Beiträge von enopol

    Der WLTP ist eine exakt definierte Verbrauchsangabe, die real ermittelt wurde. Ob diese Angabe für den Nutzer unrealistisch ist bzw. nicht zu erreichen ist, ist eine ganz andere Geschichte.


    Die Reichweite, die dir dein Fz anzeigt, ist dagegen mehr oder weniger Kaffeesatzlesen bezüglich der Zukunft und wahrscheinlich basiert die Anzeige in km/h beim Laden auf der bis zum Laden "erratenen" Reichweite.

    Das Fz weiß nicht, wieviel du ab Laden pro 100km verbrauchen wirst.

    Das einzige, was es beim Laden wirklich "weiß" ist, mit welcher Leistung gerade geladen wird und wieviel Energie in die Batterie geladen wurde.

    Klar 👍🏼. Danke. Da stand ich wohl auf dem Schlauch 🙈. Km/h hab ich die ganze Zeit mit Geschwindigkeit assoziiert. Daher hat das für mich gar kein Sinn gemacht.

    Aber jetzt ists klar.

    Sehr sinnvoll ist diese Art der Ladegeschwindigkeit aber nicht, denn der Wert hängt ja auch vom Verbrauch ab, den das Auto für die Zukunft ansetzt.

    Wenn wir auf Urlaub fahren fliegt der ganze Styropor-Kram auch immer raus. Jeder cm³ Laderaum zählt!


    Wir kommen vom Kodiaq und da kann kaum ein anderes Auto mithalten wenn es um die Frage "Was kann noch mit?" geht.

    Das war ja ein Grund, dass es früher mal Vans gab, die heute allerdings keiner mehr haben will. Praktisch ist out...

    In so einen VW Sharan oder Seat Alhambra passte, bei gleicher Antriebstechnik, wie beim Kodiaq/Tiguan, halt noch mehr rein.

    Der Einfluss der Klimaanlage im Sommer ist, nicht unerwartet, kleiner, als der mit Heizung im Winter.

    Ich bin meine Landstraßen-Hausstrecke über rund 50km bei aktuell um die 28Grad schon mehrfach mit rund 15,5kWh/100km bei eingeschalteter Kühlung (22Grad Solltemperatur) gefahren.

    Sobald es außen unter ca 10Grad ist, verbrauche ich für die selbe Strecke mit eingeschalteter Heizung, mehr.

    so eine Peltier-Box hab ich seit Jahrzenten. Die macht halt bei Temperaturen über ca. 28° schnell schlapp (im Auto ist es dann ja meist direkt noch wärmer und im Kofferraum wirkt auch die Klimaanlage nicht so gut.)

    Daher überleg ich halt grad, ob ich für den Enyaq eine Kompressorbox kaufe, bin aber noch unschlüsslig über die Größe. Dass sie im Kofferraum stehen wird ist eigentlcih relativ sicher, nur ob ich dann eine nehme, die höher ist, oder eine die unter das Rollo passt, weiß ich noch nicht. Die Grundflächen bei den aktuellen Alpicool-Teilen sind immer identisch, lediglich die Höhe nicht. Meine Ansicht dazu: Wenn ich die Fläche eh beanstpruche und ich sowieso kein Gepäck drauflege, weil ich die Box ja öffnen können will, dann kann sie so hoch sein, wie sie will.

    Die Kompressorbox ist, was die Kühlung betrifft, das beste. Das ist unbestritten.


    Wenn man die Peltier-Box quasi im Fußraum hinter einer Vordersitzlehne hat, steht sie schon mal "tief" (also grundsätzlich etwas kühler).....dazu kommt, zumindest bei Leuten die Im Sommer auch die Kühlung ihrer Klimaanlage in üblicher Weise nutzen, dass an der Stelle dann keine hohen Temperaturen existieren.

    Somit kommt man auch im Sommer mit einer guten Peltier-Box auf eine akzeptable Kühltemperatur von 5-8 Grad.


