Beiträge von enopol

    Der Zug, auch bei ungünstigen äußeren Umständen nicht vom Festbacken der Parkbremse betroffen sein zu können, ist bei den MEBs durch das Einsparen der mechanischen Parksperre, halt grundsätzlich abgefahren.

    Da nützt manchmal auch kein Training....

    So von 60 oder 70 auf gut 100 geht mit dem 85/85x bedeutend besser als mit dem alten 80er. Das ist alles.

    Genau und es gibt, um diese Eigenschaft vor dem Kauf möglichst objektiv beurteilen zu können, hauptsächlich nur den Beschleunigungswert von 80-120km/h (seltener auch noch den Wert von 60-100km/h) bei einigen Tests.

    Mein 150PS-Skoda Yeti war beim Überholen auf der Landstraße übrigens minimal flotter, als mein Enyaq.....sofern man schon vor dem Überholvorgang den "richtigen" Gang gewählt hatte....


    Die Beschleunigung ab ca 50-60km/h ist bei keinem MEB mit der Beschleunigung bis ca 50km/h zu vergleichen. Je höher die Ausgangsgeschwindigkeit (ab ca 60km/h) ist, desto weniger gut kann objektiv und auch gefühlt beschleunigt werden und von daher kommt es, gerade bei solchen Fz mit viel Speck auf den Hüften, sehr auf relativ hohe Motorleistung an.

    Ok. Ich formulier es mal anders:
    Ich fahre öfters mal Langstrecke und will mit einem RS auch mal mit 140 oder 150 rasen. Da die Reichweite dabei implodiert, würde mich interessieren, ob ich da mit dem ID7 GTX besser dran bin 8o

    Und nein, ich will keine 120 fahren.


    Irgendwie findet man Fragen nach Vergleichswerte relativ oft, aber offensichtlich sehen die Youtuber da keinen Bedarf an einem Vergleich. Schade eigentlich :|

    na ja, der ID.7 GTX hat m.E. weniger Luftwiderstand, was bei rund 150km/h durchaus nicht unwichtig ist und er hat halt 13, anstatt 12 Batteriemodule und kommt daher mit Sicherheit weiter. Vermutlich knapp 10%.

    Dito. Nur wegen den 2-3 Urlaubsfahrten im Jahr am Verbrenner -oder noch schlimmer- Plugin-Hybriden festzuhalten, ist so abartig, aber eben typisch deutsch.


    Es ging mir nicht nur um 2-3 Urlaubsfahrten im Jahr, wie du nachlesen könntest.


    ich hatte auch davon geschrieben, dass es deutlich weniger nervig ist, nur alle 3 Wochen mal, für netto 3 Minuten Energie nach zu "füllen" ("irgendwo" und ohne Abo....), als dies durchschnittlich einmal die Woche für jeweils netto knapp 30 Minuten machen zu müssen. was im Winter zudem nur klappt, wenn pre-heating rechtzeitig aktiviert wurde (und zusätzlich Reichweite kostet...)


    Wie weit kommt man denn, gerade in der kalten Jahreszeit, als Laternenparker und wenn man nicht an der Heizung spart, mit effektiv nutzbaren gut 50kWh in der Batterie? (beim Schnellladen gehe ich mal in der Praxis von rund 10-80% SOC aus, die nutzbar sind. Ich vermute nicht, dass jemand unbedingt jede Woche knapp 1 Stunde fürs Laden verschwenden will, um jeweils auf 100% SOC zu kommen.)


    Wenn ich nicht das Glück hätte, jederzeit günstig zuhause laden zu können, hätte ich am Verbrenner definitiv noch so lange festgehalten, bis der sich wirtschaftlich wirklich nicht mehr lohnt.

    Die Hoffnung wäre dabei, dass die speicherbare Energie der Autos, die dann zu meinem Geldbeutel passen, deutlich angestiegen ist und sich die Energie-Preise und das bisherige Ladewirrwarr zumindest nicht weiter verschlechtern werden.


    Es werden zwar bisher, gefühlt im Wochen-Takt, immer wieder neue Wunderbatterien angekündigt, nur tut sich in der Serie nicht so sehr viel und daher wiegt so ein iX3 halt knapp 2,4t und dessen Batterie ist immer noch recht wärmeempfindlich und benötigt pre-heating, um überhaupt annehmbare Ladegeschwindigkeiten erreichen zu können.


