Beiträge von enopol

    "Früher" habe ich einfach ein flaches Stück Hartholz auf den Teller gelegt, die Faserrichtung quer zur Blechfalz.


    Früher hattest du vermutlich auch keinen Batteriekasten in Querrichtung direkt dahinter, der sich ungefähr auf gleicher Höhe wie der Falz befindet.....

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    Ein größerer Wagenheber hat Vorteile. Ich habe mir für den Enyaq auch einen größeren (BGS 2889) zugelegt, hauptsächlich weil der vertrauenseinflößender wirkt, als die üblichen, kleinen Günstig-2t-Heber, die aber für diesen Zweck (Radwechsel) auch beim Enyaq "eigentlich" völlig ausreichen.

    Ansonsten:

    Der ist mehr als doppelt so schwer (27kg) und daher für mich nicht mehr so gut tragbar.

    Er schafft pro Hub mehr Höhe (deshalb scheint er schneller zu sein), aber das ist halt auch mit deutlich mehr Krafteinsatz des Benutzers verbunden.

    Der (recht lange) Handhebel ist zudem nicht variabel schwenkbar, wie es bei meinem kleinen (Michelin 2t)-heber der Fall war. Bei beengten Verhältnissen durchaus nicht unwichtig.

    Zudem hat er, in Relation zu meinem kleinen Heber halt einen recht großen Aufnahmeteller (ca 100mm Durchmesser), der aufgrund des schon mehrfach erwähnten Batteriekastens eher hinderlich ist bzw. eventuell eine individuelle Anpassung nötig macht.

    Wo der Wagenheber am Fz angesetzt wird, ist durch den dort jeweils verstärkten Falz m.E. deutlich zu erkennen.


    Grundsätzlich musst du laut deinem Bild eine Auflage/Puck mit ca 5 bis 5,5cm Durchmesser finden.


    Diese sollte, nach meiner Erfahrung, unbelastet mindestens 2 cm aus der Metallschale des Hebers hinausschauen und keine Nut aufweisen bzw. nur eine angedeutete Nut aufweisen.

    Hintergrund:

    Die Auflage wird, besonders beim Anheben der hinteren Räder, stark zusammen gedrückt, so dass die Metallschale der Heberaufnahme direkten Kontakt zum Karosserie-Falz bekommen kann.

    Das ist wäre nicht so unbedingt gut...

    Eine Nut, die eigentlich, wenn überhaupt, nur zum Zentrieren Sinn macht, verringert die effektive Dicke der Auflage, so dass sich die Metallschalte und der Karosseriefalz entsprechend eher berühren werden.


    Die vorher vorgeschlagenen Auflagen mit einem oberen Durchmesser von 6,5cm könnten eventuell gut funktionieren, da diese zwar eine tiefe Nut haben, der obere Außendurchmesser aber so groß ist, dass er die Metallschale vollständig überdecken sollte und somit direkter Kontakt von Metall auf den Falz vermieden wird.


    Zu groß darf der ober Durchmesser aber auch nicht werden, da sonst die Gefahr besteht, dass der Batteriekasten des Fz "gedrückt" wird.

    Auflagen mit 10cm o.ä. drücken in jedem Fall auf den Batteriekasten. Ich kann aufgrund des Wagenhebers nur solche großen Auflagen verwenden und bei denen geht es letztendlich nicht anders, als dass man "eine Scheibe" abschneiden muss, wenn man das verhindern will.

    da scheint mir einiges etwas auffällig zu seon...


    Kommt natürlich auf den Anhänger und die Durchnittsgeschwindigkeit an, aber für nur 200km Gesamt-Reichweite im Sommer müsste es eigentlich schon ein Wohnwagen o.ä. sein.

    Mit einem flachen Transportanhänger und den bei 12% maximal zulässigen 1000kg wäre so eine geringe Gesamtreichweite m.E. ungewöhnlich.


    Wenn nur noch mit 2,7kW ( an einer 11kW WB oder DC Lader) geladen wird, dürfte ein Fehler aufgetreten sein.

    Mit Streß beim Antrieb ist das m.E. nicht zu begründen.


    Der Motor ist mit den Rädern direkt (starr) über ein Getriebe verbunden. Das ist bei nahezu allen E-Autos und auch bei zig-Millionen Verbrennern der Fall...

    Die maximale Kraft beim Anfahren ist solo übrigens genau so groß, wie beim Anfahten mit Anhänger und von Bruch beim Anfahren habe ich bisher eher nichts gelesen...

    Zudem gibt es immer noch die Kraftübertragung durch Reifen...diese würden ab einer bestimmten Kraft schlichtweg durchrutschen, wenn keine elektronische AS-Regelung dies verhindert.

    nein, die habe ich mit Fett behandelt...😁


    Im Ernst, ich hab mir eine Pappscheibe mit 150mm Durchmesser und Loch für die Nabe (ca 58mm Durchmesser) gebastelt. Das klappte beim Lackieren sehr gut: Die Auflageflächen der Felge an der Nabe, bleiben weiterhin unbehandelt.

    selbst dem e-Golf und e-up hatte der VW-Konzern noch eine mechanische Parksperre im Getriebe spendiert, genauso wie bei vielen Automatik-Verbrennern....