    Zitat

    Nebeher hab ich ja auch noch so ne recht große Dometic.

    Aber mal sehen, was es wird und ob ich die dometic einfach einlade. Die ist ja schon bezahlt und steht im Keller herum. Dazu ist sie komplett lautlos und sogar mit Gas betreibbar.

    Wenn sie lautlos ist und auch mit Gas zu betreiben, müsste es eine Absorber-Box sein.

    Die steht in der Leistungsfähigkeit irgendwo zwischen Kompressor und Peltier, hat beim Energiebedarf aber eher Ähnlichkeit mit einer Peltier-Box....die würde ich mir daher wirklich nur während der Fahrt an das Fz-12V-Netz hängen....


    Vom Gewicht und Raumbedarf her stehen diese Boxen einer Kompressorbox eher nicht nach....

    Man fährt einen 500 Kg schweren HV Batterieklotz, mit Energie bis zum Abwinken, durch die Gegend und ist vollkommen abhängig vom SoH der 12 Volt Batterie. Warum macht man die 12 Volt Batterie nicht einfach größer? Dann könnte sie Fehler, wie das mal ein Steuergerät nicht in die Busruhe geht, viel besser kompensieren. Man könnte öfter die App öffnen und das Auto wecken, viel Kurzstreckenbetrieb und Einschalten ohne direkt Zündung an, würden sich auch nicht so negativ auf die 12 Volt Batterie auswirken.


    Ich habe den Eindruck, dass die Kapazität der 12 Volt Batterie so eben reicht, um den Enyaq auf Dauer am Leben zu halten. Sobald was dazwischen kommt gibt es schnell Probleme. Wenn ich schon die verzweifelten Versuche der App Programmierer sehe, die App so zuzunageln, dass sie möglichst nicht das Auto aufweckt. Das stellt man sich, gerade bei einem E-Auto und der heutigen und zukünftigen Digitalisierung irgendwie anders vor.

    Ein E-Auto braucht eigentlich nur eine sehr kleine 12V-Batterie....

    Diese muss im E-Auto weder einen eventuell sehr kalten Verbrenner-Motor jederzeit sicher starten können, noch ist sie dafür vorgesehen, wie z.b. bei Skodas reinen Verbrennern üblich, eine Art Minimalrekuperation zu gewährleisten noch muss sie nahezu bei jeder Ampel jeweils für kurze Zeit die komplette 12V-Versorgung plus einen zusätzlichen Startvorgang allein übernehmen.


    Sie hat es daher eigentlich deutlich besser, als die 12V-Batterie im reinen Verbrenner:

    Das aktuelle Verbrennerauto ermittelt ebenfalls den SOH der 12V-Batterie, kann aber im Gegensatz zum E-Auto, ohne gestarteten Motor, nicht jederzeit selbstständig nachladen.


    Beim aktuellen, reinen Verbrenner wird die 12V-Batterie zudem, wegen der Rekuperationsfunktion, nur bis ca 80% geladen.

    Das bedeutet, dass bei der Batterie faktisch nur 80% ihrer Nennkapaziät genutzt werden können und es bedeutet, dass die Batterie schneller altert, denn Bleibatterien mögen den teilentladenen Zustand, im Gegensatz zu LI-Batterien, nicht.

    Das gibt es beim E-Auto nicht...


    "Eigentlich" müsste so ein E-Auto daher mit einer 12V-Motorradbatterie (z.b. 20Ah) gut klar kommen.


    Dass es bei VWs-MEBs teilweise nicht mal mit einer 50Ah-Batterie klappt, dass die ohne Probleme älter als 1 Jahr wird, liegt ursächlich nicht an der Batteriegröße....

    Die Gründe, die sich bisher zeigen, sind:

    1. eine teilweise außergewöhnlich hohe Zyklenbelastung durch viele, teilweise in Ruhezeiten entstehende Entladungsvorgänge, die bisher meines Wissens nicht geklärt sind. VW zeigte bisher, so weit ich das hier mitbekommen habe, auch kleine Anstalten, sich um diese Problematik zu kümmern.

