Beiträge von Rumpelkammer

    Tesla wäre für den ADAC aber auf jeden Fall eine interessante Alternative. Die Frage ist nur ob Tesla überhaupt an solchen Kooperationen Interesse hat.

    Tesla ist nach außen hin eine Blackbox. Ohne Grund werden die aber nicht eine gewisse Zahl an Leuten entlassen haben.

    Die Auslastung der Charger ist wie bei allen Anbieter ein großes Geheimnis. Tesla wird aber nicht ohne Grund die Lader für Fremdmarken geöffnet haben.


    Meine subjektive Wahrnehmung: man sieht öfter Tesla an anderen Charger als Fremdmarken bei SC, Tendenziell findet man bei einem SC eher einen freien Ladepunkt als bei anderen Herstellern.


    Tesla könnte seinen Umsatz und Marktanteil beim Laden steigern. Das Marketing und Vertrieb würde ja der ADAC übernehmen. Und bei 49 ct/kWh würde Tesla sicherlich nichts draufzahlen.

    In meinen Augen wird es irgendwann eine Konsolidierung geben. Da heißt es fressen oder gefressen werden.

    Ich bin gespannt, was der ADAC als neue Version raushaut und wer der Partner sein wird (Elli?).

    In meinen Augen muss das ein Anbieter sein, der eine eigene Ladeinfrastruktur hat und zumindest deutschlandweit ein Netz besitzt. Da fallen mir aktuell nur drei Anbieter ein: EWE Go, Ionity und Tesla.


    EWE und Ionity sind bekannte Marken. EWE hat vom Tarif nicht viele Optionen für den ADAC. Ionity könnte die Grundgebühr erlassen.

    Interesssant könnte Tesla sein. Dass deren Ladepunkte auch für Fremdmarken offen sind, ist vielen nicht bekannt. Die V4 Lader akzeptieren auch Kredikarten. Bei den Preisen gibt es auch Optionen (12,99 € erlassen, 49 ct/kWh).


    Wieso tauchen häufig die Tesla-Säulen auf? Sind die günstiger für Fremdautos und/oder besser?

    Als Tesla antrat, gab es kein Ladenetz, das wirklich Langstreckenfahrten möglich machte. Um also eine Marktchance für die breite Masse zu haben, musste man also selbst etwas aufbauen.

    Die Charger liegen so, dass man spätestens alle 150-200km einen hat. Die liegen zwar nicht an der Autobahn, aber oft in einem nahe gelegenen Gewerbegebiet. Meistens gibt es auch noch eine Infrastruktur drum herum (WC, Fastfood usw.).

    Tesla hat dann ab 2022 nach und nach die Ladeorte für Fremdmarken geöffnet. Stand heute würde ich sagen, dass der Standard der ist, dass ein Ladepunkt für Fremdmarken geöffnet ist.

    Bei den Kosten liegt man ohne Abo aktuell je nach Uhrzeit knapp unter bzw. über 60ct/kWh, also quasi gleich auf mit EnBW und EWE Go.

    Rumpelkammer Du schreibst von einer physischen Karte. Hast Du da einen bestimmtem Tip? Ich habe Shell Recharge und EnBW würde ich noch lösen, Tesla weiss ich nicht, dass sie eine eigene Karte haben.

    Habe gerade mal bei EnBW und Shell Recharge geschaut. Lader in Schweden und Norwegen selber gibt es, aber in Richtung Nordkap sieht es schlecht(er) aus.

    Die Problematik wurde auch hier angesprochen:

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    Tesla hat nur die App oder halt die fahrzeugeigene Identifizierung (geht beim Enyaq nicht). Dafür aber ist die Infrastruktur mittlerweile auch für Fremdmarken fast überall freigegeben.
    Die physische Ladekarte ist die Backup-Option, wenn Apps nicht funktionieren oder das Handy defekt/gestohlen ist.

    Wenn die Ladesäule selber gestört ist, bringt das auch nichts. Da hilft nur die Servicenummer und der hoffentlich erfolgreiche Neustart der Säule.


    Ich würde die Reise mit den Tesla Chargern mit 12,99€ Monatsabo als präferierte Ladeoption planen.
    Dazu dann einen Anbieter wie Shell Recharge oder EnBW, der neben App auch eine physische Karte hat.


