Beiträge von boerse82

    Also ich würde auch sagen, dass wenn man so an einem bestimmten Auto hängt und dieses gibt es nicht als Dienstwagen, dann steht es einem doch offen, den Wagen mit privaten Mitteln anzuschaffen. Man kann halt nicht alles haben.


    Dass der eine Tesla nicht mag und der andere nichts anderes als Tesla... das ist einfach eine Frage des persönlichen Geschmacks. Ok soweit. Aber einen "Anspruch" davon abzuleiten, das ist schon merkwürdig.

    Jopp, ich hätte anstelle des Enyaq auch lieber den Mini Cooper SE Cabrio genommen. Gibt´s laut Firmenwagenrichtlinie nicht. Ist dann halt so.

    Ist ja eh in den seltensten Fälle so, dass die Beschaffung eines Dienstwagen nach dem Motto: "Hier, Budget Xk€, such dir aus was du willst" geht.

    Gibt ja meistens irgendwelche Beschränkungen. Auf Marken, Modelle, Typen etc.

    ich könnte heulen. Mich hat jetzt geht es mir ähnlich wie dem Threadersteller.

    Firmenbedingt (aus politischen Gründen) muss ich in einem Jahr umsteigen von meinem Tesla.

    Wenn du so an deinem Tesla hängst, geh doch einfach zu deiner Personalabteilung und kläre ab, ob du den Firmenwagen in Lohn umwandeln kannst. Ich hatte die Wahl: Firmenwagen oder 500€ Brutto mehr. Vielleicht gibts das bei euch ja auch und du kannst deinen Tesla weiter fahren.

    Der Enyaq punktet hier bei Länge, Übersicht und Wendigkeit würde ich sagen. ID.7 bei Reichweite, Komfort und bei den Massagesitzen (!).

    Jopp, das sehe ich jeden Tag auf unseren Firmenparkplätzen. Wir haben nen Sack voll Cupra Born. Die passen gut in die Parklücken. Ich mit meinem Enyaq habe schon Probleme und der eine Abteilungsleiter mit seinem ID7 steht immer im Weg, weil er zu lang für die Parklücken ist... :)

    Und gerade bei Stadtwerken spielt die Politik auch eine ganz große Rolle. E.ON & Co müssen Gewinne machen, sich gegenüber ihren Aktionären rechtfertigen. Bei Stadtwerken sind oft die Kommunen Miteigentümer. Und da gibt es Kommunen, die über die Stadtwerke ihren Haushalt etwas aufbessern, andererseits kann man darüber aber auch Investitionen lenken.

    Hannes1971 stimmt so nicht ganz mit DKV und Tesla. Die DKV Karte muss im Tesla Konto hinterlegt werden, dann kann man den Ladevorgang über die Tesla App starten. Die physische Karte bringt dir also an den Tesla Säulen nichts.

    Aber mit DKV kann man immerhin überhaupt an Tesla laden. Ich habe gar nicht die Möglichkeit. (Gut, ich könnte meine private Kreditkarte hinterlegen und mir dann mit dem Kreditkartenbeleg über die "kleine Kasse" das Geld von der Firma wieder holen. Die Rumrennerei hinterher nimmt aber mehr Zeit in Anspruch, als wenn ich einfach zu ner anderen Ladesäule gefahren wäre :) )

    Mit der DKV-Karte geht auch Tesla. Der zweite Vorteil, neben der ungeschlagenen allgemeinen Akzeptanz, den die DKV-Karte bietet.


    Ich habe das Thema jetzt noch einmal bei der Geschäftsführung angesprochen. Angeblich macht der einfachere Verwaltungsaufwand (nur eine Rechnung für alle 120 Firmenfahrzeuge, davon 25 BEV) die gegenüber anderen Ladekarten deutlich höheren Preise mehr als wett. Von mir aus...

    Aus dem Grund sind wir mit allem bei Shell. Auch nur eine Rechnung.

    Vor ein paar Jahren sind wir von Aral zu Shell gewechselt. Da wurde aus der Belegschaft auch gefragt, warum man keine Ladekarte nehmen könne, die auch bei günstigen Tankstellen akzeptiert wird. Naja, gab nicht wirklich ne gute Antwort darauf...

    Mir ist das daher auch egal.

    Ich, als Dienstwagenfahrer muss eins sagen: Für mich ist es tatsächlich einfacher geworden.

