Beiträge von enopol

    Reden wir denn vom gleichen Fahrwerk?

    also mein Fz hat das absolute Standard-Fahrwerk, ohne jeglichen Aufpreis....

    Mein kleiner Michelin 2t-Heber, sollte (habe gerade noch mal nach geschaut) offiziell sogar nur 35cm Hubhöhe haben. Gemessen hatte ich ca 36cm und mit dem Heber habe ich im 1. Fz-Jahr 2x mal alle Räder gewechselt....

    funktionierte definitiv....


    Vorteile zu meinem jetzigen 2,5t-Alu-Heber von BGS:

    ----der kleinere Aufnahmeteller. Der Batteriekasten wurde beim Anheben nicht bedrängt

    ----Heben mit deutlich weniger Krafteinsatz (aber entsprechend viel mehr Hüben)

    ----Weniger Platzbedarf beim Heben durch den erheblich kürzeren, um 180Grad schwenkbaren Betätigungshebel

    ----Viel geringeres Gewicht. Ca nur die Hälfte des BGS-Alu-Hebers (27kg), den ich noch so gerade in den Keller schleppen kann...


    Nachteile

    ----wirkt deutlich instabiler...

    ----deutlich kleinere Standfläche

    ----bedingt durch den, bei 35cm Hubhöhe, nur recht kurzen Hubarm, deutlich mehr horizontaler Bewegungsbedarf am Boden

    Sorry, aber B.L.O.E.D. ist doch das bescheuertste was die Elektromobilität jemals hervorgebracht hat.


    Erklär das mal dem "Diesel-Dieter" . . .

    Darüber lachen wohl nahezu alle Diesel-Dieters.......m.E. zu Recht.


    Das preheating ist allerdings auch nur eine elegantere (vor allem verkehrssichere) Methode, Energie "zu verbraten", um die technischen Defizite heutiger Batterietechnik (starke Temperaturabhängigkeit) zu kompensieren.


    Wenn man Diesel-Dieter dann noch zusätzlich erklärt, dass die Geschichte mit der einigermaßen akzeptablen Ladegeschwindigkeit, trotzdem nur funktioniert, wenn man den "Tank" relativ leer gefahren hat, steigert sich das Lachen vermutlich noch.


    Das sind Dinge, über denen man als E-Autofahrer stehen muss.....

    ABRP kennt aber die Batterietemperatur, die ich am nächsten Morgen habe (wir fahren meist früh morgens los) nicht und selbst wenn die bekannt wäre, ändert das nichts an der Tatsache, dass ich die Temperatur für schnelleres Laden bei meiner Fahrweise (möglichst 130km/h auf der AB) nicht annähernd erreiche.


    Selbst ABRP mit Livedaten kennt diese ja erst bei Abfahrt und in wie weit ABRP "weiß", wie sich das mit der Batterieerwärmung meines Enyaqs, sowie dessen Ladegeschwindigkeitseinschränkung bei niedrigen Temperaturen und dem erhöhten Heizenergiebedarf bei "kalter " Abfahrt verhält, lasse ich mal dahin gestellt.

    Das kann ich m.E., durch Erfahrung, manuell besser....


    Daher ist ein möglichst "voller Tank am Morgen" bei längeren Touren für mich grundsätzlich die sinnvollste Möglichkeit. Dann kann ich bis zu ca 2,5-3h fahren und so ist die Chance größer, dass die Batterie etwas durchs Fahren angewärmt ist und sie durch die bis dahin etwas angewärmte Außenluft dabei parallel nicht mehr so stark gekühlt wird.

    Wir sind am Donnerstag in Beilngries morgens Richtung Kiel los gefahren, als noch Eis auf der Frontscheibe war......


    Den möglichst vollen Tank bei Fahrtantritt längerer Fahrten würde ich grundsätzlich jedem empfehlen, der die Planung nicht komplizierter machen möchte, als nötig.....hinterher, wenn die Batterie nach der ersten Ladung einmal richtig warm war, kann man ja gerne mit den exakteren Planungs-"Spielchen" loslegen....


