Neue E-Auto Förderung 2026

  • Das ist aber mit der THG Quote genauso. Das E-Auto, das ich bestellt habe, kostet knapp 300 € weniger als der gleiche Verbrenner. Ich bekomme dann 350 € THG Quote und noch 150 € wegen der Wallbox jedes Jahr. Da wird über 10 Jahre Haltezeit einiges zusammen kommen.


    Und wenn ich dann einen variable Strompreis und variable Netzentgelt nehme, wird das Laden deutlich günstiger.


    Die soziale Komponente ist ja nicht nur eine Sache des Geldes sondern auch von Bildung und Verständnis für Zusammenhänge. Da gibt es genügend Leute, die gar nicht verstehen, wie man beim Strompreis sparen kann. Der eigentlich Strompreis kann variabel sein, die Netzentgelte auch.


    Oder andere Sachen. Wer nicht gelernt hat zu verhandeln, hat weniger Gehalt und gibt bei Küche, Auto und beim neuen Sofa mehr Geld aus als andere. Wer sich noch nie mit Sharpe und Markowitz beschäftigt hat, wird wahrscheinlich weniger Rendite auf sein Erspartes haben, bei höheren Risiko. Wer sich nie mit der Funktion von Waschmaschine, Trockner, Spülmaschine oder Fahrrad beschäftigt hat, der zahlt da auch mehr. Ich repariere so etwas beispielsweise immer noch selber und habe bei meinem Haus auch eine Menge Eigenleistung gehabt. Das geht natürlich nur, wenn man dazu körperlich in der Lage ist. Es ist ja nicht so, dass ich neben der Arbeit nichts gemacht habe sowohl Kopfarbeit als auch körperliche Arbeit.

  • Typisch Deutsch, es wird wie immer über alles gemeckert. Hatte heute ne (nicht so betuchte) Kundin da, welche sich einen Dacia Spring nun zulegt....mit 5T€ Daciabonus und Förderung kostet die Kiste noch knapp 6T€. Sie meint es wäre sonst wieder ne billige ältere Benzinschleuder geworden. So gehts also auch und damit 1x Ziel erfüllt.


  • Moin

    Mist. Das dritte Kind zählt nicht mehr mit. Indirekt allerdings schon, da ja der Steuerfreibetrag für das dritte Kind vom Brutto abgezogen wird. Sind bei drei Kindern schon einmal 20.484 €. Dazu noch 2x Werbungskosten (2.460 €) und die ganzen Beiträge zur Sozialversicherung (bis zu 58.688 € bei gemeinsamer Veranlagung). Schon ist man bei einem nominalen Bruttoeinkommen von 90.000 € + 20.484 € + 58.688 € + 2.460 € = 171.632 €, bei dem man noch die Förderung bekommen kann.

    Äh, nee …


    Deine 58688€ für die Sozialversicherung passen hier nicht. Das ist der (2025er) Wert für die maximal abzugsfähigen Vorsorgeaufwendungen und der leitet sich aus der höheren Beitragsbemessungsgrenze der knappschaftlichen Rentenversicherung (2025: 12x 9900€) und dem Beitragssatz dieser Versicherung (24,7%) ab, bei gemeinsamer Veranlagung dann der doppelte Betrag. Damit kannst Du aber nicht rückwärts das Bruttoeinkommen errechnen, denn die Beitragsverteilung in der knappschaftlichen Rentenversicherung (nur für Bergbau) ist nicht paritätisch, sondern auch hier trägt der Arbeitnehmer „nur“ 9.3% (und der AG dann 15.4%). Mal abgesehen von der mittlerweile geringen Arbeitnehmeranzahl in dem Versicherungszweig.


    Bei einem nicht im Bergbau beschäftigtem Arbeitnehmer dürften die Arbeitnehmeranteile zur SV in diesem Jahr etwa 18300€ pro Person nicht überschreiten (in 2025 etwas weniger), extrem teure PKV-Beiträge mal ausgeklammert.


    Für die o.g. 58688€ bräuchte man weitere freiwillige Beiträge, das kann man z.B. zum Ausgleich einer potentiellen Rentenminderung tun (erst ab dem 50. Lebensjahr), die Überlegung dazu würde ich aber nicht von der Förderung da abhängig machen wollen ;)


    Dann schon eher irgendwelche Werbungskosten ansetzen, wobei die ja auch erstmal angefallen sein müssten.