    Früher musste ich immer auf die Suche nach einer Shell oder Esso-Tankstelle gehen. Das ist auf längeren Strecken schon echt nervig gewesen und man hat auf der Autobahn schonmal getankt, obwohl der Tank noch zu nem 1/4 voll ist. Mit roamingfähiger Ladekarte nehme ich einfach irgendeine Ladesäule (gut, Tesla geht natürlich nicht...)


    Neulich war ich in Celle, da bin ich tatsächlich mit der Karte nicht weitergekommen. Die AC-Säule an der ich stand hatte schlicht und ergreifend keinen RFID-Scanner...

    Ist doch das gleiche wie das brennede Handyakkus nicht interessieren, aber brennende E-Autos schon.

    Aber wenn ich sehe, wie viele Recyclingbetriebe in letzter Zeit gebrannt haben:

    Großeinsatz in der Nacht: Feuerwehr löscht brennende Halle auf Recyclinghof
    Eine Halle des Entsorgers stand in Flammen. Rund 120 Kräfte waren für die Löscharbeiten im Einsatz.
    www.ndr.de

    Großbrand bei Recyclingfirma im Rems-Murr-Kreis
    In Backnang ist bei einem Großbrand in einer Recyclingfirma in der Nacht auf Dienstag wohl ein Millionenschaden entstanden. Davon geht die Polizei aus.…
    www.swr.de

    Rötha: Schredder brennt bei Scholz Recycling in Espenhain
    Feuerwehr-Einsatz in Espenhain vor Schichtbeginn: Ein Schredder geriet am Donnerstagfrüh in Brand. Die Flammen griffen auf Kunststoffe über.
    www.lvz.de

    700.000 € Schaden durch Brand auf Recyclinghof in Wismar
    Auf dem Recyclinghof der GER Umweltschutz GmbH in Müggenburg, einem Ortsteil von Wismar in Mecklenburg-Vorpommern, ist in der vergangenen Nacht eine Lagerhalle…
    www.euwid-recycling.de

    Brand auf Recyclinghof
    In der Nacht auf den 1. April bricht auf dem Gelände eines Recyclingbetriebs in Augsburg-Lechhausen ein Feuer aus. 35 Kräfte der Berufsfeuerwehr Augsburg und…
    www.augsburg.de

    Recycling: Millionenschaden durch Brand in Müllentsorgungsanlage
    (dpa) Bei einem Feuer in Wächstersbach wurden eine Lagerhalle und eine Müllverarbeitungsanlage stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Polizei vermutet, dass ein…
    logistik-heute.de


    Das nur in den letzten 3 Monaten und nur die ersten paar Treffer in den Google-News.

    Und wenn ich raten würde, würde ich sagen, dass der Großteil auf falsch entsorgte Einweg-Vapes zurück geht. Das juckt aber hierzulande niemand, dass die Dinger Millionenfach verkauft und zum großen Teil unsachgerecht entsorgt werden...

    Die Argumentation finde ich gut und die Betrachtung dieser nebenbei anfallenden Emissionen wird viel zu oft außer Kraft gelassen.

    Zum Thema Umweltfreundlichkeit sei noch angemerkt, dass BEV ja immer lokal emissionsfrei sind, also auch signifikant zur Verbesserung der Umweltparameter in den Städten beitragen können. Zudem fehlt überwiegend der Bremsabrieb, welcher die Feinstaubbelastung nach oben treibt (dem steht jedoch auch ein höherer Reifenabrieb entgegen).

    “Ja, wir könnten jetzt was gegen den Klimawandel tun, aber wenn wir dann in 50 Jahren feststellen würden, dass sich alle Wissenschaftler doch vertan haben und es gar keine Klimaerwärmung gibt, dann hätten wir völlig ohne Grund dafür gesorgt, dass man selbst in den Städten die Luft wieder atmen kann, dass die Flüsse nicht mehr giftig sind, dass Autos weder Krach machen noch stinken und dass wir nicht mehr abhängig sind von Diktatoren und deren Ölvorkommen. Da würden wir uns schön ärgern.”

    ― Marc-Uwe Kling, Die Känguru-Apokryphen

    Ich verstelle es nie und bin immer im Automatikmodus unterwegs.

    Ich habe aber gestern in der App unter >Profile >Fahrzeug aufwecken >Infotainment automatisch aufwecken entdeckt, das man das Auto auf seine Einstellungen aktiviert.

    Vielleicht hilft es diese Funktion zu deaktivieren?

    Da fällt mir noch was ein. Gibt es nicht irgendwo die Einstellung, dass der Wagen bei Annäherung schon mit dem Heizen beginnt?