Beiträge von enopol

    ich habe schon die Erfahrung gemacht, dass "günstige" LI-Zellen bei solchen Schlüsseln z.Teil, auch im Neuzustand, nicht zum Erfolg geführt haben.

    Seitdem benutze ich für Fz-Schlüssel nur noch Duracell +70 oder Energizer Ultimate.


    Die sind zwar teurer (habe gerade im 4er Pack 1,50/Stk bezahlt), aber es geht mir auch darum, diesen klapprigen Fz-Schlüssel nicht zu oft zu öffnen und zu schließen.

    Trial and error mit günstigen Zellen vermeide ich daher lieber.

    Weswegen der interne DC-DC-lader gestartet ist (das ist definitiv der Fall gewesen), wissen wir letztendlich (noch) nicht wirklich, denn der startet ja normalerweise bereits, wenn man sich auf den Fahrersitz setzt.


    Wenn es nur die Temperatur oder die 12V-Akkuspannung wäre, die eine Notladung veranlasst hätte, hätte diese Notladung ja auch schon erfolgen können, als die Fehlermeldung vor der ersten Ladung auftrat und nicht erst beim zweiten Ladevorgang, wo ja vorher bereits 2 h extern geladen wurde.

    400km sagt bezüglich der 12V-Ladebilanz nicht allzu viel.....

    In 2 Tagen kann man einige kurze Strecken fahren und zwischendurch viel Kapazität durch (auch ungewollte...) Funktionen, die auch ohne HV-laufen, verlieren.

    400km am Stück, also rund 3-4 Stunden am Stück laden, wäre da schon besser; klappt nur momentan eher nicht.... ^^

    Wenn während des AC-Ladens bei SW 5.4 gar nicht geladen wird (12,6V konstant), ist das eine weitere Änderung (Verschlechterung bezüglich der Ladebilanz).

    Davor wurde ja zumindest noch mit 13,2V gestützt und bei den Fz bis SW 3.8 wurde während der AC-Ladung noch "richtig" geladen (je nach Ausgangsladezustand: Hauptladung bis rund 15V und anschließend Erhaltungsladung mit rund 13,4V)


    Das zudem erst geladen wird, wenn man sich auf den Fahrersitz setzt und die Zündung einschaltet, ist mir ebenfalls neu und es wäre ebenfalls eine Verschlechterung der Verhältnisse.


    Die 12V-Batterie ist mit rund 50Ah "eigentlich" nicht unterdimensioniert, denn sie müsste bei einem E-Auto "eigentlich" deutlich weniger in Anspruch genommen werden, als z.b. bei einem aktuelleren Verbrenner mit Start&Stop plus Rekuperationsfunktion über die 12V-Batterie.


    Das Problem ist die Ladebilanz:

    es wird in Summe, auch bei normalem Gebrauch des Fz, zu viel ent- und zu wenig geladen.


    Daran würde auch eine größeren Batterie (und/oder einer AGM-Ausführung) prinzipiell nichts ändern; es dauert mit der nur länger, bis die Folgen offensichtlich werden. Dass eine 50Ah-EFB-Batterie, wie hier mittlerweile öfters zu sehen, kein Jahr aushält, ist eindeutig nicht normal.

    Du hast also, um fest zustellen, ob die 12V-Batterie vom internen DC-DC-Lader während der HV-Ladung geladen oder zumindest gestützt wird, die Ladezustandsanzeige eines externes Bosch-Ladegerätes vorher- nachher benutzt......

    Ziemlich "laienhaft".....

    Wie wärs denn, wenn du für solche Aussagen schlichtweg mal die Spannung des 12V-Systems aufzeichnest oder zumindest diese während der HV-Ladephase messen würdest?

    Dann wäre nämlich eine eindeutige Aussage darüber möglich, ob geladen/gestützt wird oder nicht.


    Um fest zu stellen, wie das Fz die Geschichte "sieht", wäre zudem mindestens ein OBD-Dongle plus Carscanner o.ä. nötig.

    Dort erkennst du nicht nur die Spannung und den reinen Ladestrom, sondern auch den SOC der 12V-Batterie , von dem dein Fz ausgeht.


    Zitat

    Interessanterweise verweigert der im Automatikmodus das Laden der 12V Batterie, wenn die nicht abgeklemmt ist.

    ....was bei solchen Ladern i.d.R. daran liegt, dass die Spannung der Batterie beim Anlegen der Ladezangen als zu hoch eingestuft wurde. Ansonsten ist es dem Ladegerät ziemlich egal, ob du die Batterie angeklemmt hast oder nicht.