    Ich plane auf unbekannten Strecken ohnehin mit minimal 20% SOC bei Ankunft am Lader und habe damit ganz bewusst noch so viel Sicherheit, dass ich z.b. auf meiner Strecke nach Beilngries i.d.R. den folgenden EnBW-Lader erreichen würde.

    Mit unter 10% anstecken bei warmen Akku und du siehst deutlich über 100kW. Kalter Akku hoher SOC da wird das beim 80x nix.

    Super....dazu muss man dann lediglich bei unter 10% laden und hoffen, dass dabei alles klappt.

    Gerade bei unbekannten Strecken und Ladestationen würde ich mich nicht dazu hinreißen lassen.

    Das kann man machen, wenn man die Strecken und Ladestationen bereits kennt.


    Zudem braucht man dann noch einen relativ warmen Akku. Was würdest du denn vorschlagen, wie man den beim ersten Laden am noch kälteren Morgen ohne pre-heating bekommt?

    Soll man nach grenzwertigen B.L.O.E.D-Methode fahren?

    oder sollte man auf der AB vorher mindestens 20 Minuten mit Vmax fahren? Was macht man eigentlich auf der Landstraße?

    Ich habe den Akku meines iV80 morgens vor 2 Tagen bei 130km/h, wo es ging, 10Grad Batterieaausgangstemperatur, nach rund 200km gerade mal auf 13,5Grad bekommen.....

    Mit OBCD und Livedaten habe ich keine Erfahrung, behält die App die live ermittelten Daten? Das Handy trennt sich ja immer wieder.

    Das ist leider für mich etwas unschön:

    Wenn das Smartphone getrennt ist, wird z.b. der zuletzt ermittelte SOC-Wert beibehalten (den kann man auch ändern, aber die Tendenz bleibt leider, dass dieser Wert erneut erscheint.

    Wenn ich jetzt zuhause eine Planung für den nächsten Tag machen möchte, muss ich ABRP erst einmal dazu bringen, die 100% Anfangsladezustand, die ich für die Planung am nächsten Tag i.d.R. gerne als Basis hätte, zu akzeptieren.


    Das war mir zu umständlich und deswegen habe ich ABRP von den Live-Daten wieder permanent getrennt. Zum Planen zuhause finde ich es mit Festwerten besser und während der Fahrt finde ich ABRP mit Livedaten irgendwie unpraktikabel, viel zu langsam und schlecht zu bedienen. Die App kann ich während der Fahrt daher praktisch nicht bedienen.....denn das lenkt mich viel zu lange ab.


    Von der Idee her ist ABRP mit Livedaten gut, aber das muss m.E. erst besser funktionieren und dann kommt natürlich zum Tragen, dass die kostenlose Live-daten-Version keine Verkehrsdaten beachtet, was aber für die aktuelle Planung während der Fahrt m.E. unbedingt nötig ist.

    Zwei Navi-Systeme (Fz-Navi und ABRP) parallel während der Fahrt zu beachten, ist mir zu aufwändig und zu gefährlich.


    Von daher fahre ich ausschließlich nach Fz-Navi und nutze ABRP weiterhin nur für die Vorabplanung. Wenn sich die Verkehrsführung ändert, muss ich im Zweifel kurzfristig, bei einer Pause, neu planen.

    Um die (zumindest bei meinem Enyaq) zugesicherten 125kW zu erreichen, muss man halt wissen, dass dazu optimale Bedingungen notwendig sind.

    Dass man bei rund 40% "Tankinhalt" lieber noch nicht laden sollte, wobei es draußen (und auch batterieintern) gar nicht mal wirklich kalt sein muss, sollte man halt wissen und zu derartigen Einschränkungen hat jemand, der bisher Verbrenner gefahren ist, nicht unbedingt Lust, was ich sehr gut verstehen kann.

