Beiträge von boerse82

    Das Cockpit aber auch nicht. Oder könnte irgendwer in seiner Sichtperipherie wahrnehmen, ob dort ein Lämpchen an ist?

    Dann sitze ich vielleicht anders. Aber: Das Cockpit kann ich mit einem kurzen Blick kontrollieren.

    Den Lichtschalter sehe ich gar nicht.


    Da ist nämlich die linke Hand am Lenkrad davor. Wenn ich das Abblendlicht also kontrollieren wollen würde, reicht es nicht einen Blick nach unten zu werfen, ich muss auch noch die linke Hand vom Lenkrad nehmen. Das erachte ich nicht wirklich als Zielführend, darauf zu setzen, dass das viele Leute regelmäßig machen...

    Wieso haben eigentlich alle Angst, mit Abblendlicht zu fahren?
    Sobald ich losfahre schalte ich sofort das Licht ein. Das ist genauso im Kopf drin wie anschnallen.

    Da war es "früher" tatsächlich wieder mal besser. Bei unserem alten Caddy haben wir den Wahlschalter fürs Licht einfach immer auf Abblendlicht stehen. Ich mache das Auto an, das leicht geht an. Ich mache das Auto aus, das Licht geht aus. Ich brauche mir keine Gedanken machen, das Licht ist beim Fahren immer an. Auch hinten.

    Beim Enyaq stellt sich das Licht nach jedem Start immer wieder auf Auto. Und wenn ich es manuell einschalten will, muss ich immer drücken. Das ist halt nervig und die einfache, alte Methode finde ich Tatsächlich besser.

    Aber die pauschale Aussage bei einem Dienstwagen "Ladezeit ist Arbeitszeit" greift bei einem straffen Terminplan ggf. doch zu kurz. Klar kann man die Ladezeit sinnvoll nutzen, wenn man sich gut organisiert. Aber wenn ich dringend zu einem Termin muss, nutzt es mir herzlich wenig, dass ich zwischendurch noch ein paar Mails beantworten könnte. Aber...

    Klar, das hängt alles vom Einzelfall ab. Ich kann daher nur für mich sprechen:

    Wenn mir regelmäßig ein "Straffer Terminplan" vorgegeben wird, bei dem auf Langstrecke (und nur da brauche ich DC, wenn ich mehrere Kundentermine im weiteren Hamburger Umfeld habe, komme ich mit einer Ladung, maximal mit einmal Laden in der Mittagspause aus) mir kein ausreichender Zeitpuffer eingeplant wird, gibt´s mit Sicherheit ne Meldung an BR und Sifa, wegen Nichteinhaltung der GF-Anweisung "Psychische Belastung am Arbeitsplatz". Wenn das öfter vorkommt, bekommt mein AL dann ein "persönliches Gespräch" mit der GF. Und spätestens danach habe ich wieder mehr Zeit zwischen den Kundenterminen. Denn gerade im Straßenverkehr muss ich "dringend" nirgendswohin. Denn dann würde ich im Zweifel gar nicht angekommen... Das weiß auch meine GF. Lieber einen Kundentermin weniger am Tag, dafür keinen gestressten Mitarbeiter, der im Straßenverkehr riskant überholt o.ä. um seinen Zeitplan zu halten und dabei dann nen Unfall baut...

    Softwareseitig kann immer was passieren... 400V/800V hat aber keine direkten Auswirkungen auf die Software. Ladezeit, Ladeleistung, Leistungsabgabe und möglicherweise Batteriehaltbarkeit sind die Punkte, auf die das Auswirkung hat. Evtl. hast du bei 800V-Only-Fahrzeuge dann noch das Problem, dass die bei alten 50kW-Säulen nicht laden können. Ob das für dich relevant ist? Keine Ahnung.

    Auf Navi, Assistenten, Vorkonditionierung und sonst son Kram haben die 800V aber keinen Einfluss.

    Eine kurze Frage, seht ihr Nachteile bei einem 48 monatigen Firmenwagenleasing ab Juli 26 noch auf ein 400 Volt System zu setzen, oder sollte man sich eher im asiatischen Raum umschauen was den nächsten Firmenwagen angeht, damit man save das 800 Volt System am Start hat?

    Das hängt stark davon ab...

    Wann wird DC geladen? Meine privaten Pausen in den Urlaub sind meist eh länger, als die Ladezeit. Und die dienstliche Ladezeit mit meinem Firmenwagen ist... Naja... Arbeitszeit. Da ist es mir persönlich recht egal, ob ich 30 oder 45 Minuten an der Ladesäule stehe und Mails beantworte. Ist eh bezahlte Arbeitszeit. Und bei Kundenterminen ist es mittlerweile immer häufiger so, dass in der Nähe vom Kunden auch ne öffentliche AC-Säule ist. Dann lade ich da auf.

    Hier in Hamburg war lange Zeit der Telekom-Ladepunkt der einzige DC-Ladepunkt im Stadtgebiet südlich der Elbe. Der steht schon seit 2019. Die MC-Donalds-Säulen sind meine ich alle erst später gekommen, müsste so 22 gewesen sein.

    Streite ich nicht ab - du kannst beim Elektro viel PS einkaufen - was ist die Kassenvariante des Enyaq's 60 Akku? "Auto. Ist immer ein Verlustgeschäft." => vollkommen recht und beim Elektro noch viel schlimmer, da der Wiederverkaufswert, zumindest bei uns, sehr tief liegt.

    Naja, schau doch mal, wie viele 85 mit MAXX-Ausstattung unterwegs sind. Das ist ganz weit weg von der Kassenvariante. Den 50er gibts ja nicht mal mehr, weil den niemand haben wollte. Obwohl der Reichweitenunterschied zum 60er ja nicht soooo groß war.


    Ja, wenn der Wiederverkaufswert so im Keller ist, hast du doch deine Wirtschaftliche Antwort: Junger gebrauchter.

    Ich finde, solche Investitionen sollten nicht nur ideell, sondern auch wirtschaftlich tragbar sein.

    Sei aber doch mal ehrlich: Gerade beim Auto wurde bisher in den seltensten Fällen wirtschaftlich entschieden, sondern rein Emotional.

    Da wurde der Mondeo "mit der großen Maschine" genommen. "Damit man auf der Autobahn mehr Durchzug hat, wenn man Überholen will". Das lässt sich mit Wirtschaftlichkeit nicht begründen. Das ist Emotion. Mehr nicht. Und das ist die Realität bei Neuwagen. Die "Kassenvariante" eines Autos wurde in den seltensten Fällen genommen. Kannst du auch hier beim Enyaq beobachten.


    Und jetzt auf einmal beim Elektroauto spielt genau diese Emotion, nach der Autos Jahrzehnte gekauft wurden keinen Rolle mehr, sondern der Wagen muss sich "lohnen". Stellt sich raus, wenn du nicht gerade nen Mercedes 200 SL gekauft hast, als der rausgekommen ist, "lohnt" sich kein Auto. Ist immer ein Verlustgeschäft.