Beiträge von Rumpelkammer

    Bei einem Firmenwagen sollte die WB einen MID-Zähler haben. Dann kann dein Arbeitgeber dir den real geladenen Strom erstatten und nicht nur pauschal 30 € oder im Sonderfall 70 € im Monat.


    Unabhängig ob Privat- oder Firmen-PKW gibt es die Möglichkeit, dass der AG die WB bezuschusst oder dir komplett überlässt.

    Gerade dafür gibt es ja EVCC. Solange WR und WB unterstützt werden, kriegt man das zum Laufen. Frage ist halt, ob man das hinkriegt und selbst basteln will oder wenn man schon 15K für PV und WB hinlegt einfach zum Elektriker sagt: Mach fertig!

    Noch was zu EweGo, was mit beim letzten mal aufgefallen ist - das sind oft nur 150kw-Säulen. Eigentlich kein Problem, solange man da alleine steht. Ich hab mich neulich gewundert, warum der Bock nur mit 70kw lädt, obwohl vorgeheizt und alles, bis mir dann einfiel, das der ID.7 neben mir ja auch strom haben will.

    Da ist ein etwas größerer Ladepark oder 300er Säulen schon zu bevorzugen. Andererseits sind die in der Urlaubszeit ja auch häufig voll.

    In Nottuln (A43, südlich von Münster) an der Goldenen Möwe hat auch ein richtiger Experte die EWE Säulen geplant. Der Parkplatz ist als Einbahnstraße ausgeführt und die Parkbuchten sind im 45°Grad Winkel angeordnet. Entweder muss man mit dem Ladekabel rumhantieren oder man muss schauen, dass man irgendwie rückwärts in die entsprechende Parkbox rein und wieder rauskommt.

    12 Ladesäulen, Trafostation, 10 KV Anschluss, Kosten für Grund und Boden, Kabelarbeiten, Erdarbeiten, Oberflächenherstellung usw.. Meine Vermutung, man ist da schon 7-stellig unterwegs.

    In Online-Shops kosten Alpictronic HYC50 ca. 20T€ bzw. 90T€ für nen HYC400 (alles netto). Wobei ich mehr sehr gut vorstellen kann, dass Mer von Alpitronic direkt ganz andere Preise kriegt. Nehmen wir die Onlinepreise liegen die Säulen bei knapp 500T€.


    Erdarbeiten sehen auf dem Bild jetzt nicht umfangreich aus: Asphalt aufstellen, Kabel rein, Asphalt drauf.

    Kosten für Grund und Boden wird man sich auf irgendetwas geeinigt haben. Meine Vermutung ist da, dass keine Summen geflossen sind sondern eine Umsatzbeteiligung, weil auch Ikea von dem Standort profitiert.


    Ich würde ganz grob schätzen, dass die Installation unter 750T€ netto kostet und pro Jahr.

    Pro verkaufter kWh bleibt sicherlich ein Ertrag von 20ct netto. Dazu kriegen sie für jede verkaufte kWh auch noch eine THG-Quote von ein paar Cent. Die Frage ist halt, welchen Wasserkopf muss ich bezahlen.

    Im Gegensatz zu früher und dem kostenlosen Laden werden diese Ladepunkte von mer betrieben.

    Preise sind jenseits von gut und böse. Ist man bei Ikea Family Mitglied (kostenlos) kann man die ikea karte in der mer App hinterlegen und bekommt 20% Rabatt. Dann liegt der Preis für 50kW DC bei 46ct.

    Mittlerweile gibt es afaik einen "DSGVO-Modus". Wenn ich nicht manuell die Speichern-Taste, wird der Clip automatisch direkt gelöscht.


    Wenn ich jemanden anzeige, weil der beim Spurwechsel nicht geblinkt hat, bekomme ich als Aufnehmender Ärger.

    Wenn allerdings jemand bei mir einen Brake-Check macht, sieht das schon anders aus.


    Der Grund, warum ich mir eine Dashcam gekauft habe, ist allerdings ein anderer. Ich bin meistens alleine unterwegs und habe keinen Zeugen dabei.

    Wenn man sich diese Dashcam-Videos mal anschaut, wie manche Idioten über rote Ampeln ballern, kriegt man das Kotzen. Zum Glück passiert meistens nicht viel. Wenn allerdings etwas passiert und beim Rotlichtsünder sitzt noch ein Kumpel im Wagen, der eine Gefälligkeitsaussage macht ("Wir hatten grün"), bist du richtig am Arsch. Da ist der Führerschein mindestens einen Monat weg. Je nachdem, was passiert kann da auch viel mehr draus werden.

    Gleiche Konstellation gibt es ja auch bei reinen Versicherungsschäden.

    Ich würde mal auf Ionity tippen. Deren Beitrag "Ionity x L'Osteria" und speziell deren Antworten auf Kommentare war ein deutlicher Spoiler, dass es zumindest Ladekarten gibt.

    Alternativ ein Urteil, wie es mit den Ladesäulen direkt an den Autobahnen weitergeht.


    Hier mal mein Eindruck, dass ich aus dem englischen Interview gezogen haben:

    Das Skoda-Entwicklerteam wirkt sehr aufgeschlossen und will/kann verschiedene Dinge technisch umsetzen. Das kann auch damit zu tun haben, dass man seinen Platz im Rahmen der Rivian-Integration finden will/muss. Als Abteilung, die gute Ideen/Produkte/Umsetzung hat, ist die Chance als eigenständige bestehen zu bleiben sicherlich größer.

    Sobald allerdings irgendetwas an der Software am Auto gemacht werden muss, kommt Cariad ins Spiel und dann entscheiden halt eher Befindlichkeiten statt technische Lösungen.