Beiträge von Enyaq2020

    Ich stehe gerade in Kirchheim nach leider nur 243 km — Fulda war mir mit Restreichweite 60 km dann doch zu kritisch. Und die Meldung über die angeblich gesperrte Abfahrt Kirchheim in Fahrtrichtung Süd war bei mir auch irritierend. Ich hatte schon überlegt, die „schwarze Abfahrt“ zu nehmen, wo öfters der Blitzer steht. Nun, der Blitzer stand und ich habe sie nicht genommen. ;)

    Heute werde ich aber im Raum Heilbronn/Stuttgart nochmls Laden müssen, denn 337 km Zielentfernung sind mit 315 km Reichweite sicher nicht zu schaffen. So ist es halt im leichten Nieselregen bei um die 2°C.

    München nach Hamm in Westfalen über die Autobahn A7 und zurück

    Danke. Ich habe in meinem ENYAQ, bei dem für das Navi die richtigen Akku- und Lade-Werte hinterlegt sind, die Strecke mal testweise eingegeben; das Navi schlägt für Hamm-München via A7 nach rund 260 km als Ladeort Kirchheim (Kirchheimer Dreieck) vor, dort gibt es m.W. ausreichend Ladepunkte.


    Ich fahre öfters eine 630 km lange Strecke in der Verbindung Hannover-Stuttgart, da wird mir ebenfalls Kirchheim als Ladepunkt vorgeschlagen. Ausweichen-Möglichkeiten sind im Norden der Raum Kassel und im Süden der Raum Fulda. Zwischen Mai und November 2021 passte immer Fulda (genauer Eichenzell) optimal.


    Da ich heute gen Süden und Sonntag gen Norden diese Strecke fahren werde, werde ich mal beobachten, wie es bei diesem Wetter sein wird, ob 1x Zwischen laden reichen wird. Ich werde berichten.

    Bei meinem Autohaus ist es so, dass der Verkauf der Autos an Kunden eine Abteilung und der Einkauf der Autos bei Škoda eine andere Abteilung ist. Bei Änderungswünschen nach einer Bestellung klärt mein Verkäufer immer den konkreten Änderungswunsch beim Einkauf und dieser ggf. direkt bei Škoda, ob die Änderung noch ohne Auswirkung auf den Produktionstermin machbar ist. Meine Erfahrung aus drei Käufen ist, dass da teilweise deutlich mehr Flexibilität möglich ist, als teilweise pauschal erst einmal behauptet wird.


    Langer Rede kurzer Sinn: Bei einem sowieso erst Ende 2022 anstehenden Produktionstermin müsste oder könnte derzeit mehr an Änderungen möglich sein, als manch ein Verkäufer sagt.


    By the way:

    Auch der Konfigurator ist nicht das Maß aller Dinge. Ich habe bei der Bestellung meines ENYAQ im September 2020 einige Punkte gehabt, die der Konfigurator so nicht ausgegeben hat. Entweder hat das Škoda-Bestellsystem meines Autohauses, das unabhängig vom Konfigurator ist, diese Punkte bereits zugelassen oder mein Verkäufer hat über den Einkauf mit Škoda geklärt, ob die von mir gewünschte Kombination doch machbar ist, und das dann handschriftlich (!) ergänzt — und mein ENYAQ wurde dann auch so gebaut.

    Bei der Ladeplanung wird auch berücksichtigt, bis tu welchem SoC-Wert laut Infotainment geladen werden soll. Wenn ich z.B. vor der Abfahrt auf SoC 100 % lade und diesen Wert dann nicht reduziere, werden alle Zwischenladungen ebenfalls mit SoC 100 % berechnet. Bei einer Fahrt, bei der bei der Zwischenladung z.B. 50 % SoC reichen würden (weniger lässt sich nicht einstellen), lohnt es sich, den Wert im Infotainment entsprechend anzupassen.


    Und es muss m.E. nicht zwingend verkehrt sein, an einem Zwischenladepunkt erst einmal vorbei zu fahren, um das Zwischenziel deutlich früher zu erreichen und erst bei der Weiterfahrt zu laden.


    Generell halte ich es für wünschenswert, wenn das Infotainment eine flexiblere Planung zulassen würde durch mehr Freiheit beim Drag&Drop. Dennoch fahre ich nach wie vor in Kenntnis der Grenzen des Bord-Navi ausschließlich mit diesem.

    Es gibt verschiedene Hinweise bei meinem ENYAQ:

    • Im Fahr-Display erfolgt
      — die Vorwarnung (GELB) bei einem SoC von um die 22 % und
      — die Warnung (ROT) bei einem SoC von 10 %.
    • Im Infotainment kommt bei aktiver Routenführung der Sprach-Hinweis, wenn die Differenz zwischen Restreichweite und (Zwischen-)Ziel-Entfernung nur noch 40 km beträgt.