    Dann hätte ich noch eine weitere Frage. Bei einigen Übernachtungen bei Boking.com steht Lademöglichkeit für eFahrzeuge. Was muss ich da vorsehen, damit ich dieses Angebot nutzen kann? Brauche ich ein spezielles Kabel oder genügt das Kabel, das ich auch an der heimischen Wallbox brauche.

    Wenn nicht anders angegeben, kannst du von Typ2 ausgehen. Entweder über ein fest installiertes Kabel oder das im Auto.
    Falls du die Hotel als Ladestops fest einplanst, würde ich mich nicht auf Angaben eines Managers verlassen, der Haken bei diesen Portalen setzt. Ich würde dann noch auf der Hotelwebsite, Bewertungen und Foren recherchieren. Alternativ einen kleinen Dreizeiler an das Hotel. Nicht dass die das vor 4 Jahren eingetragen haben und darunter die Möglichkeit verstehen per Schuko zu laden oder zwei Wallbox für 100 Betten haben.
    Außerdem würde ich mich informieren, ob und wie viel das laden kostet. Vor ein paar Jahren war das gutes und günstiges Marketing, kostenloses Laden bei der Übernachtung anzubieten. Wenn ich allerdings heute pro Nacht 5 Autos habe, die 50kWh lade, sind das aber doch hohe Marketingausgaben. Wenn das Laden im Tiefgaragenparkplatz für 20€ dabei ist, ist das fair. Sollte der Hotelier hier allerdings eine Einnahmequelle entdeckt haben und 50ct/kWh nehmen, würde ich mir das überlegen (Komfort direkt am Hotel laden vs. Preis).


    Falls du am Ar*** der Welt ein Häuschen ein Airbnb gebucht hast, kann auch ein Ladeziegel helfen.

    Laden selbst wird klappen. Bei einem Roadtrip hast du auch schnell 6tkm zusammen. Das macht in der Urlaubskasse dann schon einen Unterschied, ob ich für 35-39 oder 80 cent pro kWh lade.


    Habe mehrfach an Tesla Chargern in Deutschland ohne Probleme geladen. Die wären auch schlecht beraten, wenn es nicht so wäre. Deren Vorteil ist, dass sie relativ früh ein dichtes Netz hatten. Gerade in ländlichen Regionen werden andere Anbieter mit spitzem Bleistift rechnen, ob sich eine Ladepark lohnt. Die haben allerdings den Vorteil, dass sie per Roaming tendenziell eine größere Kundschaft ansprechen.


    Neben Handy-App würde ich auf jeden Fall eine physische Karte mitnehmen. Dann bist du unabhängig, sollte mal die App nicht wollen oder das Handy in einen Fjord fallen. Dann sieht es nämlich auch mit einer Kreditkarte schwieriger aus.

    Für den äußersten Notfall würde ich schauen, ob ich in der Heimat einen Kontakt habe, der mir eine Ladesäule freischalten kann.


    Den Trip wirst du ja planen (Übernachtung, Freizeit, Essen etc.). Als zusätzlichen Punkt dann schauen, welche Ladeanbieter zu welchen Kosten in der Nähe sind. Dann hast du am Ende eine Liste, dass ein Anbieter (Ionity, EnBW, Tesla usw.) vorne liegt. Da würde ich dann ein Monatsabo abschließen. Die großen Anbieter haben ja alle spätestens alle 200 km eigene Ladeinfrastruktur, die auch einigermaßen verkehrsgünstig gelegen ist.

    Norwegen ist auch das Lande der E-Mobilität. Da kannst du auch mal schauen, wie es mit AC-Ladern bei geplanten längeren Stopps (Hotel, Freizeitpark usw.) aussieht.

