Beiträge von tom-1

    Eine G&V Rechnung aufstellen und mehrere Szenarien aufstellen und bewerten wäre ein Weg.

    Sehr gute Idee!

    Allerdings, wie ich schon schrieb, sind weder die Gewinne (Einspeisevergütung beim netzdienlichen(!) V2G) noch alle Verluste bekannt. Aufpreis der bidirektionalen Wallbox kann man mit 1...1,5k€ annehmen - ok, aber unbekannt ist, was Aufkäufer oder Leasinggeber zum erhöhten BEV Akkuverschleiß sagen werden. Bei 20kWh/100km ist nur eine MWh der Akkuverschleiß wie 5000km fahren - mal so ganz grob, ohne Lade-/Entladeverluste.


    Wenn diese Werte da sind, kann man auch verschiedene Szenarien durchrechnen.


    Ob die Netzbetreiber beim netzdienlichen V2G ansatzweise eine Vergütung wie beim Bezug von einem Energielieferanten zahlen werden - und ob sie das zukünftig überhaupt regulatorisch dürfen - ist soweit ich bisher gehört habe noch offen.


    Didirektionales Laden halte ich momentan, ohne o.a. Werte und ohne gesetzlichen Rahmen, aktuell nicht mehr als eine nette Idee. Die ökonomischen und ökologische Aspekte dabei kann man IMO nicht einfach vernachlässigen.

    ...

    Ob sich die erhöhten Anschaffungskosten "lohnen", muss jeder anhand seiner Anforderungen selber durchrechnen.

    Für eine Neuinstallation durchaus zukunftsorientiert erwägenswert.

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    Wie soll man das bitte durchrechnen können, wenn weder die Vergütung und die weiteren Bedingungen der netzdienlichen Einspeisung aus dem BEV vom VNB, noch die finanzielle Auswirkungen auf den Wiederverkaufswert des BEV bekannt sind?


    Ja, die betreffende Unterverteilung ist mit 3B32A abgesichert, 5x6mm² liegen. Aber ich sehe *derzeit* außer für zusätzliche Haus-Ersatzstromversorgungen keinen weiteren Grund für bidirektionales Laden, da müssten die VNB schon plötzlich sehr unwiderstehliche Angebote machen.

    Wenn man keinen Hausakku hat, eine PV-Anlage, die selten über 4-5 kW Leistung kommt und eine Wallbox, die nicht einphasig kann, wird es mühsam.


    Das hat dann mit dem sonstigen Verbrauch nicht viel zu tun.


    So habe ich Meik jedenfalls verstanden.

    Meine go-e kann 3p <->1p - und die liegt im unteren Preisfeld. Vielleicht die vorhandene Wallbox verkaufen und eine geeignetere montieren/~lassen?


    Ein weiterer Vorteil bei der go-e ist dass sie einen 11kW CEE16 Stecker hat. Austausch mit EV Ladern gleicher Leistung ist auch durch elektrotechnische Laien möglich.

    Da musst du aber schon eine ziemlich große PV haben damit du da über das Jahr nennenswert was rausholen kannst. 4,2kW, dann hast du noch den normalen Hausverbrauch, da braucht es bei meinen knapp 10kWp auf dem Dach schon wolkenlose Sommertage und eine Autonutzung die Laden in der Mittagszeit ermöglicht um da noch durch weiteren Solarüberschuss in den begrenzten Abregelzeiten nennenswert Ertrag zu bekommen. Die letzten Sonnentage hier Ende April haben bei meiner Anlage so ca. 5,5kW in den Mittagsstunden gebracht, blauer Himmel und nur ein paar hundert Watt die ins Netz gingen. Ab 16 Uhr reichte es gerade noch um die 4,2kW abzudecken, danach war mit Hausverbrauch schon Netzbezug dabei.

    [...]

    Mittel, aber nIcht groß - 11kWp mit 10kVA WR in Süd-West um die 35..38°. April 2026, die drei Tage wo ein BEV geladen hat, sind leicht erkennbar:

    April-2026.jpg

    hallo tom-1


    Einen Punkt muss ich korrigieren.

    Der Netzbetreiber verkauft keinen Strom. Deshalb wird er als Netzbetreiber und nicht als Lieferant bezeichnet.

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    Natürlich nicht, das war ja eine Folge die Trennung zwischen Energieunternehmen und Netzbetreibern. Aber: VNB ist in sehr vielen Fällen Tochterunternehmen von Energiekonzernen, oder sind beide Unternehmen einer gemeinsamen Holding. Ein Schelm, war da Zusammenhänge vermuten würde...