    So wie es z.b. mit den 108kWh-netto beim iX3 der Fall ist, geht es zumindest schon in die richtige Richtung, nur möchte ich für so eine Energiespeichermöglichkeit kein Auto für heutzutage 70t€ kaufen müssen.

    Mit 120 auf Kreis und Bundesstraße biste schon mal mit einem Punkt dabei und Geld

    kostet es auch.

    Es ging mir eigentlich nur darum, zu zeigen, dass der Enyaq mit dem neuen Motor fürs Überholen auf Landstraßen deutlich besser geeignet ist und dafür eignet sich halt genau dieser Messwert, den einige Tester/Zeitschriften bieten, sehr gut......

    Davon, dass ich bis auf 120km/h beschleunigen würde oder gar mit 120km/h weiterfahren würde, habe ich m.E. nichts geschrieben.....

    Zudem würde zur mobilen Feststellung eines Geschwindigkeitsverstoßes, die Zeit mit der überhöhten Geschwindigkeit kaum ausreichend sein.


    Für mich ist, wenn überhaupt, das Überholen von Lkw über 7,5t interessant, die sich relativ genau an die Vorschriften halten. Die fahren meist mit ca 70km/h, obwohl sie in D ja offiziell nur mit 60km/h trödeln dürfen.

    (bezüglich der Lkw hätten die Geschwindigkeitskontrolleuere in D schon mehr als genug zu tun....).

    Dann reden wir von 30-40km/h zul Differenzgeschwindigkeit. Ab 10km/h Differenzgeschwindigkeit gilt eine Überholvorgang meines Wissens grundsätzlich als zulässig. Das nur mal zu den Vorschriften, die auch für Lkw auf Autobahnen gelten.....


    Auf 120km/h braucht man in dem Fall eher nicht zu beschleunigen und wenn ich dabei kurz etwas über 100km/h komme, habe ich keinerlei bedenken, eine Strafe zu bekommen.


    Übrigens wären Ampelrennen von 0 auf 50km/h in der Stadt allein deswegen auch kein Thema, denn kein Auto kann bis 50km/h voll beschleunigen, ohne danach über 50km/h zu kommen.....

    ...und durch das eine Batteriemodul, dass der ID.7 mit 86kWh mehr hat, als alle Enyaqs mit 77kWh-Akku, wir der ja nicht "effizienter", sondern nur ein paar Kilo schwerer....und er hat halt, auch durch die geringeren Luftwiderstand, eine größere Reichweite.


    Im Moment sieht es bei spritmonitor so aus:

    73 Enyaqs mit dem AP 550 Motor (85) verbrauchen durchschnittlich: 21,59kWh/100km

    141 enyaqs mit dem AP 310 Motor (iV80) verbrauchen durchschnittlich: 20,75kWh/100km


    Zudem wird mit dem iV80 ein offenbar tatsächlicher Durchschnittsverbrauch von 14,24kWh/100km erreicht (den Rekord-Inhaber kennen wir hier im Forum vermutlich) , der von keinem 85er der spritmonitor-Fz unterboten wird.


    Also, egal was der Bloch erzählt:

    Wer einen guten Verbrauch haben möchte, sollte zum iV80 greifen.... ^^

    Ich kann die Stammtischargumente "mit meinem Diesel muss ich erst nach 1.100 km tanken" nicht mehr hören, weil ich schon immer, auch zu Dieselzeiten (bis 2009, danach schon klimaneutral mit CNG) unabhängig von der Reichweite, eine Pause nach längstens 3 Stunden gemacht habe. Meiner Gesundheit, der Aufmerksamkeit im Verkehr und den Kindern und damit den Nerven der Eltern zuliebe....

    Sagen die Stammtischargumente i.d.R. etwas davon, dass jemand 1100km am Stück, also ohne Pausen, fahren möchte?

    Mit dem Diesel kannst du deine Pausen halt selbst bestimmen, was die Länge, den Zeitpunkt und den Ort betrifft.

    Wenn du nach 1 Stunde bereits aufs WC musst und es dort keine Möglichkeit gibt, Energie zu bunkern, ist das beim Diesel z.B. völlig schnuppe....


    Wenn man keine eigene oder Arbeitgeber -Wallbox nutzen kann, ist es zudem eine sehr angenehme Geschichte, sich z.b. bei durchschnittlichen 15tkm/Jahr nur ca alle 3 Wochen um den (schnellen) Energienachschub kümmern zu müssen und sich bei der Auswahl des Tankstellenbetreibers inkl. Abos eher nur wenig Gedanken machen zu müssen.


