Beiträge von enopol

    Es geht darum, dass man keine Ziel Geschwindigkeit unter 30 setzen kann. Wenn kein Auto vor einem ist, fährt man also mindestens 30.

    Wenn eine Geschwindigkeit unter 30 erkannt wurde, erscheint ein entsprechender Hinweis, wenn man pACC aktiviert hat bzw. aktivieren möchte.


    Das wusste ich halt nicht (mehr).

    Das Einstellen der minimalen Zielgeschwindigkeit ist das eine (bei mir übrigens auch ab 20km/h). Was pACC oder TA dann daraus machen, wenn sie ein Schild mit weniger km/h erkennen, ist das andere.

    Technisch möglich wäre es dem Fz, z.b. nur 10km/h zu fahren.


    Bekommst du z.b. vor einem unbeschrankten Bahnübergang, wenn dort ein Schild mit 20km/h steht, nur einen Hinweis und das Fz fährt mit 30km/h weiter oder wird die Geschwindigkeitsregelung ab dem Schild schlichtweg deaktiviert?

    TA kann auch sehr langsam, 5km/h hatte ich schon

    in jedem Fall können TA und pACC letztendlich bis zum Stillstand.

    Leider hatte ich versäumt, die pACC-Funktion, die ich für 1 Monat zur Probe hatte, zusätzlich in verkehrsberuhigten Zonen zu testen......

    Seitdem habe ich halt wieder nur den einfachen Tempomaten, der zwar wegen absoluter Unabhängigkeit von VZE und Here-Daten, völlig überraschungsfrei ist, aber unterhalb von 20km/h leider nicht mehr mitspielt.


    Die eckigen 30er und 40er-Zonen-Schilder in Dänemark erkennt das System übrigens nicht......

    Für ein spielendes Kind auf dem Bobbycar können die 30km/h eines durchfahrenden Autos bereits Todesfalle sein.

    es ist aber m.E. trotzdem nicht unverständlich, wenn Autofahrer Spielstraßen oder 30er-Zonen, die mit spielenden Kindern begründet sind, z.b. nachts etwas schneller durchfahren als erlaubt.....

    Ich denke mal, dass man schon davon ausgehen kann, dass ein Autofahrer, eine Situation, wo es eigentlich keinen Anlass gibt, langsamer zu fahren, selbst erkennen kann.


    Diese Fähigkeit wird ihm mit derartigen, unter bestimmten Bedingungen, unsinnigen Vorschriften abgesprochen und das hat m.E. keine positive Auswirkung auf das generelle Akzeptieren von Regeln.

    Es gibt noch diverse weitere Beschilderungen, wo man sich fragt, weswegen der Fahrer eigentlich einen mittlerweile so teuren Führerschein machen muss.....

    Wir sind jetzt aber weit OT:


    Nochmal die Frage: Was macht TA/pACC bei Spielstraßen?

    ist halt recht unterschiedlich, wie man eine Geschwindigkeitsübertretung wahrnimmt....


    30km/h in einer Spielstraße sind bereits eine deutliche Überschreitung der zul Geschwindigkeit.

    Gilt übrigens auch für Fahrräder....

    Ab ca 35km/h können laut Bussgeldrechner 143,50€ plus 1 Punkt die Folge sein.

    Wenn jemand lustig mit 50km/h in so einer Zone fährt, wäre man schon im Bereich von über 200€, mindestens 1 Punkt und Fahrverbot.

    Darüber machen sich aber offensichtlich nur wenige Leute Gedanken bzw. wird die zul Geschwindigkeit in solchen Zonen m.E. von den meisten Fahrern deutlich überschritten.


    Stattdessen wird das, absolut Bussgeld-freie, genaue Einhalten der jeweils zul Geschwindigkeit per Offset bereits teilweise angeprangert....muss man nicht unbedingt verstehen.

