12V Batterie tauschen -> Codierung/ Anlernen via OBDeleven möglich ?

  • Hallo in die Runde


    In meinem Enyaq von 12/22 kommt jetzt öfters die Meldung "12V-Versorgung ist zurzeit eingeschränkt. Bitte vorsichtig fahren."

    Ich habe noch 11 Monate Garantie, möchte aber trotzdem mal die Batterie ausbauen um den Innenwiderstand zu messen.

    Beruflich arbeite ich oft mit Akkusystemen und habe das entsprechende Messgerät.


    Falls sich das AH zu kompliziert/ umständlich anstellt würde ich den Wechsel eventuell selber machen, darum die Frage:


    Nach einem Wechsel muss die Batterie angelernt werden damit Angaben wie verfügbare Kapazität, etc. im System korrekt hinterlegt sind.

    Ist das mit dem OBDeleven mit pro Plan möglich?


    Die Frage interessiert mich auch für den Fall wenn die Garantie abgelaufen ist.

    Danke für sachdienliche Antworten und Hinweise,


    Stefan

    Enyaq iV60, graphit grau, Loft Stoff/Kunstleder grau, Infotainment Plus (HUD), Parking "Clever" Plus,

    Convenience Basic, Assisted Drive Basic, WP, AHK, 8J x 19" «Regulus» glanzgedreht, Speaker City Premium Soundsystem


    WB: go-e flex gemini mit go-e controller

    PV: SolarEdge 14kWp

  • Hallo ichderarnd


    Nein, da ich noch 11 Monate Garantie habe, lasse ich die Batterie am 21.1. im AH prüfen. Bei mir kommt die Meldung mit eingeschränkter 12V Batterie fast täglich, manchmal auch mit der Aufforderung die Werkstatt zu besuchen.


    Ich habe den pro Plan und habe mal ein bisschen die Daten angesehen:

    IMG_0542.jpg


    Wenn von ursprünglich 49Ah nur noch 27 verfügbar sind, ist das sehr wenig und die Batterie wohl durch.

    Ein Innenwiderstand von 8 mOhm ist ebenfalls im oberen Bereich, bin gespannt was das AH sagt.


    Ich messe berufsbedingt viele (Blei) Akkus, bei diesen Werten würde ich den Akku def. tauschen.


    -> Was mir nicht klar ist, was die Angabe "Batteriealterung, leistungsbezogen" bzw. in Carscanner die gleiche Position"Batteriealterung nach Strom" bedeutet?

    - >Und heisst "Batteriealterung, ladungsbezogen" das die Batterie zu 100% i.O. ist? Oder eben das (von mir vermutete) Gegenteil, sprich zu 100% durch, am Ende?


    Interessant finde ich zudem, dass man in der Batterietechnologie auch die Auswahl "Lithium-lonen" hat?

    Tesla verbaut seit längerem LiFePo4 Akkus,. die aber eine andere Ladeschlusspannung haben (tiefer) als "normale" Lithium Ionen Akkus.


    Die jetzt verbaute EFB+ Akkus ist immer noch eine klassische Nassbatterie.

    Sollte ich ausserhalbn der Garantiezeit sein, würde ich sicher eine AGM einbauen.


    Ich berichte was ich am 21.1. erfahre.

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  • Wahnsinn.....über 9000Ah Ladung/Entladung bei einem Alter von 4 Jahren.....wieviel Strecke hat dein Fz runter?

    mein Enyaq hat rund 40tkm runter, ist knapp 3 Jahre alt. Die Batterie musste bisher nur rund 2300Ah Ladung/Entladung bewerkstelligen und selbst das ist für ein Fz ohne Start&Stop plus Reku über die 12V-Batterie (so wie beim normalen Konzern-Verbrenner der Fall) relativ viel.


    9000Ah bedeuten bei der Kapazität rund 180 äquivalente Voll-Zyklen.....auch für eine EFB-Batterie (also eine Blei-Nass-Starterbatterie) bereits ein sehr hoher Wert und daher ist der Zustand alles andere als verwunderlich.....


    Fazit:

    Batterieleistung m.E. top.

    Fz-Elektronik dagegen, sehr wahrscheinlich mangelhaft, wie bei leider so vielen MEBs. Eine AGM kann zwar mehr Vollzyklen ab, als eine EFB, ändert aber absolut nichts daran, dass das Fz so eine (zudem relativ kleine) Starterbatterie (für mich zudem unverständlich) so übermässig fordert.


    Zu "ladungs- und leistungsbezogen" habe ich schon länger recherchiert. Meine beiden letzten Verbrenner des Konzerns (Skoda Yeti(2017) und Octavia(2014)) hatten das nahezu identische Steuergerät zur Batterieüberwachung am Minuspol der Batterie wie der Enyaq und auch dort gab es diese Unterscheidung.

    Beim Yeti hatte ich zum Abgleich einmal einen echten "klassischen" Kapazitätstest der Batterie durchgeführt (Volllladen über 24 Stunden, Entladen mit exakt 1/20 C bei rund 20 Grad).

