Eine G&V Rechnung aufstellen und mehrere Szenarien aufstellen und bewerten wäre ein Weg.
Sehr gute Idee!
Allerdings, wie ich schon schrieb, sind weder die Gewinne (Einspeisevergütung beim netzdienlichen(!) V2G) noch alle Verluste bekannt. Aufpreis der bidirektionalen Wallbox kann man mit 1...1,5k€ annehmen - ok, aber unbekannt ist, was Aufkäufer oder Leasinggeber zum erhöhten BEV Akkuverschleiß sagen werden. Bei 20kWh/100km ist nur eine MWh der Akkuverschleiß wie 5000km fahren - mal so ganz grob, ohne Lade-/Entladeverluste.
Wenn diese Werte da sind, kann man auch verschiedene Szenarien durchrechnen.
Ob die Netzbetreiber beim netzdienlichen V2G ansatzweise eine Vergütung wie beim Bezug von einem Energielieferanten zahlen werden - und ob sie das zukünftig überhaupt regulatorisch dürfen - ist soweit ich bisher gehört habe noch offen.
Didirektionales Laden halte ich momentan, ohne o.a. Werte und ohne gesetzlichen Rahmen, aktuell nicht mehr als eine nette Idee. Die ökonomischen und ökologische Aspekte dabei kann man IMO nicht einfach vernachlässigen.