    Für mich sind das definitiv echte Argumente, denn wie es mit E-Fz läuft, weiß ich seit fast 3 Jahren. Wenn ich keine eigene Wallbox hätte und diese auch zu über 90% meiner Fahrten ausschließlich nutzen könnte, hätte ich, zumindest als einziges Fz, noch kein E-Fz.

    Bleiben wir mal beim täglichen Ampelrennen von 0 bis 50km/h, dass nicht nur sehr sinnvoll ist, sondern auch ständig vorkommt ^^

    Der iV80 (204PS) soll dafür 3,2sec brauchen, der alte RS (299PS) 2,6sec, ein 85X. 2,8sec


    Im Ernst:

    Die Beschleunigungsunterschiede im unteren Geschwindigkeitsbereich bis ca 50km/h sind m.E. normal vernachlässigbar....


    Viel wichtiger ist für mich z.b. der Landstraßen-"Überholwert", also meist die Beschleunigung von 80-120km/h und da könnte der iV80 m.E. durchaus mehr "PS" haben.....

    Ein iV80 wurde von AMS mit 6,3sec getestet, während ein 85er laut AMS mit 4,1sec auskommt. Diese gut 2 sec weniger können beim Überholen auf 2-spurigen Straßen durchaus recht wichtig sein.

    Ohne besondere Maßnahmen (also u.a. mit Stromunterbrechung zur Bremse) wird man das Fz im verriegelten Zustand, ohne eine Person auf dem Fahrersitz, nicht ohne Parkbremse abstellen können.

    Durch die Anweisung aus der Bedienungsanleitung wird m.E. lediglich ermöglicht, dass die Zündung inkl. Fahrmodus N kurzzeitig beibehalten wird. Wenn das Fz länger verriegelt steht (über mehrere Stunden oder Tage), wird dies m.E. nicht mit eingeschalteter Zündung und damit ständig eingeschaltetem HV-System der Falls sein.


    A 662 E:

    Zitat

    Um das Erscheinungsbild zu minimieren, muss die Bremse gewartet werden indem die

    geöffnet und gereinigt werden ( Drecksarbeit )


    Abrieb entsteht bereits nach ein paar Bremsungen wieder und Luft mit hohem Feuchtigkeitsgehalt, die im Stand auch durchaus innerhalb der Bremstrommel kondensieren kann, kann nahezu ungehindert auch in den Bereich innerhalb der Trommel eintreten.

    Ich habe fest gebackte Bremsen nur bei erhöhter Luftfeuchtigkeit und das auch dann, wenn schon tagelang kein Regen vorhanden war. In solchen Fällen haben z.b. die vorderen Scheiben bereits nach ein paar Stunden, gut sichtbar, Rost angesetzt.

    Bei wenig Luftfeuchtigkeit, sind weder meine vorderen Scheiben bereits nach ein paar Stunden Stillstand rostig, noch knackt es, wenn ich los fahre. Meine Bremsen wurden meines Wissens noch nie gereinigt und das Festbacken habe ich bereits im Herbst, ca 1/2 Jahr nach der Erstzulassung des Enyaqs deutlich bemerkt.


    Zitat

    Eine mechnanische Parksperre ist an einem kompakten einstufigen E-Antrieb nicht zu

    realisieren.

    ...das wusste man bei VW vermutlich früher noch nicht, als man mechanische Parksperren in die kompakten, einstufigen E-Antriebe vom E-Golf, E-up und e-crafter bereits realisiert hatte..... ^^

    Also ich habe es bisher nicht geschafft, meinen iV80 zu parken und zu verriegeln (z.b. über Nacht), ohne dass die Parkbremse aktiv ist.

    Von daher waren Unterlegkeile beim Enyaq für mich bisher auch ziemlich sinnfrei.


    Leider hat man sich nach E-Golf und E-Up usw. bei den MEBs die Parksperre im Getriebe gespart.

    Diese würde in meinem Fall, wo die Bremsbeläge durch hohe Luftfeuchtigkeit gerne an der Trommel kleben bleiben, durchaus Sinn machen, wie ich durch ca 35jährige Erfahrung am gleichen Stellplatz mit Autos, wo man mechanisch sperren konnte, weiß.