Umweltplakette

  • Moin

    Was für ein Unsinn, die Plakette hinten kleben zu müssen:

    Nö.


    Dieses „E“ dient als Ersatz für das E im Kennzeichen, nicht als Ersatz für diese Umweltzonenplakette.


    Im Kennzeichen und dessen definierten Montageorten dient etwas zur Darstellung und Überwachungstauglichkeit im fließenden und (auch) im ruhenden Verkehr. Im fließenden Verkehr ist eine Lesbarkeit an der Front nicht gegeben (die Berechtigung zur Einfahrt in die Umweltzonen wird i.d.R. im ruhenden Verkehr überwacht), weil einem das Fahrzeug entweder entgegenkommt - und eine möglichst noch auf der von der Fahrbahn abgewandten Fahrzeugseite an die Scheibe geklebte Plakette nur sehr kurz im Blickfeld auftaucht - oder man blickt nur zurückschauend darauf (über Spiegel).


    Hinterherfahrend sollte man die Plakette sehen können, mit gewissen Einschränkungen bei Anhängern oder Fahrradträgern.


    Im ruhenden Verkehr ist es egal, soweit die Plakette auffindbar und sichtbar ist.


    Diese Umweltzonenplakette für PHEV bzw, BEV entfallen zu lassen ist letztlich dem Umstand geschuldet, dass bei Dieseln meistens bereits Euro 4 (auch ohne DPF) reicht und bei Benzinern sind wir bei Euro 1 (die davor sind auch schon lange im Bereich des H-Kennzeichens). Mir ist kein PHEV bekannt, der das nicht erfüllen würde. In ihrer jetzigen Form haben sich die Zonen eh überlebt, aber das ist noch mehr OT.


    Gruß

    K.R.

  • Dann wollen wir mal hoffen, dass die Plakette bei üblicherweise getönter Heckscheibe sichtbar ist, oder muss sie von außen geklebt werden?

    Alle Pickerl in A, CH, früher zB CZ, SLO, aktuell die französischen Umwelt-Plaketten müssen vorne geklebt werden, das muss doch auch im ruhenden und fließendem Verkehr kontrolliert werden? Was können die, was wir nicht können?

    Die Frage nochmals aufgreifend: wie kommen ausländische Autos legal in unsere Umweltzonen? Die blaue Heckplakette hilft ja nicht...

  • Moin

    Dann wollen wir mal hoffen, dass die Plakette bei üblicherweise getönter Heckscheibe sichtbar ist, oder muss sie von außen geklebt werden?

    Das bleibt Dir überlassen, sie muss halt sichtbar sein. Bei diversen Transportern oder diesem Polestar 4 gibt es gar keine Scheiben.


    Alle Pickerl in A, CH, früher zB CZ, SLO, aktuell die französischen Umwelt-Plaketten müssen vorne geklebt werden, das muss doch auch im ruhenden und fließendem Verkehr kontrolliert werden? Was können die, was wir nicht können?

    Die Asfinag nutzt stationäre Kameras - sie haben für ihre Mautboxen ja auch genügend Brücken dafür - und vereinzelt mobile Teams. Das ist aber auch ein übersichtlicher, sprich definierter Verkehrsraum, wo die überwacht wird.


    Die Schweiz nutzt m.E. nur mobile Teams, wobei es optional registrierte E-Vignetten gibt und bei der Schwerverkehrsabgabe geht es sowieso nur mit Kennzeichenangabe, da gibt es ja keine äußeren Markierungen.


    Eine Kontrolle der französischen CritAir habe ich noch nicht erlebt. Vermutlich stellen die sich mit brennenden Fässern auf die Straße und halten Dich an. Ach nee, das waren „die Anderen“ …


    Die Frage nochmals aufgreifend: wie kommen ausländische Autos legal in unsere Umweltzonen? Die blaue Heckplakette hilft ja nicht...

    Status quo: mit der grünen Umweltplakette wie andere Fahrzeuge auch.

    Zukünftig: warten wir den Text mal ab. Ich würde davon ausgehen, dass E - also diese Plakette - reicht dann auch.


    Gruß

    K.R.

  • warum nicht auch den E Fahrzeugen ohne E am Kennzeichen die Fahrt ohne Umweltplakette ermöglichen? Verstehe ich nicht. Man muß es doch nicht immer so kompliziert machen.

    Das ist schon das Einfachste, wüsste nicht, was daran kompliziert sein soll.

    Wie soll einer das E-Auto als solches erkennen, der sich mit Autos nicht auskennt und den es auch nicht groß interessiert?

    (Z. B. bei Kontrollen durch das Ordnungsamt)?

    Glaubst du, die machen dann jedes Mal ne Abfrage in einer Datenbank? Ich denke eher nicht.

  • Sorry für meinen Pessimismus, aber 'einfach' wäre in D zu einfach!

    Mit dem gesunden Menschenverstand gäbe es, wie in A, nur für reine BEV (und von mir aus auch für H2) ein E-Kennzeichen, mit dem dann alle Vorteile gebündelt würden. Punkt. Eine Regel regelt alles.

    Dass die Initiative zum Entfall der grünen Plakette erst nach sehr sehr vielen Jahren nach Einführung der E-Autos kommt, zeigt, wie kompliziert hier gedacht wird. Dann brüstet man sich noch mit Bürokratieabbau...(die hätte man von Beginn an vernünftig gedacht gar nicht gehabt).

  • wozu? Verkompliziert die Sache unnötig (schlechtes / kein Netz für das Gerät, Anschaffungskosten, Infrastruktur). WÜrde nur die Kosten in die Höhe treiben und für einmal alle x Jahre ne Olle Plakette vom Halter einkleben zu lassen ist 0 Aufwand und kostet 5€.

    Dieses Auslesen und Plaketteweglassen ist daher totaler Unsinn, nur um vielleicht einen minimalen. optischen Fleck wegzulassen, wenn du mich fragst. Aber das kann ja jeder halten wie "ein Dachdecker"

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