    Dadurch dass man die Festsstellbremse auch als Parkbremse "umwidmen" darf und das halt ordentlich Herstellungskosten (und vielleicht 2kg Gewicht durch das Fehlen der Parksperre---die bei über 2t Leergewicht eher keine Rolle mehr spielen---) spart, ist dieses teilweise nicht zu vermeidende Problem begründet.


    Welche Bauart der Bremse vorhanden ist, spielt prinzipiell keine Rolle, denn alle mechanischen Bremsen, die längere Zeit bei hoher Luftfeuchtigkeit "angezogen" bleiben, können "festbacken".

    Bei mir hatten in ca 35 Jahren am immer selben Standplatz bisher alle ca 10 Fz? diese Probleme, sofern ich die Handbremse bei feuchter Luft längere Zeit angezogen hatte, auch die mit 4 Scheibenbremsen....


    Der Enyaq ist lediglich mein erstes Fz, bei dem ich es nicht verhindern kann, dass die Bremse beim Parken permanent angezogen bleibt und gleichzeitig scheint die Paarung von Bremsbelag und Trommelwerkstoff anfällig zu sein.


    Diese tolle Eigenschaft hat mir gerade wieder kleinere Schwierigkeiten bereitet, denn ich habe die von außen leicht angerostete und leider gut sichtbare Bremstrommel während des Radwechsels abgeschliffen und lackiert. Von unten klappt das mit dem Lackieren nicht so gut und drehen, wie bei jedem bisherigen Auto möglich, kann ich die Trommel in dem Zustand nicht.

    Mir ist noch eingefallen, dass Anhängerbetrieb ein doppelter Treiber für die gesamte Ladeenergie ist. Mehr Verbrauch, mehr Rekuperation.

    Kommt bei der Reku etwas drauf an....

    Bei höheren Geschwindigkeiten gibt es, vor allem mit größeren Anhängern, weniger zu rekuperieren, da schlichtweg einiges an Bremsleistung durch die "Luftbremse" erledigt wird.

    Zudem haben größere Anhänger eine Auflaufbremse die zusätzlich Bremsleistung für sich beansprucht und diese daher der Rekuperation vorenthält.


    Recht deutlich wird der Unterschied von Ladeenergie zum Verbrauch gem. Bordcomputer, wenn man solo (oder mit ungebremstem Anhänger) Berg rauf und wieder runter fährt.....

    Der in Relation z.b. zum Langzeitverbrauch deutlich erhöhte Verbrauch bei Berechnung über die gesamte Ladenergie-Gesamtfahrstrecke, ist m.E. hauptsächlich durch die Reku begründet. Der ebenfalls daran beteiligte Batteriewirkungsgrad spielt dabei keine sehr große Rolle.

    Die "äquivalenten Vollzyklen", die eine Batterie absolviert, berechnen sich allerdings anhand der gesamten Ladeenergie (genauer Entladeenergie) und nicht anhand des Verbrauchs.....d.h.: die Rekuperation trägt zwar zum relativ geringen Verbrauch des E-Autos entscheidend bei, ist aber andererseits ein Grund für mehr Zyklen und hat damit Einfluss auf die Batterienutzungsdauer.


    Die Ladenergie, die über OBD-Diagnose festgestellt wird, hat nichts mit Ladeverlusten durch den AC-DC-Wandler (AC-Lader) zu tun. Es wird dazu Strom und Spannung am Eingang der Batterie gemessen....


    Bei mir verhält es sich aktuell so:

    10827kWh geladene Energie und 49tkm Laufleistung. Also rund 22,1kWh/100km

    Entladen wurden 10526kWh und das führt zu einem Verbrauch ab Batterie von 21,5kWh/100km. Der Langzeitverbrauch laut Bordcomputer (ebenfalls ab Batterie abzüglich Reku) beträgt 17,3kWh/100km

    Die Brutto-Batteriekapazität beträgt 82kWh, so dass sich eine äquivalente Vollzyklenzahl von 128 errechnet.


    Hochgerechnet auf die km-Begrenzung der Batteriegarantie (160tkm) käme mein Fz dann auf gute 400 Zyklen.

    bei vielen Hobbies wird weniger radikal gedacht......Mit 3 Hunden ohne größeres Auto wirds teilweise schon schwierig und wenn man sich z.b. nicht davon lösen kann, mit größerer Campingausrüstung Urlaub zu machen, ebenfalls.

    Es geht mir nicht anders:

    Den Enyaq brauchen wir von der Größe her eigentlich nur im Urlaub, weil wir halt auch gern Ausrüstung und oftmals auch Camping equipement mitnehmen. Ansonsten wäre ein Fz in ca Kompaktwagengröße völlig ok.

    Auch da, bei den eigenen Ansprüchen, könnte man ansetzen....


    eine Besonderheit haben E-Autos leider immer noch:

    Wenn ich ein E-Auto mit, im Vergleich zum Verbrenner, schon ganz annehmbarer Reichweite (auch im Winter) haben möchte, wird es eigentlich immer groß und schwer.....

    Mit Wohnwagen geht es auch kaum anders, während man mit Kompakt-Verbrennern durchaus mittelgroße Wohnwagen weit ziehen kann.