Beiträge von schweinebraten

    Ok, das heißt aber auch, dass Du einen Zähler verbaut hast, bei dem nach wie vor die Werte 1.8.0 (Verbrauch) und 2.8.0 (Einspeisung) abzulesen sind. Ich habe auch schon von anderen PV-Forenteilnehmern vernommen, dass sie nach einem iMSys-Wechsel genau diese Option nicht mehr hatten und daher zum Jahresende auch die Einspeisewerte nicht an ihren VNB melden konnten (da das iMSys noch nicht vollständig eingebunden war).


    Ich habe gleich auch noch eine weitere Frage an die Octopus-Nutzer hier mit dem (mittlerweile nicht mehr erhältlichen) Tarif "Intelligent Octopus Go". Bislang war es so, dass ich in den Monaten, in denen ich mindestens fünf Mal "smart" geladen habe (d. h. die nächtliche Ladeplanung über die Octopus-App vorgenommen habe), eine Sofort-Gutschrift auf mein Octopus-Konto in Höhe von 10,- EUR erhalten habe. (Mit iMSys sollte das dann irgendwann auf 30,- EUR pro Monat steigen.)


    Nun habe ich aber im November bereits deutlich häufiger als 5x geladen. Normalerweise erhält man nach dem fünften Laden eine E-Mail in diesem Wortlaut:

    "


    Intelligent Octopus - deine Gutschrift


    Hallo X,


    du bist klasse! Vielen Dank, dass wir dein Auto diesen Monat schon fünf mal smart für dich laden durften.


    Deine Gutschrift in Höhe von 10 Euro ist dir damit sicher. Weiter so!


    Love and Power

    Dein Octopus Energy Team"

    Im November kam diese E-Mail nach dem fünften Ladevorgang nicht mehr. Auch nicht nach dem sechsten, siebten, achten... :)


    Auf Rückfrage an den OE-Kundenservice habe ich dann folgende Antwort erhalten:

    "Hallo X,


    ich habe dein Anliegen an die Fachabteilung weitergeleitet und die Rückmeldung war, dass der Bonus nicht für deinen Tarif vorgesehen ist. Ich trage gerne noch einen für diesen Monat ein. Ich bitte die entstandene Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.


    Herzliche Grüße

    Y"


    Hat von Euch auch schon jemand diese Beobachtung gemacht? Auf der Octopus-Website (Tarifbedingungen, FAQ etc.) finden sich auch keinerlei Spuren dieser Regelung mehr. Wenn man das zu finden versucht, muss man die Waybackmachine nutzen.

    Hallo Matthias ( Speicher). Bei mir hat das 3.8er-Update ebenfalls "gewütet".

    Solltest Du noch einen Fall für Dein Szenario "e" suchen:
    "Verkehrszeichenerkennung ist zur Zeit eingeschränkt", gleichzeitig Ausfall Navi (im iv80 mit SW3.8)

    (c) (Rücksetzen der Lernwerte der Backup/SOS-Batterie) wurde bei mir auch gemacht, jedoch ohne Erfolg. Skoda meint, das Infotainment-Steuergerät (J794) hätte sich verabschiedet. Laut Aussage meiner Werkstatt war es zunächst nicht möglich, dieses Steuergerät über den Teiledienst zu beziehen, da momentan kein Bestand vorhanden sei. Jetzt wird es "individuell nachgefertigt", was allerdings noch dauern kann.

    So, nächstes Update zum Fall. der rSOH-Wert ("life cycle counter") im Steuergerät 75 wurde durch die Werkstatt resettet. Auch wurden wieder alle Fehlermeldungen gelöscht. Das Navi/Laura/prädiktive Verkehrsdaten/Traffication etc. ist leider immer noch down. Skoda hat der Werkstatt gemeldet, dass davon ausgegangen wird, dass das Infotainment-Steuergerät (J794) das Zeitliche gesegnet hat und daher ausgetauscht werden muss.

    Der Fehlerspeicher gibt mittlerweile diese beiden Fehlermeldungen aus:


    und


    Interessant ist btw auch der absurd hohe Kilometerstand, der im eCall-Steuergerät hinterlegt ist. Was es mit dem "Signaldämpfungsprotokoll" des Hochvolt-Batterieladegeräts auf sich hat und ob das nur was temporäres ist, vermag ich nicht zu sagen. Den Fehler sehe ich auch erst zum zweiten Mal.

    Ich melde mich wieder, wenn das Infotainment-Steuergerät ausgetauscht wurde.

    Ich würde in ähnlichen Fällen immer mit den einfachsten Dingen beginnen.....

