Beiträge von enopol

    Das denke ich mir auch die ganze Zeit. Bei kontinuierlich 160 km/h musst du nach zwei Stunden laden, weil der Akku einfach leer ist. Dafür bist du 320 km weit gekommen. Da würde ich auch mit dem Verbrenner eine Pause einlegen, weil durchgehend 160 km/h einfach nur stressig ist. Selbst wenn die Straßen leer sind.

    Kommt beim Enyaq zusätzlich drauf an, ab welchem Ladezustand du das Ganze zählst. Nach einer durchaus üblichen Zwischenladung bis 80% SOC wird das wohl eher eng...

    Beim Enyaq musst du dann einen Pause einlegen und du hast dann zudem kaum noch Reserven.

    Beim Verbrenner kannst du dann eine Pause einlegen und hättest bei Bedarf noch gute Reserven.


    Außerdem würde bis zu 100% Volltanken plus Abfahrt zur nächsten Nicht-Autobahntankstelle i.d.R. in rund 15 MInuten erledigt sein....ohne Preheating.....oder sonstige Zaubertricks und grundsätzlich ohne Abo....


    Ich fahre gerne Enyaq.

    Schön reden muss ich ich mir die deutlichen Nachteile eines BEV, die alle mehr oder weniger mit der Batterie zu tun haben, trotzdem nicht.

    Glücklicherweise bin ich davon auch kaum betroffen.....

    Heißt im Umkehrschluss aber auch, dass man in drei Jahren dann auch wieder zum Verbrenner greifen würde, weil eben die Batterietechnik noch nicht entscheidend weitergekommen ist.

    Da steige ich lieber jetzt schon um (bzw. bin es ja vor 3,5 Jahren schon) und erfreue mich an den kleinen Entwicklungsschritten. Als wir vor 4 Jahren den Enyaq bestellt haben, gab es noch nicht viele Autos, die über 500km WLTP-Reichweite boten.

    Wenn die individuellen Bedingungen für BEV mit aktuellerer Technik stimmen, kann man jetzt schon BEV fahren....

    Bei mir ist es der Fall, weil ich zu 95% meiner Fahrten weder auf die Maximalreichweite, noch auf Fremdladesäulen, noch auf Schnellladen angewiesen bin.

    Wenn dem nicht so wäre, hätte ich mir schon vor 3 Jahren kein BEV bestellt und den Verbrenner weiter gefahren.


    Die höheren Reichweiten kommen zum großen Teil wegen Batterien mit mehr Kapazität und weniger Fz-Luftwiderstand zustande. Ein ID.7 Pro S hat eine 86kWh-, anstatt einer 77kWh-netto-Batterie. Das Auto hat z.b. weniger Querschnittsfläche als ein normaler Enyaq. Einen flachen(1,44m Höhe, 14cm Bodenfreiheit) Tesla M3, der zudem einen CW-Wert von 0,22 hat, der ca 300kg leichter ist, kann man mit einem Nahezu-SUV, wie ID.4 oder Enyaq bezüglich Reichweite nicht ernsthaft vergleichen.


    Der ID.7 Pro S hat 2230kg Leergewicht.

    Ein normaler ID.7 liegt bei 2184kg.

    Die 46kg Mehrgewicht sind, so ist stark zu vermuten, hauptsächlich der größeren Batterie des Pro S geschuldet.

    Ca. 46kg für ganze 9kWh netto mehr....knapp 12% mehr Energie bei geschätzt rund 10% mehr Gewicht der Batterie inkl. Kasten. M.E. nicht unbedingt ein Anzeichen für bemerkenswerte Fortschritte in der Batterietechnik.


    und eine Vorkonditionierung bekommt man auch, wenn man bei der Auswahl des Fahrzeugs darauf achtet.

    Die Notwendigkeit einer Vorkonditionierung ist in meinen Augen eher ein Zugeständnis dafür, dass Serienbatterien mit heutigen Stand, halt noch sehr viel Luft nach oben haben.

    Über eine solche "Technik" wird man in 10 Jahren (hoffentlich) nur noch müde lächeln...hoffentlich darf/kann ich dann noch Autofahren....


    Ein wirklich bemerkenswerter Fortschritt wäre es, wenn man auf eine solche Wirkungsgrad-verminderden Technik verzichten könnte und sich Akkus auch bei weniger Temperatur deutlich schneller laden lassen würden.

    Stimmt soweit, was den Ladewirrwarr angeht. Nur die Batterietechnik hat inzwischen schon so einen guten Stand erreicht, dass eigentlich kaum noch Wünsche übrig bleiben (bis auf noch schnelleres Schnelladen, was aber dann im Alltag nur selten nötig sein wird).

