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  • Also sollte man Reichweitenabgaben (und damit diese Ladegeschwindigkeit auch) verbieten. Man kann sich nicht auf sie verlassen. Alternativ muss man angeben, worauf sich Reichweitenabgabe oder Ladegeschwindigkeit beziehen, und das kann ja nach belieben WLTP, eigener historischer Gesamtverbrauch, kürzlicher Verbrauch oder ein fester Wert sein, aber angegeben werden sollte er.

  • Ich habe das bisher ignoriert, weil irrelevant. Habe mich beim ersten Sehen bezüglich der idiotischen "Geschwindigkeits"angabe schlapp gelacht, weil sowas oft mit Googleübersetzer und Co bei Übertragung in eine andere Sprache herauskommt.


    Auch in meiner WB-App wird die bisher geladene Reichweite als Wert angezeigt, dazu wird aber auf der in den Einstellungen vom Nutzer hinterlegte Verbrauchswert (kWh/100km) als Berechnungsgrundlage genommen.

    Da weiß ich schon eher, wie das zu interpretieren ist.

    Da ich bisher genügend Zeit zum AC-Laden hatte, war ich nie darauf angewiesen, aus Zeitgründen nur für x km laden zu müssen. Dazu wäre die Angabe hilfreich. Es gibt beim Wattpilot auch den Next-trip-Mode, da kann ich die gewünschte (zusätzliche) Reichweite angeben, beim Erreichen stoppt die Ladung.

    Für mich nicht so interessant wäre die Abfrage des SOC, um die vorhandene Reichweite mit einzubeziehen. Das macht der Wattpilot nicht, ginge z.B. mit evcc.

  • Ich rate, die WLTP-Werte nicht als Basis für Reichweite oder Verbrauch des jeweiligen Fahrzeugs anzusehen. Sondern lediglich als Hilfsmittel, um verschiedene Fahrzeuge miteinander vergleichen zu können.


    Wenn aber ein E-Auto-Neuling mich fragt, mit welcher Reichweite er rechnen kann, sage ich immer "der halbe WLTP-Wert ist deine reale Winter-Reichweite, zumindest über den dicken Daumen".

    mir ging es zuletzt lediglich um die Feststellung, dass der WLTP-Verbrauch ein real ermittelter Verbrauch ist, während alles was mit "Reichweite" zu tun hat und vom Fz gemeldet wird, eine Abschätzung mit mehreren Unbekannten ist.

    das wurde m.E. vorher etwas "vermischt".

    Bestellt 23.11.2021: Enyaq iV80/ unverbindliches Lieferdatum: 4.Q 2022

    Auslieferung: 22.03.2023 mit SW 3.2

    AKtuell SW: 3.8

  • Also sollte man Reichweitenabgaben (und damit diese Ladegeschwindigkeit auch) verbieten. Man kann sich nicht auf sie verlassen. Alternativ muss man angeben, worauf sich Reichweitenabgabe oder Ladegeschwindigkeit beziehen, und das kann ja nach belieben WLTP, eigener historischer Gesamtverbrauch, kürzlicher Verbrauch oder ein fester Wert sein, aber angegeben werden sollte er.

    Man muss ja nicht jeden Unsinn verbieten.

    Wenn jemand die Ladegeschwindigkeit in km/h gut findet, ist das doch ok und schaden wird es vermutlich niemanden. Real anfangen kann damit zudem kaum jemand etwas.

    Für Eingeweihte wäre z.b. die Batterietemperatur beim/vor dem Laden interessanter, die es ja immer noch nicht direkt vom Fz gibt....


    Gibt genug andere Dinge im Fz, die man m.E. tatsächlich verbieten sollte....

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  • mir ging es zuletzt lediglich um die Feststellung, dass der WLTP-Verbrauch ein real ermittelter Verbrauch ist, während alles was mit "Reichweite" zu tun hat und vom Fz gemeldet wird, eine Abschätzung mit mehreren Unbekannten ist.

    das wurde m.E. vorher etwas "vermischt".

    Ich glaube, wir sind uns einig!

    Eine kleine Anmerkung:

    WLTP: real ermittelt, aber unter Bedingungen, die nur bedingt mit dem Alltag zu tun haben.

    Ist ein normiertes Verfahren, um eine internationale Vergleichbarkeit herstellen zu können. Mehr auch nicht.

    Die Verbrauchswerte vom ADAC sind ebfs. normiert ermittelt, aber unter realistischeren Bedingungen und zeigen daher die gewohnten Abweichungen vom WLTP-Wert.


    Der Rest im Mäusekino ist ein Versuch, aus den letzten Fahrten und Verbrauchswerten einen Richtwert zu geben. Je länger eine Fahrt dauert, desto mehr nähert man sich dem realen Wert, eine gleichmäßige Fahrweise vorausgesetzt. Wobei die Warnung, dass das Ziel ohne Zwischenladung nicht erreichbar sein soll, sehr übervorsichtig ist. Bisher wurde das von mir ignoriert und ich bin immer mit ausreichend SOC +-20% angekommen.

  • Die Reichweitenangabe kann immer nur ein Schätzwert sein, da ja die Software keine Glaskugel hat. Einflüsse wie Fahrgeschwindigkeit, Wind, Regen, etc. beeinflussen ja die Reichweite!

  • Egal, wie man die WLTP-Werte oder auch Werte von ADAC oder AMS beurteilt:

    Das sind alles real ermittelte Werte.

    Jede Verbrauchsangabe eines Mitgliedes dieses Forums, die vom Bordcomputer abgelesen wird oder anhand von Abrechnungen ermittelt wird, ist ebenfalls ein realer Wert.

