Beiträge von enopol

    Im Normalfall ist keine AGM Batterie im Enyaq verbaut. MJ27 weiß ich nicht.

    genau, die alten Enyaqs haben werkseitig i.d.R. EFB und EFB wäre, wenn es um tiefere Ladezustände geht, empfindlicher als AGM (dass AGM die unempfindlichste gängige Variante im Fz-Bereich ist, schreib ich bereits).......das ist ja einer der Gründe, dass man von EFB auf AGM wechselt.

    Offenbar reicht diese, sehr kostengünstige Maßnahme aber nicht, um die häufiger auftretende, schlechte 12V-Ladebilanz bei den MEBs zu kompensieren.....

    das letztere stimmt so pauschal schon mal nicht......12V sind immerhin die Nennspannung dieser Batterie und AGM-Batterien sind so ziemlich, in Bezug auf Tiefentladungen, die unempfindlichste, gängige Fz-Bleibatterien-Bauart.

    Eine "Tiefentladung" einer 12V-Bleibatterie liegt ungefähr ab Unterschreiten von 10,5V vor....oder anders herum: Bis herunter auf ca 10,5V reicht der normale Entladeumfang.

    Wenn die Batterie daher zwei drei mal weniger als 12V "gesehen" hat, muss das mit einer Tiefentladung noch lange nichts zu tun haben.


    Dass sie im MEB allerdings überhaupt Spannungen von unter 12V sieht, hängt damit zusammen, dass die automatische Nachladung der MEBs viel zu spät erfolgt. Das ist absolut nicht nötig und da die automatische Nachladung beim E-Auto eigentlich jederzeit erfolgen kann, wäre Kurzstreckenfahrt als Batteriemörder irrelevant.



    Die Batterie wird während der Fahrt geladen:

    Ungefähr das war es auch schon an Gemeinsamkeiten zum Verbrenner....ein aktueller Verbrenner wird während einer Fahrt, im Gegensatz zum MEB, allerdings nicht beim Halten (z.b. an einer Ampel) geladen.

    Im Gegenteil:

    In solchen Fällen muss die 12V-Batterie beim Verbrenner die 12V-Systeme ohne Unterstützung in Gang halten und für den anschließdenden Motorstart muss sie ebenfalls sorgen.


    dazu kommt, dass die Batterie bei diesen, aktuellen Verbrennern, im Gegensatz zu MEBs, standardmässig nur bis 80% aufgeladen werden, weil die 12V- Batterien zusätzlich für eine Minimalrekuperation "missbraucht" werden.


    Zudem wird die Batterie des Verbrenners nicht geladen, wenn man sich lediglich ins Auto setzt und sie wird z.b. auch nicht geladen, wenn man vorheizt.


    Dazu kommt, dass ein Verbrenner, im Gegensatz zum MEB, keine technische Möglichkeit besitzt, die 12-V-Batterie jederzeit selbst nachladen zu können....


    Obwohl es der 12-V-Batterie (AGM oder EFB) in aktuellen Verbrennern aus den o.a. Gründen deutlich schlechter geht, gibt es, im Gegensatz zu den MEBs, nahezu keine Fälle, dass Batterien bereits nach 1 Jahr oder weniger getauscht werden müssen.


    Von daher:

    Die Argumentation mit den Kurzstrecken zieht bei den MEBs nur wenig.....die Konzeption des 12V-Systems ist bei den MEBs m.E. so sehr daneben, dass es trotz der o.a. erheblichen Vorteile, die die 12V-Batterie in einem E-Auto gegenüber einem Verbrenner genießt, öfters zu einer signifikanten Verschlechterung ihrer Lebensumstände kommen kann.

    Du meinst, Skoda hat da also beim 5er schon alles ausgereizt was geht?


    Ich schätze schon, dass noch etwas "geht", nur ist VW schon immer etwas zurückhaltend gewesen.

    Eine max. Laderate C von ca 2,2, wie bei deinem iV50, wird halt auch von anderen (auch aktuellen) VW-MEB nicht wirklich übertroffen.

    Von daher stellt die C-Rate von rund 2,2 bei VW aktuell wohl die Schmerzgrenze dar, die VW den einzelnen Zellen zumutet. Entweder müssen die Zellen ernsthaft besser werden oder vielleicht ist die bei MEB recht simpel aufgebaute Batteriekühlung, nicht ausreichend.


    Die Laderate kann bei Fz mit 800V-Technik größer sein, aber wohl eher selten bei E-Fz mit so einem kleinen Akku. Die einzelnen Zellen werden nicht dadurch schneller ladefähig, dass die Batterie mit 800, anstatt 400V geladen wird. Es sind die gleichen Zellen....Einen wirklichen Vorteil erzielt man mit 800V-Technik daher eigentlich erst, wenn mit mehr als rund 200kW geladen werden soll, denn rund 200kW sind ca die bisherige, technische Grenze der Ladestationen bei 400V.

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    Eine durchaus gute Kombination von Fz für Kurzstrecke, Verbrauch und Reichweite habe ich gerade bei einem Freund kennen gelernt. Der hat sich gerade einen Hyundai E-Kona Baujahr 2023 mit 64kWh/Akku, mit weniger als 10tkm Laufleistung für 25t€ gekauft.

    Den würde ich von der Größe her zwischen Polo und Golf einordnen.

    Das Fz ist relativ leicht und verbraucht wenig (Reichweite nach WLTP 484km, selbst laut ADAC sind es noich 435km....), zudem läuft es 180km/h und beschleunigt schneller von 0 auf 100km/h als meim iV80.