    Hier der aktuelle Vortrag von Prof. Fichtner, bei dem nochmal eindrücklich klar gemacht wird, dass der vollelektrische Antrieb über kurz oder lang allen anderen Antriebsarten in ALLEN Belangen (Sicherheit, Kosten, THG-Bilanz, Lade- /Fahrerlebnis, etc.) überlegen sein wird. In China ist es inzwischen so, dass über die Hälfte der Neuzulassungen elektrifizierte Antriebe (inkl. Hybride) sind, und das Preisniveau immer weiter sinkt.

    die Frage ist halt nur, wie lange ""über kurz oder lang" dauert.....


    Bis jetzt beherrbergen alle E-Autos mit größerer Reichweite immer noch einen rund 500kg schweren Batterie-Klops in ihrem Innern, der empfindlich ist (bezüglich Ladezustände und Temperaturen), groß und teuer ist und trotzdem kaum 100kWh Energie zur Verfügung stellen kann.


    Wenn man daher jetzt für die nächsten 3 Jahre einen Verbrenner least, verpasst man real garantiert nicht viel, was die serienreife Entwicklung der Antriebs-Akkus betrifft.

    das sieht mir nicht nach einen klassischen Wagenheber aus sondern einer Hebebühne.

    eben...

    und deswegen bin ich der Meinung, dass man einen "Amateur"-Heber nicht in ähnlicher Weise (Achse des Hubstempels nicht genau unter dem Falz des Fz) ansetzen sollte

    (und daher ist für einen Amateurheber eher eine kleinere Auflagefläche sinnvoll)


    Ich hatte dabei unterstellt, dass auf dem Bild nichts anderes, als eine (Profi-)Werkstatt-Hebeeinrichtung zu erkennen ist.

    Enqfhr mit dem Fehler bist du nicht der Einzige (siehe Parallelen Thread mit x Betroffenen). Das Ganze scheint sich auszuweiten, würde mich interessieren wieviel mit Standardled erst bei der Hauptuntersuchung herausfinden dass die LWR nicht funktioniert. Wenn man das Surren der Stellmotoren bei Annäherung ans Auto nicht mehr hört, ist das das erste Zeichen, aber darauf achtet man kaum. Kann man eigentlich auch als Privater einen Einwurf machen das zu kontrollieren? Theoretisch sollten sie ja sehen dass x Enyaq mit Standardlicht bei der HU wegen diesem Fehler nicht durchgekommen sind?

    also bei meinem Enyaq, bei dem ich eben gerade, aufgeschreckt durch diese Beiträge, mal nach gesehen habe, surrt schon mal nichts, wenn ich mich dem Fz nähere.

    Das muss es m.E. auch nicht, zumal ich kein KESSY habe und warum sollte die immer gleiche Einstellung bei jedem Fz-Start in die identische Einstellung "surren" und nach der Fahrt wieder in die 0-Stellung "surren"?


    Gibt ohne automatische Scheinwerfereinstellung, wie bei den Simpel-LED-Scheinwerfern der Fall, keinen Sinn.


    Wichtig war für mich:

    1. Die von mir vor ca 1,5 Jahren gewählte Einstellung (vorletzte Stufe), war immer noch eingestellt und

    2. Ich kann die Einstellung immer noch verändern und dabei "surrt" es dann auch....


    Wenn ich das Fz im Dunkeln per FB öffne, leuchten die Scheinwerfer umgehend nach dem Druck auf den Knopf der FB mit der richtigen Einstellung. Da surrt vorher nichts....

    Einspruch, ein BEV toppt jeden rappelnden Stinker in der Einfachheit. Darum gab es ja schon so früh/vor über 100 Jahren brauchbare E-Autos.

    Theoretisch gebe ich dir völlig recht, aber das bezieht sich eigentlich nur auf den reinen Antrieb und "brauchbar" waren E-Autos vor über 100 Jahren auch nur, wenn man sie bei geringen Geschwindigkeiten und Kurzstrecken eingesetzt hatte.


    Sobald z.b.lediglich miteinander verbundene Kälte- und Kühlkreisläufe und eine WP ins Spiel kommen, kannst du das getrost vergessen. Das hat mit "low tech", "keep it simple", wenig Wartungsaufwand und einfacher Reparaturmöglichkeit nichts zu tun....


    Ganz abgesehen von den sonstigen Spielerreien, die ein heutiges Auto so hat und deren Reparatur so teuer ist, dass dadurch schnell ein wirtschaftlicher Totalschaden entstehen kann, wenn das Fz ein paar Jahre auf dem Buckel hat.

    Allerdings, wenn ich mir das Verhalten meiner diversen Lipo, LiIon und LiFePo Akkus ansehe braucht ein 70 kWh Akku Jahre um per

    Selbstenladung von 20% in die Tiefentladung zu kommen.

    Es ging dabei eher um die Möglichkeit, wenn der HV-Akku bereits im Bereich von unter 0% ist.....und dieser Ladezustandsbereich ist über längere Zeit für einen LI-Akku grundsätzlich nicht mehr optimal und davor kann kein BMS schützen.