Beiträge von danman67

    O.K., das mit den TESLA-Fans nehme ich gern als emotionalen Ausrutscher zurück, falls ich damit jemand auf den Schlips getreten sein sollte...


    Aber ansonsten bleibe ich bei meiner Kritik an dem Test. Daß die realen Reichweiten von den WLTP-Reichweiten abweichen, ist so wie bei den Verbrennern und den NEFZ-Reichweiten auch und so banal, daß ich dafür keinen x-ten Test brauche. Daß dies im Winter noch einmal stärker zutage tritt, ebenso. So kann die "Hitliste" der getesteten Fahrzeuge allenfalls dazu dienen, daß potentielle E-Auto Interessenten abgeschreckt werden, nach der Devise "Oh, wie schrecklich - 34% weniger Reichweite im Winter als angegeben, nee, dann fahren wir lieber weiter unseren Diesel!". DAS meinte ich mit populistisch.


    Was uns interessiert hätte, ist die Fragestellung, WARUM das so ist und ob die Abweichungen zwischen den einzelnen Fahrzeugtypen bei den realen Reichweiten im Sommer zu WLTP auch so weit gespreizt sind zwischen 15% bis über 30%. Woran liegt das? An den Reifenunterschieden, an der nicht vorhandenen Akku-Temperierung, an der Zellchemie der verwendeten Akkus, an der Ausstattung der Fahrzeuge oder woran?


    Wenn diese norwegische Institution vergleichbar mit dem ADAC ist, kann man eigentlich erwarten, daß da etwas mehr in die Tiefe untersucht und recherchiert wird. So ist das "just another wannabe research"


    und P.S: das ist wieder alles Wartesaal-OT, wenigstens noch gerade im Thread "Diskussion...", aber hier schweige ich jetzt auch dazu, versprochen!

    Der Testbericht hält keiner ernsthaften Betrachtung stand. Der Hauptfehler sind die nicht genau definierten und vergleichbaren Randbedingungen der Fahrzeuge wie Ausstattung, Bereifung usw.

    Der Hauptfehler liegt jedoch darin, daß Reichweitem, die im realen Fahrbetrieb unter winterlichen Bedingungen und auf einer realen Teststrecke entstanden sind, einfach verglichen werden mit WLTP Reichweiten, die auf einem Prüfstand unter (hoffentlich) gleichartigen Prüfbedingungen ermittelt wurden.


    Jeder kann im Konfigurator nachstellen, daß selbst dann die WLTP Reichweiten des ENYAQ bei unterschiedlichen Ausstattungsumfängen wie AHK, Pano, etc. nicht identisch angegeben werden. Niemand weiß, welche Reichweiten die 31 getesteten Fahrzeuge auf der identischen Teststrecke im Sommer gezeigt hätten und wie diese dann im Vergleich zu den WLTP Reichweiten ausgefallen wären. Diese hätte man dann evt. mit den Winterreichweiten vergleichen können und die Abweichungen diskutieren.


    Insofern sind die Ergebnisse nichts als populistischer Journalismus, ein Björn Nyland geht dagegen mit akribischer Genauigkeit vor. Offenbar scheint der Artikel mit Blick auf TESLA-Fans geschrieben zu sein, die sich nun rühmen können, daß ihr Fahrzeug selbst einen EQS deklassiert.

    Ja es gibt Vorschriften aber wer hat den Behörden denn eingeredet (und vor allem zu welchem Zeitpunkt!) dass dies alles schon absolut zuverlässig funktioniert und somit gesetzlich fixiert werden kann?

    ATL6:

    Diesen Absatz verstehe ich leider gar nicht: wer hat den Behörden was eingeredet? Daß Assistenzsysteme alles können und absolut fehlerfrei funktionieren? - Sicher nicht.


    Die übrigen von Dir genannten Fehler mit dem Schließsystem kann ich von meinem absolut nicht bestätigen, das funktioniert alles. Vielleicht solltest Du die genannten Fehler mal sammeln und dann mit Deiner Werkstatt abklären, vielleicht ist ja tatsächlich der "Kupferwurm" drin. Und - by the way - was für Erfahrungen machen denn die anderen vier ENYAQ-Fahrer in Deiner Firma?

