Beiträge von enopol

    Danke für Eure Antworten! 😀

    Ich glaube es ist für mich zunächst am pragmatischsten, einfach die prognostizierte Ladezeit mit der tatsächlichen zu vergleichen.

    könnte aber z.b. bei niedrigen Temperaturen (oder auch bei paralleler Klimatisierung) dazu führen, dass sich die Ladezeit verlängert, obwohl die Versorgung durch die WB ständig mit 11kW erfolgt.


    Die direkte Kontrolle der AC-Leistung kann am einfachsten nur von außen, z.b. durch den Stromzähler der WB, erfolgen.

    Eventuell ist das auch über den AC-DC-Lader des Fz (Steuergerät C6) möglich. Damit habe ich mich aber noch nicht beschäftigt.

    Z.B. wird dort der Gesamt Energieumsatz pro Phase ("Rail") gespeichert.

    ich habe jetzt, bedingt durch meinen Wohnort, nicht sehr viel Erfahrung mit dem Fahren bei winterlichen Straßenverhältnissen, weiß aber als aufmerksamer, ehemaliger Leser der AllradBild, die jedes Jahr mehrere Allradler zum echten Wintertest schickte, worauf es im Grunde genommen immer ankommt:


    Wenn es wirklich glatt ist, braucht man an jedem angetriebenen Rad erhöhten, gleichmässigen Schlupf (alle angetriebenen Räder müssen dann "durchdrehen", um das beste Ergebnis zu erzielen

    Schlupf lässt ein MEB aber nur minimal zu. In der Sporteinstellung mag das dann etwas mehr als "minimal" sein.


    Im Sommer, auf einer ca 30% Schottersteigung vor unserer Ferienhütte in Norwegen, hat sich unser RWD-Enyaq in jedem Fall besser geschlagen, als ein Passat-Kombi mit Frontantrieb, denn der kam diesen Teilabschnitt tatsächlich nur mit deutlichen Schlupf (und entsprechender Gräuschentwicklung), inkl. etwas seitlichem Wegrutschen, nach oben.

    Der Antrieb des Enyaqs ruckte dagegen nur an ein paar Stellen etwas und kam dort insgesamt deutlich souveräner (und deutlich leiser) hoch.

    Für solche Bergauf-Strecken ist ein RWD-MEB daher, durch seine Gewichtsverteilung, den Heckantrieb und der schnellen ASR-Regelung m.E. gar nicht so schlecht geeignet, aber bei Glatteis hört es halt auf, denn da bremst das ASR die Kiste zu heftig aus und entwickelt zu wenig Vortrieb.

    Wahnsinn.....über 9000Ah Ladung/Entladung bei einem Alter von 4 Jahren.....wieviel Strecke hat dein Fz runter?

    mein Enyaq hat rund 40tkm runter, ist knapp 3 Jahre alt. Die Batterie musste bisher nur rund 2300Ah Ladung/Entladung bewerkstelligen und selbst das ist für ein Fz ohne Start&Stop plus Reku über die 12V-Batterie (so wie beim normalen Konzern-Verbrenner der Fall) relativ viel.


    9000Ah bedeuten bei der Kapazität rund 180 äquivalente Voll-Zyklen.....auch für eine EFB-Batterie (also eine Blei-Nass-Starterbatterie) bereits ein sehr hoher Wert und daher ist der Zustand alles andere als verwunderlich.....


    Fazit:

    Batterieleistung m.E. top.

    Fz-Elektronik dagegen, sehr wahrscheinlich mangelhaft, wie bei leider so vielen MEBs. Eine AGM kann zwar mehr Vollzyklen ab, als eine EFB, ändert aber absolut nichts daran, dass das Fz so eine (zudem relativ kleine) Starterbatterie (für mich zudem unverständlich) so übermässig fordert.


    Zu "ladungs- und leistungsbezogen" habe ich schon länger recherchiert. Meine beiden letzten Verbrenner des Konzerns (Skoda Yeti(2017) und Octavia(2014)) hatten das nahezu identische Steuergerät zur Batterieüberwachung am Minuspol der Batterie wie der Enyaq und auch dort gab es diese Unterscheidung.

    Beim Yeti hatte ich zum Abgleich einmal einen echten "klassischen" Kapazitätstest der Batterie durchgeführt (Volllladen über 24 Stunden, Entladen mit exakt 1/20 C bei rund 20 Grad).

    Demnach kam der leistungebezogene SOH-Wert des Steuergerätes dem "echten" SOH-Wert am nächsten.

    Der Wert den mein Kaltstartstromprüfer bezüglich des Kaltstartstroms in Relation zum Soll-Kaltstartstrom lieferte, war nicht weniger brauchbar für die Beurteilung des Batteriezustands.....

