Beiträge von BlauesCoupe

    Jetzt steht es da so. War aber letztes Jahr im Januar nicht so. Und da hat man die Auskunft bekommen. Die richtigen wie im Superb für das Facelift.

    Nicht entscheidend war aber dann trotzdem schade wenn man deswegen was anderes erwartet.

    ...verfehltes Erwartungsmanagement. Das kenne ich auch von Volvo...

    Also ich finde die Angabe der Ladezeit von x% bis y% total nichtssagend. Der Dacia Spring lädt auch in 29 Minuten von 20 auf 80%. Also ist er gemäss diesen Aussagen inpuncto Ladegeschwindigkeit konkurrenzfähig? Zeitlich offensichtlich ja. Interessant wäre doch aber eigentlich, wie viele Kilometer in der Zeit nachgeladen wurden. Das geben nur wenige Hersteller an. Sind dann aber tolle Angaben wie: Ladegeschwindigkeit bei Laden von 10 auf 80%: 1'200 km/h

    Genau das hat mich beim Hybrid immer genervt, da heult der kalte Verbrenner plötzlich mit hoher Drehzahl los nur weil die Kiste meint

    daß der E-Antrieb nicht reichen würde.

    ich weiss nicht, was für einen Hybrid Du hattest. Ich kann zwischen Hybrid-Modus und Pure-Elektromodus auswählen. Im ersten Modus gebe ich Dir Recht und empfinde das als Einmischung. Im Pure-Modus kommt zu 99% der Benziner erst, wenn ich das durch Kickdown provoziere. Aber der Volvo heult nicht, der brummt ;) .

    nerviges Entweder <-->Oder! Ich habe beides. Im Alltag rolle ich elektrisch, und wenn beim Überholvorgang die elektrischen Pferde nicht reichen, dann kommen die Benzinpferde zu Hilfe, mit kernigem Sound und Druck, dass einem die Mundwinkel nach oben gezogen werden ;)


    Ob der Nachfolger immer noch ein Hybrid sein wird, steht in den Sternen. Das wird die Zeit zeigen.

    Ja, der Travelassist 2.0 kann das auch schon, nur nicht so gut. Die haben in dem Video nicht alle Neuerungen des Travelassist 3.0 gezeigt. Z.B sind die Radarsensoren im Heck und vorne an der Front neu, u.a. haben sie jetzt mehr Reichweite. Dadurch funktioniert der adaptive Tempomat ACC viel geschmeidiger. Er reagiert jetzt noch früher und schneller auf sich ändernde Verkehrssituationen. Und die neuen Hecksensoren führen dazu, dass der Spurwechselassistent jetzt viel geschmeidiger und schneller funktioniert.


    Bisher war es so, dass ACC, wenn es auf einen langsameren Verkehrsteilnehmer aufläuft, immer sehr spät erst die Geschwindigkeit verringert hat. Ein Mensch hätte schon viel früher den Fuß vom Gas genommen. Das war der geringeren Reichweite der Sensoren geschuldet. Beim Travelassist 3.0 fühlt sich das Fahren mit ACC auf der Autobahn viel natürlicher an, viel mehr wie als wenn ein Mensch fährt.

    Aha, das liest sich toll. Bisher habe grundsätzlich alle Assistenten ausgeschaltet, weil mir diese rein reaktive Fahrstil und nur das nächste Fahrzeug beachtende Fahrstil überhaupt nicht gepasst hat. So könnte sich das ändern.

    ...Da kann man schon auf Verbrennerfahrer neidisch werden. Die müssen sich um all das nicht kümmern. Neben der erheblich größeren Reichweite, finden die auch in nahezu jedem kleinen Küstenstädtchen eine (schnelle) Tankmöglichkeit und das zu überall ziemlich identischen Preisen ohne jegliches Abo.

    Die nervigen, relativ weiten Anfahrten, nur um passend laden zu können, entfallen.

    Vielen Dank für die ehrliche Meinung. Deswegen haben wir derzeit neben den Enyaq für UHU-Fahrten einen Hybrid. Der fährt mich im Alltag rein elektrisch und auf Langstrecke und in Schweden (diesen Sommer wieder) spielt er die Vorteile des Benziners aus. Diese Vorteile werden mit der Zeit weniger werden, momentan sind sie noch da.

    Wow, auf dem Rückweg war der Enyaq ja sogar schneller als der Passat, denn er hat 35 Minuten gestanden beim Laden und ist nur 20 Minuten später angekommen. Hut ab!


    Und bei der Rechnung für den Enyaq: 1200 km mit ca. 20 kWh/100km macht grob 240 kWh. Nimmt man einen mittleren Preis von 0.40€/kWh, dann komme ich auf knapp unter 100€. Wo liegt mein Denkfehler?

    Der hatte einfach einen zu kleinen Monitor: die gesamte rechte Spalte scheint unbearbeitet gegenüber althergebrachten Standardeinstellungen. also schlicht übersehen.

    ... So machen das z.B. Hyundai beim Ioniq 5 und KIA beim EV6. Diese beiden Herstellern haben das One-Pedal-Driving bis zum Stillstand ziemlich perfekt umgesetzt.


    Die nächste Herausforderung ist der Moment kurz vor dem Stillstand. Da muss der Einsatz der Stahlbremse so sanft erfolgen, dass es keinerlei Bremsruck gibt. Und das ganze auch, wenn Auto Hold aktiviert ist.


    ...

    Der V60 hat auch ein perfektes One-Pedal-Drive bis zum Stillstand. Im Alltag brauche ich die Bremsen wirklich fast gar nicht, weder innerorts noch an unseren Hügeln, und das ohne irgendwelche elektronischen Assistenten, einfach mittels Wechsel zwischen B- und D-Modus.

    Eine verbesserte Bremse würde den Enyaq für mich auch aufwerten. Bei mir ist diese Kritikpunkt Nummer 1. Wenn ich im MINI so fahren würde wie mit dem Enyaq würde ich ständig den Kopf an Lenkrad anschlagen 😂

    Ich fahre ja nur als Zweitfahrer den Enyaq, also recht selten. Aber mit den Bremsen hatte ich noch nie Probleme. Ich komme gut mit ihnen zurecht. Offensichtlich war es eine gute Schule, als wir noch einen Dacia Logan MCV und eine Renault Clio hatten und häufiger wechselten. Oder von SEAT Alhambra (eher weiche Bremse) zum Ford Fiesta (eher brachiale Bremse). Da musste man sich auch immer schnell an neue Bremsen gewöhnen und so lernen, dass jede Bremse reicht ohne sofort voll durchzutreten. Offensichtlich ist deswegen mein rechter Fuss so gut geschult, dass er jederzeit mit jeder Bremsstärke richtig zurechtkommt.