    Die Ausstattung mit 64kWh-Akku serienmässig bereits sehr umfangreich.

    Einzig die geringere DC-Ladegeschwindigkeit (100kW) wäre, wenn man das Fz auch längere Strecken nutzt, von Nachteil.

    Ansonsten m.E. ein wirklich gelungenes Kurzstrecken-Fz.

    Ja, da komme ich mit meinem ähnlich alten Enyaq auch hin.

    Das bedeutet dann ja, dass der SOH, bestimmt mit dem MEC, rund 93% beträgt, falls man den SOH bei Auslieferung nicht mit mehr als 100% angesetzt hat.

    Ich halte den Wert für durchaus realistisch und dieser Wert basiert einzig und allein aufgrund von Daten, die das Fz-BMS, ohne irgendwelche Annahmen über mehrere Fahrten hinweg, selbst ermittelt hat.

    Wenn ich es mal auf meinen effektiv rund 48% größeren Akku umrechne, sind das für einen rund 3 Jahre alten Enyaq recht gute Werte:

    Mein Enyaq mit dem 77kWh-netto Akku müsste demnach, umgerechnet, zwischen 5 bis 15% max rund rund 177kW, von 15-25% max rund 148kW, 25-35% max. rund 118kW und ab 60% max rund 74kW.


    Zumindest bis 25% kann mein Enyaq das nicht.....erst danach stimmt das ca überein. Von daher ist mit deiner Ladeleistung m.E. alles ok und es wird daher, weil die relative Ladegeschwindigkeit größtenteils technisch bedingt ist mit SW 3.9 ganz sicher keine Ladegeschwindigkeitserhöhung für iV50 geben....


    Mit deinen Werten (für 35-60% habe ich mal 65kW als Mittelwert angesetzt), komme ich ca auf 29 Minuten Ladezeit für 5-80%. Das ist für ein E-Auto mit 400V-Technik ein absolut normaler Wert.....


    Dass man mit der Energie, die der iV50 von 5-80% laden kann, das wären rund 39kWh, auf schnellerer Langstrecke und auch sonst im Urlaub teilweise nicht so viel anfangen kann, liegt an der Wahl des kleinsten Akkus eines recht schweren und großen Autos.


    Mich nervt im Urlaub manchmal sogar mein deutlich größerer Akku und daher kann ich das nachvollziehen.

    Update: Nach aktivem Nachfragen bei der Werkstatt wurde mir nun mitgeteilt.

    Es wurde wohl die Hochvoltbatterie getestet, keine Fehler vorhanden. Es sei eine Batterie des Steuergeräts defekt und müsse ausgetauscht werden.

    Ich vermute aber eher das es das Steuergerät der Hochvoltbatterie ist. Jedenfalls ist das Ersatzteil nicht lieferbar und ohne Datum wann erneute Verfügbarkeit.
    Das ist nun schon das 2 mal bei Skoda, das Ersatzteile nicht verfügbar sind, letztes mal hatte ich 5 Wochen kein Auto, mal sehen wie lange es dieses mal dauert.

    bei der Fehlermeldung "Elektrosystem funktioniert nicht", die du anfangs genannt hattest, wird es sich kaum um die kleine Notfallbatterie (E-call) handeln, die explizit für den Betrieb des dazugehörigen Steuergerätes vorhanden ist.


    Wenn zusätzlich die HV-Batterie getestet und für gut befunden wurde und die 12V-Batterie sogar schon zweimal getauscht wurde, kann es eigentlich an keiner Batterie mehr liegen, sondern eher an einem Steuergerät selbst.


    da bereits 2x die 12V-Batterie getauscht wurde, scheint das 12V-System ursächlich zu sein.

    Es wäre demnach z.b. nicht ausgeschlossen, dass es der DC-DC-Wandler ist (also praktisch das Ladegerät der 12V-Batterie) und im einfachsten Fall käme sogar das Steuergerät in Frage, dass die Daten zur 12V-Batterie liefert. Das ist das Ding, das am Minuspol der 12V-Batterie direkt angeschlossen ist....das sollte sich aber einfach beschaffen lassen.


    Ist alles nur Spekulation. Etwas mehr Infos hätte die Werkstatt schon liefern können.....

    Nur am Rande:

    Habe den CarSanner Basic bisher nur bei unserem alten Zafi verwendet.

    Was muss ich wo einstellen, um die Batteriewerte, wie hier gepostet, angezeigt zu bekommen?

    Danke...

    erst einmal solltest du das Profil laden, mit dem überhaupt Livedaten eines MEB übertragen werden.....

    Nicht schlecht.

    Kannst du dann auch mal mitteilen, wie es mit dem MEC aktuell ungefähr aussieht?

    Damit habe ich bei meinen Diesel enorm die Bremsen geschont, wenn ich auch mit Automatik mithilfe der Schaltpaddles die Motorbremse nutzen konnte. Viel angenehmer und komfortabler als den Automatik-Schalter auf Manuell zu stellen und dann mit dem Schalter alles machen zu müssen.

    Genau diese Geschichte mit dem DSG o.ä., wo ich dir aus eigener DSG-Erfahrung zustimme, hat mit Vorteilen des Reku-Paddles nichts zu tun.

    ich schätze mal, dazu, also zum Spielen, sind die auch da......

    Ansonsten würde ich bergab normalerweise den Tempomaten oder die, im Gegensatz zu den Paddles, stufenlose Rekuperation durch die Fuß betätigte Bremse (oder das Gaspedal im B-Modus) empfehlen.