Beiträge von BlauesCoupe

    Ja, der Travelassist 2.0 kann das auch schon, nur nicht so gut. Die haben in dem Video nicht alle Neuerungen des Travelassist 3.0 gezeigt. Z.B sind die Radarsensoren im Heck und vorne an der Front neu, u.a. haben sie jetzt mehr Reichweite. Dadurch funktioniert der adaptive Tempomat ACC viel geschmeidiger. Er reagiert jetzt noch früher und schneller auf sich ändernde Verkehrssituationen. Und die neuen Hecksensoren führen dazu, dass der Spurwechselassistent jetzt viel geschmeidiger und schneller funktioniert.


    Bisher war es so, dass ACC, wenn es auf einen langsameren Verkehrsteilnehmer aufläuft, immer sehr spät erst die Geschwindigkeit verringert hat. Ein Mensch hätte schon viel früher den Fuß vom Gas genommen. Das war der geringeren Reichweite der Sensoren geschuldet. Beim Travelassist 3.0 fühlt sich das Fahren mit ACC auf der Autobahn viel natürlicher an, viel mehr wie als wenn ein Mensch fährt.

    Aha, das liest sich toll. Bisher habe grundsätzlich alle Assistenten ausgeschaltet, weil mir diese rein reaktive Fahrstil und nur das nächste Fahrzeug beachtende Fahrstil überhaupt nicht gepasst hat. So könnte sich das ändern.

    ...Da kann man schon auf Verbrennerfahrer neidisch werden. Die müssen sich um all das nicht kümmern. Neben der erheblich größeren Reichweite, finden die auch in nahezu jedem kleinen Küstenstädtchen eine (schnelle) Tankmöglichkeit und das zu überall ziemlich identischen Preisen ohne jegliches Abo.

    Die nervigen, relativ weiten Anfahrten, nur um passend laden zu können, entfallen.

    Vielen Dank für die ehrliche Meinung. Deswegen haben wir derzeit neben den Enyaq für UHU-Fahrten einen Hybrid. Der fährt mich im Alltag rein elektrisch und auf Langstrecke und in Schweden (diesen Sommer wieder) spielt er die Vorteile des Benziners aus. Diese Vorteile werden mit der Zeit weniger werden, momentan sind sie noch da.

    Wow, auf dem Rückweg war der Enyaq ja sogar schneller als der Passat, denn er hat 35 Minuten gestanden beim Laden und ist nur 20 Minuten später angekommen. Hut ab!


    Und bei der Rechnung für den Enyaq: 1200 km mit ca. 20 kWh/100km macht grob 240 kWh. Nimmt man einen mittleren Preis von 0.40€/kWh, dann komme ich auf knapp unter 100€. Wo liegt mein Denkfehler?

    Der hatte einfach einen zu kleinen Monitor: die gesamte rechte Spalte scheint unbearbeitet gegenüber althergebrachten Standardeinstellungen. also schlicht übersehen.

    ... So machen das z.B. Hyundai beim Ioniq 5 und KIA beim EV6. Diese beiden Herstellern haben das One-Pedal-Driving bis zum Stillstand ziemlich perfekt umgesetzt.


    Die nächste Herausforderung ist der Moment kurz vor dem Stillstand. Da muss der Einsatz der Stahlbremse so sanft erfolgen, dass es keinerlei Bremsruck gibt. Und das ganze auch, wenn Auto Hold aktiviert ist.


    ...

    Der V60 hat auch ein perfektes One-Pedal-Drive bis zum Stillstand. Im Alltag brauche ich die Bremsen wirklich fast gar nicht, weder innerorts noch an unseren Hügeln, und das ohne irgendwelche elektronischen Assistenten, einfach mittels Wechsel zwischen B- und D-Modus.

    Eine verbesserte Bremse würde den Enyaq für mich auch aufwerten. Bei mir ist diese Kritikpunkt Nummer 1. Wenn ich im MINI so fahren würde wie mit dem Enyaq würde ich ständig den Kopf an Lenkrad anschlagen 😂

    Ich fahre ja nur als Zweitfahrer den Enyaq, also recht selten. Aber mit den Bremsen hatte ich noch nie Probleme. Ich komme gut mit ihnen zurecht. Offensichtlich war es eine gute Schule, als wir noch einen Dacia Logan MCV und eine Renault Clio hatten und häufiger wechselten. Oder von SEAT Alhambra (eher weiche Bremse) zum Ford Fiesta (eher brachiale Bremse). Da musste man sich auch immer schnell an neue Bremsen gewöhnen und so lernen, dass jede Bremse reicht ohne sofort voll durchzutreten. Offensichtlich ist deswegen mein rechter Fuss so gut geschult, dass er jederzeit mit jeder Bremsstärke richtig zurechtkommt.

