Aber die pauschale Aussage bei einem Dienstwagen "Ladezeit ist Arbeitszeit" greift bei einem straffen Terminplan ggf. doch zu kurz. Klar kann man die Ladezeit sinnvoll nutzen, wenn man sich gut organisiert. Aber wenn ich dringend zu einem Termin muss, nutzt es mir herzlich wenig, dass ich zwischendurch noch ein paar Mails beantworten könnte. Aber...
Klar, das hängt alles vom Einzelfall ab. Ich kann daher nur für mich sprechen:
Wenn mir regelmäßig ein "Straffer Terminplan" vorgegeben wird, bei dem auf Langstrecke (und nur da brauche ich DC, wenn ich mehrere Kundentermine im weiteren Hamburger Umfeld habe, komme ich mit einer Ladung, maximal mit einmal Laden in der Mittagspause aus) mir kein ausreichender Zeitpuffer eingeplant wird, gibt´s mit Sicherheit ne Meldung an BR und Sifa, wegen Nichteinhaltung der GF-Anweisung "Psychische Belastung am Arbeitsplatz". Wenn das öfter vorkommt, bekommt mein AL dann ein "persönliches Gespräch" mit der GF. Und spätestens danach habe ich wieder mehr Zeit zwischen den Kundenterminen. Denn gerade im Straßenverkehr muss ich "dringend" nirgendswohin. Denn dann würde ich im Zweifel gar nicht angekommen... Das weiß auch meine GF. Lieber einen Kundentermin weniger am Tag, dafür keinen gestressten Mitarbeiter, der im Straßenverkehr riskant überholt o.ä. um seinen Zeitplan zu halten und dabei dann nen Unfall baut...