Beiträge von enopol

    Mein ehemaliger Skoda Yeti hatte 3 einzelne, verschiebbare hintere Sitze. Bei denen konnte man auch die Rückenlehnen-Neigung verstellen und man konnte die Sitze sehr leicht, werkszeuglos ausbauen......

    Mit 4,2m Außenlänge hatte der auf diese Weise das gleiche maximale Kofferraumvolumen, wie mein Enyaq.

    Dazu hatte der eine umklappbare Beifahrer-Rückenlehne, so dass auch längere Gepäckstücke ganz gut zu transportieren waren.


    Was die Transport-Variabilität betrifft, ist der Enyaq dagegen schon sehr "zurück haltend"......mich wundert, dass er immerhin eine geteilte Rücksitzlehne zu bieten hat und man somit weiteres Sparpotential ungenutzt ließ.....

    Knapp 1/4 der normalen Kofferraumgrundfläche......sofern du den Raum zwischen der Box und der schräg stehenden Rückenlehne sinnvoll nutzen kannst.

    Außerdem ist, gerade bei Kompressorboxen, bei der nutzbaren Kofferraumgrundfläche zu beachten, dass die Be- und Entlüftungsöffnungen meist seitlich und tief angeordnet sind und nicht mit weiterem Gepäck verschlossen werden dürfen.

    man könnte (eventuell) die Klimaanlage aktiv lassen (Clima on), aber alle Klima-Einstellungen möglichst "entschärfen", so dass möglichst wenig Energie "verbraten" wird.

    AC müsste dazu "off" sein und man könnte die Lüftungsintentsität manuell möglichst gering halten.

    Dann noch die Solltemperatur auf den geringsten Wert (16 Grad?).

    Das ist m.E. völlig ok.

    Wenn man alle Marderschrecks und Nachrüstalarmanlagen in der Weise ausgerüstet/installiert wären......


    Karl, selbst mit einer 1A Sicherung (kleiner gibt es die in der Flachausführung kaum), kann man nicht unbedingt verhindern, dass es bei internen Gerätefehlern zu Verschmorungen o.ä. kommt.

    Die 1A sind daher als reiner Leitungsschutz an zu sehen und dafür reicht das bei den dünnen Anschlussleitungen (meistens...)


    Viel "schlimmer" kann es z.b. bei einem kleinen USB-Lader kommen, der an 230V angeschlossen wird.

    Da (für den Stromkreis) beträgt die übliche, kleinste Absicherung i.d.R. 10A.

    Ein Defekt im Gerät kann daher trotz Absicherung, ohne Probleme zu einem Brand führen......darüber sollte man sich eher Gedanken machen....von diesen Dingern gibt es meist mehrere in einer Wohnung die permanent am 230V-Netz hängen und diese Geräte werden, im Gegensatz zu dem Logger, im Lade-Betrieb zig-mal warm.


    Bei den zwei kurzen, gut verlegbaren Leitungen des Loggers, die bei mir nicht mal in die Nähe von Metall kommen können, habe ich, selbst ohne Sicherung, weniger Bedenken......


    Grisuhu, welches Aufzeichnungsintervall hat dein Spannungslogger?

    gehen Heckklappenantrieb und Co dann auch auf die 12V? Denn das bisschen Entertainmentsystem und Beleuchtung (geht doch vermutlich beides beim Türöffnen mit an?) dürfte der Batterie ja nicht so sehr schaden. Welche Kapazität hat die 12V-Batterie im Enyaq eigentlich?

    Wenn man lediglich mit der App eine Einstellung (z.b. die Soll-Temperatur der Klimaanlage) ändert, braucht das (zumindest bei meinem Enyaq) geschätzte 6-7A für knapp 3 Minuten.

    Da "passiert" im Auto eigentlich gar nichts aufregendes.....

    Nur mal als Vergleich, weil mir diese Zahlen noch in Erinnerung sind:

    Mein Yeti brauchte mit werkseitiger Standheizung (12V-Betriebsspannung) und automatisch eingeschaltetem Innenlüfter 8A.....

    Zu allem Überfluss gibt es in der App auch noch die Möglichkeit, einzustellen, dass das Auto bei jedem App-Aufruf (begrenzt auf 3 mal o.ä.) aufgeweckt wird......


    Die Batteriekapazität beträgt beim Enyaq ca 50Ah, ist also i.d.R. deutlich kleiner, als die Starterbatterien von mittel mortorisierten Yeti, Octavia und Co....Mein Yeti hatte z.b. werkseitig eine 68Ah-AGM-Batterie, wurde aber 12V-seitig nicht so sehr gequält, wie es beim Enyaq der Fall ist. Im Gegensatz zu meinem Enyaq, hatte mein Yeti u.a auch KESSY....


    Sämtliche Türen- und Klappenöffnungen führen zum Aufwecken im 12V-Betrieb. Den einzigen reinen 12V-Verbraucher, den ich bisher in meinem Enyaq kenne, der grundsätzlich zum Einschalten der HV und damit zum Laden der 12V-Batterie führt, ist die beheizbare Frontscheibe (die man halt auch über die App starten kann, ohne sich in das Auto hinein zu setzen).


    Das hängt einfach mit dessen großer 12V-Leistungsaufnahme (geschätzt rund 500W) und der Einschaltdauer von bis zu 10 Minuten zusammen.

    Und ein gutes Batteriemanagement müsste da schützend eingreifen und runterfahren, was viel verbraucht.

    ja, eigentlich müsste es das.

    Macht es aber nicht bzw. nur sehr eingeschränkt und deswegen gibt es halt schon mal öfters nach nur einem Jahr eine neue Batterie....spätestens nach 5 Jahren (inkl. 3 J Zusatzgarantie) endet dann dieses bis dahin für den Besitzer kostenlose Spiel....

