Beiträge von Rumpelkammer

    Mal eine bescheidene Frage: Was macht dann Tesla anders oder besser?

    Als wir letztens nach Amberg unterwegs waren mussten wir in Münchberg laden, 20 Säulen, davon 18 belegt (es war Reisesonntag) und der Eny hat die 175 von 250 möglichen KW aus der Säule gesogen. Was haben die anderen dann für ein Problem?

    Wir fachsimpeln immer noch, welche Gründe vorliegen. Von Netzanschluss zu klein, Trafo defekt/gedrosselt, Ladesäule überlastet bis EnBW ist geizig wegen der Netzgebühren ist alles dabei. Darum ist es schwer eine Antwort zu geben, ob und was Tesla besser/anders macht.

    Du hast jetzt 175kW geladen. Aber wie viel haben die anderen gezogen?


    Münchberg hat 10V3 +10V4. Die Cabinets dürften weiter V3 sein. Ein Cabinet leistet maximal 375kW und maximal 250kW pro Ladepunkt, wovon maximal 4 angeschlossen werden können. Gleichzeitig gibt es noch einen DC-Ringbus zwischen allen Cabinets, so dass in der Praxis auch bei voller Belegung 250kW zur Verfügung stehen.

    Bei den neuen V4 Cabinets gibt es dann keinen Ringbus mehr. 8 Ladesäulen müssen sich 1200kW teilen. Max. 500kW pro Ladepunkt.

    Tesla hat den Vorteil, dass die die Ladesäulen bauen, betreiben und warten. Dadurch haben die auch wesentlich mehr Insights und können die auch besser anpassen.

    Enyaq als Fehlerquelle durch den Ladesäulenwechsel ausgeschlossen. Bleiben aber noch etliche Variablen.


    Was hat denn am zweiten Anschluss der Säule mit welcher Leistung geladen?

    Wie groß ist der Netzanschluss?

    Wie groß ist der Trafo?


    Selbst wenn technisch mehr kommen müsste, kann man nicht ausschließen, dass EnBW den Ladepark künstlich drosselt, um höhere Netzentgelte zu sparen (Spitzen-Leistung bestimmt Netzpreis für mehrere Monate).

    Die Hersteller testen die Autos, d.h. auch die Konstruktion des Schiebedachs wird getestet. Auch entsprechende Kunststoffschläuche werden auf die Haltbarkeit getestet.


    Mein vorheriges Auto stand nachts immer draußen. Was für schwarzen Schmock ich zwischen der Heckklappe und Fahrzeug immer hatte, unfassar. Das hat auch gut gehaftet. Ich will mir so etwas nicht beim Schiebedach vorstellen. Wenn das Auto dann noch unter irgendwelchen Bäumen steht ... Im Laufe der Zeit ist es fast zwangsweise, dass die Leitung zugeht.

    Beim Auto putzen muss man nicht nur das Auto und die Felgen reinigen, sondern auch die Kassette regelmäßig auswischen. Jeder Dreck, der nicht in der Kassette ist, wird auch nicht in die Leitung geschwemmt.


    Zu diesen langen Pfeiffenreinigern: Die Schläuche sind nur gesteckt. Wenn man mit einem zu großen Durchmesser und zu viel Kraft arbeitet, drückt man sich den Schlauch runter. Wenn man das als Wartung machen will, dann eher zu klein und schauend, ob Durchgang da ist.

    wollte ich noch eine enbw und eine ionity karte besorgen. Leider geht beides nur im Abo kostenfrei, sonst sind es 10€ jeweils.


    EnBW hat immer wieder Aktionen, dass man im Tarif S (ohne Grundgebühr) sich kostenlos eine Karte bestellen kann.

    Lohnt sich Ionity überhaupt wenn man über die Skoda App den Powerpass holen kann? Ich vermute, dass der Powerpass den gleichen Preis aber keine Zusatzaktionen bietet

    Über Powerpass funktioniert Plug&Charge bei Ionity.

    Beim Powerpass kostet das monatliche Abo, was für Urlaubsreise wahrscheinlich die präferierte Variante ist, 42 bzw. 53ct. Buchst du bei Ionity direkt, zahlst du ab 41 bzw. 51 ct. Da musst du dann schauen, on welchen Stationen welche Preise gelten.

    Und ich werde jederzeit behaupten, dass ein Firmenkonto bei EnBW, Ionity und 1-3 weiteren Ladeanbietern unterm Strich die viel günstigere Alternative ist die am Ende einmal verhandelt werden muss und dann hat sich der Käse gegessen.


    Und ich bin mir sogar sicher, dass es einen besseren Anbieter als DKV gibt wenn man ultrafaul nur eine Ladekarte will

    EnBW hat ja auch eine Businesssparte inkl. Verwaltung. Das Problem sind halt die Nutzer. Die wirst hunderte Male sagen könne: bitte nur in Ausnahmefällen bei EnBW laden. Trotzdem werden einige laden, wo sie lustig sind. Soweit ich weiß, kann die Firma bei DKV einzelne CPOs sperren.

    DKV Laden ist eine Erweiterung von DKV Tanken. Das ist in vielen Firmen einfach drin. Man muss nichts im System ändern. Hier wäre DKV gefragt mit den CPOs entsprechende Preise auszuhandeln.


    Zur Info, es kommt weitere Bewegung in den Lademarkt. Eviny/Bildkraft hat MER übernommen.


    BayWa und Total Energies haben beide mehr oder weniger offen seine Ladesäulen zum Verkauf angeboten.

    "Home Assistant Theben Connexa 3.0 CX LTE" gegoogelt und dann nicht erfolgreich?

    Der eigentlich Zähler kann mit einem Tasmota IR-Lesekopf bestückt werden. Skript pastten und dann ab zu Home Assistant. Dann hast du auch viel mehr Werte.




    Auf dem vorgefertigten Energie-Dashboard kannst du einen entsprechenden Zeitraum auswählen.

    Wenn du einen neuen Sensor-Wert erstellen willst, den du einem eigenen Dashboard hinzufügen willst, kannst du unter Helfer->Verbrauchszähler einen entsprechenden Sensor erstellen.

    Die Einrichtung ist dann wirklich easy, fühlt sich an wie eine einfache Web-Oberfläche.


    Ich möchte sagen wer etwas Interesse und Technikaffinität mitbringt sollte damit kein Problem haben.

    Vor einiger Zeit war das wohl noch anders, da brauchte man noch Programmierkenntnisse.

    Das Internet ist voll von entsprechenden Anleitungen inkl. Copy&Paste-Befehlen. Das gilt auch, wenn man Proxmox als Virtualisierungsplattform dazwischen schiebt, um z.B. Home Assistant separat zu betreiben

    Und wenn es mal ein Problem gibt, findet man mit Google KI-Suche auch schnell Hilfe.


    Den Raspery kannst du fix und fertig kaufen, da muss nichts mehr gebaut werden (ok die Platine in das Gehäuse und ggfs noch nen Lüfter einkleben) .

    Damit EVCC darauf kommt, muss nur ein Image auf eine SD-Karte gespielt werden..


    Wenn man noch einen alten Pi rumliegen hat, spricht nichts dagegen. Als Neuanschaffung ist das aus P/L nicht zu empfehlen. Gerade im 24/7-Betrieb sollte man in Bezug auf SD-Karten aufpassen.

    Für den Preis von einem neuen Pi5 oder weniger kriegst du auch einen gebrauchten Mini-PC (4-6C, 8GB, 120GB SSD).