Beiträge von encc

    Von heute nochmal ein Aufweckvorgang über die App im Detail, Betrachtungszeitraum ~10 Minuten


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    1) Ruhespannung (Auto wurde gestern Abend das letzte mal bewegt)

    2) Auto per App aufgeweckt (Auto reagierte innerhalb von 3 Sekunden

    3) nach ca. 10 Sekunden schaltete das HV Relais hörbar ein.

    4) HV Relais schaltete wieder ab

    5) ab hier scheinen die großen Verbraucher Steuergeräte wieder in den Sleep gegangen zu sein

    Ob das so sein soll? Der Enyaq sollte eigentlich nach spätestens 2h den Ruhezustand / die Busruhe erreicht haben.

    Meiner macht das auch sauber

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    alle 15V Peaks sind Fahrten und der eine 14V Bereich ein fünf Stündiges AC Laden
    (Anfang März hatten wir Nachts regelmäßig -8°)

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    Weitere Beobachtungen sind:

    Nach einer 30-40 Minuten Fahrt und nach Abschließen des Autos hält er weiter ca. 20 Minuten die Spannung von 15V.


    Automatische Aufweckvorgänge durch die App, sowie automatisches Aufwecken des Infotainments (Appeinstellungen) wurde deaktiviert


    Auch ist mir beim letzten manuellen Aufweckvorgang durch die App aufgefallen, dass hier scheinbar auch der Onbaordloader sofort mit angesprungen ist und während der Zeit des „erhöhten Stromverbrauchs“ der die Spannung konstant auf 13,2V – 13,3V gehalten hat. Geladen wurde nix, aber es ist eben danach auch kein klassischer Spannungseinbruch in der Kurve, wie wenn man mal eben 3-4 Ah in kurzer Zeit aus dem Akku ziehen würde.


    Würde man nochmal einen einen extra Shunt zum Strommessen mit einbauen und den loggen, wäre das sicher auch noch interessant wie viel er sich wirklich im Sleepmode gönnt.

    Aber auf der anderen Seite kann man bei so einer kleinen Bleibatterie auch anhand der Spannungskurve relativ einfach ablesen wie viel er ungefähr verbraucht.

    Lese jetzt schon seit ca. einem Jahr interessiert hier im Forum mit und das Hupen-Thema ist natürlich nicht an mir vorbeigegangen.

    Die Tage war es dann soweit, an einer vollen Kreuzung mit Rechtsabbieger Spur hat mein Vordermann den grünen Pfeil verschlafen. Die Sekunden vergingen und ich hab mich nicht getraut zu hupen… nach einem Rundumblick und einen grimmig dreinblickenden Hintermann hab ich dann doch allen Mut zusammengenommen und ganz zaghaft die Hupe berührt. So zaghaft, dass zwei kurze Hupstöße hintereinander ertönten. Das Herz tief in die Hose gerutscht und beide Augen geschlossen hab ich mich dann aber richtig erschrocken!

    Im Innenraum hörte sich das trotz der Dämmung an, wie in allen alten Verbrennern der letzten 20 Jahre die ich bereits hören durfte. Der Vordermann reagierte prompt und auch sonst konnte ich keine verwunderten Gesichter ringsum erkennen.

    Ihr macht einem hier aber auch echt Angst was das angeht. Schämt euch! ;)


    Aus der Erinnerung hat es sich definitiv anders angehört wie die Videos welche hier verlinkt wurden. Evtl. gibt es dazu ja auch eine neue Hardwarerevision. Mal schauen ob ich dazu die Tage einmal eine Teilenummer abfotografieren kann.

    Sollte es die gleiche Hupe sein, die seit Anbeginn in den Enyaq‘s verbaut wird, kann ich euch nur sagen: Traut euch! So schlimm ist die nicht.

    RS BJ25 mit Software 5.4 mit exakt dem selben Problem.


    ca. ab 8 km/h wenn der Wechsel von Rekuperation auf Mechanisch stattfindet und dabei sehr sanft verzögert wird (wie wenn man einen Verbrenner sanft ausrollen lasst ohne das ein Beifahrer einen Bremsvorgang merkt)


    ggf. merkt man es auch nicht sobald die erste Reku Stufe oder die proaktive Rekuperation an ist, denn da verzögert er schon stärker als oben beschrieben.


    Selber hab ich das alles aus, weil es sich so für mich viel feinfühliger fahren lässt. Jedoch dann eben das Problem mit dem Übergang. Das hat auch nichts mit dem Zustand der Bremsscheiben zu tun, denn beim selben Vorgang in Fahrstufe N passiert das nicht.


    Im VW Forum wurde es bereits schön erklärt, scheinbar muss erst der Druck im Bremssystem aufgebaut werden und das pulst dann bis zum Bremspedal durch. Es ist beim Drücken kein fester Widerstand am Pedal, es gibt kurz nach und wird dann wieder fest und das einige Male innerhalb von einer halben – ganzen Sekunde. Hört sich im Innenraum an wie ein Zirpen.


    Allein das Verhalten und das Feedback was da vom Bremspedal kommt ist super nervig und fühlt sich nicht sicher an. (wenn man den Grund nicht kennt)

    Zumal da der Bremsvorgang auch nicht mehr linear erfolgt sondern die Verzögerung auf einen Schlag viel geringer ist und man dadurch intuitiv stärker aufs Pedal drückt


    verzögert man von vornherein stärker, tritt das Phänomen gar nicht erst auf. Evtl. wird da einfach die Pumpe schon vorher in Gang gesetzt und man hat dadurch nicht mehr diesen schlechten Übergang. Ähnlich wie wenn anstehenden Gefahrenbremsungen erkannt werden, da soll ja auch der Bremsdruck im System automatisch erhöht werden.


    Stand der Technik ist das für mich nicht, eher eine Einstellungssache der Regelelektronik, aber da bin ich zu wenig vom Fach.