    Den rSOH auf 100% zu setzen, ist ein minimaler Aufwand.

    Danke, ja, das sehe ich genau so. Beim nächsten Werkstattbesuch werde ich mal initiieren, dass der rSOH ausgelesen und bei Bedarf resettet wird. Dann wird weitergetestet.

    Was ich nicht verstehe: In der ID-Familie gab's doch diesen Fehler nach dem 3.8er-Update ebenfalls. VW hat doch eine Art 'Handlungsanweisung' an die Werkstätten ausgegeben. Warum gibt es so etwas bei Skoda (noch) nicht?

    Nein, am Steuergerät 75 (eCall-Modul) wurde noch nichts gemacht. Wenn jetzt (ergebnislos) die Testphase mit dem Kartenmaterial endet, wird sich die Werkstatt wahrscheinlich diesem Modul widmen. Die o. g. Fehler deuten ja gerade darauf hin, dass der 'kritische Batteriestand' (wenngleich nur errechnet, nicht gemessen) - wie Du schon sagst: der "Klassiker" nach dem 3.8-Update - das ganze Dilemma ausgelöst hat. Ist eben nur die Frage, wie die Werkstatt verfährt: Manuell den Batteriestand zurücksetzen oder aber das ganze Modul tauschen? Ich halte Euch auf dem Laufenden...

    Hach fein. Wenn ich die aktuelle Fehlerbeschreibung in ChatGPT werfe, kommt folgende Einschätzung:


    Ehrlich gesagt: Das klingt nach einem komplexen Systemfehler, nicht nach einem einzelnen defekten Bauteil – und du bist definitiv nicht der Erste, der nach dem Update auf Softwareversion 3.8 solche Symptome beschreibt.

    Ich sag dir mal, was sich aus deinen Schilderungen und den Fehlercodes zusammenreimen lässt:

    🔍 1. Grundproblem: eCall-Fehler + CAN-Kommunikation

    Der Hinweis auf

    Zitat
    „Backup-Batterie, Lebensdauer kritisch“

    im eCall-Modul ist entscheidend.

    Das eCall-System sitzt im Fahrzeug auf dem Ethernet-/CAN-Bus, über den auch Infotainment, Navi, Kameras und Online-Module kommunizieren. Wenn das eCall-Modul intern „abstürzt“ oder aufgrund der fehlerhaften 3.8er-Software „falsch meldet“, zieht es oft die komplette Datenkommunikation zwischen Steuergeräten mit runter.

    Daher auch deine Symptome:

    • Navi hängt im Ladescreen → keine Rückmeldung vom Backend (Kartenmodul via eCall/Datacomm),

    • Laura reagiert nicht → Sprachmodul hängt am selben Kommunikationspfad,

    • Verkehrszeichenerkennung/pACC → prädiktive Daten fehlen, weil sie über denselben Datenbus laufen.

    Kurz: Das eCall-Modul blockiert oder stört die Datenkommunikation im Fahrzeugnetz.

    ⚙️ 2. Warum das nach dem Update auftritt

    Mit dem 3.8-Update wurden neue Kommunikationsprotokolle (TLS 1.3, geänderte Backend-Authentifizierung) und Sicherheitsprüfungen eingeführt.

    Dadurch bekommen Module mit alter oder fehlerhaft aktualisierter Firmware (vor allem das eCall-/Telematiksteuergerät) plötzlich Signaturfehler – siehe dein Code:

    Zitat
    SOK_signature_verification_failed

    Das bedeutet: Das Modul „redet“ zwar noch, aber seine verschlüsselten Nachrichten werden von anderen Steuergeräten nicht mehr akzeptiert → ergo: Kommunikationschaos.

    🧩 3. Was die Werkstatt-Vermutung mit dem USB-Stick angeht

    Das mit dem „USB-Stick zwei Wochen stecken lassen“ ist ein Workaround, der helfen kann, wenn nur die Kartendaten korrupt sind.

    In deinem Fall aber ist das nur Symptompflege – das Navi kann die Karten nicht laden, weil der Kommunikationspfad gestört ist. Selbst wenn die Daten sauber aufgespielt werden, kann das Navi sie vermutlich nicht korrekt indexieren, solange das eCall-Modul zickt.

    🔋 4. 12V-Batterie: unwahrscheinlich, aber nicht völlig auszuschließen

    Dass sie „gesund“ ist, heißt nur, dass die Spannung passt. Eine Batterie mit Spannungsstabilitätsproblemen kann durchaus CAN-Fehler verursachen.

