch der Wert "maximaler Energieinhalt" zustande kommen.

    Von daher bleiben alle diese Berechnungen ein Stück weit Spekulation.

    Wenn ich mir die bisherigen Ergebnisse anschaue, dürften diese Annahmen aber schon ganz ok sein.

    In jedem Fall wird es dann kaum dazu kommen, dass ein Fz mit 30tkm noch knapp 100% SOH hat....