    Absolut nachvollziehbar. Und jetzt sind wir „Foristen“ ja auch noch interessierte und der E-Technik gegenüber aufgeschlossene Menschen. Erzähl mal einem „Ich-will-mich-reinsetzen-und-einfach-fahren“-Typ, wie wir eine längere Reise planen und welche Überlegungen (Karten, Apps, Abos, Akkutemperatur usw) wir anstellen, dann ist der schnell (zurecht?) abgeschreckt. Mir selbst macht die Planung und das Drumrum Spaß, deswegen alles ok. Aber meine Tochter (30J., technisch fit) sagt, dass sie das aufregen würde mit der Planerei. Klar könnte sie drauf los fahren und einfach laden wenn nötig, aber dann zahlt sie halt entsprechend mehr und ist nicht mehr günstiger unterwegs. Um also die Masse zu überzeugen müsste sich noch einiges tun…

    Da ich/wir nicht allzu häufig in den Urlaub fahre und keine bestimmten Zeiten bis zum Ziel einhalten muss, geht es für mich persönlich noch.....die Planung mit EnBW, zumindest solange man Autobahnen fährt, ist noch in zumutbarer Zeit machbar.

    Leider ist mein Fz-Navi dabei bekanntlich keine Hilfe....


    250km sind aber schon die für uns praktikable, absolute Obergrenze (bei 130km/h, wo es geht) zwischen den Ladegelegenheiten und das bedeutet auf der Fahrt von Kiel nach Beilngries 3 Zwischenladungen und eine "Abschluss"-Ladung in AB-Nähe ca 15km von Beilngries entfernt, damit man den folgenden Urlaubs-Tag nicht gleich wieder mit einer lahmen (Kalt-)Ladung beginnen muss...


    Was ich zudem festgestellt habe:

    Selbst bei EnBW gibt es mitten in D auf A3 und A7 zwischen Wiesentheid und Fulda eine "tote Zone" von immerhin knapp 130km, so dass man, wenn man weiterhin den Vorteil seines Abos nutzen möchte, bei maximal nur 250km Etappenreichweite, eventuell früher als geplant laden muss.


    Wenn es nur um max. rund 25% Preisaufschlag bei "unbedachtem" Laden ginge (also rund 50 anstatt der 39C meines EnBW-Abos) wäre es mir auch egal, obwohl auch 25% schon recht weit von dem entfernt ist, was man als Verbrennerfahrer durchschnittlich an Preis-Differenzen an einem Ort hinnehmen muss, wenn man schlichtweg an die nächste, nicht gerade direkt an einer AB liegende Tankstelle fährt.

    Ganz abgesehen davon, dass man sich dann keine Gedanken um Zahlung, Peilung des Tanks und voraussichtliche Tankdauer unter Beachtung der Kraftstofftemperatur machen müsste....zudem kommt das am Tag auf so einer Strecke ziemlich genau maximal einmal vor...


    Meine Frau sagt, dass sie allein mit unserem Enyaq keine Urlaubstouren fahren würde, obwohl sie das Fahren selbst (so geht es mir auch...) sehr entspannend findet.


    Ums "Haus" herum, also gut 100km Radius um unsere Wallbox, ist für sie alles ok, aber der ganze "Sch..." der in irgendeiner Form mit dem öffentlichen Laden zusammenhängt, stößt sie ab. Das betrifft auch oftmals die "Ausstattung" der Ladestationen.

    Wir müssen leider öfters aufs WC und wenn so eine Ladestation, irgendnwo in einer Gewerbegebiet-Pampa steht, ohne auch nur eine einzige zusätzliche Ausstattung selbst zu bieten (nicht mal einen Mülleimer...) muss man sich, in der rund 30 minütigen Zwangswartezeit, irgendetwas suchen, wo ein WC-Gang möglich sein könnte.......gar nicht selten sind das dann Tankstellen und die stehen in Gewerbegebieten nicht immer genau neben den Ladesäulen

    Mit angenehmem Reisen hat auch das nicht viel zu tun.

    Manchmal hat man aber Glück:

    EnBW in Fuldabrück befindet sich auf dem Parkplatz von Bauhaus....da gab es alles, was wir brauchen....ok, direkt neben der AB liegt der nicht gerade.

    is ja komisch ... ich habe auch 19" und Standard-Fahrwerk.

    Wahrscheinlich liegt es an divergierenden Postleitzahlen ... <X

    ja, vielleicht ist die Bodenbeschaffenheit bei divergierenden Postleitzahlen unterschiedlich....oder der kleine Heber hat einen Platten....