    Wenn man sich ansieht, wie die Leitungen damals in den Wänden gelegt wurden, dann schlackern Dir die Ohren. Senkrecht/Waagerecht kannten die damals noch nicht. Die Leitung kommt in den Raum rein, wurde zur Steckdose "gespannt" und einbetoniert. :rolleyes: Das hat mich schon diverse Nerven gekostet.


    Ich schätze, dass die Leitung uns gehört (also den WEGs). Der Trafo gehört aber den Stadtwerken (wenn ich das Typenschild richtig gelesen habe).

    Das kenne ich eigentlich nur andersherum: Als ich vor vielen Jahren mal in der Lehrwerkstatt der HASTRA in Hannover gelernt habe, da war der Standard der, daß bei Hausinstallationen sehr wohl Leitungen senkrecht und waagerecht sauber unter Putz und zu den "Brennstellen" verlegt wurden. Da gab es auch noch Abzweigdosen in der Wand an definierten Stellen, so daß man alles wiederfinden konnte. Dagegen sehe ich heute mit regelmäßigem Entsetzen, wie die Elektriker im Rohbau die Leitungen irgendwie "hinwerfen", irgendwie grob abisoliert anklemmen und das Ganze dann vom Estrichbauer zukippen lassen... egal.


    Aber Deinen Stadtwerken muß mal jemand ganz gewaltig auf die Füße treten. Man gewinnt den Eindruck, die wollen die Energie- und Mobilitätswende nach Kräften behindern. Na ja, die Münchner sollen halt weiter großvolumige BMW-Verbrenner fahren!


    Meine Wallbox Installation (Skoda Connect Plus) hat gekostet: 600 EUR für die WB, 800 EUR für den Elektriker (mit 30 m neuer Zuleitung zur Garage), abzüglich 900 EUR Förderung durch die KfW (jetzt leider ausgelaufen), macht netto 500 EUR, also nicht die Welt.


    Ich hoffe sehr, daß Ihr doch noch eine Lösung für die TG findet.

    Enyaq2020:

    Vielleicht muß man "im Fall der Fälle" den Booster einige Minuten oder gar eine Stunde an der Batterie angeklemmt lassen, damit er diese etwas aufladen kann. Dann sollte der ENYAQ sich vielleicht wieder ganz normal beim Start verhalten.


    Der Hinweis auf die Unterbringung im Kofferraum und die Folgen ist aber hilfreich - bei mir liegt das Ding natürlich auch dort, suboptimal...

    Ich habe mir dieses hier besorgt. Mit dem sollte der ENYAQ wiederzubeleben sein, falls die 12V Batterie nicht mehr will. Zweitnutzen ist als Powerbank für I-Phone, Tablet oder Notebook gegeben.


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    Mein ENYAQ zeigt schon wieder die Fehlermeldung "Batterie laden", "springt" aber trotzdem an. Mal sehen, wann ich das "Kraftpaket" zum ersten Mal zum Einsatz bringen muß.

    Anhand der rechten Walze, wie sie funktionell belegt wurde, zeigt deutlich wie unausgereift das ganze System ist. Das zieht sich wie ein roter Faden durch alle Bereiche. Sowas habe ich echt noch nie in einem Auto erlebt.


    Heute: im Baustellenbereich, bei massivem Verkehrsaufkommen, Schneeregen und zeitlich in der Früh, haben sich alle Assistenssysteme verarbschiedet.

    Wenn die schon im denkbar ungünstigsten Moment ausfallen, warum kann man sie dann nicht gleich dauerhaft deaktivieren???

    ATL6 :

    Hallo, das ist wieder so ein "Enttäuschung!"-Post von Dir. Wenn das Auto in massiven Schneeregen oder Schneefall gerät und die Sensoren an der Front von Eis oder Schnee verdreckt oder verdeckt werden, dann können die Assistenzsysteme nicht mehr zuverlässig funktionieren!

    Das kannst Du beim besten Willen nicht dem ENYAQ anlasten, das war bei meinen GLC nicht anders und ist es auch bei anderen Fahrzeugen nicht. Deshalb muß man noch nichts dauerhaft deaktivieren.


    psy

    Auch kein Wunder, der Limiter braucht keine externen Sensoren, dem reicht die interne Abfrage der aktuellen Geschwindigkeit.