    Sorry für OT


    Über die hohen Grenzwerte hier kann man sicher geteilter Meinung sein. Gefördert werden soll aber der Absatz und da würde ich bei sehr niedrigen Ansätzen dann nicht allzu viele Neuwagenkäufer erwarten. Eine Vermögensprüfung, die dann neben der Wertgrenze und der Wertbestimmung selbst genutzen Wohneigentums auch noch ein Stichtagsproblem aufwerfen würde, dürfte kaum zu leisten sein, sieht man mal von einer reinen Negativerklärung des Antragstellers ab.


    Gruß

    K.R.

  • Bei einem nicht im Bergbau beschäftigtem Arbeitnehmer dürften die Arbeitnehmeranteile zur SV in diesem Jahr etwa 18300€ pro Person nicht überschreiten (in 2025 etwas weniger), extrem teure PKV-Beiträge mal ausgeklammert.

    Auf die Schnelle ergoogelt...


    Na gut, dann sind es halt 131.244 €.

  • Am meisten gefällt mir dieser Satz in der FAQ zu den (effizienten) Verbrenner

    "Ein Grund dafür ist, "((warum sie deutlich klima- und umweltfreundlicher sind als der effiziente Verbrenner)) " dass E-Autos deutlich effizienter und sparsamer als Verbrenner sind. Sie haben einen deutlich höheren Wirkungsgrad, d.h. mit derselben Energiemenge können Elektroautos deutlich weiter fahren."


    Auch das hier ist gut

    "Es gibt auch keinen Ölwechsel, keinen Auspuff, keinen Kupplungsverschleiß. Das spart Werkstattkosten. Und: E-Autos sind aktuell für mehrere Jahre von der Kfz-Steuer befreit."


    Ich wusste gar nicht, dass die Grünen wieder heimlich in der Regierung sind😂🤣😂

    "Auch darüber hinaus haben Elektroautos weitere Vorteile für Umwelt und Lebensqualität: Sie stoßen kein Stickoxid und kaum Feinstaub aus. Gerade in Städten verbessert das die Luftqualität spürbar. Elektroautos sind leise – das ist gut für Wohngebiete und Innenstädte."

    Einmal editiert, zuletzt von GiMichael ()

  • Lass das bloß nicht Söder lesen, sonst könnte das einen Staatstreich geben

    www.nature-wallpaper.de


    Bestellt (6/2022): Skoda Enyaq Coupe RS, Race Blau, fast Vollausstattung (außer Memory-Sitz Beifahrer, Area View und AHK)

    Liefertermin: ULT 8/2023. Herstellungswoche: KW16/23 KW22/23 KW20/23 (Stand 27.03.23), KW21/23 (Stand 17.4.23), KW 24/23 (Stand 5.5.23), im Trichter, KW 26/23 (Stand 5.6.23), auf dem Weg zum Händler, Übergabe KW32/33 (Stand 24.7.23) 1. September 2023

  • Ganz ehrlich halte von der Förderung nichts. Denn

    1) der gut verdienende Single bekommt die selbe Förderung wie eine Familie mit einem Kind. Das ist doch Quatsch.

    Mit einem guten Steuerberater fallen sogar sehr gut Verdienend darunter die genug abschreiben können.

    2) Werden Familien oft eher nach Gebrauchtwagen anstatt Neuwagen schauen. Kaufen kann man in der Situation eh keinen Deutschen Hersteller (Ich zähle mal Skoda als VW-Anhängsel hier dazu)

    3) Wenn sich jetzt jemand mit geringem Einkommen eine E-Auto finanziert oder Least, dann wird es in dieser Zielgruppe viele geben die über keine eigene WB verfügen. Da kommt dann schnell der Ruf nach einem sozialverträglichen, weil geförderten, Ladetarif auf. Man muss sein Klientel ja streicheln.

    4) Jede Subvention führt dazu, dass die Fahrzeuge teurer werden. Warum wurden denn di E-Fahrzeuge seit der Abschaffung der ersten Förderung immer günstiger und jetzt plötzlich wieder Teurer? (Anzahlungen werden erwartet, da man sich diese ja vom Staat wieder holen kann...)


    Strompreise runter und zwar an der Ladesäule und zu Hause, dass wäre eine sinnvolle Förderung und ein Anreiz gewesen. Denn davon hätten auch Gebrauchtwagenkäufer profitiert!

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