    Wenn VW den CO2-Wechsel nach 4 Jahren im Wartungsplan hat, kannst du das selbstverständlich auslassen.

    Du brauchst dann eigentlich gar nicht mehr zur Wartung zu erscheinen......"passieren" wird auch dann nichts.....


    Sofern du dann noch auf Kulanz wertlegen solltest oder gar, so wie ich, eine 5-Jahres-Werksgarantie hast, würde ich mir das dagegen überlegen.

    Da die WP u.a. eine Auswirkung auf den Antriebs-/Batteriekühlkreislauf haben kann, könnte es sich, wenn es dumm läuft, sogar auf die 8-jährige Batteriegarantie auswirken.

    was in deinem Fall dann doch wohl doch zum großen Teil nicht am Auto, sondern an den Reifen lag....mit Sommerreifen, würde ich mich bei winterlichen Straßenverhältnissen, mit keinem Fz wohl fühlen.

    Vielleicht bilde ich mir ein, dass Vorheizen einen minimalen Effekt hat. Wenn ich von Büro vorgeheizt wegfahre, sind die Anzeigebalken im Fahrerdisplay auf beiden Seiten grösser als wenn ich ganz kalt losfahre.

    Die Anzeigebalken für Leistung und Reku-Leistung sind (ähnlich wie bei der Ladeleistung an DC) vom SOC und von der Batterietemperatur abhängig und daher ist deine Beobachtung vermutlich keine Einbildung.

    Wenn die Batterie Leistung abgibt, wird sie auch, entsprechend der Leistung und Dauer, erwärmt.

    ich weiß jetzt nicht genau, was du mir sagen willst.....

    Meine Frontscheibe und die Frontkamera sind in den letzten Tagen auch öfters vereist/abgedeckt und das wirkt sich definitiv nicht auf die Busruhe aus.


    Mein Fz kennt diese unerklärlichen Entladung über längere Zeiträume bisher gar nicht.....außer das es ab und zu mal eine ca 3 minütige Verbindung zum Server gibt (bei mir zudem meist als Aktualisierung mit Zeitangabe in der App zu sehen), passiert da nichts.

    Die Spannung der 12V-Batterie sinkt, wie bei nahezu jedem Fz mit 12V-Starterbatterie 8egal ob Verbrnner oder E-Auto), langsam und kontinuierlich durch geringen, normalen Ruhestrom und Selbstentladung. Bei gemäßigten Temperaturen war sie nach 10 Tagen Stillstand meines Enyaqs bei rund 12,6V angelangt, was absolut unkritisch ist und keinesfalls auf irgendwelche Fehler hin deutet.


    Es betrifft meines Wissens auch (wahrscheinlich nicht annähernd) alle neueren Fz ab SW 4.

    Einige Fz haben diese Entladungen und andere nicht. Zudem scheint meistens keine Vorhersage möglich, wann und bei welchen Vorbedingungen diese Effekte eintreten.


    Meine Vermutung ist, dass diese übermäßigen Entladungen mit der unterschiedlichen Ausstattung zusammen hängen könnten. Das würde zumindest erklären, dass einige Fz dieses Problem haben und andere, trotz identischer SW, nicht.

    Für "bedauerliche Einzelfälle" tritt mir dieses Problem dagegen zu häufig auf und das ja nicht nur bei Skoda, sondern z.b. auch bei den VW IDs.

    Vielleicht können bestimmte StG nicht miteinander... ^^

    Ich weiß es nicht, aber genau das wäre m.E. die Aufgabe von Skoda/VW, der sie sich, zumindest nach dem, was ich bisher höre und lese, entziehen.

    Bisher scheint mir die Taktik bei diesem Problem aus "Ignorieren" zu bestehen und die Symptome werden häufig mit "Tausch der Batterie " behandelt.


    Diese Geschichte ist aus meiner Sicht wirklich wichtig und nicht mit Problemen der Art wie "Pfützenlicht ist wieder mal im Eimer" zu vergleichen.

    D. h., du hast tatsächlich Sommerreifen drauf?


    Das wäre mir im Falle eines Unfalls wg. Teilschuld dann doch zu heiss.

    ich schrieb ja extra das ich die WR eigentlich nur für diese kleine Straße "bräuchte".

    Natürlich habe ich entsprechend zugelassene Reifen (in dem Fall Conti GJR) drauf. Bei uns braucht man diese Reifen aber gewöhnlich nur sehr selten. Im Moment ist eher schon die Ausnahme und deswegen (und weil es keine Berge gibt...) reichen GJR und Heckantrieb bei uns auch völlig