Beiträge von Quino222

    Wieso man sich schikaniert fühlt, wenn man nur noch die Hälfte oder sogar ein Viertel von dem eines Verbrenner-Fahrers versteuert, bleibt dein Geheimnis.


    Bei uns kenne ich niemanden, der seinen Plugin-Hybriden nicht regelmäßig lädt.


    "Nach 3 Jahren wird das Ladekabel in Originalverpackung zurück gegeben" ist eine der größten Lügen von Gegnern der Mobilitätswende.

    Es kann durchaus sein, dass in kleineren Unternehmen das Kostenbewusstsein höher ist. In großen Unternehmen ist der Dienstwagen gefühlt ein muss. Hier wird selten von den MA an die laufenden Kosten gedacht. Da wird zu erst auf das geschaut was das Fahrzeug den MA kostet (an Abzügen), dann an die Bequemlichkeit. Die Tankstelle anfahren, Rüssel rein und weg ist einfacher als nach zudenken wo ist die nächste Ladesäule, wie weit reicht mein Batteriestand, wie lange muss sich stehen bis ich weiter kann..... Das ist gefühlte Schikane.

    Ich selbst fahre als einer der wenigen in einem sehr großen Unternehmen elektrisch ohne eigene WB. Einige fahren elektrisch, da sie das schon privat kannten und auch teilweise weil sie eine eigene WB installieren konnten. Dann ist E, je nach täglichem Aktionsradius, bequemer als Verbrenner. Der Rest fährt Diesel oder Hybrid, aber meist ohne zu laden. Da ich in diversen überregionalen AKs und Gremien tätig bin sehe ich auch viele MA von anderen Firmen. Alles große Firmen mit vielen Dienstwagenberechtigten. Dort ist das Bild ähnlich.

    Die Hybriden die geladen werden sind meist die der Führungskräfte. Denn die stehen dann in den Zentralen von 8:00 - 17:00 an den firmeneigenen WBen, kostet ja nichts, und blockieren den echten E-Autos die Ladeplätze, dafür steht man in erster Reihe!

    Das man sich mit den Kosten vom Tanken oder Laden beschäftigt- Fehlanzeige. Von dieser Gleichgültigkeit leben Firmen wie DKV und Co.

    Mir ist durchaus bewusst, dass ein solches Verhalten wie es in der Realität oft vorherrscht und von mir beschrieben wird bei vielen in der E-Mobilitätsbubble nicht wahrgenommen werden will. Oder gar als Spinnerei und nicht E-Mobilitätsaffin abgedroschen wird. Aber das ist der Zustand der ein Hindernis für die Ausbreitung der E-Mobilität ist.


    Ich selbst hatte die letzten Wochen mit zwei Kollegen Gespräche.

    Nummer Eins: Eigenheim und die Möglichkeit für eine WB vorhanden, Aktionsradius 50 - 400km / Tag hat sich erkundigt was ich fahre und was ich für Erfahrungen gemacht habe. Um einen Tag später freudenstrahlend zu berichten, das er wieder einen Diesel bestellt hat, da er dann ohne weiteres auch seine 400 km fahren kann. Mein Gott, das klappt mit einer WB auch mit 5 Minuten zwischen Laden. Nein, dass ist zu unsicher, unflexibel und dauert zu lange. Sorry Quatsch

    Nummer zwei: Mietwohnung , Laternenparker hat im direkten Großstadt Umfeld 4 Stadtwerke Ladepunkte und zwei Aral Pulse Lader sonst nichts. Aktionsradius 10 - 500km / Tag. OK, da würde ich auch schwanken. Er will einen i4 Mein Hinwies, dass er doch eine neuere Plattform mit mehr Reichweite und größerer Effizienz wählen sollte will er überlegen. Tendiert aber eher doch wieder zum Diesel.

    Mit meinem Fuhrparkmanagement liege seit einem Jahr im Clinch da ich die DKV für Humbug und Preistreiber mit unverständlichem Tarifsystem (Speziell seit diesem Jahr) halte. Nö die Abrechnung dort ist bequem.


    Das ist Realität nicht der Hybridfahrer der täglich lädt. Wach auf!

    Das ist genauso Stammtischpopulismus wie E-Autos brennen immer ab, die Reichweite nimmt im Winter um 50% ab, im Stau geht einem der Strom aus usw.

    Das ist, glaube ich, nicht unser Niveau.

    Ich denke, dass man hier stark differenzieren muss. Ich kenn einige Firmen wo es nur noch Hybrid und E-Autos gibt. Da man sich nicht vom Laden "Schikanieren" lassen will wählen viele den Hybrid und fahren ihn als reinen Verbrennet, also laden nie. Fast alle Ladekabel wurden da original Verpackt zurück gegeben. Da die Mehrheit der Neuwagen in Deutschland über Firmenzulassungen laufen halte ich den Anteil der Hybridfahrzeige die wirklich regelmäßig geladen werden für recht gering.


    Bei uns gibt es alle drei Antriebsvarianten zur Auswahl, aber die Androhung, dass jeder der das 2,5 fach des WLTP-Verbrauchs bei Hybriden verbraucht eine Kürzung des AG-Zuschusses erfährt wurde bisher genauso wenig umgesetzt wie die Verrechnung der Blockiergebühren.

