Die Beschleunigung von 0 auf 100km/h ist beim 60er und 80er (ohne x.....) ziemlich identisch.
(Flott ist der x für immerhin 265PS aber auch nicht gerade, weil eben 2,3T eine wirksame Beschleunigungsbremse sind)
Deswegen hat man dem 60er wohl auch keine 204PS spendiert, denn dann wäre er, geschätzt, knapp eine Sekunde auf dieser Parade-Strecke schneller und es kann/soll wohl nicht sein, dass das teurere Fz mit der 80 auf der Heckklappe langsamer ist, als das mit der 60.
Ansonsten ist der 60er in der Anfangsbeschleunigung bis ca 40km/h eher sogar etwas flotter, denn in dieser Phase ist die Zugkraft identisch und der 60er hat nun mal grundsätzlich rund 150kg weniger Speck auf den Hüften.
Der 80er kann bei der Beschleunigung erst ab ca 50km/h "aufholen", weil der ab dann etwas mehr Zugkraft generiert. Die 150kg mehr bremsen ihn dann aber natürlich auch wieder etwas ein, so dass der Unterschied insgesamt nicht groß ist.
Die Batteriegröße sollte man sich m.E. nicht aufgrund von Sommerverbräuchen und schon gar nicht aufgrund des WLPT-Verbrauches wählen.
Auch 77kWh, von denen i.d.R. nur ca 54kWh (SOC 10-80%) genutzt werden sind absolut gesehen bereits wenig.
Für 54kWh mechanisch nutzbarer Energie, müsste ein Diesel-Fz lediglich ca 14L Kraftstoff bemühen.
Im Winter oder bei sonstigen Gelegenheiten, wo der optimale Verbrauch nicht erreicht werden kann, sind 54kWh für einen 2,2-Tonner, der seine Heizenergie zusätzlich von diesen 54kWh benötigt, in jedem Fall wenig
Von daher werde ich den Aufpreis für 77kWh anstatt 58kWh investieren und muss zwangsläufig mit dem 150kg-Zusatzbuckel leben. Rund 8,5sec von 0 auf 100km/h ist für mich in Ordnung. Das schafft mein jetziger Yeti auch. Reicht so.
Wenn der 77kWh-netto-Akku irgendwann nur noch 100 anstatt 500kg wiegen sollte, wird das Auto mit 204PS merklich flotter auf 100km/h beschleunigen können.
So weit ist die Akkuentwicklung halt noch nicht und das wird sich in den nächsten Jahren wahrscheinlich nicht dramatisch verbessern.