    Warum ist die "zu hoch", so dass ein Ladegerät eventuell nicht laden möchte?

    Entweder ist die letzte Ladung erst vor kurzem beendet worden oder es wird noch anderweitig geladen......um das fest zu stellen, wäre es bei einem E-Auto ratsam, vor dem Anschließen eines externen Ladegerätes wiederum ein Messgerät zu bemühen....

    * Sichergestellt werden das keine externen Ereignisse irgendwas beeinflussen oder notfalls wenigstens zeitsynchron dokumentiert werden -> Damit dürften wir uns alle im privaten Umfeld schwer tun

    ich denke mal, dass die Leute, die es betrifft externe Ereignisse, für die sie selbst verantworlich sind (u.a. HA und KESSY-Nutzung) mittlerweile, aus eigenem Interesse, ausgeschlossen haben.

    Wenn es sich zudem um Dinge handelt, die zur normalen Benutzung des Fz gehören, wäre das Fz nicht unbedingt alltagstauglich. KESSY, Türen entriegeln und auch mal 1 Woche ohne Benutzung stehen, sollte ein Pkw durchaus ohne Warnungen und Funktionsausfälle aushalten.

    Kannst dich ja mal mit E-Mike darüber austauschen.


    Wenn es z.b. irgendwann nachts auf einmal für rund 30 Minuten zu solchen Spannungsfällen kommt, sollte das schon zu denken geben und die Ursache wird dann eher im Fz selbst zu suchen sein.


    Beim Logging der Busaktivitäten für solche Fälle hört es für den normalen Nutzer auf, denn das funktioniert nicht über eine einfache Messung von außen und nicht über OBD.

    Ob eine normale VW-Werkstatt dazu in der Lage wäre, weiß ich nicht. Zudem müsste dieses Logging, genau wie die Spannungsüberwachung, über einen längeren Zeitraum im normalen Betrieb erfolgen.

    Mal kurz und kostengünstig in der Werkstatt prüfen, geht halt nicht.


    Egal, was die Ursache dieser ungewöhnlichen Spannungsfälle ist:

    Weswegen die Notladefunktion des Fz dann nicht aktiviert wird und es statt dessen zu 12V-Funktionsausfällen kommt, ist eine weitere Sache, die zumindest für mich nicht verständlich ist.

    An der WB lädt ja die Traktionsbatterie und nicht die 12V Batterie.

    Doch...und bis SW 3.8 sogar "richtig", d.h., je nach Ladezustand der 12V-Batterie, zuerst mit aktueller, temperaturkompensierter Ladeschlussspannung (z.b. um die 15V) und danach mit einer Erhaltungsspannung von ca 13,4V bis die HV-Ladung an der WB beendet ist.


    Beim AC Laden wird die 12V Batterie auch mit geladen und zwar mit 13,2V und das reicht bei einer 5 Stunden Ladung um sie auf einen Ladestand zwischen 90-95% zu bringen.

    Auf die SOC-Anzeige des Steuergerätes für Batterieerkennung würde ich nicht so sehr viel geben.

    Etwas wird geladen, aber 13,2V (also ab SW 4.0) sind, gerade bei den derzeitigen Minus-Temperaturen, keine ernsthafte Ladespannung.

    Leer wird die Batterie weil der Enyaq es entweder nicht schafft seine Steuergeräte sauber runterzufahren oder regelmäßig aufwacht um „irgendwas“ zu machen.

    Genau so ist es.....und es genügt, bei diesen Temperaturen z.b. bereits 1 mal zu Entriegeln und Verriegeln per Fernsteuerung (ich habe kein KESSY....und auch sonst wenig "Spielkram") um die Spannung der Batterie über mehrere Minuten um 0,5V zu senken.

    Wenn das über längere Zeit oder mehrmals hintereinander passieren würde, wäre bei diesen Temperaturen schnell "Ende"...zudem reagiert die (vorhandene) Notfallladung des Fz darauf nicht......


    Mein Alt-Enyaq hat seit fast 3 Jahren keine 12V-Probleme, aber das liegt ausschließlich daran, dass es nahezu zu keinem ungewollten, länger andauernden Aufwachen kommt. Selbst bei 10Tage Stillstand und etwas höheren Temperaturen, war die Ruhespannung zum Schluss mit ca 12,6V noch ok.


