Beiträge von BlauesCoupe

    für die Hersteller sind SUV's billiger zu produzieren, besser zu vermarkten, und bringen vor allem mehr Marge beim Verkauf.

    Also bietet man SUV's und keine Vans mehr an. Wenn's keine Alternative mehr gibt' muss man ja SUV kaufen.

    Einerseits hast Du Recht, SUVs sind seit ihrem Auftauchen gegenüber vergleichbaren Kombis oder Vans immer ohne Mehrwert überteuert . Andererseits haben die Kunden immer noch selbst die Vans und Kombis nicht gekauft und stattdessen zum SUV gegriffen. Es ist eben Mode. (und wenn es Mode wird, sich ein Loch ins Knie zu bohren, dann werden sich auch viele ein Loch ins Knie bohren...)

    Ich laufe seit 20 Jahren mit Gürteltasche herum. Sie ist einfach praktisch. Seit einiger Zeit ist sie wieder Mode. Weil's praktisch ist? Nein, weil's Mode ist.

    Soetwas wie den E-Alhambra gibt es nicht. Da muss man eben, wenn man keinen umgerüstetem Lieferwagen möchte, zu solchen Hilfskonstruktionen greifen. Für die etwas grössere Familie ist der Alhambra/Sharan einfach das Nonplusultra. Ich frage mich bis heute, warum die Menschen so blöd sind und die ultrapraktischen Vans gegen die Nutzwertzwerge SUV eingetauscht haben.

    also Hut ab, wer sich diese Selbstkasteiung auferlegt. Alles ist nachvollziehbar, aber einiges geht nicht für jeden (besonders Laternenparker)


    Ich selbst verzichte, wie vorgeschlagen, ausser bei sehr wenig Verkehr, auf die Assistenzsysteme. Sie können einfach die Verkehrssituation nicht erfassen und beschleunigen oder bremsen nur deshalb, weil das auch der Vordermann macht. Für die Verkehrssituation ist aber ein anderes Verhalten viel besser, weil weiter vorn schon die nächste Bremsorgie begonnen hat oder der blinkende Vordermann schon fast auf der Abbiegespur ist. Die Assistenzsysteme sind nett, aber immer noch zu doof für ein wenig mehr Verkehr.

    Ich bin aber kein Händler. Ich möchte ein Preisschild wie am Foodcenter und kein "individuelles" Angebot. "Individuelle" Angebote sind intransparent. Warum hätte der gleich teure ID4 gegenüber dem ID5 eine 20% geringere Leasingrate gehabt? Als mathematisch denkender Mensch für mich nicht nachvollziehbar. Das ging nur durch Manipulation des erwarteten Restwertes (wie ich später selbst herausfand). Ich fühlte mich durch den Verkaufsprozess verarscht, und hab deswegen den Enyaq genommen. Und auch hier: nur durch Bonüsse und Rabatte und Rabatte hatte er eine Chance, in die Gegend des manipulierten ID4-Angebotes zu kommen. Das ist nicht meins und widert mich an. Schlicht intransparent.

    Das ist Augenwischerei, denn wer sich damit nicht befasst, der freut sich wie ein Kleinkind im Spielgeschäft wenn er ohne Verhandeln 15% Rabatt bekommt und fühlt sich als Sieger. Mit bisschen grübeln schüttelt der Verkäufer noch ein oder zwei Prozent aus dem Ärmel. Dieses positive Ereignis lässt die Unterschrift auf das Papier kritzeln.

    Auf gut deutsch: Kundenverarsche.....und alle machen mit

    Ja dann kann man auch sagen das die VW Fahrzeuge doch um 20% billiger sind als in der Preisliste und dadurch gar nicht so schlecht gegenüber den Chinesen oder?

    Wie es mit Konditionen bei AMAG aussieht ist doch was anderes oder?

    Warum dann Chinesen kaufen?

    Die Preisgestaltung in Europa ist vor allem eines: intransparent. Kein Kunde kann sagen (ausser bei Dacia), was das Auto tatsächlich kostet, ohne ein "individuelles" Angebot einzuholen. Und die Bonüsse und Rabatte vom VW-Importeur sind schlicht notwendig, um auch nur annähernd konkurrenzfähige Preise anbieten zu können. Wie ich bei den Skodakäufern in DE gelesen habe, geht es auch nur darum, welchen Rabatt der Händler gibt, der praktisch immer bei 15-18 Prozent liegt. Was sollen die Listenpreise, wenn sie ja doch keiner bezahlt? Und da bei Firmenleasing immer wieder der "Bruttolistenpreis" ein Rolle spielt, sieht das für mich nach einem flächendeckenden legalen Steuerbetrug aus, da doch auch Firmen diesen nie und nimmer mit ihren Leasingraten bezahlen werden.

    ...Fragt mal die Nepalesen, Tibeter und Uiguren was da tolles kommt.....

    Wieso so weit weg? Frag mal die ehemaligen Insassen der Stasi-Gefängnisse, was schon mal in DE war. Lassen wir uns erzählen, wie man in Staaten mit Regierung-Junta als Opposition behandelt wird. Die Opfer leben noch und sprechen sogar deutsch. Oder frag die ungarisch-, türkisch- oder russisch-sprechenden Opfer von autokratischen Regierungen. Die sind viel näher, China ist tatsächlich immer noch weit weit weg.


    Viele der hier aktiven Foristen preisen die E-Mobilität als das Nonplusultra. Warum zum Teufel würdigen sie den einzigen Staat weltweit nicht, der nicht nur den Einsatz (bspw. Äthiopien) sondern auch die Produktion zur Durchsetzung der E-Mobilität forciert? Zwei Herzen schlagen ach in meiner Brust...

    Ach, Flottenrabatt ist so eine Sache. Die Firma, in der ich arbeite, hat keinen einzigen Firmenwagen aus dem VW-Konzern, Insgesamt gibt es nur 2 Firmenwagen (1 BMW, 1 steinalter Peugeot). Trotzdem sind alle MA für ihre privaten KFZ flottenrabattberechtigt bei der AMAG. Grotesk! Und wenn ich immer wieder lese (hier und anderswo), dass 2 von 3 Neuwagen Firmenautos sind, dann ist auch in DE der Flottenrabatt das normale, nur Enthusiasten nehmen ihn nicht mit.