Alles anzeigenHe Loide .... das ist doch Streit um des Kaisers Bart.
Das Durchschnittsgeschwindigkeitsgerechne mag ja spaßig sein - wenn man den ganzen Tag auf dem leeren Rundkurs von Ehra Lessin rumspielt. In der Realität sieht es doch zu 99% der Zeit anders aus.
Real gefahrene Durchschnittsgeschwindigkeiten (und damit auch -verbräuche) sind kaum vergleichbar. Weg-Zeit-Berechnungen oder Diagramme sind da auch wenig aussagekräftig.
Entscheidend für Verbrauch und Reichweiten sind doch eher die Augenblicksentscheidungen, aggressiv oder kollegial, im Fluß oder mit Druck nach vorn, vorausschauend oder hektisch reagierend. Da wird gewonnen. Oder verloren.
Ich hab´ s wirklich mal geschafft auf Langstrecke > 130km/h Schnitt zu fahren. Mit einem Diesel, Wesel - Moosburg, 680 km, , alles was legal geht, immer volles Rohr. Sontags nachmittags außerhalb der Ferienzeiten. War mal lustig, ist aber kaum reproduzierbar.
Dher würde ich viel mehr von "Zielgeschwindigkeit" reden wollen, also das angestrebte Tempo auf dem Tacho, das kann hinter dem Elefantenrennen mal 95 sein oder auch kurz 150 um zügig zu überholen. Flüssig, reibungsarm, unauffällig.
und wieso sollte dann der Verbrauch bei Angabe der Zielgeschwindigkeit besser vergleichbar sein?
Verbräuche mit Angabe der Durchschnittsgeschwindigkeit sind sicherlich nicht ganz vergleichbar, aber in jedem Fall besser, als alternativ nur die Zielgeschwindigkeit zu nennen.
Noch besser ist es, beides zu nennen, denn dann muss man bei einer Zielgeschwindigkeit, die deutlich höher liegt, als die Durchschnittsgeschwindigkeit, zusätzlich im Auge behalten, dass der Verbrauch, in Relation zum best möglichen Verbrauch bei der angegebenen Durchschnittsgeschwindigkeit, höher angesiedelt ist.