    Ich möchte mal wissen, wie das im Durchschnitt bei Spielstraßen ist....dort ist eigentlich nur "Schrittgeschwindigkeit" erlaubt, wobei 7-10km/h offenbar geduldet sein sollen.

    Nach meinen Beobachtungen werden Spielstraßen oftmals eher als 30er-Zonen interpretiert, denn das ist ansonsten die langsamste Zone, die man so kennt....


    Fz, die ernsthaft zwischen 7 und10km/h fahren, sehe ich dort so gut wie nie und das ist, je nach Streckenlänge, jedenfalls bei mir, eine Folge dessen, dass der Tempomat in dem Bereich ohne Funktion ist.

    (ich weiß es tatsächlich nicht: wie ist es bei TA/pACC?)


    Offenbar ist die Schwelle, selbst, aus dem Bauch heraus, zu bestimmen, was noch richtig ist, dort um ein Vielfaches niedriger, als auf normalen Straßen.


    Hier ging es dagegen, im Zusammenhang mit pACC/TA ja lediglich um einen Geschwindigkeits-Offset, der, sofern richtig ermittelt und eingehalten, niemals zu einer Übertretung der zul. Höchstgeschwindigkeit führt.

    Ich frage mich vorallem, wie lange das System die Dauerlast aushält. Also nehmen wir mal an Akku ist voll, 20°C draußen mit Sonnenschein und leere Autobahn. Wie lange kann ich da geradeaus mit 180km/h fahren?

    In den Test von Auto. Motor und Sport wird seit einiger Zeit u.a. auch der Leistungsbedarf von Fz bei 130km/h angegeben.

    Enyaqs mit "Normal"-Karosserie kommen dabei so ca auf 30kW.

    Mit dieser Angabe als "Kontrollwert" und den (zumindest teilweise) bekannten Angaben des Enyaqs bezüglich Querschnittsfläche, CW-Wert und Gewicht komme ich für 180km/h bei einem unbeladenen Enyaq auf ca 67kW.

    Für 160km/h auf gute 49kW.


    Es ist also beim iV85, wenn der 180km/h quasi unter Laborbedingungen fährt (keine Steigung, kein Wind, sehr gute Fahrbahn) in jedem Fall noch ca 10% Luft nach oben, bis dessen Dauerleistung von 77kW, die er ja 30 Minuten durchhalten sollte, erreicht ist.

    90km am Stück mit wirklich konstant 180km/h dürften in der Realität in D nicht zu fahren sein.


    Mit dem Verbrenner kann man die Temperaturentwicklung des Antriebs nicht wirklich vergleichen. Der Verbrenner hat einen Antriebs-Wirkungsgrad von 30 bis bestenfalls 40%.

    D.h. im Umkehrschluss, dass insgesamt 60-70% der im Fz eingesetzten Leistung als Wärme abgeführt werden müssen.


    Bei einem mechanischen Leistungsbedarf von rund 70kW (bei konstant 180km/h) reden wir daher von rund 140kW-Gesamt-Wärmeleistung.

    Davon geht natürlich auch ein großer Teil über die heißen Abgase in die Umwelt.

    Ca (ganz grob geschätzt) mit der gleichen Leistung, die dem Antrieb mechanisch zukommt, wird das Kühlwasser und der Motorblock erwärmt, also grob geschätzt ebenfalls rund 70kW.


    Beim Enyaq ist der Teil der eingesetzen (Batterie-)Leistung, der für die (ungewollte) Erwärmung des Antriebs infrage kommt, deutlich geringer.

    Der Motor plus Regel-Elektronik/12V-Ladewandler usw. hat geschätzt rund 90-95% Wirkungsgrad und die Batterie m.E. ungefähr 95%.

    Grob geschätzt komme ich dann auf einen Gesamt (Fz-internen)-wirkungsgrad von rund 90%, so dass bei 180km/h, ebenfalls grob geschätzt, nicht mal 10kW, also nur ein Bruchteil, wie beim Verbrenner, für die Erwärmung des Kühlwassers sorgen werden.