    Ich habe das erste mal auch wie wild gesucht warum der Alarm angeht. Zuhause steht das Auto immer recht weit weg von meinem Mobiltelefon. Da gibt es keinen Kontakt zum Dongle solange der noch "wach" ist. Dann im Urlaub, das Auto steht unterhalb des Hotelzimmer. wilder Alarm, alles versucht immer wieder wenn wir am Zimmer waren hat kurz darauf der Alarm angefangen. Dann haben wir kurzerhand die Alarmanlage ausgeschaltet.

    Erst zuhause habe ich dann etwas experimentiert und seit dem stoppe ich ABRP wenn ich es verbunden hatte bevor wir das Auto abstellen. Jetzt ist Ruhe im Enyaq. ;)

    Es geht nichts über eine kompetent Werkstatt vor allem bei der Terminvergabe.

    Seit mehreren Monaten bekomme ich jetzt schon in der APP angezeigt, dass für mein Fahrzeug ein SW-Update bald kommt angeblich was mit 5.2. Ok, dass hatte ich im letzten Sommer schon mal aber was solls.

    Jetzt hat sich die Anzeige der Rückbankverriegelung bei uns verabschiedet. Sie zeigte trotz verriegeltem Zustand rot an. Ein rein mechanisches Problem. Also beim AH angerufen das Problem geschildert und um einen Termin für die Reparatur gebeten.

    Ja, da muss ein Software-Update gemacht werden. Ah! Ich: Nein, das ist nichts SW-seitiges, das ist rein mechanisch. AH: Nein er sieht hier am PC, dass ich noch SW 4 drauf hätte, da müsste ein SW-Update durchgeführt werden. Ich: Nein, mein Fahrzeug wurde schon mit 5.2 ausgeliefert. nach einigem hin und her habe ich aufgegeben. Das Auto soll zwei Tage in die Werkstatt. Ich: Ersatzfahrzeug? AH: Ja. was hätten Sie den gerne. Ich: ich hätte gerne was elektrisches, Sie hatten doch einen ID.3. AH: Nein, wir vermieten keine E-Autos mehr. Die Kunden sollen es ja wieder zu uns zurück schaffen. OK, ich gab es auf. zwei Tage vor dem Termin. Ja sie haben ein Problem mit dem Ersatzwagen. Sie hätten keinen für zwei TAge. Ich: Super, streicht das SW-Update. Nein, das benötigt das Auto wegen der Sitzverriegelung. Ich gebe endgültig auf!

    Gott sei Dank war dank war dann "mein" üblicher Meister da. Der gleich nein, SW müssen Sie machen. Wir machen die Sitzbank und dann hat er die Bremsen moniert. (OK, nach 40.000km und bei E sollte da noch nichts sein, aber wenn VW das bei Wartung und Verschleiß zahlt, dann soll mir das recht sein....


    Bei so einer Kompetenz bei der Terminvergabe, wundert mich nichts mehr, dass E-Autos in D so einen schweren Stand haben.

    Also im Winter lade ich bei Langstrecke, was häufig vorkommt, wen immer es geht auf 100%. Dann komme ich bei aktivem TA auf ~350km was im Vergleich zu den 450 im Sommer für mich OK ist.


    Das Drücken von OK dann dreimal den Profil-Knopf und zum Schluss (bei anstehender Langstrecke) Assi öffnen und Müdigkeitswarner deakt. ist für mich "tägliche Routine" und geht in einem Aufwasch mit dem angurten.


    Der TA arbeitet für mich OK Ladeprobleme hatte ich bisher kaum. Am meisten mit Pfalzwerk, da hat es noch nie richtig geklappt.


    Den Schlüssel nutze ich selten. Da wir idR über die Türsensoren ab und zu sperren.

    Also aus meiner Sicht gibt es einiges was netter und besser geworden ist. Aber zwei Punkte nerven und werden VW gegenüber den anderen zurückwerfen.

    1) Die Ladezeit wird länger! Das die Batterie etwas kleiner wird ist egal, das macht 10 km aus, aber die Ladezeit wird immer mehr zum Problem. Je mehr E-Autos unterwegs sind desto kürzer sollte man laden können. VW verlängert die Spanne Sorry NoGo

    2) Die Kamera zur Insassenüberwachung kommt. Das bedeutet, das Gebimmel wird sich dem bei den Chinesen annähern, da jetzt genauer hingeschaut wird wie lange Du auf den zentralen Bildschirm schaust. Ebenfalls ein NoGo


    Hier verliert der VW-Konzern wieder Boden.


    Zusätzlich verliert Skoda eine Alleinstellungsmerkmal. Denn die physischen Knöpfe halten bei VW und Co, auch wieder Einzug. Die waren bei mir das Argument für Skoda und gegen VW. Ich kenne einige bei denen das genauso war.

    Ich habe auch keine eigene WB und fahre ~30.000km / a. Davon einiges im Außendienst. Aber immer nur DC Laden ist dabei auch nicht notwendig. Es gibt genug Möglichkeiten auch AC zu laden. Das kann man auch wenn man nicht erst auf weniger als 10% heruntergefahren ist. Da schadet es auch weniger wenn das Fahrzeug mal auf 90 oder 100% geladen wird.