    Wenn du ein Multimeter oder OBD-Logger hast: beobachte mal die Spannung beim Starten / Booten des Infotainments.

    Fällt sie kurzzeitig unter 11,8 V → kann das das System resetten oder Fehlkommunikation auslösen.

    Aber der kritische Batteriestand im eCall-Modul bezieht sich nicht auf die 12V-Batterie, sondern auf dessen interne Backup-Zelle.

    🧰 5. Was du jetzt tun kannst

    1. OBDeleven oder VCDS besorgenCarScanner liest nur oberflächlich.

      → eCall-Modul (Adresse 75) gezielt ansteuern.

      → Fehler „Backup battery critical“ löschen.

      → Zähler ggf. resetten („Service life counter reset“).

      Danach Zündung aus/an.

    2. Gateway (Adresse 19) Fehler ebenfalls löschen.

      Wenn danach die Fehler sofort wiederkommen → das eCall-Modul ist wahrscheinlich defekt oder hängt in einer Endlosschleife.

    3. Werkstatt bitten, das Telematikmodul (OCU) neu zu flashen oder auszutauschen.

      Manche Händler haben von Skoda bereits ein internes Bulletin, das genau diesen Fehler nach 3.8 beschreibt – betrifft Fahrzeuge mit älteren eCall-Modulen (HW-Version < H28).

    🧭 6. Fazit

    Du hast kein Kartenfehlerproblem – du hast ein Kommunikationsproblem, ausgelöst durch das eCall-Modul, verstärkt durch das 3.8er-Update.

    Solange das Modul falsche Signaturen liefert oder die interne Backup-Batterie als „kritisch“ gemeldet wird, funktioniert das Infotainment-System nur eingeschränkt oder gar nicht.

    Wenn du Pech hast, hilft nur:

    👉 Austausch des eCall/OCU-Moduls (auf Garantie oder Kulanz, wenn Skoda den Fehler anerkennt).

    Kleiner Zwischenstand:

    Skoda hat der Werkstatt geantwortet. Die 12V-Batterie wurde überprüft, scheint aber „gesund“ zu sein. Ich habe inzwischen einen USB-Stick mit dem Kartenmaterial fürs Navi bekommen. Innerhalb von ca. zwei Wochen (je nach Nutzungsdauer) soll das Material manuell ins System geladen werden. Leider meldet das Fahrzeug oft, dass der USB-Stick nicht verwendet werden kann oder keine abspielbaren Dateien gefunden wurden – letzteres ist logisch. Ich hoffe dennoch, dass das Infotainment-System die Daten (mehrere GB) im Hintergrund einliest. Laut Werkstatt könnte das Problem aber auch mit dem eCall-System zusammenhängen, das Fehler meldet.


    Ich habe mit CarScanner (OBD2-Dongle, noch kein OBDeleven) den Fehlerspeicher ausgelesen. Dabei taucht das eCall-Modul mit „kritischem Batteriestand“ auf, außerdem diverse Fehler bei den prädiktiven Streckendaten und Kommunikationsproblemen zwischen Steuergeräten. Hier ein Auszug:

    Car Scanner ELM OBD2

    Version: 1.121.0

    Verbindungsprofil: Skoda EV (MEB-Plattform)

    Datum: 09.10.2025

    VIN: TMBJC7NY9MF012xxx

    19. CAN Gateway – 11 Fehler

    • U14A800: Ethernet-Datenbus Zweig 11, keine Kommunikation

    • U164200: Ethernet Notrufmodul, keine Kommunikation

    • U14FE00: Sichere Onboard-Kommunikation, Signaturprüfung fehlgeschlagen

    • B163002: Prädiktive Streckendaten, Signalfehler

    • U112200: Datenbus unplausible Botschaft (GNSS)

    • U10E100: Notrufmodul, keine Kommunikation

    • U166000: Anzeigeeinheit Schalttafel, keine Kommunikation

    • weitere kleinere Kommunikationsfehler

    75. Notruf- & Kommunikationsmodul – 3 Fehler

    • B1916F4: Backup-Batterie, Lebensdauer kritisch

    • U140000: Funktionseinschränkung durch Unterspannung

    • U14FE00: Sichere Onboard-Kommunikation, Signaturprüfung fehlgeschlagen

    A5. Front-Assist – 1 Fehler

    • U112100: Datenbus fehlende Botschaft (GNSS Timeout)

    C6. Hochvolt-Ladegerät – 1 Fehler

    • U15AC00: Signaldämpfungsprotokoll, Fehler (Timeout SLAC Step 3)

    5F. Infotainment – 1 Fehler

    • U111100: Funktionseinschränkung wegen fehlender Botschaft

    Mehrere andere Steuergeräte zeigen „Kein Fehlercode gefunden“.