    Die Summe kommt daher, weil erst ab einer gewissen Höhe europaweit vollstreckt wird.
    Der Parkplatzbesitzer will nachvollziehbarer Weise keine Parkplatzschnorrer. Darum beauftragt er dann halt ein Unternehmen, was sich um die Parkraumüberwahung kümmert. Das Problem ist dabei, dass der Parkplatzbesitzer alles an diese Firma outsourced (Kontrolle, Straftickets, Inkasso, Beschwerdemanagement). Wenn die Firma zur Parkraumüberwachung sich im Recht sieht, wird die dich nicht von der Angel lassen.
    In meinen Augen bleiben drei Option:
    1) Anwalt nehmen, sich verklagen lassen usw.
    2) Es als teure Erfahrung abhaken.
    3) Einen richtigen Assi-Post auf der Facebook-Seite des Einkaufszentrum hinterlassen (Sachverhalt genau schildern, aber gegen die Firma der Parkraumüberwachung schießen). Am besten dann noch ein paar Freund bitten das zu kommentieren und liken. Vllt. hast du Glück und der Betreiber des Einkaufszentrums hat keinen Bock auf negative PR und wirkt dann auf die Parkraumüberwachung ein.

    Ich plane gerade eine Reise ans Nordkap und suche da auch verschiedene Möglichkeiten.


    Es gab einige deutsche YouTuber die Reisen mit ihren Teslas zum Nordkap gemacht haben. Wenn ich mir die Karte der Tesla Ladestationen für Fremdmarken dort im Norden ansehe, würde ich schätzen, dass gefühlt alle 150 km ein Lader kommt. Der Preis bei Telsa ist okay. Bei so einer Reise lohnt sich dann auch das Monatsabo. Es gibt bei Tesla nur die App, aber das Freischalten von Ladesäulen im Ausland soll auch aus Deutschland funktionieren.
    Ich würde aber auf jeden Fall eine physische Karte mitnehmen.

    Hatte am Sonntag einen Tesla im Windschatten meines Wohnmobils am Rückweg aus der Provence von Genf bis Basel, also mehr als 2 Stunden. Wäre interessant wieviel Strom so etwas spart.


    Bei LKW plant man oder hat man geplant, dass diese in Kolonnen mit reduziertem Abstand fahren. Da geht man von 10% Kraftstoffersparnis aus.
    In diesem Fall ist der Tesla ja deutlich kleiner. Ich würde vermuten, dass abhängig vom Abstand durchaus 15-20% möglich sind. Wenn man entsprechende "Partner" auf der Langstrecke hat, dürfte die gesparten Ladestopps den Zeitverlust durch das Hinterherfahren mit 100-110 km/h auffangen.

    Ich weiß nicht, wo ich meine Frage am besten hinpacke, aber ich denke, hier in dem Thread sind ein paar IT-affine Enyaq-Fahrer, so dass sie hier passen könnte.


    [...]


    Weiß jemand, welches Programm hierfür gut geeignet, einfach zu installieren ist und wie ich das dann umsetze? Danke schon mal vorab.


    Die Smart Home Welt ist ja mittlerweile so groß, dass es Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Videos inkl. Befehle zum Copy-and-Paste gibt. Und das geht ja nicht mehr erst beim eigentlichen Programm los, sondern bei einem Virtualisierungs-Host wie Proxmox. Dort kannst du dann ein Linux-System installieren, wo die eigentlichen Programme darauf laufen.



    Zum Darstellen fällt mir Grafana ist. Die Daten kommen dann aus einer Datenbank wie influxdb. Das ist eine time series Datenbank. Gibt ja sogar eine Möglichkeit die Daten von EVCC in die InfluxDB zu schieben: https://docs.evcc.io/docs/reference/configuration/influx/

    Die Infrastruktur und Navi-Apps schätze ich aktuell so ein, dass man unter normalen Umständen nicht mehr liegen bleiben kann.

    Mit einem Handy, einer Kredikarte und einer RFID-Karte kriegt man an fast allen Ladestationen Saft. Das hat den zuerst beschriebenen Vorteil, allerdings kann es passieren, dass man das doppelte zahlt.


    Das integrierte Navi kann die Restreichweite am besten einschätzen, weil es Live-Daten hat. Das kann auf längere Etappen dann einen Tankstop sparen. Dafür kann man keine eigenen Zahlungsverbünde wie bei ABRP präferieren.


    Bei welchen Ladeverbünden bist du denn Mitglied? Falls du gar keinen hast, fällt mir Tesla oder Aldi Süd ein.