Beiträge von enopol

    Aktuell bin ich im Jahresschnitt eher unter 13,0 kWh/100 km aber da ich auch nach dem 1.Enyaq-Jahr immer noch in der Einlernphase war, steht jetzt ab Log Start vor 3,5 Jahren also nach jetzt 4 Wintern und 3 Sommern:

    13,2 kWh/100 km für rund 85 tkm bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 77 km/h auf der Uhr

    Na ja, so ganz einfach wird das Erreichen eines Jahresmittels von 13,2kWh/100km nicht sein. ..

    Wenn der Durchschnitt von 140 Enyaq iV80 Besitzern, laut spritmonitor so im Bereich von 19kWh/100km (netto, ohne Ladeverluste) liegt und der beste realistische (abgesehen von 3 Leuten, wo ein Verbrauch zwischen 2,5 und 4,4kWh/100km angegeben ist...) Verbrauch laut spritmonitor bei 14,24, also geschätzt 13kWh/100km netto, liegt (huch, wer könnte das wohl sein...), dürfte eigentlich jeden klar sein, dass das nicht ganz einfach ist...


    Die beiden nächst "schlechteren" Verbräuche von iV80 Fahrern liegen schon rund 5% höher (14,95, geschätzte 13,5kWh/100km netto) und dann geht es erst bei 15,4, geschätzte 14kWh/100km, weiter.


    Mit deinen um rund 30% gegenüber dem Durchschnitt der 140 iV-80-Fahrer niedrigeren Verbrauch, sind definitiv größere "Anstrengungen", sowie gute Grundvoraussetzungen nötig.

    In dem Zusammenhang von einer "primären Fehlerquelle mit dem Lenkrad in der Hand" zu sprechen, finde ich, auch mit emojy, schon recht abgehoben....


    Wenn das Energiesparen dein Hobby ist, ist das ja völlig ok. Freu dich über deinen Rekord.

    Gibt auch Leute die Sport als Hobby haben und 100m in gut 10sec laufen können, während der Altersdurchschnitt eher bei 14 sec liegt. Ich würde die, die nur 14sec schaffen, trotzdem nicht als "Fehlerquelle" bezeichnen.

    die Aussage können wir nicht bestätigen, der 500e mit dem kleinen Akku hat in der letzten Woche (Temperaturen bekannt) genau 169 km gemacht, bevor meine Frau mit 2% nachgeladen hat. Sie fährt nur Stadt oder "übers Dorf", keine Rennen, keine AB.


    Die äußeren Bedingungen für rund 170km, wenn die WLTP-Reichweite gerade mal 190km beträgt, sind dann schlichtweg erheblich günstiger, als wenn man mit dem ansonsten sehr ähnlichen Fz mit größerer Batterie und 324km WLTP-Reichweite nur ca auf die gleiche reale Reichweite kommt. (s. das andere Beispiel)

    Gerade bei Kurzstrecke sind im Winter keine tollen Verbräuche hin zu bekommen, wie jeder E-Autofahrer weiß, zumindest dann nicht, wenn man eine wirksame E-Heizung hat und diese dann auch nutzt.


    Wenn man also im Winter mit E-Auto und Kurzstrecke nahezu mit WLTP-Reichweite fährt, ist das schon ungewöhnlich.


    mein Enyaq braucht aktuell (immer leicht unter 0 Grad) ca 60% mehr Energie, als es gem WLTP der Fall sein sollte. Entsprechend geringer ist die reale Reichweite und das ist, so wie ich es hier im Forum einschätze, ziemlich normal.

    Danke, das ist doch mal ne Aussage....

    1. Carscanner funktioniert zumindest zum Auslesen von Live-Daten offenbar weiterhin und

    2. die 12V-Batterie wird auch bei SW 5.4 laut Diagramm definitiv voll oder naherzu voll geladen.

    Kurz mal wieder OT: wir haben uns als Zweitwagen einen 500e geleast. Schafft bei den momentanen Temperaturen so um die 150 - 180 km.

    dann wird es vermutlich aber nicht der mit der kleinen (24kWh) Batterie sein, denn der hat gerade mal 190km als WLTP-Verbrauch und der kostet bereits 25t€ Einstiegspreis.

    wenn dein Fz (WLTP:Reichweite ca 320km) im Winter 150-180km schafft, dürfte der günstigere nur 90 -105km schaffen...


    Der Fiat 500e mit der größeren (42kWh) Batterie fängt bei satten 30t€ an und hat dann 118PS.