    Wenn so etwas vorhanden wäre, wie auf den "laienhaften" Spannungsdatenlogger-Diagrammen von Betroffenen zu sehen, wäre meine Batterie ebenfalls schon lange "fertig".

    Mir fällt kein besseres Beispiel ein: Stell Dir ein Fahrrad mit einem Schloss zwischen den Speichen vor - das kann man ein paar Zentimeter vorwärts und rückwärts bewegen ohne dass es wegrollt. So ungefähr ist der Unterschied zwischen "wackeliger" und "fester". Der Enyaq rollt wohl zum Glück nicht weg, aber wenn ich an ihm rüttel, bewegt er sich manchmal 3-5 cm nach vorne/hinten und wieder zurück (inkl. der Reifen) und manchmal steht er nur bombenfest. Ich hatte schon überlegt, ob das an der Federung liegt, ob die vielleicht mal nachgiebiger ist als zu anderen Zeitpunkten, aber das würde die leichte Reifenbewegung nicht erklären. Und die Feststellbremse sollte eigentlich kein Spiel haben, sondern fest zupacken. Ich fahre nächste Woche mal zum Händler.

    Wenn sich die Räder eindeutig etwas etwas drehen lassen, ist das m.E. ein Fall für die Werkstatt....

    ... aber du "weißt" das das technisch geht.

    Ich "weiß" es nicht......aber für mich liegt es nach bsiherigen Kenntnissen auf der Hand und bisher habe ich von keiner einzigen konkreten technischen Begründung gehört (was sagt die schlaue KI dazu?), dass das Erwärmen der Batterie während der Fahrt (z.b. auf 20 Grad) grundsätzlich bei älteren Fz nicht funktionieren kann.


    Davon, dass das mit zusätzlicher Einbindung in die Navi bei der ohnehin schwachen Rechenleistung der alten Modelle nicht möglich sein wird, gehe ich aus.

    (Ich bin ja schon froh, dass die Navi so ca nach 50m Fahrt immerhin startet......)

    Diesen Komfort bei der VK habe, zumindest ich, nie für die alten Modelle gefordert, sondern lediglich eine einfache. manuelle Möglichkeit, die VK zu aktivieren.



    Oder meinst du vielleicht das sich niemand mit laienhaft und/oder mit nicht bekannten Randbedingungen erzeugten Werten beschäftigen möchte (Sorry für alle die sich hier die Mühe machen auf Detektivsuche zu gehen was da alles im Auto passiert)?


    Ja natürlich meine ich das.....

    Da VW ja, nachdem was die Betroffenen so melden, offenbar nicht in der Lage ist, den ursächlichen Fehler, dass die Batterieleistung und später die Batterie viel zu schnell in die Knie gehen, zu finden, hätte man dieser "laienhaften" Detektivsuche eine gewisse Relevanz einräumen sollen, statt dies schlichtweg zu ignorieren.


    Zudem wäre das ja nicht gerade der einzige Fall, wo eine Werkstatt erst aufgrund von "laienhaften" Aufzeichnungen (z.b. Videos) auf einen Mangel reagiert.


    Das was die privaten Spannungsdatenlogger zeigen, würde auch ein Werkstatt-Datenlogger zeigen (das garantiere ich sogar ....), wenn die Werkstatt denn überhaupt einen besitzt bzw. den werkseitig dafür nutzen dürfte.


    Im Moment wirken für mich eher die "Versuche" der Werkstätten "laienhaft", denen letztendlich bezüglich Diagnose, nach meiner bisherigen Kenntnis, nichts weiter einfällt, als eine Ruhestrommessung nach alter Väter Sitte plus Untersuchung der Batterie.

    Damit wird man den eigentlichen Fehler, dessen Vorhandensein man anhand der laienhaften Aufzeichnungen gut erkennt, nicht dauerhaft beheben. Da bin ich mir, bei mittlerweile über 40 Jahren Erfahrung mit Batterien und Ladesystemen, recht sicher...


    So ein Verhalten des Herstellers nährt die Hoffnung, dass zumindest eine Simpel-VK für Altmodelle kommt, meiner Meinung nach nicht.

    Kannst du ihn bei deinem leicht abschüssigen Standplatz schieben oder nicht?

    Wenn nicht, was du ja bestätigt hattest, wie kannst du denn feststellen, ob er weniger "fest" steht oder nicht?


    Versuche das Gleiche doch mal an einem etwas steileren Standplatz.....