    Das stimmt nicht....


    Auch musst Du keine Vermögenssteuer zahlen wenn Du das Fahrzeug kaufst oder finanzierst. Beim Kauf verlierst Du Vermögen, was zum Beispiel auf der Bank lag. Bei der Finanzierung wird um das versteuernde Vermögen zu ermitteln die Kreditverträge abgezogen.

    Okay Okay, ein Nullsummenspiel. Völlig egal, wie man's macht. Aber die Autokreditzinsen sind jenseits von gut und böse. Es wird zwar mit 4-5% geworben, bei entsprechender Bonität. Diese Bonität ist aber nur für solche gegeben, die sich 10 Autos aus der Portokasse kaufen könnten. Man landet bei 7-8% als Normalbürger. Die Kreditangebote der Herstellerbanken grenzen dann sogar an Wucher, deswegen sind sie nirgends veröffentlicht. Und dagegen sind die Leasingzinssätze sehr moderat. Deswegen Leasing.


    PS. Die E-Auto-Prämie in DE nützt mir:..... nichts :P

    Ja, für Beschädigungen musst Du aufkommen, selbst wenn Du das Fahrzeug von der Leasing zum Kauf angeboten bekommst nach Ende der Laufzeit. Auch die Mehrkilometer werden definitiv abgerechnet. Denn es ist NICHT Dein Auto beim Leasing.

    Na und? Das alles habe ich mit Einmalzahlung und Raten schon längst bezahlt. Und sie müssen mir, wenn sie die Schlussrechnung aufmachen, immer noch Geld zurückzahlen, wenn sie mir das Auto nicht geben wollen. Und das werden sie nicht tun!

    Was soll denn das bringen?

    Was ist wenn Dir die Leasing das Auto am Ende nicht verkauft? Das muss sie nämlich nicht und wäre nicht das erste Mal... Außerdem würdest Du bei einer Finanzierung gleich Eigentümer des Fahrzeugs, also gibt es keinen Ärger bei Mehr- oder Minderkilometern oder Beschädigungen. Denn Du benutzt ja nicht das verbriefte Rückgaberecht.

    Die einzige Situation wo das Sinn machen würde wäre vielleicht wenn Du als Gewerbetreibender die Vorsteuer nicht auf einmal ziehen willst, da Du zu wenige Umsatzsteuer einnimmst, und diese auf die "Nutzungsmonate" verteilen willst.

    Einmalzahlung und Raten sind so hoch, dass der berechnete Restwert am Ende der Laufzeit viel kleiner ist, als der tatsächliche Wert des Autos. Wenn die Leasinggesellschaft mir das Auto nicht verkaufen will, dann müssen sie mir Geld zurückgeben. Das wird nicht passieren. ;) Das Vorgehen hat jetzt schon zweimal gut geklappt. Die Leasinggesellschaften haben beide Autos nicht sehen wollen. Und Mehr- oder Minderkilometer sind mir wirklich egal, Beschädigungen liegen in meiner Verantwortung.


    Wir hätten immer unsere Autos kaufen können, hätten dafür aber alle Reserven auflösen müssen. Ich habe gern eine Reserve. Einmal haben wir über das Autohaus via Kredit finanziert. NIE WIEDER! Mondzinsen! Und auch sonst sind Autofinanzierungskredite in der Schweiz nicht günstig. Leasing hat ausserdem den Vorteil, dass das neue und wertvolle Auto NICHT uns gehört und deswegen nicht von der Vermögenssteuer getroffen wird. Erst wenn es weniger Wert ist, taucht es auf. Das Geld für die Einmalzahlung ist aber von Anfang an weg. Und dadurch, dass wir an der Grenze zum Zahlen von Vermögenssteuer sind, macht das Sinn. :)

    ...Entweder ist Skoda arrogant oder Mercedes verzweifelt unterwegs. Oder beides.

    Ich würde ja sagen: genau das Gegenteil! Beim Skoda gehen sie von einem viel höheren Wertverlust aus als beim Mercedes. Also müssen sie die Raten hochsetzen. Mercedes ist arrogant, wenn sie meinen, dass der Wertverlust dermassen viel weniger sein wird, als bei Skoda, so dass sie die Raten so klein ansetzen können...