Ich finde ja, dass der EX60 ja ein wirklich gutes Auto geworden ist, auch mit den kleineren Akkus. Der Preis war halt erwartbar, da kann kein Hersteller in Europa zaubern (auch wenn die Basis ggf. von woanders ist). Zaubern kann halt niemand und wenn wir jetzt Akkus mit teilweise deutlich über 100kWh haben, dann wird auch der CCS2 Standard (max. 500A bei 1000V) ausgereizt (wenngleich manche den natürlich schon weiter ausreizen mit noch besser gekühlten Ladekabeln und Steckern). 10 Minuten von 10 auf 80% SOC bei so einem Akku (nur der Ladehub sind dann 80kWh) sind dann gleich mal fast 500kW durchschnittliche Ladeleistung, nur bei 70% SOC kenn ich keine solchen Akkus, die das bei dem SOC schaffen. Ich bleib dabei - diese extremen Ladeleistungen benötigen die meisten Nutzer nicht (dienstliche Langstrecken mal außen vor). Genau so wenig wie 400kW oder noch mehr Motorleistung. RWD mit 2 Paketen in Österreich konfiguriert als P6 macht Liste gut 65.000€ - wären das 55.000€ wäre das eine echte Kampfansage. 80kWh Akku, 300kW Ladeleistung, keine 20 Minuten von 10 auf 80%, 275kW maximale Leistung - mehr braucht doch eigentlich fast niemand.
Beiträge von Supyaq
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Ich finde die Diskussion super spannend und hab ja auch selbst schon "mitgemacht" - aber rein von der Zielgruppe bzw. dem Preis ist der EX60 schon eine Nummer über dem Enyaq und somit eher keine direkte Alternative. Für alle, die "aufsteigen" wollen und können - gerne mehr neue tolle Modelle, die neue Benchmarks setzen und so dann nach und nach auch die Klassen darunter nachziehen werden und wohl auch müssen. 120kWh (brutto) bzw. rund 112kWh netto an Akkukapazität ist durchaus auch eine Ansage. Ladeleistung passt auch. Ich würde ja weiterhin auch auf sowas wie einen Kia PV5 mit 100kWh Akku, vernünftiger Motorleistung (200kW), vernünftigem Preis und vernünftiger Reichweite (dank Akku) warten. Es ist aber wie es ist - Neuheiten und technologische Sprünge gibts zuerst in der Oberklasse, dann obere Mittelklasse und dann erst woanders. Wenn auch der EX60 in einem Winter wie diesem dann 22 bis 25kWh auf 100km benötigt, dann kommt man erstmals auch im Winter auf der Autobahn realistisch 400 bis fast 500km weit (beim Enyaq mit dem Verbrauch sinds eher 250 bis 300 (mit Bauchweh). Das ist schon ordentlich - zu einem "ordentlichen" Preis.
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Es gibt dort ansonsten keine Parkgebühr, zumindest nicht in Haus im Ennstal.
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Die Vorkonditionierung der Batterie wird zwischen 85 und 85x eher keinen Unterschied machen. Meine Erfahrung nach 200km Autobahn (und 20km Landstraße am Ende) mit rund 130km/h (Autobahn, Landstraße halt was so erlaubt ist zwischen 50 und 100km/h) bei -3 oder -4°C (Facelift 85x): Manuelles Vorkonditionieren hat über 50 Minuten gedauert (hab ich schon auf der Autobahn aktiviert), dann hat er auch bei -4°C bei 30% SOC mit gut 150kW gestartet. War für mich durchaus ok, war da in rund 15 Minuten von 30 auf 70% SOC. Ohne Vorkonditonierung wäre die Ladeleistung bei 50kW oder irgendwas in der Gegend gelegen. Heißt selbst Autobahn bei gut 120km/h reicht nicht um die Batterie bei solchen Temperaturen in einen vernünftigen "Zustand" betreffend Laden zu bekommen.
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Mein erster Gedanke war: Zeekr gibts nicht in Österreich - somit auch keine Händler und kein Service und somit keine Alternative.
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Danke fürs Feedback.
Auch wenn ich erst seit kürzerer Zeit "dabei" bin habe ich viele Videos (auch der letzten Jahre) natürlich angesehen. Da hat man schon gemerkt, wie alles professioneller geworden ist, wie alles wohl mehr und mehr Aufwand verursacht hat. Irgendwann (da sind wir wieder beim Business) muss sich das wirtschaftlich tragen, als Hobby funktioniert sowas einfach dann nicht mehr, so eine Selbständigkeit, also auch ein Einpersonen-Unternehmen, muss auch irgendwann wirtschaftlich tragfähig sein. Und auch in dem Bereich ist man nicht alleine, da hat man super viele Mitbewerber.