    Offenbar ist das für VW/Skoda günstiger, als das Batteriemanagement zu verbessern.


    M.E. wurden bisher weder das zu späte automatische Nachladen, noch der recht hohe Energiebedarf für minimale Funktionen (s.o.), noch das unerklärliche, z.Teil länger andauernde Aufwecken einzelner Fz in Ruhezeiten verbessert.

    Im Stand klimatisieren ist ja 12V-mäßig überhaupt kein Problem, weil die HV eingeschaltet wird und deswegen ist das Kühlen-/Heizen im Camping-Mode wahrscheinlich möglich.


    Wenn du, so wie ich die letzten Tage, dein Fz beim Camping abgestellt hättest, und lediglich zwischendurch mehr oder weniger lange, Türen und Klappe geöffnet hättest, würde die dazugehörige Energie erst einmal über die 12V-Batterie kommen und wenn man das entsprechend intensiv und öfters machen würde, kann man damit die 12V-Batterie schädigen.


    Da so etwas bei mir normal nicht vorkommt (darauf achte ich zudem etwas....), hat meine Batterie bisher, seit fast 3,5 Jahren, auch noch ganz gute Werte.

    Die Frage wäre:

    Was passiert diesbezüglich im Camping-Mode, wenn eigentlich keine HV eingeschaltet werden müsste, also kein Heiz- oder Kühlbedarf vorhanden ist? Ist so eine Einstellung überhaupt möglich?

    Vielen Dank.

    Also sollte ich mir einen Sicherungshalter mit fertig konfektioniertem Kabel zur Batterie besorgen und das Ende des freien Kabels vom Sicherungshalter mit dem Pluskabel des Battery Guards verlöten (also vorher den „Stecker“ vom Pluskabel des Battery Guards abschneiden) und mit 1A Sicherung bestücken? Hab ich das richtig verstanden?

    Dann schraube ich das Ende an einen beliebigen Punkt des Plusverteilers, der auf der Batterie sitzt, richtig?

    wie schon geschrieben....alternativ kann man das ungesicherte Plus-Käbelchen auch möglichst geschützt verlegen, so dass das Risiko eines Kurzschlusses (z.b. durch das Durchscheuern des Mantels und anschließendem Kontakt zum Metall des Fz) gering ist.....

    So habe ich es bisher jedenfalls bei jedem Fz gemacht....eventuell könnte man das Pluskabel auch etwas kürzen. Je kürzer, desto weniger Chance dass es zum Kurzschluss kommt....

    -----

    Ein Anschluss an die 12V-Dose im Heck ist übrigens nicht so gut, da dann eventuell ein Spannungsabfall die Messergebnisse verfälschen wird. Man möchte ja die Batterie auslesen und nicht zusätzlich die Eigenschaften der Fz-Installation....Die Datenlogger sind gar nicht so ungenau und zeigen teilweise mit 2 Stellen hinter dem Komma an.


    Zum Spannungslogger selbst:

    Dessen Eigenstromverbrauch kann man vergessen.

    Da gibt es im Fz offenbar andere Quellen die ungewollt deutlich verschwenderischer mit dem Saft der Batterie umgehen....und deswegen ist eine AGM-Batterie auch nur eingeschränkt besser, als eine EFB, denn Fehler beim 12V-Batteriemanagement kann die bessere Batterie nicht beheben.

    Sie hält aber etwas länger.

    Dass nicht rechtzeitig nachgeladen wird und das z.Teil Kleinigkeiten (Tür-Öffnen...über die App wecken) oder auch die teilweise unerklärlichen Entladungen in Ruhephasen, durch eine bessere Batterie Geschichte sind, wird nicht der Fall sein.


    Ich habe nicht von allen kleinen Spannungsloggern Kenntnis, aber ich kann ein paar Anhaltspunkte nennen, auf die die man eventuell achten sollte:


    Der Gesamtspeicherplatz in den Geräten war bisher m.E. ziemlich ähnlich: rund 22000 Datensätze (Datum, Uhrzeit und Spannungswert).

    Wenn man eine längere Gesamtauslesezeit zur Verfügung hat, bis man synchronisieren muss, um keine Werte zu verlieren, geht das immer auf Kosten des Ausleseintervalls.

    Welches Ausleseintervall braucht man?

    Z.b. fürs langsame Batterieladen reicht sicherlich eine Messung innerhalb von 5 oder gar 10 Minuten.

    Wenn man kurzzeitigere Ereignisse zumindest sicher erkennen möchte reichen 5 oder gar 10 Minuten ganz sicher nicht.


    Da halte ich die 2 Minuten, die z.b. mein Gerät bringt, für einen ganz guten Kompromiss.

    Bei 2 Minuten erkenne ich z.b. jedes Aufwecken meines Fz, weil dies insgesamt minimal für ca 3 Minuten die Batterie in Anspruch nimmt.

    Dafür muss dann aber spätestens nach rund 30 Tagen das Smartphone über BT Kontgakt zum Logger aufgenommen haben (Synchronisation).


    Am besten wäre eine Auswahlmöglichkeit des Intervalls, wo man dann z.b. auch mal bis auf 10 sec herunter gehen kann. So ein Gerät habe ich zu einem üblichen Preis aber noch nicht entdeckt.


    Für eine deutlich kürzere Aufzeichnung bietet mein Gerät noch die Möglichkeit, sich den Spannungsverlauf der letzten 5 Minuten im Sekundentakt im Diagramm ansehen zu können. Das wird aber nicht abgespeichert und ist daher nur während der Verbindung zum Smartphone möglich.