    Ich finde 30t€ als Zweitwagen (und der Fiat ist im Gegensatz zum Polo ID wirklich klein...der Kofferraum ist nicht mal halb so groß) schon heftig....selbst einen kleinen Anhänger könnte man damit vermutlich nicht ziehen und eine Dachlast/Stützlast erkenne ich in techn. Daten zudem nicht.

    Besonder gut werden stärkere Entladungen (also beim Fahren..) oder gar Ladungen bei geringer Temperatur nicht sein.


    Die Entladung sieht VW ab SW 4 offenbar nicht mehr so kritisch, denn ab SW 4 beginnt das Batterieheizen während der Fahrt erst ab unter minus 5 Grad (Batterietemperatur).

    Bei SW 3.8 hat man die Batterie während der Fahrt schon ab dem Unterschreiten von 0Grad beheizt.


    Beim AC-Laden hat sich die Ansicht dagegen deutlich in die andere Richtung verändert:

    Bis SW 3.8 wurde mit der Batteriebeheizung erst ab Unterschreiten von minus 5 Grad begonnen und diese bereits bei Überschreiten von 0 Grad beendet.

    Ab SW 4 startet die Beheizung dagegen bereits bei Unterschreiten von plus 7Grad und endet bei 10 Grad.

    Da sich die Beheizung der Batterie beim Laden nicht auf den im Cockpit sichtbaren Verbrauch auswirkt (der Kunde wird dadurch nicht beunruhigt....), hat man sich offenbar für mehr Batterieschonen, auf Kosten einer längeren (AC-)Ladezeit entschieden.

    Eine längere AC-Ladezeit merkt der Kunde kaum, denn das AC-Laden langsam ist, weiß er ja.....


    Von daher, würde ich mal schätzen, ist eine höhere Temperatur beim Laden durchaus wichtig..... wie sich das in der Praxis auf die Batterioelebensdauer genau auswirkt, wird aber niemand sagen können.


    Mit kalter Batterie an einen Schnelllader gehen ist vermutlich das heftigste, was man der Batterie antun kann und das ist ein weiterer Grund, weswegen man pre-heating endlich mal für die Alt-Enyaqs realisieren sollte ;) ....immerhin lässt VW selbst beim AC-Laden ab SW 4 die Batterie bis auf 10Grad aktiv beheizen und das bei weniger als 10kW Ladeleistung, weil die Heizleistung subtrahiert werden muss.


    schweinebraten ja, bei MEB wird er Akku bei Fahrtbeginn, oder aber wenn das Innenraumvorwärmen aktiviert wurde, auf 0°C aufgeheizt.


    Wenn ich normales Standheizen über die App direkt aktiviere, wird die Batterie m.E. nicht vorgeheizt. Das passiert meines Wissens nur bei gespeicherten Abfahrtzeiten.

    Ich denke da gar nicht mal so sehr an solche Zusatzgeräte. Zudem habe ich in der Beschreibung gelesen, dass die (z.b. bei K&K) weniger als 5mA durchschnittlich an Strom benötigen. Die sind ja auch in vielen Verbrennern verbaut und wenn es an denen liegen sollte, dürften deren Batterien auch zu früh die Grätsche machen.


    Ich habe bei den MEB eher den Verdacht, dass da etwas mit den Steuergeräten untereinander nicht so wirklich gut abgestimmt ist. Für jeden "Furz", wie z.b. Synchronisierung mit dem Server, Einstellungen über die App oder auch eine bloße Entriegelung wird für meinen Geschmack zu viel Energie/Kapazität verbraten und die Batteriespannung in der Ruhephase so Stück für Stück herunter gezogen.


    Nach meiner Einschätzung, die durchaus ein paar Messungen als Grundlage hat, komme ich pro einem solchen "Ereignis" auf rund 6A Strombedarf für 3 Minuten, also 300mAh. Ein einziges "Ereignis" verbrät also soviel Kapazität wie der o.a. Marderschreck in 2,5 Tagen....

    Je nachdem, wieviel "Spielkram" man hat (und wie oft man es bewusst und unbewusst nutzt), wie z.b. Kessy, Fernbedienung der Heckklappe, App-Einstellungen usw., kann da schon einiges zusammen kommen.

    Wenn dann noch "Woolings" dazu kommen, also u.a. die unerklärlichen längeren Entladungen in der Ruhephase, ist das für die Batterie auf Dauer nicht mehr so witzig.