Neue E-Auto Förderung 2026

  • Es heißt Förderberechtigt ist man bei einem zu versteuernden Jahreshaushaltseinkommen bis max. 80.000 Euro.

    Warum zählt das Haushaltseinkommen und nicht das Einkommen des Käufers?


    Ein zusammen wohnendes Paar, beide berufstätig, benötigen beide ein Auto um zur Arbeit zu fahren. Liegen zusammen über der Grenze von 80.000 Euro, keiner der beiden bekommt die Förderung.


    Würden die selben Personen in getrennten Wohnungen leben, blieben beide jeweils unter 80.000 Euro und beide würden die Förderung erhalten.


    Was für einen Sinn hat die Kopplung ans Haushaltseinkommen?

  • Vermutlich hat es nicht unbedingt einen tieferen Sinn. Die Regelung ist einfach so wie sie ist. Und es liegt in der Natur der Sache, dass sie all denen nicht passt, die aufgrund welcher Umstände auch immer keine Förderung erhalten.


    Tröste dich mit dem Gedanken: Wenn ihr beide in einer gemeinsamen Wohnung lebt, bekommt ihr den Förderbetrag von 3.000 EUR nicht. Hättet ihr getrennte Wohnungen, würde jeder von euch 3.000 EUR Förderung bekommen und ihr würdet 6.000 EUR erhalten (einmalig!). Und 12.000 EUR mehr Miete zahlen (jedes Jahr!).

  • Das Bundesumweltminiterium sagt:


    "Die festgelegte Einkommensgrenze von 80.000 Euro pro Haushalt entspricht dem Medianwert von Neuwagenkäufern. Daraus ergibt sich, dass bei einem Einkommen bis zu dieser Grenze rund die Hälfte der Haushalte, die privat einen Neuwagen anschaffen, von der Prämie beim Kauf eines Neuwagens profitieren könnte."


    Aktuell sind leider noch viele Fragen zur genauen Ausgestaltung der Förderung unklar, z.B. welcher Zeitraum für das Einkommen angesetzt wird.


    Die Kopplung an das Haushaltseinommen ist für mich jedoch unverständlich da Single Haushalte bevorteilt werden. So kann ein sehr gut verdienender Single, dessen Einkommen knapp unter der Grenze liegt von der Förderung profitieren. Jeweils deutlich weniger Verdienende, die zusammen leben und in Summe knapp drüber sind jedoch nicht. Natürlich kann man es nicht alle recht machen....

  • Das Bundesumweltminiterium sagt:


    "Die festgelegte Einkommensgrenze von 80.000 Euro pro Haushalt entspricht dem Medianwert von Neuwagenkäufern. Daraus ergibt sich, dass bei einem Einkommen bis zu dieser Grenze rund die Hälfte der Haushalte, die privat einen Neuwagen anschaffen, von der Prämie beim Kauf eines Neuwagens profitieren könnte."

    Dann vervollständige ich mal Dein Zitat…

    Auf der Seite vom Bundesministerium steht

    • Die festgelegte Einkommensgrenze liegt bei 80.000 Euro zu versteuerndes Haushaltsjahreseinkommen. Diese Einkommensgrenze steigt für bis zu zwei Kindern je Kind um 5.000 Euro.

    Wenn du nicht extra für den Autokauf eine Wohnung mieten und den Wohnsitz wechseln willst, kannst du auch die Einkommensgrenze aufstocken. Hast die Optionen also selbst in der Hand.

    iV60 | Arctic-Silber | Loft Lodge| Convenience BASIC | Drive BASIC | Fahrassistenz PLUS | Family BASIC | Infotainment BASIC | Klima BASIC | Transport | Vorbereitung AHK | 19'' Proteus Regulus

    Bestellung: 24.03.2022 | AB: 29.03.2022 | ULT: Jul/23 | geändert: 08.09.2022 | Einplanung: KW 01.24 / 33 / - / 43 / - / 38 Wartezeit: 544 Tage

    PV: 12KWp Ost/Süd - 12KWh Speicher

  • Find es auch immer schwierig, wenn vom zu versteuernden Einkommen die Rede ist. Hab da immer das Gefühl, dass vielen nicht klar ist, was das für sie eigentlich bedeutet. Die meisten denken da an ihren Bruttolohn, aber bei uns gehen da fast 50k an Freibeträgen und abziehbaren Sonderausgaben (zB Rentenbeiträge) ab. Für die 90k mit zwei Kindern reichts dann trotzdem nicht, aber egal.


    Hintergrund warum man das Haushaltseinkommen nimmt, dürfte wohl sein, dass die Einkommen bei Partnern oftmals sehr ungleich verteilt sind. Da würden viele Gutverdiener in den Genuss kommen, wenn einfach der Partner mit dem kleineren Einkommen das Auto bestellt.

  • Bei uns reicht es mit deutlich sechsstelligem Brutto-Jahreseinkommen (laut Gehaltsabrechnungen) mit drei Kindern noch immer zu einem zu versteuernden Jahreseinkommen von (knapp) unter 80.000. Von daher sollte sich niemand über eine zu niedrige Grenze der Förderung beschweren.


    Die Fachleute sind übrigens ziemlich einstimmig der Ansicht, dass die Schwelle deutlich zu hoch liegt bzw. mit der direkten Subventionierung der Anreiz falsch angesetzt ist. So profitieren (wieder) in erster Linie Gutverdiener.

  • Die Frage die sich mir stellt, als unverheiratetes Paar wird man doch alleine veranlagt. Wenn dann einer seinem Bescheid vorlegt, woher will die BAFA dann wissen, dass noch jemand in der Wohnung wohnt?

    Was machen eigentlich Paare in Scheidung ?


  • Wo kann ich lesen ob es diese Förderung schon gibt ?

    erstes BEV Smart EQ fofour, zweites BEV Skoda Enyaq IV 60, aktuelles Fahrzeug Elroq 85. 9,9 kWp mit 15 kW Speicher. Hobby Bogensport und Anleiter für Menschen mit Behinderung.

  • Am Montag nach der (von heute verschobenen) Pressekonferenz überall.


  • Moin


    Was machen eigentlich Paare in Scheidung ?

    Kommt drauf an …


    Im Trennungsjahr besteht noch ein Recht - keine Pflicht* - zur gemeinsamen Veranlagung, in den folgenden Jahren der ganzjährigen getrennten Haushaltsführung nicht mehr (Einzelveranlagung).


    Wie diese Paare dann mit dieser Förderung umgehen, nun ja, meine Fußnote könnte da Spielräume aufzeigen, den Anderen ärgern zu wollen <rolleyes>


    Gruß

    K.R.


    *)= allerdings nach einem fast 50 Jahre alten Urteil des BGH die (lt. neuerer OLG-Entscheidung abdingbare) Pflicht zur Zustimmung, wenn einer der Ehepartner die gemeinsame Veranlagung verlangt

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