Was soll denn das bringen?
Was ist wenn Dir die Leasing das Auto am Ende nicht verkauft? Das muss sie nämlich nicht und wäre nicht das erste Mal... Außerdem würdest Du bei einer Finanzierung gleich Eigentümer des Fahrzeugs, also gibt es keinen Ärger bei Mehr- oder Minderkilometern oder Beschädigungen. Denn Du benutzt ja nicht das verbriefte Rückgaberecht.
Die einzige Situation wo das Sinn machen würde wäre vielleicht wenn Du als Gewerbetreibender die Vorsteuer nicht auf einmal ziehen willst, da Du zu wenige Umsatzsteuer einnimmst, und diese auf die "Nutzungsmonate" verteilen willst.
Einmalzahlung und Raten sind so hoch, dass der berechnete Restwert am Ende der Laufzeit viel kleiner ist, als der tatsächliche Wert des Autos. Wenn die Leasinggesellschaft mir das Auto nicht verkaufen will, dann müssen sie mir Geld zurückgeben. Das wird nicht passieren.
Das Vorgehen hat jetzt schon zweimal gut geklappt. Die Leasinggesellschaften haben beide Autos nicht sehen wollen. Und Mehr- oder Minderkilometer sind mir wirklich egal, Beschädigungen liegen in meiner Verantwortung.
Wir hätten immer unsere Autos kaufen können, hätten dafür aber alle Reserven auflösen müssen. Ich habe gern eine Reserve. Einmal haben wir über das Autohaus via Kredit finanziert. NIE WIEDER! Mondzinsen! Und auch sonst sind Autofinanzierungskredite in der Schweiz nicht günstig. Leasing hat ausserdem den Vorteil, dass das neue und wertvolle Auto NICHT uns gehört und deswegen nicht von der Vermögenssteuer getroffen wird. Erst wenn es weniger Wert ist, taucht es auf. Das Geld für die Einmalzahlung ist aber von Anfang an weg. Und dadurch, dass wir an der Grenze zum Zahlen von Vermögenssteuer sind, macht das Sinn. 