    Mit dem kann ich persönlich allerdings noch weniger anfangen, als mit einem WLTP-Wert, denn im Gegensatz zum WLTP-Wert, weiß ich bei persönlichen Verbrauchsangaben eigentlich nie, unter welchen genauen Bedingungen und Fahrweisen, der genannte Wert zustande gekommen ist.


    Meine persönliche Erfahrung mit der Reichweitenangabe meines Fz ist es, dass die Reichweitenangabe bei hohem SOC-Wert, trotz möglichst identischer Strecke und Fahrweise, zu optimistisch ist.

    Wenn mein Fz mir, wie z.b. heute, nach der 80%-AC-Ladung 429km Reichweite mitteilt, weiß ich jetzt schon, dass das, selbst wenn bis zur nächsten Ladung sehr ähnliche Bedingungen herrschen, nicht möglich sein wird.

    Wenn ich z.b. bei 30% bin und dann die Summe aus gefahrenen km ab Laden mit der dann vom Fz gemeldeten Reichweite bilde, ist diese grundsätzlich geringer, als die Reichweite, die mir bei 80%-SOC versprochen wurde.


    Der Reichweitenangabe kann ich daher eigentlich erst einigermaßen trauen, wenn der SOC niedrig ist....


    Von daher habe ich den Eindruck, dass die Reichweite bei höherem Ladezustand quasi "werkseitig" geschönt ist.

    Auch so etwas ist ja bei einem Blick in die Zukunft möglich, nur dann kann man mit einem solchen Reichweitenwert nicht viel anfangen.

    Die Anzeige der Ladegeschwindigkeit in km/h ist dann Steigerung davon. Der Wert basiert vermutlich auf der versprochenen Reichweite und er ist zudem, selbst wenn er genau stimmen würde, m.E. sinnfrei.

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    Der Reichweitenangabe kann ich daher eigentlich erst einigermaßen trauen, wenn der SOC niedrig ist....


    ....

    Das ist, wie oben vermerkt, auch meine Beobachtung.

    Ob die erste Angabe geschönt ist, wage ich nicht zu behaupten.

    Meine Vermutung ist eher, dass sich der Anteil der Schätzung der Reichweite anhand des Langzeitverbrauchs im Verlaufe einer Fahrt zugunsten des Verbrauchs ab Start vermindert und somit eher auf die aktuellen Bedingungen abzielt. Hoffentlich werden bei genutztem Navi und damit bekanntem Streckenverlauf auch diese Parameter einfließen. Bei z.B. ABPR ist das offen erkennbar.


    Doch wird das Betriebsgeheimnis der Formel zur Berechnung für uns Fahrer wahrscheinlich nicht gelüftet.


    Die Mitteilungen der Conforisten sehe ich als eine individuelle Mitteilung, die ich zu meiner Orientierung ansehen kann. Das Problem ist, wie du auch angemerkt hast, dass viele Parameter uns Dritten nicht bekannt sind. Je mehr Angaben gemacht werden, desto besser ist es einzuordnen.

  • Meine Autos fahre ich seit Jahren mit fast WLTP-Verbräuchen und Reichweite. Scheinbar liegt mein Fahrprofil genau in diesen Testvorgaben. Der Langzeit-Verbrauch (39 Monate) meines Enyaq wird derzeit mit 15,5KWh angegeben.

    Meine Enyaq schafft im milden Sommer in der Regel 400km bei 100%, im Winter ca. 25% weniger, da vermutlich eine fehlende Wärmepumpe bei meinem Fahrprofil den Verbrauch erhöht.


    Für mich ist daher die offizielle WLTP-Reichweite ein einigermaßen zuverlässiger Wert. Ich persönlich finde das gut, weil ich dadurch eine gute Indikation bei anderen Autos habe.

  • Meine Autos fahre ich seit Jahren mit fast WLTP-Verbräuchen und Reichweite. Scheinbar liegt mein Fahrprofil genau in diesen Testvorgaben. Der Langzeit-Verbrauch (39 Monate) meines Enyaq wird derzeit mit 15,5KWh angegeben.

    Meine Enyaq schafft im milden Sommer in der Regel 400km bei 100%, im Winter ca. 25% weniger, da vermutlich eine fehlende Wärmepumpe bei meinem Fahrprofil den Verbrauch erhöht.


    Für mich ist daher die offizielle WLTP-Reichweite ein einigermaßen zuverlässiger Wert. Ich persönlich finde das gut, weil ich dadurch eine gute Indikation bei anderen Autos habe.

    Die Verbrauchswerte, die dir dein Auto ermittelt hat, egal ob "ab Start", "ab Laden" oder "Langzeit" sind nicht direkt mit dem WLTP-Verbrauch vergleichbar.

    Der WLTP-Verbrauch bezieht sich auf den Fz-Verbrauch und der orientiert sich immer daran, was dem Fz an Energie von außen zugeführt wird (bei WLTP mittels AC-Ladung).



    Das was dein Fz anzeigt, ist dagegen nur der Energieverbrauch ab HV-Batterie.

    Für den WLTP-Verbrauch fehlen dann also noch der "Verbrauch" des internen AC-DC-Laders, sowie der "Verbrauch" der Batterie selbst.

    (beim Verbrenner gibt es diesen kleinen, feinen Unterschied nicht....)


    Du kannst daher getrost ca 10% auf den dir im Fz angezeigten Verbrauchswert drauf schlagen und dann hast du ca den Vergleichswert zur WLTP-Verbrauchsangabe. In deinem Fall kommen dann halt anstatt 15,5, ca 17kWh/100km heraus


    Von daher:

    So leicht ist es nicht, ca mit WLTP-Verbrauch zu fahren, schon gar nicht im Durchschnitt über ein volles Jahr.

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