    Demnach kam der leistungebezogene SOH-Wert des Steuergerätes dem "echten" SOH-Wert am nächsten.

    Der Wert den mein Kaltstartstromprüfer bezüglich des Kaltstartstroms in Relation zum Soll-Kaltstartstrom lieferte, war nicht weniger brauchbar für die Beurteilung des Batteriezustands.....

    Bestellt 23.11.2021: Enyaq iV80/ unverbindliches Lieferdatum: 4.Q 2022

    Auslieferung: 22.03.2023 mit SW 3.2

    AKtuell SW: 3.8

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  • Sobald ein OBD-Diagnose-Adapter am Fz angeschlossen und aktiv ist, kann man die Spannung nicht mehr bei normalem Ruhestrom beobachten......

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  • Wahnsinn.....über 9000Ah Ladung/Entladung bei einem Alter von 4 Jahren.....wieviel Strecke hat dein Fz runter?

    mein Enyaq hat rund 40tkm runter, ist knapp 3 Jahre alt. Die Batterie musste bisher nur rund 2300Ah Ladung/Entladung bewerkstelligen und selbst das ist für ein Fz ohne Start&Stop plus Reku über die 12V-Batterie (so wie beim normalen Konzern-Verbrenner der Fall) relativ viel.


    9000Ah bedeuten bei der Kapazität rund 180 äquivalente Voll-Zyklen.....auch für eine EFB-Batterie (also eine Blei-Nass-Starterbatterie) bereits ein sehr hoher Wert und daher ist der Zustand alles andere als verwunderlich.....

    Ich weiss, die 12V Batterie wird bei mir recht durchgenudelt.... ich habe hinten im Heck immer einen USB-C 100 Watt Adapter drin, damit ich unterwegs den Laptop, als auch meine Petzl Strinlampen laden kann. Von daher verwundert mich die hohe Enlade Energiemenge nicht ;)


    Sobald ein OBD-Diagnose-Adapter am Fz angeschlossen und aktiv ist, kann man die Spannung nicht mehr bei normalem Ruhestrom beobachten......

    Ja, das meine ich auch und nur die Spannung ist nicht so spannend;-) die könnte ich mit dem Multimeter direkt ab den Batteriepolen messen.

    Mal sehen was das AH meint.

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    WB: go-e flex gemini mit go-e controller

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  • Immerhin gibt es in deinem Fall eine "natürliche", nachvollziehbare Erklärung für den hohen Batteriedurchsatz. Die kleine Batterie hat unter der Zusatzbedingung m.E. ihre Aufgabe gut bewältigt. Da kann man nicht meckern.


    u.a. der Tipp, sich "die" Spannung ohne Ladespannung an zu sehen, kam von ichderarnd.


    Die Spannung, die möglichst direkt an den Batteriepolen gemessen wird, ist durchaus sehr interessant, nur sollte man, um die besser beurteilen zu können, genau wissen, in welchem "Zustand" sie sich bei der Messung befindet.

    Wird geladen/entladen und wenn ja, mit welchem Strom?

    Wenn vom Fz lediglich nicht geladen wird (weil man das eventuell dadurch verhindert, dass man sich nicht auf den Fahrersitz setzt), heißt das ja nicht, dass sich der normale, geringe Ruhestrom beim Fz eingestellt hat, der die Ermittlung der nahezu "echten" Ruhespannung ermöglicht.


    Wenn man einmalig mit Multimeter "die" Spannung misst, weiß man das, ohne zusätzliche Strommessung, die dann ebenfalls nicht über die OBD-Diagnose durchgeführt werden darf, nicht unbedingt. Mit einer externen Spannungsaufzeichnung klappt das dagegen, auch ohne zusätzliche Strommessung, recht gut.

    Bestellt 23.11.2021: Enyaq iV80/ unverbindliches Lieferdatum: 4.Q 2022

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    AKtuell SW: 3.8

  • Sobald ein OBD-Diagnose-Adapter am Fz angeschlossen und aktiv ist, kann man die Spannung nicht mehr bei normalem Ruhestrom beobachten......


    Ja, das meine ich auch und nur die Spannung ist nicht so spannend;-) die könnte ich mit dem Multimeter direkt ab den Batteriepolen messen.

    Mal sehen was das AH meint.


    Mit dem OBD Adapter lässt sich da durchaus eine sinnvolle Aussage machen, da Strom und Spannung angezeigt werden. Dazu bräuchte ich sonst Stromzange und Multimeter.


    So sieht das Ergebnis aus, wenn man nach der Verbindung mit OBDeleven die Motorhaube offen lässt, aus dem Auto aussteigt und abwartet, bis die meisten Steuergeräte eingeschlafen sind:


    IMG_4132.png


    Es sind weniger als die von Skoda in der Reparaturanleitung angegebenen 12,5V. Nach ein paar Stunden sind es übrigens 12,07V.

    Das ist ein zusätzlicher Indiz für eine defekte Batterie :saint:

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