E-Auto laden ohne Ladekarte bis zu 62 Prozent teurer!
Wer unterwegs sein Elektroauto ohne Ladekarte laden möchte, zahlt oft weit mehr als Kunden mit Vertragsbindung.
www.adac.de
EnBW könnte das mit dem Tarif S (59ct) vs. Adhoc (87ct) vllt. noch verkraften.
EWE Go hat aber nur einen App-Tarif. Von 52ct in der App würde es auf 84ctA Adhoc hochgehen.
Bis ein Urteil fällt und das Auswirkungen auf den Lademarkt haben, kommt noch SSP, Batteriepreaheating auf SW3 und Ladesäulenfilter.
Ich bin gespannt, wann und welches Urteil gefällt wird. Sollte Lidl unterliegen, könnte das je nach Begründung und allgemeiner Feststellungen des Gerichts auch Auswirkung auf den Lademarkt und die ganzen Apps haben.
Wird es im Shop auch Haarpflege-Produkte geben? ![]()
Deutschland hat ja das Deutschland-Netz… Wie war das gleich nochmal? Waren das nicht 40ct./kWh und alles easy? Aber ist wohl auch nicht wirklich so geworden
Es waren mal 44ct angedacht. Aber afaik hat es dieser Betrag gar nicht in die Ausschreibung geschafft (https://www.bmv.de/SharedDocs/…?__blob=publicationFile):
ZitatAlles anzeigenDie Preise für den Ladestrom an öffentlichen Ladepunkten variieren aktuell stark. Zu-
dem sind die Zugänge über das ad-hoc-Laden und das vertragsbasierte Laden unter-
schiedlich komfortabel ausgestaltet und auch in der Preissetzung unterschiedlich. Dies
führt zu einer großen Intransparenz und damit Verunsicherung für die Nutzerinnen und
Nutzer. Da dies ein grundlegendes Hemmnis für den Hochlauf der Elektromobilität
darstellt, soll einer solchen Preisintransparenz beim Deutschlandnetz entgegengewirkt
werden. Im Gegensatz zur heute gängigen Praxis ist vorgesehen, dass jeder Lade-
stromanbieter den gleichen diskriminierungsfreien B2B-Preis für den Strombezug be-
kommt. Auch soll das ad-hoc-Laden gegenüber dem vertragsbasierten Laden nicht
künstlich verteuert werden.
Zu unterstreichen ist, dass das BMVI nicht das Ziel verfolgt, eine Preisregulierung für
die gesamte Schnellladeinfrastruktur in Deutschland herbeizuführen. Die im Rahmen
der Ausschreibung errichteten Schnellladestandorte müssen deshalb sorgfältig in den
bestehenden und dynamischen Markt eingepasst werden. Dabei gilt es, einerseits ei-
ne Bevorteilung der Betreiber der Standorte des Deutschlandnetzes gegenüber Markt-
teilnehmern außerhalb der Ausschreibung zu vermeiden. Gleichzeitig muss verhindert
werden, dass überhöhte Preise vom Umstieg auf elektrische Pkw abhalten. Um dies
zu erreichen, ist ein Preismodell Teil der Ausschreibung. Dabei wird ein Sockelbetrag
mit den Stromkosten, ein an den Bund zurückzuführender Einnahmenanteil und eine
flexible Obergrenze festgelegt. Da der Bund einen Großteil des Betriebsrisikos über-
nimmt, soll ein Teil der Einnahmen an ihn zurückgeführt werden. Den Betreibern bleibt
ein Gestaltungsspielraum bei der Festlegung der Preise, auch wenn dieser gegenüber
anderen, nicht finanzierten Marktteilnehmern geringerer ist
Auch andere Hersteller haben in ihren AGBs Fallen drin. Der "Krawall"-Youtuber Michael Schmitt (Klage gegen EnBW) hat mit seinem BMW i4 und BMW charging seine Erfahrung gemacht. Bei BMW Charging gilt der Vertrag pro VIN. Er darf damit noch nicht mal einen Werkstattersatzwagen laden.
Video:
Wenn es kein Einführungs- bzw. Lockangebot ist, sicherlich.
Machen mir mal eine ganz vereinfachte Rechnung für so einen HPC:
- Nutzungszeit: 8-20 Uhr
- durchschnittliche Ladeleistung: 80kW
- Abgabe: 960kWh
- Einkaufspreis Strom: 20ct netto
- Auslastung: 15% --> 144kWh --> 59ct brutto/50ct netto --> 72 € netto Einnahmen, 28,80 € netto Ausgaben -> 43,20 € Vorkosten-"Gewinn"
- Auslastung: 50% --> 480 kWh --> 27ct brutto/23ct netto --> 110,4 € netto Einnahmen, 96 € netto Ausgaben -> 14,40 € Vorkosten-"Gewinn"
- dazu bekomme ich mehr THG-Prämie
Dazu gibt es gerade bei Stadtwerken Faktoren, die man so ganz schwer berechnen kann, wenn die auch Netzbetreiber sind. Ich kann besser Strom an der Ladesäule für ein paar ct verramschen, als an der Strombörse für die Abnahme zu zahlen. Ebenso kommt es lange Zeit günstiger den Strom lokal zu verramschen als einen teuren Netzausbaus zu finanzieren, um den Strom ganz vereinfacht gesagt in den Süden zu schicken.
Das ist in der Tat sehr unglücklich gelaufen. xmds hat mit seinem Statement inhaltlich recht, aber man muss bei Autofahrern eher ein IT-Einsteigerlevel unterstellen. Da wäre ein entsprechend deutlicher Hinweis seitens Skoda sinnvoll. Oder besser noch das Update nicht außerhalb des gewöhnlichen Standorts anbieten.
Wieso so kompliziert und nicht direkt selbst hier machen?
Auf dem Weg zur Arbeit war eine temporäre 50er Zone, weil dort die Einfahrt zu einer Baustelle für eine WKA war. Das ging vllt. 4 Wochen. Trotzdem hat es das Dingen in Here Maps. Ist zwar schon längere Zeit bei Here raus, aber im 25.6-Datensatz immer noch drin und das Auto bimmelt jeden Morgen und Abend!
3.2 könnte von der PerfektBlue-Sicherheitslücke betroffen sein.
Kannst ja mal beim Händler/Skoda nachfragen. Vllt. ist das ein Grund, dass du irgendwie das Update schneller Over-the-Autohaus kriegst.