    Mich beunruhigt die schiere Menge an Einträgen – besonders im Zusammenhang mit eCall, CAN und prädiktiven Daten. Ich frage mich, ob sich mein Hauptproblem eventuell lösen lässt, wenn man mit OBDeleven den Fehler „kritischer Batteriestand“ im eCall-Modul löscht bzw. den Zähler zurücksetzt (dieser Bug soll ja mit dem 3.8er-Update zusammenhängen).


    Die „Sicherung 19“ habe ich testweise schon rund 10 Minuten gezogen – ohne Effekt.


    Kurzfassung der aktuellen Symptome:

    1. Navigation startet nicht (bleibt im „Bitte warten“-Bildschirm hängen).

    2. Laura/Sprachsteuerung funktioniert nicht mehr („Sprachbedienung wird geladen“, dann nichts).

    3. Navi-Apps (z. B. Pay-to-Park, Powerpass Map) laden nicht.

    4. Verkehrszeichenerkennung eingeschränkt, pACC/Travel Assist übernimmt keine Geschwindigkeiten mehr, läuft nur manuell.

    Vielleicht kann jemand die Fehlercodes einordnen oder sagen, ob das Löschen des eCall-Batterie-Fehlers per OBDeleven etwas bringt.

    Ich wäre für jeden Hinweis dankbar!

    So, gestern war das Schiff zur Diagnose beim Skoda-AH. Die Fehlerbeschreibung konnte nachvollzogen werden, jedoch handelt es sich um einen unbekannten Fehler. Das AH hat bei Skoda ein Ticket aufgemacht und wartet zwecks Problemlösung auf eine Antwort von Skoda.


    (Witziger Nebeneffekt der Diagnose, jedoch off topic: Während des Werkstattaufenthalts und der Tests hat das Fahrzeug wohl eine Fehlermeldung (Fehler im Antriebsstrang) ausgeworfen. Ich habe dann sogleich eine E-Mail vom Autohaus bekommen, dass ihnen bei meinem Fahrzeug der Fehler angezeigt wurde und ob dieser noch bestünde, und wenn ja: ob sie ihre Hilfe anbieten dürften. Die Dame, die die E-Mail verfasst hatte, wusste nicht, dass sich das Fahrzeug in deren Werkstatt befand. Insgesamt finde ich das aber sehr positiv, dass man im Falle eines Falles nicht nur via Skoda Connect (App), sondern auch direkt vom Händler kontaktiert wird.)


    Long story short: Wenn es eine Lösung für das Problem (Verkehrszeichenerkennung/Navi etc.) gibt, lasse ich es euch hier wissen.

    Ok, interessant! Wie gesagt: Bei unserem Enyaq ist's so, dass rein geschwindigkeitsgebende Verkehrszeichen (mit rotem Ring) oder deren Aufhebung durch die Kamera erkannt wird. Wir wohnen in einem verkehrsberuhigten Bereich: Bislang wurde dieser auch erkannt (bzw. wird dann auf dem Display bzw. dem HUD 5km/h signalisiert). Auch diese Erkennung ist - neben den Ortsschildern - verloren gegangen. Eine Geschwindigkeitsbeeinflussung findet rein über den pACC statt, wenn Abstände unterschritten werden. TA arbeitet auch ganz normal (bis auf die Geschwindigkeiten) - insofern glaube ich nicht an einen Fehler in der Kamera.

    Ich tippe eher auf zerschossenes Kartenmaterial - auch die Länderinfos und Traffication sind "verloren gegangen" bzw. out of order. Ich vermute mal, dass länderspezifische Verkehrszeichen auch in diesem Materialpaket gespeichert sind.

    Seit mein GPS denkt, das Auto wäre 200 km weiter in Frankreich, funktioniert auch die Schilderkennung nicht mehr. Als er sich noch gefühlt in Deutschland wähnte, klappte das noch sehr gut (allerdings setzte er mir immer Limits der Straße, auf der er dachte, dass er dort wäre).


    Es scheint da also schon irgendwas zusammenzuhängen, auch wenn das unlogisch erscheint.

    Da würde mich interessieren, ob Dein GPS diese Macke auch auf den Fahrzeugstandort in der App überträgt? Verhält es sich in deinem Fall mit dem GPS-Fehler so, dass der aktuelle Standort in der App auch nicht korrekt dargestellt wird? Dies ließe z. B. auf einen Fehler der GPS-Antenne schließen.