    Stella  Karl :

    Falls das mir galt, bitte ich um Entschuldigung. Mir war nicht bewusst, dass der Link hier schon so oft gepostet wurde. Hatte nur in diesem Video...-Chatverlauf gekuckt und ihn dann eingestellt.


    Schöne Woche noch.

    Hallo FGausB


    da es ja Dein ENYAQ ist, den Stefan Schwunk da inspiziert hat, würde mich mal interessieren, was Du als Reaktion auf die von ihm festgestellten Mängel unternehmen willst und bei welchem Händler in Berlin? Ich bin mit meinem ENYAQ auch oft länger in Berlin (jetzt gerade), habe aber hier noch keine Werkstatt.

    Hallo ATL6,

    das hört sich natürlich schon ganz anders an als Dein - ich sag mal "mauliger" Text von weiter oben, aus dem man annehmen musste, daß Du ohne jede Vorerfahrung in den ENYAQ umgestiegen bist.

    Ich verstehe das jetzt besser und wenn Du so fahren möchtest, wie Du es beschrieben hast, dann sollst Du das gerne machen. (Mit dem I3s geht das aber auch nicht, gelle?) Ich weiß ja nicht, wie lange Du/Ihr diese 5 ENYAQs schon habt, aber ich habe mich vor der Blindbestellung meines schon ausführlich über YT-Videos und viele andere Quellen informieren können, was mich da erwartet. Zumindest die Diskrepanz zwischen den von den Herstellern großmäulig versprochenen Reichweiten sowie den WLTP-Verbräuchen und der Realität war mir schon vorher bewußt und ich konnte mich darauf einstellen. Da sind übrigens alle Anbieter gleich gestrickt, egal ob Tesla oder sonstwer.

    Für meine übliche Pendelstrecke von 200 km Landstraße hin und 200 km zurück reicht der IV80 mehr als aus, zumal ich an beiden Enden auch eine Wallbox habe. Das wird auch im Winter keinerlei Problem sein. Ich habe Dich allerdings jetzt so verstanden, daß Du keine Wallbox zuhause hast sondern nur beim AG lädst, oder? Dann muß man das Wochenende natürlich planen, damit man hinkommt und falls Du im Normalfall nicht öffentlich laden willst. Aber selbst dann bin ich eigentlich sicher (trotz eigener noch nicht vorhandener BAB Erfahrung), daß Du mit dem großen Akku bei 130 km/h auf der BAB auch 300 km bis zum nächsten Schnellader schaffst, so Du denn mit 100% SoC losfährst und die Restreichweite im Auge behältst und dann die letzten 50-100 km etwas gelassener fährst. Genau so, wie ich es mit meinem Verbrenner auch immer gemacht habe, um meine "Lieblingstankstelle" zu erreichen, bevor der Tank ganz leer war. Ich drücke Dir die Daumen, daß Du Dich noch an den ENYAQ gewöhnst!


    P.S.: Sehe jetzt Dein Bild vom HPC-Laden. Das macht ja schon Sinn. Wenn Du rechnest, daß der IV80 eine Netto-Akkukapazität von 77 kWh (100% SoC) hat, dann sind 1% SoC 0.77 kWh. Du hast laut Anzeige beim Laden jetzt 51% SoC erreicht, bei Start mit 10% SoC also 41% dazugewonnen, macht 41x0,77 = 31,57 kWh. Der Charger sagt Dir 32,95 kWh, also 1,38 kWh mehr, das sind die unvermeidlichen Ladeverluste, aber mit 4,1 % sind die absolut normal. Die geladenen 32,95 kWh in 20:26 min (ca. 0,33 h) bedeuten aber auch, daß Du im Durchschnitt (!) mit 100 kW geladen hast bis hierhin. Der Lader muß also schon mal über 100 kW Leistung gehabt haben und ist jetzt eben wieder auf 82,5 kW zurückgefallen. Das nennt man Ladekurve und die scheint mir hier für winterliche Verhältnisse auch normal zu verlaufen. Das hier im Forum immer wieder genannte "Warmfahren" des Akkus bei >130 km/h wird aus meiner Sicht überbewertet, das wichtigste beim Schnelladen ist ein möglichst niedriger SoC am Anfang und Da lagst Du mit den 10% schon richtig!