    2. eine teilweise deutlich verspätete, automatische Nachladung.


    Zu Punkt 2:

    Wenn, entsprechend des SOC (Ladezustand bzw. Spannungslage) der Batterie, rechtzeitig automatisch nach geladen werden würde, käme es zu keinen Funktionsausfällen und entsprechenden Warnhinweisen mehr und die zyklische Belastung wäre deutlich heruntergefahren.

    Selbst das (so schwierig ist eine vernünftigge laderegelung normalerweise nicht...) hat man offenbar bis jetzt nicht geschafft....

    Allein durch diese Maßnahme würde die Batterie deutlich älter werden (bei Verbrennern mit Rekuperation wird die ca 5 Jahre alt, bis die ersten Schwächen zutage kommen).


    Wenn dann noch die Ursache der häufigen unerklärlichen Entladungen behoben wird, wäre alles gut...


    Eine größere Batterie behebt keine der beiden Ursachen, verzögert den Alterungsprozess nur etwas.

    So eine Kompressorbox passt vermutlich nicht mal grad hinter den Rücksitz, oder? :D (Sitz natürlich ganz nach vorn geschoben)

    Ich hatte mich beim Nutz-Volumen meiner Box geirrt:

    Die hat nur 24L und diese Größe ist relativ schlecht vergleichbar.

    Von Mobicool gibts eine 32er Kompressorbox (mit 31L Nutzvolumen) und von Berger, Obelink eine mit 20L.


    Meine Box ist ca 40cm hoch, 24,5cm breit und soll 3,5kg wiegen. Einen externen AC-Adapter benötig sie nicht.


    Selbst die 20L-Kompressor-Box von Berger würde nicht so ohne weiteres hinter den Vordersitz passen, da diese bei etwas mehr Höhe, rund 10cm breiter ist.

    Die Mobicool Boxen 32 und 40 (31 und 38L Nutzvolumen) sind mit 36,5cm Breite nochmals etwas weniger für hinter den Sitzen geeignet.

    Die 40er Box hat die gleiche Grundfläche, wie die 32er, ist aber etwas höher. Da die Rückenlehnen, nach oben hin etwas "zurückfallen" ist das halt noch ungünstiger, auch was das Öffnen des Deckels betrifft, wenn man die Lehne nicht unbedingt nach vorn bewegen möchte.


    Ein befüllte Kompressorbox würde ich auch nicht unbedingt mehr aus dem Auto heben und in die Unterkunft schleppen wollen. Da reicht mir meine Peltierbox bereits, wenn die gut gefüllt ist.....


    Meine Peltierbox lässt sich ohne weiteres, auch für längere Zeit, im stehenden/verriegelten Fz mit meiner Powerstation betreiben und das würde natürlich auch mit einer Kompressorbox funktionieren.

    Du wohnst nicht in Süddeutschland, richtig?

    Das ist richtig. Wir haben hier oben übrigens schon einige Klimaflüchtlinge aus Süddeutschland.... ^^

    Gerade wer in Süddeutschland wohnt und derzeit bei über 30Grad Außentemperatur sehr wahrscheinlich mit aktivierter Kühlung fährt, sollte sich über einen erhöhten Verbrauch nicht allzu sehr wundern.

    Das war meine Aussage....

    M.E. ist das nicht so wirklich gut.

    Bei einer Kompressor-Box kann man das natürlich etwas verlängern, indem man möglichst (soweit es der Inhalt verträgt) vorher tief herunter kühlt.

    Bei einer Peltier-Box, die bestenfalls 20Grad unter Außentemperatur kühlen kann, ist da z.b. bei 30Grad Außentemperatur nicht mehr viel Spielraum.....zudem sollte man dann, sofern vorhanden, den zusätzlichen Deckel, ohne Kühltechnik, nutzen.


    In beiden Fällen hängt es zudem davon ab, wie groß die Masse an bereits gekühltem Inhalt ist, der sich in der Box befindet.