Und um im Bereich der Mobilität bzw. Elektromobilität Reichweite zu generieren ist wohl weiterhin um ein Vielfaches schwieriger als mit dem eigenen Körper, Fitness, Mode, Lifestyle. Für die Meisten sind solche Videos bei oder vor dem Autokauf interessant und um hier eine sehr sehr hohe Anzahl an Personen halten zu können (und mit Content versorgen) ist wohl ungleich schwieriger. "Schminken" und hübsch kleiden tun sich viele täglich, Autos kauft man nur alle paar Jahre. So mein laienhaftes Fazit. Und div. persönliche Gründe die da dann oft noch dazu kommen sind sowieso privat und gehen niemanden etwas an.
Leute wieder der "Teslabjorn" hauen ja teilweise täglich ein bis zwei Videos raus - ich kenn da die Hintergründe nicht, aber ich kann mir kaum vorstellen, dass das alleine noch zu schaffen ist. Dort gehts aber oft auch schon mehr um Lifestyle als um tief technische Infos, das lässt sich schneller produzieren. Du bist aus meiner Sicht in einen Bereich rein gegangen, der viel technisches Wissen, noch mehr Recherche und ebenfalls so viel Vorbereitung voraussetzt. Genau das habe ich geschätzt, aber genau das machts halt aus meiner Sicht nicht möglich, eine breite Basis an Fans, Abonnenten, etc. fast täglich mit neuem Content zu versorgen.
So, wieder mal viel zu viel Text von meiner Seite, ich darf jedenfalls weiterhin viel Erfolg bei dem wünschen, was du dir als nächstes vorgenommen hast. So, wie du Dinge präsentieren, erklären und darstellen kannst werden dir sicherlich viele Türen offen stehen.
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Kann man so handhaben, mit dem offenen Ende regt er aber doch genau das an und es ist ja durchaus auch dienlich, dass spekuliert wird, damit bleibt man im Gespräch. Als Content Creator / Influencer oder wie man das auch immer bezeichnen mag steht man bewusst in der Öffentlichkeit und bleibt mit so einem "offenen Ende" halt im Gespräch. Just my 2 Cents, darf aber jeder / jede gerne anders sehen.
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Ein wenig back2topic: Ich gehe davon aus, dass sich Matthias auch aufgrund seines "Businesses" jetzt ein wenig anders orientieren will und irgendwie auch muss. Es würd mich nicht wundern, wenn er (auch) von anderen Herstellern entsprechende Angebote bekommt ("Langzeittest" - also einfach mal für jeweils 6 Monate ein Fahrzeug gestellt bekommt) und somit gegegebenenfalls für seine Zwecke kein eigenes Fahrzeug mehr benötigt. Skoda bietet da im Moment einfach nichts Neues. Ein Epiq mag zwar für einen Test gut sein, ist aber eher kein Ersatz für einen Enyaq. Wenn ich raten müsste hätte ich als erstes BMW iX3 gesagt, wobei der soll ja erst im März zu den Händlern rollen. Auch div. fernöstliche Hersteller fallen mir ein, zweiter Tipp wäre XPENG G6.
Für "uns hier" ist es sicherlich etwas schade, da somit auch der doch sehr enge Kontakt zu Skoda verloren gehen wird über "Speicher elektrisiert". Generell finde ich ein breiteres Aufstellen aber sinnvoll, um die "Marke" weiter auszubauen und noch bekannter zu machen.
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Auch bei mir hat das Auto (85x Facelift mit 5.4 aus 05/2025) automatisch auf 90% umgestellt. Auch in der App werden nur noch die letzten 10% schraffiert dargestellt (Einstellen der Ladegrenze), ansonsten wird jetzt automatisch auf 90% geladen im Battery Care Mode.
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Hilft zwar vielen nicht mehr weiter, aber ich hab beim Carport gleich gut 6x6m (Durchfahrtsbreite und Tiefe) eingeplant, vor fast 15 Jahren dachte ich da aber nicht an BEV (weil ein 5x6m² Kabel hatte ich nicht eingeplant und damit hatte ich durchaus meinen "Spass"), sondern einfach weil es bequemer ist.